1 Organisationsformen

Ähnliche Dokumente
DAA Wirtschafts-Lexikon

3.3.2 Organisationsstrukturen

Funktion (Wie gestaltet man eine Organisation?) Gestaltung zur Veränderung von Strukturen

Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Kapitel 9

Technologie Kundengruppe/-bedürfnis Konkurrenzsituation

Führung und Organisation

Einordnung der Enabling-Bereiche in

Organisationsformen LMU Student und Arbeitsmarkt - Kurs Personalwesen WS 2016/17

Aufbauorganisation. Organisation und Personalmanagement

Performance Measurement

7 Organisation der Unternehmung

euwip Europäischer WirtschaftsPass EWZ-OF Autor: Klaus Prestel 1. Ausgabe vom 11. Juli 2008 HERDT-Verlag für Bildungsmedien GmbH, Bodenheim

AOR Aufbauorganisation. Tim Stockinger, Meryem Aygünes, Haizhi Luo

3. Sitzung Strukturen von Organisationen. Organisationswandel und Weiterbildung SS 09 Ulrike Frosch M.A.

Benchmarking. 1. Auswahl des Objektes (Produkt, Methode, Prozess), das analysiert und verglichen werden soll

Fragestellungen. 2 Unternehmensführung und Management 2.1 Grundfunktionen der Unternehmensführung

1 General Management als Management von Unternehmungen... 12

Betriebliche Organisation

Marketing - Organisation

FACHSPRACHE. Einführung

Stabsstellen. Instanzen

Business Workshop. Reorganisation. Die Entwicklung der idealen Organisation

Handlungsfeld 3: Unternehmensführungsstrategien entwickeln

Leitungssysteme als Aspekt von Organisationsstrukturen

DAA Wirtschafts-Lexikon

Unternehmensstrukturen

Aufbauorganisationen

Einführung in das Projektmanagement 3

Strukturprinzipien der Aufbauorganisation. Gliederung. Einleitung:

Strategische Investitionsplanung

Interne Organisationsstruktur

Klausur SS 2002, Aufgabe 2

Danksagung...5. Abkürzungsverzeichnis Einleitung Integrierte Versorgung in Deutschland...27

Inhaltsverzeichnis. Vorwort... V. Abkürzungsverzeichnis...XVII

C7 Struktur Organisationsformen Lösungen

Grundlagen der Aufbauorganisation

Unternehmensorganisation

Geschäftsleitung. Im Einliniensystem erhält jede Stelle (Mitarbeiter) von genau einer übergeordneten Instanz Weisungen.

Inhaltsverzeichnis. Vorwort der Herausgeber Vorwort des Verfassers. Abkürzungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis

Betriebswirtschaftslehre i t e 1 / Wirtschaftswissenschaften. Kapitel 6

Dietmar Vahs. Organisation. Einführung in die Organisationstheorie Schäffer-Poeschel Verlag Stuttgart

Management Report. Hernstein. Befragung von Führungskräften in Österreich, Deutschland und der Schweiz

Unternehmensinternes M&A-Management

Organisationslehre III/VII. Rainer von Arx, Hägendorf

2. Welcher Faktor spielt bei der Wahl der Kontrollspanne die geringste Rolle? I. (B)({ Unterstützung durch Sachmittel und Verfahren

2. a) Welche Teil-Bereiche gehören zum betrieblichen Rechnungswesen? b) Wodurch sind diese Bereiche gekennzeichnet?

Grundlagen. SoSe 2011 Aufgabe 3. a) Was versteht man unter einem Code of Conduct? b) Was versteht man unter Corporate Social Responsibility?

Unternehmensführung BWL Berufsreifeprüfung

Auftragsabwicklung im Kfz-Betrieb. Stand 12/2013 Thomas Schweig

Unternehmensführung: Leitbild, Grundsätze, Organisation Lernziele V-02.

Inhaltsübersicht Grundlagen der Organisation: Was ist unter Organisation zu verstehen?

Inhaltsverzeichnis. Vorwort der Herausgeber... V Vorwort des Verfassers zur 1. Auflage... VII Vorwort des Verfassers zur 5. Auflage...

Firmenorganisation. Jean - Pierre Noel

Gemeindeführung Modelle und Strategien

Key Account Management

Dietmar Vahs. Organisation. Ein Lehr- und Managementbuch. 8., überarbeitete und erweiterte Auflage Schäffer-Poeschel Verlag Stuttgart

Traditionelle Formen der Aufbauorganisation

Projektorganisation Lehrveranstaltung Projektmanagement

Wissensmanagement im technischen Service

Grundmodelle der Aufbauorganisation im Unternehmen - ein kritischer Vergleich -

Workshop 2: Das Unternehmen muss mitwachsen!

