Fallbeispiel 2: Fehlermeldung: Die Zahlung ist nicht SEPA-fähig. Fallbeispiel 3: Fehlermeldung: Die eingegebene TAN ist falsch im chiptan Verfahren

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1 Fallbeispiel 1: Fehlermeldung: Die Zahlung ist nicht SEPA-fähig. Fallbeispiel 2: Fehlermeldung: Die Zahlung ist nicht SEPA-fähig. falsche BIC Kombination IBAN / BLZ Fallbeispiel 3: Fehlermeldung: Die eingegebene TAN ist falsch im chiptan Verfahren Fallbeispiel 4: Eine SEPA-Zahlung wird wegen falscher BIC zurückgebucht Fallbeispiel 5: Eine übermittelte SEPA-Lastschrift wird auf zwei Beträge aufgeteilt Fallbeispiel 6: Vorlauffristen bei Basis- (CORE), Express- (CORE1), Firmen-Lastschriften (B2B) Fallbeispiel 7: SEPA-Sammelauftrag soll als Gesamtposten am Kontoauszug erscheinen Fallbeispiel 8: SEPA-Sammelauftrag soll als Einzelposten am Kontoauszug erscheinen Fallbeispiel 09: SEPA-Dauerauftrag lässt sich nicht ändern Fallbeispiel 10: SEPA-Übertrag ist nicht möglich Sonstiges / spezielle Fälle Seite 1 von 12

2 1. Fallbeispiel: Sie erhalten die Fehlermeldung: Die Zahlung ist nicht SEPA-fähig. Ursache: Es wurde ein Einzel- oder Sammelauftrag mit einem ungültigen BIC geschickt, der Auftrag wird vom Onlinebanking komplett abgelehnt. Lösung: Bitte korrigieren Sie die fehlerhafte BIC und schicken Sie den Auftrag erneut. Praxishinweis: Ein häufiger Erfassungsfehler tritt bei der Erfassung von BICs von Genossenschaftsbanken auf. Abbildung: Fehlermeldung in Internetfiliale Beispiele: Der BIC zur BLZ : GENODEF1THG wird wie in Abbildung an 4. Stelle nicht selten vom Kunden mit der Ziffer Null statt richtigerweise mit dem Buchstaben O eingetippt. Der BIC GENODEF1S04 wird nicht selten als GENODEF1504 eingetippt Seite 2 von 12

3 2. Fallbeispiel: Sie erhalten die Fehlermeldung im Banking unserer Internetfiliale:: Die Zahlung ist nicht SEPA-fähig. Mögliche Ursache: Die IBAN ist korrekt, dazu wurde aber statt dem zugehörigem BIC eine Bankleitzahl eingegeben. Abbildung: Umsatz-Anzeige im OSP Sie können entweder: a. nur die IBAN eingeben der BIC wird automatisch beigesteuert b. die Kombination IBAN & BIC eingeben c. die Kombination Konto & BLZ eingeben, die SEPA Daten werden automatisch ermittelt. Die Eingabekombinationen IBAN & BLZ sowie Konto & BIC sind nicht möglich. Seite 3 von 12

4 3. Fallbeispiel: Sie erhalten bei einer SEPA-Überweisung die Meldung Die eingegebene TAN ist falsch im chiptan Verfahren. Optisches chiptan-verfahren, Beispiel Fehlerursache: Die bisherige Kontonummer des Empfängers ist 6-stellig, die IBAN des Empfängers lautet also beispielsweise: DE Innerhalb des chiptan Verfahrens werden Sie aufgefordert: 1. Überprüfen Sie die Richtigkeit der letzten 10 Zeichen der IBAN des Empfängers und bestätigen Sie diese mit der Taste OK. Auf dem TAN-Generator erscheint also die Information: IBAN Durch die 6-stellige Kombination am Ende kann man verleitet werden, die 6-stellige Konto-Nr., im Beispiel , als TAN im Onlinebanking einzutippen. Dies führt zur Ablehnung des Auftrags und o. a. Fehlermeldung. Manuelles chiptan-verfahren, Beispiel Fehlerursache: Beispiel: Überweisung auf die IBAN DE Innerhalb des chiptan Verfahrens erscheint bei der Erzeugung der TAN auf dem TAN-Generator u. a. die Aufforderung: 3. Geben Sie die letzten 10 Ziffern der IBAN des Empfängers ein und drücken Sie OK. Hier könnte beim Eintippen ein Fehler passieren, Beispiel: Die bisherige Kontonummer ist 9-stellig, bei der Eingabe am TAN-Generator kann man übersehen, auch die führende 0 am Anfang einzugeben. Wichtig: Die einzugebenden 10 Ziffern müssen mit führenden Nullen angegeben werden, im Beispiel: Eine falsche Eingabe am TAN-Generator führt am Ende nach dem Eintippen der TAN im Onlinebanking zur Ablehnung des Auftrags und o. a. Fehlermeldung. Seite 4 von 12

