IMPLIZITE BESTEUERUNG IM DEUTSCHEN SOZIALVERSICHERUNGSSYSTEM. Martin Gasche

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1 IMPLIZITE BESTEUERUNG IM DEUTSCHEN SOZIALVERSICHERUNGSSYSTEM Marin Gasche

2 Implizie Beseuerung im deuschen Sozialversicherungssysem Marin Gasche Mannheim Research Insiue for he Economics of Aging (MEA) Zusammenfassung. Sozialversicherungsbeiräge enhalen einen implizien Seueraneil, wenn den Beirägen keine Leisungen in gleicher Höhe gegenübersehen. Diese implizie Seuerbelasung wird ersmalig für das gesame deusche Sozialversicherungssysem differenzier nach Einkommensklassen, Alersklassen und Geschlech berechne. Es zeig sich, dass die implizie Seuerbelasung durchweg relaiv hoch is. Die alersspezifische Seuersrukur ha einen umgekehr u-förmigen Verlauf: Für junge und älere sozialversicherungspflichig Beschäfige is die implizie Seuerbelasung geringer als für die Versicheren milerer Jahrgänge. Die einkommensspezifischen Seuerprofile zeigen eine negaive Lohnseuer für die Versicheren mi geringen Einkommen und dann einen sark progressiven Verlauf. Bei höheren Lohneinkommen is der Belasungsverlauf regressiv. Die Zusammenführung der implizien Lohnseuerbelasung durch das Sozialsysem mi der explizien Lohnseuerbelasung durch das Einkommenseuersysem läss den regressiven Tarifverlauf bei den höheren Einkommen verschwinden, so dass man insgesam einen progressiven Lohnabgabenarif mi negaiver Komponene für die geringen Einkommen beobache. Schließlich werden die Auswirkungen einer Renenreform nach Ar des Schweizer Modells und eine Einführung von Pauschalbeirägen in der Gesezlichen Krankenversicherung (GKV) auf die implizie Seuerbelasung analysier. Das Schweizer Sysem würde die implizie einkommensspezifische und die alersspezifische Beseuerungssrukur in der Gesezlichen Renenversicherung (GRV) an die derzeiige Srukur der GKV annähern, während ein Pauschalbeiragssysem in der GKV zur Folge häe, dass die Beseuerungssrukur in der GKV sich an die derzei besehende Srukur in der GRV annähern würde. Führe man beide Reformen gleichzeiig durch, würden sie sich folglich hinsichlich ihrer Wirkungen auf die implizie Beseuerungssrukur endenziell aufheben. JEL-Classificaion: H5, H55 Adresse: Mannheim Research Insiue for he Economics of Aging (MEA) Universiä Mannheim L3,7 D-683 Mannheim Konak: Dr. Marin Gasche Das MEA is ein Forschungsinsiu der Universiä Mannheim, das sich zu zwei Drieln aus Mieln der Forschungsförderung finanzier. Wir danken vor allem der Deuschen Forschungsgemeinschaf. Wir danken ebenso dem Land Baden-Würemberg und dem Gesamverband der Deuschen Versicherungswirschaf für die Grundfinanzierung des MEA.

3 . Einleiung Sind Sozialversicherungsbeiräge nichs anderes als Seuern? Diese Frage wird of unerschiedlich beanwore. Aussagen wie Ich kriege eh späer mal nichs aus der Renenkasse raus sind Indizien für einen vermueen Seuercharaker der Renenversicherungsbeiräge. Diesbezügliche sozialwissenschafliche Umfragergebnisse weisen in die gleiche Richung. Is man krank, werden dagegen Krankenversicherungsbeiräge nich als Seuer gesehen, weil man zum Arz gehen und sich für die gezahlen Beiräge eine Leisung abholen kann. Somi is die Frage nich so einfach zu beanworen. Eine Seuer is ganz allgemein dadurch charakerisier, dass sie eine Zahlung an den Fiskus ohne direke Gegenleisung darsell. Bei den Beirägen an die Sozialversicherung kann die Gleichsezung mi einer Seuer nich komple zureffen, da man z.b. in Form von Gesundheisleiungen und Renenansprüchen eine Gegenleisung erhäl. Richig is allerdings auch, dass die Beiragszahlungen einer Periode den empfangenen oder erwareen Leisungen in der Regel nich ensprechen, eine Äquivalenz in diesem Sinne also nich vorlieg. Somi kann man den Teil der Beiräge, der über diese empfangenen Leisungen und Ansprüche hinausgeh, als Seuer inerpreieren, weil ihm keine direke Gegenleisung gegenüberseh. Im Folgenden wird der Frage nachgegangen, wie groß dieser Seueraneil in den einzelnen Sozialversicherungszweigen und wie hoch er in der gesamen Sozialversicherung is. Berache wird die implizie Lohnseuerbelasung in den Beirägen differenzier nach Alersklassen, Geschlech und Einkommensklassen. Lezgenanne Sichweise gewähr einen Einblick, welcher implizie Lohnseuerarif im Sozialversicherungssysem enhalen is. Die gesame Belasung der Lohneinkommen erhäl man, indem man die implizie Lohnseuer durch das Sozialversicherungssysem und die explizie Lohnseuer durch das Einkommenseuersysem zusammenführ. Mihin wird ein Lohnseuerarif für das gesame Abgabensysem abgeleie. Die implizie Seuerbelasung kann auch zur Beureilung von Reformen im Sozialversicherungssysem herangezogen werden. Deshalb werden schließlich die Auswirkungen der Einführung des Schweizer Modells in der Renenversicherung und die Einführung von Pauschalbeirägen in der Krankenversicherung auf die implizie Beseuerung dargesell und diskuier. Die Sudie is wie folg aufgebau: Zunächs wird das Konzep der implizien Seuer vorgesell. In Kapiel 3 wird kurz die Daengrundlage beschrieben. Dann wird in den Kapieln 4 bis 6 die implizie Seuer in den einzelnen Sozialversicherungszweigen Gesezliche Vgl. z.b. Börsch-Supan (2000) oder Boeri e al. (200). 2