Praxisrelevante Strukturformen

Betriebswirtschaftliche Organisationslehre

Institut für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

IT-Projektmanagement

Handbuch Selbstcontrolling. in Kleinstunternehmen

Stellenbeschreibung und Organisationshandbuch. Stellenbeschreibung

Organisation. Einführung in die Organisationstheorie und -praxis. von Dietmar Vahs. 6., überarbeitete und erweiterte Auflage

Willkommen. Projektmanagement Basiskurs. München, den Angela Reeg-Muller. Exzellenta GmbH. Angela Reeg-Muller

Projektmanagement: Projektorganisation

Grundlagen der Unternehmens führung

Ulrich Wehrlin (Hg.) Strategisches Management. Wettbewerbsfähigkeit und Zukunft sichern - Visionen mit Strategien erfolgreich umsetzen AVM

Grundzüge der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre

Die Schulleitung erlässt, gestützt auf Art. 28 Abs. 4 lit. c des ETH-Gesetzes vom 4. Oktober 1991 (SR ), folgende Richtlinien:

Grundlagen der Unternehmens führung

Die strategische Steuerung von Kleinunternehmen mit Profit Centern

Multiperspektivisches Management

Beziehung & Business: gelungene und nicht gelungene Gestaltung von Beziehung in Organisationen und die Auswirkungen auf Effektivität und Effizienz

Effiziente Organisations- und Führungsstrukturen in der Altersarbeit

Prof. Dr. Dietmar Lucht Projektmanagement Projektstrukturplan

TÜV NORD Akademie Personenzertifizierung. Merkblatt Teamleiter (TÜV )

Grundlagen der Unternehmensführung

BRAINLOOP STUDIE 2017 IT SECURITY UND DIGITALE KOMPETENZ

Was wirkt sich belastend auf die Lehrkräfte, das Kollegium und die Schulleitung unserer Schule aus?

Performance Measurement

Einfluß der Prozesskostenrechnung auf die Aufbauorganisation - Stellgrößen eines aktiven Prozessmanagements

Objektorientierte Modellierung (1)

Inhalt. 1. Einführung in die Informatik. 2. Algorithmen Definition, Eigenschaften, Entwurf Darstellung von Algorithmen Beispiele.

2. General Management - Grundmodell

GenderKompetenzZentrum

Marketing 6 Marketing-Management

3 Organisation des Informationsmanagements

Allgemeine Betriebswirtschaftslehre Grundlagen Organsiation 1

Transkript:

Betriebstechnik Matura Fragen Organisationsformen von Winkler 1 Organisationsformen 1 ORGANISATIONSFORMEN... 1 1.1 LINIENORGANISATION... 1 1.1.1 Schematische Darstellung einer Linienorganisation... 1 1.1.2 Vorteile:... 2 1.1.3 Nachteile:... 2 1.2 STABLINIENORGANISATION:...2 1.2.1 Schematische Darstellung einer Stablinienorganisation... 2 1.2.2 Vorteile:... 2 1.2.3 Nachteile:... 3 1.3 MATRIXORGANISATION:... 3 1.3.1 Schematische Darstellung einer Matrixorganisation... 3 1.3.2 Vorteile:... 3 1.3.3 Nachteile:... 3 1.4 ORGANISATION MIT ZENTRALEN DIENSTSTELLEN... 3 1.4.1 Vorteile:... 4 1.4.2 Nachteile:... 4 1.5 DIVISIONALE GLIEDERUNG:... 4 1.5.1 Vorteile:... 4 1.5.2 Nachteile:... 4 1.6 STRATEGISCHE GESCHÄFTSEINHEIT (DIVISION)... 4 1.6.1 Charakteristika:... 4 1.6.2 Ansätze zur Bildung von strategischen Geschäftseinheiten:... 4 1.1 Linienorganisation Das charakteristische Merkmal dieser Organisation ist die einheitliche Befehlslinie von der obersten Instanz bis zum untersten Funktionsträger. Sie wird z.b. im militärischen Bereich angewandt. 1.1.1 Schematische Darstellung einer Linienorganisation Seite 1 von 1