5 4. Fallbeispiel: Sie haben eine SEPA-Sammelüberweisung getätigt, ein paar Tage später wird eine Zahlung mit Verwendungszweck RUECKUEBERWEISUNG SONSTIGE GRÜNDE zurückgebucht. Mögliche Ursache: In der Zahlung ist bei den Zahlungsempfängerdaten eine (syntaktisch richtige) BIC erfasst worden, die aber nicht zur IBAN (/BLZ) passt. Ihr Berater oder unsere Electronic Banking Hotline kann Ihnen die falsch erfasste BIC und die korrekte BIC nennen. Seite 5 von 12

6 5. Fallbeispiel: Sie haben aus Ihrer Buchhaltungssoftware eine SEPA-Basislastschriftendatei übermittelt, auf dem Kontoauszug erscheint aber nicht der Gesamtbetrag, sondern dieser wird auf zwei Aufträge gesplittet. Mögliche Ursache: Die Buchhaltungssoftware hat (versehentlich) eine SEPA-XML-Datei erstellt, die entweder: sowohl Erst- als auch Folgelastschriften enthält, diese werden wegen der unterschiedlichen Vorlauffristen in unserem Zahlungssystem automatisch auf verschiedene Buchungstage gesplittet. verschiedene Fälligkeitstage enthält, diese werden von unserem Zahlungssystem auf die entsprechenden Fälligkeitstage verteilt. Seite 6 von 12

7 6. Fallbeispiel: Vorlauffristen bei SEPA-Lastschriften Hinweis: SEPA-Lastschriften können maximal frühestens 28 Tage vor dem Fälligkeitsdatum über Onlinebanking geschickt werden! 1. Basislastschriften (CORE) Beispiel: Einreichung Erstlastschrift: Fr., , frühester Ausführungstag: 5 Banktage (gesetzl.) + 1 Banktag Bearbeitungszeit = Mo., Beispiel: Einreichung Folgelastschrift: Fr., , frühester Ausführungstag: 2 Banktage (gesetzl.) + 1 Banktag Bearbeitungszeit = Mi., Express-Basislastschriften Inland (CORE 1) Hier gibt es in der Vorlauffrist keine Unterscheidung zwischen Erst- oder Folgelastschrift. Beispiel: Einreichung Fr., , frühester Ausführungstag: 1 Banktag (gesetzl.) + 1 Banktag Bearbeitungszeit = Die., Firmenlastschrift (B2B) Hier gibt es in der Vorlauffrist keine Unterscheidung zwischen Erst- oder Folgelastschrift. Beispiel: Einreichung Fr., , frühester Ausführungstag: 1 Banktag (gesetzl.) + 1 Banktag Bearbeitungszeit = Die., Seite 7 von 12

8 7. Fallbeispiel: SEPA-Sammlerauftrag soll als Gesamtposten am Kontoauszug aufgeführt werden Mit der Einführung des SEPA-Formates gibt es auch eine Erweiterung bezüglich der Dokumentation der Sammlereinreichung im Kontoauszug. Bisher war es grundsätzlich so, dass die Buchung einer Zahlungsdatei in einer Summe dargestellt hat und nur auf expliziten Kundenwunsch als Einzelposten auf dem Kontoauszug aufgeführt wurde. Mit SEPA können Sie je Zahlungsvorgang entscheiden, ob ein Sammelauftrag in einer Gesamtsumme oder als einzelne Posten im Kontoauszug gebucht werden soll. Jede SEPA-XML Datei trägt ein Kennzeichen für Batch-Booking (Eintrag <BtchBookg>): Steht der Wert auf True, ist die Vorgabe, dass der Sammelauftrag als Gesamtposten auf dem Kontoauszug erscheinen soll. Steht der Wert auf False, heißt dies, dass der Sammellauftrag mit den Einzelposten auf dem Kontoauszug erscheinen soll. Praxisbeispiel: Sie schicken einen SEPA-Sammelauftrag und möchten auch auf dem Kontoauszug diesen als einzigen Gesamtposten aufgeführt haben. XML-Datei muss Eintrag enthalten: <BtchBookg>true</BtchBookg> In SFirm muss innerhalb der Ausgabe von Zahlungen der Haken beim Sammelbuchung gesetzt sein: Abbildung: Ausgabe in SFirm In StarMoney müssen im Ausgangskorb die Einstellungen folgendermaßen erfolgen: Abbildung: Einstellungen in StarMoney Seite 8 von 12