4 Krankenversicherung (GKV), Soziale Pflegeversicherung (SPV) und Gesezliche Renenversicherung (GRV) berechne. In Kapiel 7 werden die Ergebnisse für die einzelnen Zweige zu einer gesamen implizien Seuer des Sozialversicherungssysems zusammengefass, bevor in Kapiel 8 die explizie Lohnseuer (durch das Einkommenseuersysem) und die implizie Lohnseuer zusammen berache werden. Im neunen Kapiel werden beispielhaf die Auswirkungen von Sozialreformen auf die implizie Beseuerung dargesell. Die Sudie schließ mi einem zusammenfassenden Fazi. 2. Das Konzep der implizien Seuer Als implizie Seuer wird im Folgenden derjenige Teil der Beiräge bezeichne, der über die von den Sozialversicherungen erbrachen Leisungen hinausgeh. Nach Beckmann (2000) kann man grundsäzlich zwei Konzepe unerscheiden: 2 Die lebenszyklusbezogene implizie Seuer: Hierbei werden alle über das gesame Leben eines Individuums aus den Sozialversicherungssysemen erhalenen Leisungen in Beziehung zu den gezahlen (Zwangs-)Beirägen gesez. Sind die Leisungen geringer als die Beiräge, lieg eine implizie Beseuerung vor, da dieser Differenzberag für andere Zwecke verwende wurde, ihm also keine direke Gegenleisung gegenüberseh. Die lebenszyklusbezogene implizie Seuer eigne sich ähnlich wie das Konzep der implizien Rendie 3 besonders für inergeneraive Belasungsvergleiche und für die Abschäzung von inergeneraiven Vereilungswirkungen von Reformmaßnahmen. 4 Die periodenbezogene implizie Seuer: Hierbei werden die in einer Periode aus den Sozialversicherungen erhalenen Leisungen bzw. erworbenen Ansprüche den gezahlen Beirägen gegenübergesell. Überseig der Beirag die Leisungen oder den Wer der erworbenen Ansprüche, sell der Unerschiedsberag die implizie Seuerzahlung in dieser Periode dar, da es sich auch hier um eine Zwangsabgabe ohne Gegenleisung handel. Der heoreische Hinergrund für das Konzep der implizien Seuer is ein Individuum, das seinen Nuzen maximier, der vom Konsum und der Freizei besimm wird. 5 Dabei unerlieg das Individuum der Budgeresrikion, dass das gesame im Leben erziele Einkommen 2 Vgl. Beckmann (2000), S Vgl. z.b. Wilke (2005) oder SVR (2004). 4 Vgl. Fenge/Werding (2003), S. 4. Zur Berechnung der lebenszyklusbezogenen implizien Seuer in der GRV vgl. z.b. Gasche (2008b) oder SVR (2006). Zu den inergeneraiven Vereilungswirkungen einer Anhebung des gesezlichen Reneneinrisalers vgl. Gasche (2008a). 5 Das Modell wird im Anhang genauer dargesell. 3

