Projekte sind Gemeinschaftsleistungen. Die Teambildung

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1 Projekte sind Gemeinschaftsleistungen Die Teambildung DKr 2008

2 Das äußere Team eine Gruppe von Menschen die ein gemeinsam definiertes Ziel gemeinsam erreichen wollen und dazu ihre unterschiedlichen Stärken nutzen.

3 Teamarbeit: Zur Fach- und Methodenkompetenz kommt die Teamfähigkeit! (Personal- und Sozialkompetenz) Was gehört zur Teamfähigkeit? Kriterien aus der GPM (Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement) Kommunikationsfähigkeit Eigeninitiative und Engagement Kontaktfähigkeit Sensibilität Selbstkontrolle Konfliktfähigkeit Lösungsfindungsfähigkeit Solidarität

4 Was macht ein erfolgreiches Teams aus? Führung Engagement Kreativität Klima Erfolgreiche Teams Leistungsniveau Kommunikation Qualifikation Arbeitsmethoden Rolle Persönliche Identifikation Kritik Organisation Beziehung zu anderen

5 Das Spannungsfeld TEAM Projektziele/-Aufgaben / Thema Person / Ich Gruppe / Wir

6 Charaktere eines Teams: Der Spezialist Der Umsetzer Der Beobachter Der Perfektionist Der Koordinator Der Teamarbeiter Der Weichensteller Der Macher Der Erfinder Der Improvisator Der Buchhalter Der Visionär

7 Formale Rollen im Team Informelle Rollen Beschrieben in Stellenbeschreibung Funktionsbeschreibung Aufgabenbeschreibung daraus resultieren: i.d.regel nicht beschrieben ergeben sich aus Teamprozess z.b. der Kummerkasten der Pessimist der Optimist der Harmonisierende Aufgaben Verhalten Kompetenz z.b. z.b. z.b. Sitzungsleitung Kooperieren Zeichnungs- Strategiefindung Informieren berechtigung Koordination Motivieren Personalentscheidungen Finanzentscheidung DKr/ Mai 2003

8 Analyse der Teamstärken und Teamschwächen in fachlicher Kompetenz methodischer Kompetenz sozialer Kompetenz personaler Kompetenz Dkr/Juli 2003

9 Team-Stärken-Schwächen-Analyse Welche Kompetenzen und welche Ressourcen brauchen wir in unserem Team für die erfolgreiche Bearbeitung unseres Projekts? haben wir in unserem Team? fehlen uns in unserem Team? Wie füllen wir unsere Kompetenz- und Ressourcenlücken?

10 Testphase Verschmelzungsphase Organisierungsphase Nahkampfphase

11 Konzentrische Kreise der Teamentwicklung (nach Schmidt & Berg) DKr/2005

12 Hilfsmittel im Konzentrischen Kreis der Teamentwicklung Selbsteinschätzung / Fremdeinschätzung Wie sehe ich mich Wie glaube ich, dass mich die anderen sehen Wie sehen die anderen mich DKr/Juli 2003

13 Das Johari Fenster (nach Joseph Luft + Harry Ingham) Mir und anderen bekannt A Öffentliche Person B Blinder Fleck Mir unbekannt Anderen unbekannt C Mein Geheimnis D Das unbewusste Wissen Mir und anderen unbekannt mp2006

14 Das Johari Fenster A B Mir und anderen bekannt Öffentliche Person Blinder Fleck Mir unbekannt C Anderen unbekannt Mein Geheimnis D Das unbewusste Wissen Mir und anderen unbekannt

15 Das Johari - Fenster B Mir und anderen bekannt A Öffentliche Person Blinder Fleck Mir unbekannt D Anderen unbekannt C Mein Geheimnis Das unbewusste Wissen Mir und anderen unbekannt

16 Selbstbild - Fremdbildbogen Sie erhalten x Bewertungsbögen (x = Anzahl IhrerTeammitglieder). Beschriften Sie jeden Bogen mit Ihrem NAMEN (rechts oben). Jeder Teampartner erhält EINEN Bogen von Ihnen, einer bleibt bei Ihnen selbst. Kreuzen Sie auf IHREM eigenen Bogen IHR SELBSTBILD (I) und VERMUTETES FREMDBILD (O) an. Legen Sie diesen Bogen weg. Tragen Sie jetzt in die Bögen Ihrer Teampartner Ihr empfundenes FREMDBILD (x) ein. Geben Sie alle FREMDBILD-Bögen an den MODERATOR ab. Jeder erhält am Ende alle seine Bögen vom Moderator zurück.

17 Kommunikation So geht es oft mit einer Unterhaltung: Nach einer Weile vergeblicher Auseinandersetzung merkt man, dass man gar nicht von derselben Sache gesprochen hat. (Andre Gide, französischer Schriftsteller, )

18 Man kann nicht nicht kommunizieren! Paul Watzlawick Sobald zwei Personen sich gegenseitig wahrnehmen können, kommunizieren sie miteinander, da jedes Verhalten kommunikativen Charakter hat. Verhalten jeder Art = Kommunikation (nach P.Watzlawick) Da Verhalten kein Gegenteil hat, man sich also nicht nicht verhalten kann, ist es auch unmöglich, nicht zu kommunizieren. (Metakommunikatives Axiom) Wir kommunizieren also auch nonverbal und unbewusst.

19 Grundvoraussetzung zur Kommunikation: Kommunikationskompetenz Gilt als wichtigste Sozialkompetenz!!!

20 Nonverbal Kommunikation Vokale Dimension, also Stimme, Artikulation, Aussprache Motorische Dimension, also Gestik, Mimik, Bewegung im Raum Ökologische Dimension (Revier), also z.b. interpersonale Distanz (Raum zwischen mir und meinem Gegenüber), persönliches Outfit

21 Verbale Kommunikation VAK visuell-auditorisch-kinästhetische Sprache Visuell Auditorisch Kinästethisch sehen hören anfühlen beobachten sprechen schmecken klarstellen lauschen beeindrucken weitsichtig harmonisch empfindsam deutlich schallend angespannt

22 Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, wobei Letzterer den Ersteren bestimmt. Kommunikationsmodell nach F. Schulz von Thun Verbale Kommunikation Sachinhalt Beziehungshinweis Sender Nachricht Empfänger Appell Selbstoffenbarung

23 In allen Kommunikationsprozessen kommt es darauf an: Fragen zu stellen - zuzuhören - zu verstehen! 1. Offene Fragen - W-Fragen (Was? Wie? Warum? Welche?...u.a.) 2. Präzisionsfragen - (Beispiel: Bayern müssen immer besser sein - Welche Bayern? Immer? Verglichen mit wem? In was müssen sie besser sein?...u.a.)

24 3. Aktives Zuhören: Hören und sehen und zusammenfassen und wiederholen:.»wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann meinen Sie also..«

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