9 8. Fallbeispiel: SEPA-Sammlerauftrag soll als Einzelposten am Kontoauszug aufgeführt werden Mit der Einführung des SEPA-Formates gibt es auch eine Erweiterung bezüglich der Dokumentation der Sammlereinreichung im Kontoauszug. Bisher war es grundsätzlich so, dass OSP die Buchung einer Zahlungsdatei in einer Summe dargestellt hat und nur auf expliziten Kundenwunsch als Einzelposten auf dem Kontoauszug aufgeführt wurde. Mit SEPA kann unser Kunde je Zahlungsvorgang entscheiden, ob ein Sammelauftrag in einer Gesamtsumme oder als einzelne Posten im Kontoauszug gebucht werden soll. Jede SEPA-XML Datei trägt ein Kennzeichen für Batch-Booking. - Steht der Wert auf True, heißt dies, die Sparkasse muss den Auftrag als Gesamtposten auf dem Kontoauszug aufführen. - Steht der Wert auf False, heißt dies, die Sparkasse muss den Auftrag als Einzelposten auf dem Kontoauszug aufführen. Praxisbeispiel: Sie schicken einen SEPA-Sammelauftrag und möchten auf dem Kontoauszug diesen als Einzelposten aufgeführt haben. XML-Datei muss Eintrag enthalten: <BtchBookg>false</BtchBookg> In SFirm muss innerhalb der Ausgabe von Zahlungen der Haken beim Sammelbuchung entfernt werden. Abbildung: Ausgabe in SFirm In StarMoney müssen im Ausgangskorb die Einstellungen folgendermaßen erfolgen: Abbildung: Einstellungen in StarMoney Seite 9 von 12

10 9. Fallbeispiel: SEPA-Daueraufträge lassen sich nicht ändern bzw. löschen: Bei Daueraufträgen, die auf SEPA konvertiert wurden kann es bei Änderungen bzw. Löschungen zu folgender Fehlermeldung in StarMoney oder SFirm kommen: Lösung: PIN/TAN-Verfahren: Berater/-in löscht SEPA-Dauerauftrag im OSP oder Kunde kann über die Internetfiliale den SEPA-Dauerauftrag löschen und dann im StarMoney / SFirm neu anlegen. HBCI-Verfahren: Ihr Berater/-in löscht SEPA-Dauerauftrag, Kunde kann Dauerauftrag in StarMoney neu anlegen. Nur so kann eine einwandfreie Verwaltung der SEPA-Daueraufträge gewährleistet werden. Seite 10 von 12

11 10. Fallbeispiel: SEPA-Übertrag ist nicht möglich Fehlende Empfängerkonten Sie möchten einen SEPA-Übertrag vornehmen, es fehlen in der Auswahl der möglichen Empfängerkonten einige Konten, auf die vorher die bisherigeizv-umbuchung möglich war. Hintergrund: Der SEPA-Übertrag erfolgt limitneutral ohne Einschränkungen durch Onlinebanking-Limite, verfolgt daher jedoch eine strengere Ermittlung der möglichen Empfängerkonten als der bisher, damit nicht unbegrenzt Zahlungen an Dritte verfügt werden kann. Generell ist nur ein Übertrag möglich innerhalb von Konten, bei denen der Kontoinhabername sowohl beim Auftragskonto als auch beim Empfängerkonto gleich lautet. In der Praxis entfallen somit beispielsweise Konstellationen: - Übertrag vom Konto Max Müller GmbH auf das Privatkonto Max Müller (Privatentnahme) - Übertrag vom Konto des Elternteil 1 auf das Aktivsparkonto des Kindes. Als Lösung kann Ihr Berater die fehlenden sog. Referenzkonten erfassen. Kundenanleitung StarMoney: SFirm: Spezialfall: Vor dem ersten SEPA-Übertrag muss im SFirm der Bestand an möglichen Referenzkonten abgerufen werden, Anleitung Seite 11 von 12

12 SONSTIGES: Fehlermeldung bei Übertragung von SEPA-Lastschriften: Identifizierungsnummer des Einreichers (UCI) ungültig Ursache: Die in Ihrer Buchhaltungs- oder Banking-Software hinterlegte Gläubiger-ID stimmt nicht mit der im OSP in der Inkassovereinbarung hinterlegten Gläubiger-ID überein. Lösung: Korrektur der Gläubiger-ID auf Kundenseite oder im OSP (Löschung der bisherigen und Neuerfassung der korrekten Inkasso-Vereinbarung) Fehlermeldung beim Einreichen einer SEPA-Zahlung: Pain Nachricht nicht zugelassen. Mögliche Ursache: Die SEPA-XML-Datei wurde in einer Buchhaltungssoftware erstellt, diese wird 1:1 über eines unserer Onlinebankingsysteme übertragen und wird mit der Fehlermeldung Pain Nachricht nicht zugelassen abgelehnt. Hintergrund: Die erzeugte SEPA-XML-Datei hat eine ungültige (veraltete oder zu neue) PAIN-Version (oder auch DK-Version ). Die zulässigen PAIN-Versionen für die Sparkasse sind: o SEPA-Überweisungen: "PAIN ". Diese Masternachrichtenversion deckt die "PAIN ", "PAIN " und "PAIN " ab. o SEPA-Lastschriften: "PAIN ". Diese Masternachrichtenversion deckt die "PAIN " und "PAIN " ab. Weitere Informationen: IBAN-Rechner: Im Internet: SFirm / SEPA: StarMoney: Anleitung SEPA-Sammellastschrift: SEPA-Lastschrift-SM_9.pdf SEPA-Lastschrift-SMB_6.pdf Anleitung SEPA-Übertrag: SEPA_UEbertrag.pdf Aktuelle Support-Meldungen: Seite 12 von 12

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