5 abzüglich der explizien Seuern und der im Sozialversicherungssysem enhalenen implizien Seuern für Konsum ausgegeben werden kann: 6 () C = Y TE T mi C: Konsum über das gesame Leben, Y: Einkommen über das gesame Leben, TE: explizie Seuern abzüglich saalicher Transfers über das gesame Leben, T: implizie Seuer: Beiragszahlungen abzüglich empfangener Leisungen über das gesame Leben. Die lebensbezogene implizie Seuer T ergib sich aus dem Barwer der in jeder Periode über das gesame Leben bezahlen Beiräge B abzüglich der über das gesame Leben in jedem Jahr erhalenen Leisungen L: D (2) T = B L = BG + L + G = G+ = G+ ( + rm ) m= G+ B D m= G+ L ( + r ) B: Beiragszahlungen über das gesame Leben, B : Beiragszahlung im Jahr, L: die aus den Sozialversicherungszweigen über das gesame Leben empfangenen Leisungen, G: Gebursjahr, D: Todesjahr. Definier man den Abzinsungsfakor in Gleichung (2) als: (3) R = für =G und R = für >G, ( + r ) dann erhäl man aus Gleichung (2): D (4) T = ( B L ) R. = G m= G+ Die Differenz B L is dabei derjenige Berag, um den die Beiragszahlungen im Jahr die im Jahr empfangenen Leisungen überseigen, sie is also nichs anderes als die periodenbezogene implizie Seuer T : D (5) T = T R = G Bezieh man die Seuerberäge auf die Beiragsleisungen, erhäl man den implizien Seueraneil: D D T T (6) τ = = R = τ R mi B = G B = G τ als lebenszyklusbezogener implizier Seueraneil und τ als periodenbezogener implizier Seueraneil. Ensprechend ergeben sich die lebenszyklusbezogenen und die periodenbezogenen implizien Seuersäze θ bzw. θ aus der Relaion der Seuerzahlungen zum Einkommen: m m mi 6 Zur Vereinfachung wird also angenommen, dass es keinerlei Erbschafen oder Schenkungen gib. 4

6 D T (7) θ = = θ R Y = G Dami zeig sich, dass sich die lebenszyklusbezogene implizie Seuer aus der Summe der periodenbezogenen implizien Seuern ergib. Eng mi dem Konzep der implizien Seuer verwand is das Konzep der implizien Rendie. Die implizie Rendie is derjenige Abzinsungssaz, der den Barwer der Beiräge und den Barwer der empfangenen Leisungen gerade ausgleich. Sie ergib sich, wenn man Gleichung (4) null sez und dann nach einem konsanen Abzinsungsfakor R bzw. einem Diskonierungssaz r auflösen würde. Im Folgenden wird nur die periodenbezogen implizie Seuer berache. 7 Sie gib Auskunf über die in den Beirägen einer Periode enhalene Seuerbelasung. Werden die Beiräge vom Lohneinkommen erhoben, erhäl man ein Maß für den Lohnseuercharaker der Beiräge. Auch über die Größe des von den Sozialversicherungen verursachen Seuerkeils zwischen dem Grenzproduk der Arbei und dem ausgezahlen Lohn kann man aufschlussreiche Informaionen gewinnen. 8 Dies is deshalb wichig, weil der Seuerkeil die bekannen verzerrenden Effeke auf das Arbeisangebo (inra- und ineremporale Subsiuion von Arbei durch Freizei) auslösen kann. Da je nach Vereilung einer implizien Seuerbelasung über den Lebenszyklus unerschiedliche und unerschiedlich sarke verzerrende Wirkungen aufreen können, is die Berachung der periodenbezogenen implizien Seuer von großer Relevanz. Die implizie Seuerbelasung is auch ein Maß für die ökonomischen Anreize, die Sozialversicherungsbeiräge zu umgehen, z.b. durch Ausweichen in die Selbsändigkei oder in andere nich sozialversicherungspflichige Täigkeien wie Mini-Jobs sowie im Falle der Krankenversicherung durch Ausweichen in die privae Krankenversicherung bei Überschreien der Versicherungspflichgrenze. 9 Diese Umgehungsabesände vermindern die Beiragsgrundlage und erhöhen dami endenziell die Beiragssäze bzw. die implizie Seuerbelasung für die verbleibenden Versicheren, was wiederum negaive Anreizeffeke auslös. Eine wirkliche Aussage über die Seuerbelasung durch die Sozialversicherung und die möglicherweise aufreenden verzerrenden Effeke is allerdings nur möglich, wenn man alle 7 Die Zusammenfassung der periodenbezogenen implizien Seuern zu einer lebenszyklusbezogene implizien Seuer is der Gegensand einer Nachfolgesudie. 8 Vgl. Beckmann (2000), S. 64 oder Hire (2000), S. 2. In der nachfolgenden Analyse wird der Seuerkeil im Sinne von marginalen Seuersäzen nich genau quanifizier, da ausschließlich Durchschniseuersäze berechne werden. Allerdings kann man leich von den berechneen Durchschnissäzen auf die Grenzseuersäze schließen. Vgl. hierzu auch den Anhang. 9 Vgl. dazu auch Börsch-Supan/Reil-Held (200), S