1.1.2 Vorteile: relativ stabile und klare Abgrenzung der Aufgaben, Vermeidung von Weisungsüberschneidungen Institution mit klaren Verhaltensvorschriften rasches und eindeutiges Treffen von Entscheidungen einheitliches auf oberste Systemziele ausgerichtetes Entscheiden 1.1.3 Nachteile: Überlastung bei großen Betrieben Zusammenarbeit wird erschwert Informationsfilter langer Instanzenweg 1.2 Stablinienorganisation: Die Stablinienorganistion ist eine erweiterte Form der reinen Linienorganisation. Es werden den vorhandenen Instanzen beratende, aber nicht weisungsberechtigte Stabstellen mit Spezialisten verschiedener Funktionsbereiche zugeordnet. Ein gutes Beispiel für die Stablinienorganisation wäre unsere Schule. Der Assistent unterstützt die Schulleitung z.b. bei der Organistion. 1.2.1 Schematische Darstellung einer Stablinienorganisation 1.2.2 Vorteile: Sonderaufgaben können von einem Assistenten in der oberen Ebene ausgeführt werden Entlastung der Führung fachkundige Entscheidungsvorbereitung Seite 2 von 2

1.2.3 Nachteile: Konflikt zwischen Verantwortlichen und Untergeordneten 1.3 Matrixorganisation: Bei der Matrixorganisation werden Projekt- bzw. Produktmanager für einzelne Produkte a, b, c, d mit z.b. eigenen Entwicklungs- und Vertriebsabteilungen den Funktionsmanagern in den verschiedenen Betrieben mit z.b. selbständigen Bereichen Beschaffung, Produktion und Rechnungswesen organisatorisch verbunden. Kennzeichen der Matrixorganisation ist also die Verknüpfung eines objektorientierten mit einem funktionalen verrichtungsorientierten System. Es treten hier Interssenskonflikte mit Überschneidung der Kompetenzen auf, die durch klare Anweisungen der Leitungsinstanz zu begrenzen sind. 1.3.1 Schematische Darstellung einer Matrixorganisation 1.3.2 Vorteile: bei mittleren und größeren Betrieben mit komplexen Aufgaben, Entlastung der obersten Führung 1.3.3 Nachteile: bei Entscheidungen und Aufgaben sind beide Verantwortlichen zu konsultieren Angestellter weiß nicht, wem er gehorchen soll doppelter Informationsfluß 1.4 Organisation mit zentralen Dienststellen Seite 3 von 3

1.4.1 Vorteile: Entlastung und Unterstützung der Instanzen aller Rangstufen wirkungsvolle zentrale Koordination in bezug auf spezifische Aufgabenstellungen 1.4.2 Nachteile: großer Bedarf an qualifizierten Fachspezialisten Gefahr von Kompetenzkonflikten Unsicherheit über Verantwortungsbereiche 1.5 divisionale Gliederung: 1.5.1 Vorteile: Entlastung der Leitungsspitze Entlastung der Kommunkationsstruktur klar getrennte Verantortungbereiche Transparenz der Struktur nach Produkten, Abnehmern oder Regionen spezifisch angepaßte Entscheidungen schnellere Anpassungsentschiedungen an Marktveränderungen bessere Entfaltungsmöglichkeit für Nachwuchskräfte ganzheitliche Leitungaufgaben 1.5.2 Nachteile: größerer bedarf an qualifizierten Leitungskräften Bedarf nach aufwendigen Koordinationsmechanismen Notwendigkeit zusätzlicher zentraler Koordinatonsstellen Mehrfachaufwand in bezug auf Zweckbereiche geringere Integration des Gesamtpersonals geringere Beziehung zum Gesamtsystem und seinen Zielen 1.6 strategische Geschäftseinheit (Division) 1.6.1 Charakteristika: Sie sind relativ autonome Einheiten mit eigenen Chancen, Bedrohungen und Entwicklungsmöglichkeiten am Markt. Sie erfüllen eine bestimmte Marktfunktion und werden seperat geplant und geführt. In den strategischen Geschäftseinheiten werden eigen Erfolgspotentiale eingebracht. 1.6.2 Ansätze zur Bildung von strategischen Geschäftseinheiten: Produktorientiert Werkstofforientiert Technolgieorientiert regionale Gliederung Seite 4 von 4

Kundengruppenorientiert Kundenproblemorientiert Betriebstypenorientiert Die Leitungsspanne hängt von folgenden Faktorn ab: Charakter der Aufgabenstellung (je öfter sich die Aufgabe ändert desto kleiner die Leitungsspanne) persönliche Eigenschaften der Person (Erfahrung) Führungsstil im Unternehmen (bei Teamarbeit ist die Leitungsspanne größer) Quelle: Betriebstechnikheft der 4HBb und Voß Seite 23-29 Seite 5 von 5