SOCIETAS PUBLICANORUM

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Transkript:

ULRIKE MALMENDIER SOCIETAS PUBLICANORUM Staatliche Wirtschaftsaktivitäten in den Händen privater Unternehmer 2002 BÖHLAU VERLAG KÖLN WEIMAR WIEN

INHALT 1. Kapitel: EINLEITUNG 1 1. Gegenstand der Analyse 1 2. Zielsetzung der Analyse 5 3. Methoden der Analyse 8 4. Strukturierung und Perspektiven 20 2. Kapitel: DER GEGENSTAND DER STAATSPACHT 23 1. Die Bezeichnungen publicanus" und societas publicanorum" 23 2. Die Tätigkeitsbereiche der societates publicanorum 31 I. Opera publica und sarta tecta 31 Nutzbarmachung staatlichen Grundbesitzes 35 I Pacht staatlicher Einnahmen 37 1. Zur Bedeutung der Abgabenpflichten in der Antike 37 2. Die Arten verpachteter Abgaben 40 3. Zur Reichweite der römischen Staatspacht: privata pecunia res publica administrata 49 3. Kapitel: DIE ENTSTEHUNG UND ENTWICKLUNG DER STAATSPACHT IN DER ZEIT DER REPUBLIK UND IHR NIEDERGANG IN DER KAISERZEIT 55 1. Entstehung und Anfänge der Staatspacht 56 2. Entwicklung und Höhepunkt der römischen Staatspacht in der ausgehenden Republik 58 3. Niedergang und Auflösung in der Kaiserzeit 61

VIII Inhalt 4. Kapitel: DIE DURCHFÜHRUNG DER STAATSPACHT: I. DIE VERGABE AN PRIVATE UNTERNEHMER 65 1. Rechtliche Qualifikation der Rechtsbeziehungen zwischen der societas publicanorum und dem römischen Staat 65 I. Die Einordung in das öffentliche Recht und das Privatrecht 65 Die Einordnung als Vertrag und die Zuordnung innerhalb des Vertragsrechts 70 I Die Vertragsparteien 78 1. Der Zensor und der populus Romanus 78 2. Der manceps und die societas publicanorum 79 IV. Die Vertragsgestaltung 82 2. Die Bedeutung der Auktion im römischen Rechtsund Wirtschaftsverkehr 91 I. Zur Vertragsanbahnung im Rahmen einer Versteigerung 91 Die Bedeutung und die Ursprünge der römischen Versteigerung 93 I Die Anwendungsgebiete der Auktion 101 1. Anwendungsgebiete der Privatauktion 101 2. Die Anwendungsgebiete der öffentlich-rechtlichen Auktion außerhalb der Staatspacht 105 3. Die Anwendung der öffentlich-rechtlichen Auktion auf die Staatspacht 111 3. Das Versteigerungsverfahren I. Der Modus der Versteigerung 116 1. Versteigerungsort 116 2. Bekanntmachung 117 3. Versteigerungsablauf 118 Die besonderen Rechte des Staates 119 1. Abgrenzung von Beschränkungen durch leges 119 2. Besondere Rechte während des Verfahrens (D. 39,4,9 pr.) 121 4. Beurteilung der Auktion aus ökonomischer Sicht I. Vorteile der Aukion im allgemeinen 145 1. Das Zusammenführen von Angebot und Nachfrage 145 2. Die Initiative zur Geschäftsanbahnung durch den Anbieter 146

Inhalt IX 3. Die Konzentration mehrerer Nachfrager 148 4. Wirtschaftstheoretische Untermauerung der Lokalisierungsargumentation 150 Vorteile des von den Römern verwandten Auktionsverfahrens im besonderen 152 1. Die Revelation" der Bewertung der Bieter 153 2. Folgen der Bewertungsrevelation für die Preisbildung 155 3. Preisbildung als Wertbestimmung 156 4. Preisbildung als Informationsextraktion 163 5. Zur Effizienz des Versteigerungsverfahrens 165 I Das Ineinandergreifen der einzelnen Elemente des Versteigerungsverfahrens 170 IV. Zur Kritik des Versteigerungsverfahrens 190 1. Der calor licitantis 191 2. Nachverhandlungen 205 3. Kollusion 207 V. Ökonomische Gesamtbeurteilung 221 Kapitel 5: DIE DURCHFÜHRUNG DER STAATSPACHT: DIE UMSETZUNG DURCH PRIVATE UNTERNEHMER.. 223 1. Der rechtliche Rahmen der societas publicanorum 223 I. Ausgangspunkt der Rechtsentwicklung der societas publicanorum 223 Vorbedingungen und Hemmnisse des Veränderungsprozesses 229 I Der Veränderungsprozeß 236 1. Die Grundlage: Die societas alicuius negotiationis.. 236 2. Die Besonderheiten der societas publicanorum gegenüber der societas alicuius negotiationis 239 a. Vertretungsbefugnis 240 b. Beendigung der Gesellschaft 243 c. Beteiligungsformen 247 IV. Die societas publicanorum als juristische Person? 251 2. Der organisatorische Rahmen der societas publicanorum.. 259 I. Die interne Struktur der societas publicanorum 259 1. Zur Aussagekraft der Quellen 259 2. Die Organisation größerer Unternehmen 261 a. Magister und Promagister 261 b. Angestellte des Unternehmens 265

X Inhalt c. Die Funktion der socii im Organisationsgefüge.. 266 3. Dezentralisierung" 268 Subkontrahierung und Umsetzung 268 1. Übertragung des Systems 268 2. Übertragung der Systemvorteile 271 3. Zum Ineinandergreifen ökonomischer und juristischer Aspekte 272 I. Die Überwindung von Marktunvollkommenheiten... 272 Die societas publicanorum als neue Gesellschaftsform?. 274 Kapitel 6: ZUM GESCHICHTLICHEN URTEIL ÜBER DIE RÖMISCHE STAATSPACHT - ZIELSETZUNGEN UND ZWÄNGE 277 1. Die mit der Staatspacht verbundenen Zielsetzungen 277 2. Zwänge und Einflüsse in der Entwicklung der Staatspacht. 284 I.Geschichtliche Vorbilder 285 Staatsbegriff und staatliche Institutionen 289 Kapitel 7: SCHLUSSBEMERKUNGEN 295 LITERATURVERZEICHNIS 299 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 333 QUELLENREGISTER 339