7 Sozialversicherungszweige berache. Denn die einzelnen Zweige weisen durchaus unerschiedliche Profile alersspezifischer und einkommensspezifischer Seuerbelasungen auf. Bisher is eine solche Gesamschau der implizien Seuerbelasung noch nich durchgeführ worden. Zwar gib es zahlreiche Analysen der im Renenversicherungssysem enhalene implizien Seuer (z.b. Beckmann, 2000, Hire, 2000 oder Fenge e al., 2006). Die periodenbezogene implizie Seuer in der Gesezlichen Krankenversicherung und der Sozialen Pflegeversicherung wurde vom Sachversändigenra (2005) ermiel. 0 Dabei sanden allerdings eher die Umvereilungsvolumina im Vordergrund als die Quanifizierung der implizien Seuersäze. Kifmann (2008) unersuch die implizie Beseuerung im Renenversicherungssysem in Verbindung mi der explizien Beseuerung des Einkommenseuersysems. Goda (2007) leie für das amerikanische Renenversicherungssysem die periodenbezogenen implizien Seuersäze ab und weis auf die Bedeuung der Erwerbsbiographien für die Beseuerungshöhe hin. Wie sich zeigen wird, is die Bedeuung der Einkommens- bzw. Erwerbsbiographien aber nich generell gegeben, sondern von der Ausgesalung des Renenversicherungssysems abhängig. Im deuschen Renenversicherungssysem, das nach dem Äquivalenzprinzip ausgesale is, sind die Einkommens- bzw. Erwerbsbiographien für die Höhe des implizien Seuersazes grundsäzlich irrelevan. Eine Zusammenführung der implizien Seuerbelasungen aus den verschiedenen Zweigen der Sozialversicherung sowie eine Gesamschau der explizien und implizien Lohnseuerbelasung sehen also noch aus. Ebenso lieg das Augenmerk in der Lieraur auf den alersspezifischen implizien Seuersäzen. Neben diesen alerspezifischen Seuerbelasungen, die gerenn nach Geschlech und ggf. differenzier nach Os und Wes berechne werden, werden deshalb zudem die einkommensspezifischen Seuerbelasungen analysier. Auf diese Weise erhäl man eine Ar in den Sozialversicherungen enhalenen Einkommenseuerarif. Der Verlauf dieser Beseuerungsprofile gib also Auskunf darüber, ob die implizie Beseuerung in den Sozialversicherungen einen progressiven, einen regressiven oder einen proporionalen Charaker ha. Insofern können Aussagen darüber geroffen werden, ob eine Beseuerung nach der Leisungsfähigkei realisier wird bzw. ob die implizie Beseuerung gewissen Umvereilungszielen genüg. Berache werden die Gesezliche Krankenversicherung, die Soziale Pflegeversicherung und die Gesezliche Renenversicherung. 0 Vgl. SVR (2005), Ziffern und Tabellen34 und 36. Bei der Auswahl der Sozialversicherungszweige war enscheidend, ob die Versicherung auch als Versicherung weigehend ohne implizien Seueraneil ausgesale werden könne, und dami zusammenhängend, ob es in diesen Bereichen einen privaen Versicherungsmark gib. Deshalb wird die Arbeislosenversicherung nich berücksichig. Hier gib es aus den verschiedensen Gründen keinen relevanen privaen Versicherungsmark. In den drei ausgewählen Versicherungszweigen hingegen wäre grundsäzlich eine privae Versicherung ohne (versicherungsfremde) Umvereilungskomponene möglich. 6

8 3. Daengrundlage Als Daengrundlage für die Analyse dien eine Saisik der Deuschen Renenversicherung Bund, die die Anzahl der versicherungspflichig Beschäfigen differenzier nach Einkommen, Aler, Geschlech sowie Os und Wes für die Jahre 999 bis 2007 enhäl. 2 Aus diesen Daen werden uner Berücksichigung der Beiragsbemessungsgrenzen die versicherungspflichigen Einkommen abgeleie und uner Anwendung der jeweiligen Beiragssäze der Sozialversicherungszweige im jeweiligen Jahr die Beiragszahlungen ermiel. Die alers- und geschlechsspezifischen Ausgabenprofile der Gesezlichen Krankenversicherung werden aus den jeweiligen Daen des Risikosrukurausgleichs abgeleie. 3 Für die Soziale Pflegeversicherung werden die Leisungsausgaben je Pflegebedürfigen gerenn nach ambulaner und saionärer Pflege ermiel und dann mi Hilfe der alers- und geschlechsspezifischen Pflegewahrscheinlichkeien sowie uner Berücksichigung der Verwalungskosen die alers- und geschlechsspezifischen Ausgaben je Versicheren berechne. 4 Für die von der Gesezlichen Renenversicherung gewähren Leisungen wird uner Anwendung der Renenanpassungsformel eine Projekion der akuellen Renenwere auf der Basis des mileren Szenarios im Renenversicherungsberich der Bundesregierung durchgeführ. 5 Hinsichlich der Res-Lebenserwarung bei Reneneinri und dami der Renenbezugsdauer wird für die beracheen 5-Jahres Alersklassen gerenn für Männer und Frauen auf Grundlage der. koordiniere Bevölkerungsvorausberechnung des Saisischen Bundesames Variane -W2 ein Durchschniswer ermiel. Die Barwerberechnung bei den Renenansprüchen erfolg mi einem Diskonierungssaz von nominal 4% p.a. Bei den Berechnungen wird der gesame Beirag, also sowohl Arbeinehmer- als auch Arbeigeberaneil, dem Arbeinehmer zugeordne. 4. Periodenbezogene implizie Seuer in der Gesezlichen Krankenversicherung Die periodenbezogene implizie Seuer in der Gesezlichen Krankenversicherung wird ermiel, indem die Beiräge in einem Jahr den Leisungen gegenübergesell werden. Die Leisung beseh hierbei im Krankenversicherungsschuz. Dieser wird hier anhand der in dieser Periode ex ane im Durchschni zu erwarenden Ausgaben für einen Versicheren bewere. Konkre ergib sich für einen einzelnen Versicheren i bzw. für eine Versicherengruppe i (z.b. Alersklasse oder Einkommensklasse) die implizie Seuer i T in 2 Vgl. Deusche Renenversicherung Bund: Saisik der versicherungspflichig Beschäfigen. 3 Vgl. Gasche (2009). 4 Vgl. SVR (2005) oder Gasche (2007 und 2009). 5 Für die Enwicklung des in der Renenanpassungsformel enhalenen Rennerquoienen werden die Veränderungsraen des Alersquoienen aus der. koordinieren Bevölkerungsvorausberechnung, Variane - W2 verwende. 7

9 i einem Jahr aus der Differenz der zu zahlenden Beiräge und den ex ane im Durchschni i in diesem Jahr zu erwarenden Leisungen : i i i (8) T = B L. L 6 Dafür, dass nur die erwareen Leisungen im Jahr ins Kalkül des Individuums eingehen, sprich, dass man mi seinen Beirägen in einem Jahr keinerlei Ansprüche auf zukünfige Leisungen erwirb, sondern nur auf Leisungen im Jahr der Beiragszahlung. Dies wird vor allem dann klar, wenn man aus der Gesezlichen Krankenkasse ausri: 7 Der Anspruch auf Leisungen erlisch mi dem Ausri umgehend. B Eine andere Sichweise des Versicheren könne sein, dass er mi hoher Wahrscheinlichkei in der GKV bleib und davon ausgeh, dass er mi seinen höheren Beirägen in jungen Jahren die höheren Kosen im Aler vorfinanzier. Umgekehr würde er im Aler, wenn die Leisungen höher sind als die Beiräge, diese Differenz nich in vollem Umfang als Transfer (negaive Seuer) empfinden, weil er anizipier, dass er mi seinen höheren früheren Beirägen schon in Vorkasse gereen is. 8 Der Versichere würde also uner Berücksichigung seiner Überlebenswahrscheinlichkei und der Wahrscheinlichkei im GKV-Sysem zu bleiben, zukünfige und vergangene implizie Seuerzahlungen Z in sein Kalkül einbeziehen: 9 i i i i T = B L Z. Dabei muss D i Z = G = 0 gelen, dami die lebenszyklusbezogene implizie Seuer unveränder bleib (vgl. Gleichung (5)). Durch diese Sichweise würde es zu einer Gläung der periodenbezogenen implizien Beseuerung kommen. Da aber unklar is, ob und in welchem Ausmaß ein Versicherer solche zukünfigen und vergangenen implizien Seuern bzw. Transfers in sein Kalkül einbezieh, werden die folgenden Berechnungen auf Grundlage von Gleichung (8) durchgeführ. Dieses Vorgehen unersell, dass der Versichere erkenn, dass er mi seinen Beirägen im Jahr nur Leisungsansprüche im Jahr ha und keine zukünfigen Leisungsansprüche erwirb oder mi seinen heuigen Beirägen Leisungen aus der Vergangenhei vergüe. 6 Zur Bemessung der implizien Seuer wird dami der Beirag im GKV-Sysem mi dem Beirag verglichen, den ein Miglied der Gruppe i in einem Umlagesysem ohne (versicherungsfremde) Umvereilung zahlen müsse. Ein solches Umlagesysem ohne Umvereilung zwischen den Gruppen is dann gegeben, wenn das gesame Umlagesysem nur aus der Gruppe i beseh oder wenn jede Gruppe die empfangenen Leisungen durch eigene Beiräge selbs finanzier. Die Miglieder einer Alersklasse würden z.b. Beiräge in Höhe der durchschnilichen alersspezifischen Kosen je Miglied zahlen. Eine versicherungsimmanene Umvereilung von den Gesunden zu den Kranken würde es aber auch in einer solchen Versicherung geben. 7 Zum Beispiel wenn man als Beamer oder bei Überschreien der Versicherungspflichgrenze zur privaen Krankenversicherung wechsel. 8 Prinzipiell würde der Versichere also implizi eine Ar viruelles kapialgedeckes Sysem unersellen. 9 Im Exremfall würde die Größe Z allen vor dem Jahr gezahlen und alle nach dem Jahr zu zahlenden implizien Seuern B -L ensprechen und die periodenbezogene implizie Seuer wäre mi der lebenszyklusbezogenen implizien Seuer idenisch. 8

10 i Wird der Beirag nach dem versicherungspflichigen Einkommen bemessen, erhäl man aus Gleichung (8): i i i (9) T = b Y L, wobei b den Beiragssaz bezeichne. Der implizie Seueraneil am Beirag ergib sich als: i i i T L (0) τ = =. i i B B Is der gezahle Beirag größer als die zu erwarenden Leisungen, is der Seueraneil posiiv. Y Bezieh man die implizie Seuer auf das beiragspflichige Einkommen, ergib sich als implizier (Lohn-)Einkommenseuersaz: i i i i T B L () θ = =. i i i Y Y Y Wird der Beirag als Prozensaz des Lohneinkommens bemessen, erhäl man aus den Gleichungen (0) und (): i i (2) θ = b τ. Zu berücksichigen is, dass es in der Gesezlichen Krankenversicherung eine Beiragsbemessungsgrenze gib. Is das Einkommen größer, berechne sich der Beirag als: i BBG (3) B = b Y. BBG Y Ensprechend kann man bei Einkommen über der Beiragsbemessungsgrenze für den implizien Lohnseuersaz ableien: BBG i i Y (4) θ = b τ. i Y Der implizie Lohnseuersaz is also bei gegebenen Leisungen 20 umso geringer, je särker das Lohneinkommen die Beiragsbemessungsgrenze überseig. Dami is die implizie Beseuerung ab der Beiragsbemessungsgrenze regressiv. Zu beonen is, dass es sich hierbei um einen Durchschnisseuersaz handel. Bei einer marginalen Berachung, die i.d.r. zur Ableiung der Arbeisanreizeffeke herangezogen wird, ha der gesame Beiragssaz zur GKV Seuercharaker, 2 da sich z.b. aufgrund eines höheren Arbeiseinsazes und dem dami einhergehenden höheren Einkommen bzw. Beirag die Höhe der empfangenen Leisungen abgesehen vom lohnorienieren Krankengeld nich veränder. Dieser zusäzliche Beirag is also vollsändig als Seuer aufzufassen und verursach die ensprechenden Verzerrungen bei den Enscheidungen der Individuen. Folglich sind die für die Anreizwirkungen maßgeblichen Seuersäze noch höher als die nachfolgend 20 Wenn die Leisungen vom Einkommen abhängen, is der Zusammenhang nich mehr so eindeuig. 2 Vgl. SVR (2005), Ziffer 57. 9

11 ausgewiesenen. 22 Für andere negaive Anreizeffeke, wie der Anreiz, die Sozialversicherungsbeiräge z.b. durch Selbsändigkei zu engehen, sind auch die Durchschnisseuersäze relevan. Ergebnisse Die Alersabhängigkei der implizien Seuer ergib sich aus der Alersabhängigkei der Beiragszahlungen und der Leisungen. Da die beiragspflichigen Einkommen mi dem Aler zunehmen und dann auf einem hohen Niveau bis zum Renenaler in ewa konsan bleiben, 23 haben auch die alersspezifischen Beiragszahlungen ein ähnliches Profil. 24 Die alersspezifischen Ausgaben dagegen sind für die beracheen Alersklassen bis 65 Jahren rech gering. Sie seigen allmählich mi dem Aler an und liegen in den Alersklassen von 20 bis 64 Jahren uner den durchschnilichen Pro-Kopf-Beirägen (Abbildung ). Abbildung : Alersspezifische Pro-Kopf-Beiräge und Pro-Kopf-Ausgaben in der GKV im Jahr Euro jährlich Beirag Männer Beirag Frauen GKV-Ausgaben Männer GKV-Ausgaben Frauen bis ab 65 Alersklassen Quelle: eigene Berechnungen. Diese Beirags- und Ausgabenprofile schlagen sich in einem umgekehr u-förmigen Verlauf der alersspezifischen implizien Seuer nieder (Abbildung 2). Die Beiräge, die junge sozialversicherungspflichig Beschäfige zahlen, sind im Durchschni geringer als die von ihnen verursachen Gesundheiskosen, so dass ihre implizie Seuer negaiv is. Mi zunehmendem Aler kehr sich dies schnell um. Den größen Seueraneil an den Beirägen 22 Siehe Anhang. 23 Vgl. Gasche (2009). 24 Unerschiede können sich nur aufgrund der Auswirkungen der Beiragsbemessungsgrenze ergeben. 0

12 weis die Gruppe der 30- bis 34-Jährigen auf: Zusammen berache haben Männer und Frauen in ihren Beirägen einen Seueraneil von über 60%. Danach bleib der implizie Seueraneil mi seigenden Alersklassen auf hohem Niveau. Ers bei den über 50-Jährigen sink er schnell mi dem Aler ab. Aber selbs die Alersklasse der 60- bis 64-Jährigen sozialversicherungspflichig Beschäfigen zahl mehr in die Krankenkasse ein als sie im Durchschni in diesem Jahr an Leisungen erhäl. Ihr implizier Seueraneil in den Beirägen is mi über 20% noch immer berächlich. Männer haben eine größere implizie Seuerlas als Frauen, was mi den höheren Einkommen und den für die Alersklassen zwischen 20 und 49 Jahren geringeren Kosen zu begründen is. Den größen Seueraneil an den Beirägen weisen mi 73% die Männer im Aler zwischen 30- und 34 Jahren auf (Abbildung 2). Bezieh man die implizie Seuerlas nich auf die Beiragszahlungen, sondern auf das beiragspflichige Einkommen, erhäl man die alersspezifischen implizien Lohnseuersäze. Das Profil is dem des implizien Seueraneils sehr ähnlich (Vgl. Abbildungen 2 und 3). Im Maximum beräg der implizie Lohnseuersaz durch die GKV für die Männer der Alersklassen zwischen 25 und 34 Jahren 0% und für die Frauen im Aler von 40 bis 44 Jahren 7% (Abbildung 3). Abbildung 2: Alersspezifischer implizier Seueraneil am Beirag in der GKV im Jahr Männer 60 Frauen % der Beiragszahlung bis Alersklassen Gesam ab Quelle: eigene Berechnungen.

13 Abbildung 3: Alersspezifischer implizier Lohnseuersaz in der GKV im Jahr % des Bruoeinommens bis Alersklassen Männer Frauen Gesam ab Quelle: eigene Berechnungen. Die einkommensspezifische implizie Seuer ergib sich aus den ensprechenden einkommensspezifischen Beiragsprofilen und GKV-Ausgabenprofilen. Da der Beirag als Prozensaz vom Lohneinkommen erhoben wird, verläuf das einkommensspezifische Beiragsprofil bis zur Beiragsbemessungsgrenze linear anseigend, dann flach (Abbildung 4). Das einkommensspezifische Ausgabenprofil wird weil keine Daen für einkommensspezifische Ausgaben vorliegen durch die Alers- und Geschlechszusammensezung der jeweiligen Einkommensgruppe besimm. Je mehr Jüngere und je mehr Männer im Aler zwischen 20 und 49 Jahren in einer Einkommensklasse verreen sind, deso geringer sind die durchschnilichen Gesundheisausgaben für diese Gruppe. Die Verläufe der Einnahmen und Ausgaben deerminieren den Seueraneil an den Beirägen. Dieser is für Personen mi niedrigen Einkommen negaiv, da sie niedrigere Beiräge zahlen als sie im Durchschni Kosen verursachen. Mi zunehmenden Einkommen seig der Seueraneil am Beirag sark an und erreich bei Einkommen an der Beiragsbemessungsgrenze mi über 70% sein Maximum, auf dem er verharr (Abbildung 5). Ab der Beiragsbemessungsgrenze seig mi zunehmenden Einkommen die Beiragssumme nich mehr, so dass ihr Aneil am Einkommen abnimm, was bei gegebenen Ausgaben auch für den implizien Lohnseuersaz zuriff (Gleichung (4)). Die höchse implizie Lohnseuerbelasung mi einem Seuersaz von über 0% ragen dami die Bezieher von Bruo-Lohneinkommen zwischen und Euro. Dami kann man feshalen, dass die GKV als eine zunächs progressive Lohnseuer mi einer Ar negaiven Lohnseuer für 2

14 niedrige Einkommen ausgesale is. Ab der Beiragsbemessungsgrenze is die implizie Lohnseuer in der GKV aber regressiv (Abbildung 6). Abbildung 4: Einkommensspezifische Beiräge und Ausgaben je sozialversicherungspflichig Beschäfigen in der GKV im Jahr Beirag Männer Beirag Frauen GKV-Ausgaben Männer GKV-Ausgaben Frauen Euro jährlich uner Einkommensklassen (Jahresbruoeinkommen in Euro) Quelle: eigene Berechnungen. Abbildung 5: Einkommensspezifischer implizier Seueraneil am Beirag in der GKV im Jahr Gesam Frauen Männer % der Beiragszahlung uner Einkommensklassen (Jahresbruoeinkommen in Euro) Quelle: eigene Berechnungen. 3

15 Abbildung 6: Einkommensspezifischer implizier Lohnseuersaz in der GKV im Jahr Gesam Frauen Männer % des Bruoeinkommens uner Einkommensklassen (Jahresbruoeinkommen) Quelle: eigene Berechnungen. Der Seueraneil an den gesamen GKV-Beirägen berug im Jahr 2007 rund 53%. Sei 999 is der Seueraneil dami um 3 Prozenpunke gesiegen (Abbildung 7). Zwischen Osdeuschland und Wesdeuschland is eine Angleichung des Seueraneils fessellbar: So ha er von 34% im Jahr 999 auf 42% im Jahr 2007 zugenommen. Der Seueraneil der Beschäfigen in Wesdeuschland sieg dagegen im gleichen Zeiraum nur von 53% auf 55%. Der durchschniliche implizie Lohnseuersaz für alle sozialversicherungspflichig Beschäfigen nahm von 6,8% auf 7,9% zu. Dami spiegel sich der Ansieg der Beiragssäze in diesem Zeiraum um,2 Prozenpunke nahezu eins zu eins in einem Ansieg der implizien Seuerbelasung wider. Lezlich bedeue dies, dass die höheren Beiragseinnahmen aufgrund der Beiragssazerhöhungen nich für zusäzliche Leisungen an die sozialversicherungspflichig Beschäfigen genuz wurden, sondern anderen Gruppen wie beispielsweise den Rennern zugue kamen Vgl. dazu Gasche (2009). 4

16 Abbildung 7: Enwicklung des implizien Seueraneils an den GKV-Beirägen % der Beiragszahlung Gesam Frauen Männer Wesdeuschland Osdeuschland Quelle: eigene Berechnungen. 5. Periodenbezogene implizie Seuer in der Sozialen Pflegeversicherung Da die Soziale Pflegeversicherung (SPV) hinsichlich Versicherenkreis und Beiragserhebung fas idenisch mi der GKV is, berechne sich die implizie Seuer auf gleiche Weise wie oben. Das alerspezifische Ausgabenprofil in der Pflegeversicherung ha allerdings einen viel seileren Verlauf als in der Gesezlichen Krankenversicherung, 26 so dass der allergröße Teil der Ausgaben der Pflegeversicherung für Personen im Renenaler anfäll. Mihin dienen die Beiräge der Beschäfigen nahezu gänzlich der Finanzierung der Ausgaben für die Äleren. Ensprechend ha der größe Teil der Beiräge der Beschäfigen in einem Jahr Seuercharaker. Der alersspezifische Seueraneil an den Beirägen is für alle beracheen Alersklassen posiiv. Für die 25- bis 40-Jährigen beräg er um die 90% (Abbildung 8). Die uner 20- Jährigen haben mi knapp 50% einen geringeren Seueraneil, weil sie endenziell geringere Einkommen haben und deshalb geringere Beiräge zahlen. Für die Äleren is der Seueraneil niedriger, weil sie im Durchschni höhere Ausgaben verursachen. Das Profil des alersspezifischen Lohnseuersazes in der SPV ensprich dem Profil des Seueraneils. Der Maximalseuersaz beräg rund,5% und wird in den Alersklassen zwischen 25 und 44 Jahren erhoben. Ein Unerschied in der Seuerbelasung zwischen Männer und Frauen is kaum feszusellen, da Frauen zwar niedrigere Beiräge zahlen, aber in den hier beracheen Alersklassen auch niedrigere Ausgaben verursachen als Männer Vgl. Gasche (2007) oder Gasche (2009). 27 Vgl. z.b. Gasche (2007) oder Gasche (2009). 5

17 Die einkommensspezifischen implizien Seueraneile zeigen für die SPV einen ganz ähnlichen Verlauf wie für die GKV mi dem Unerschied, dass nur die Einkommensklasse uner Euro einen negaiven Seueraneil aufweis. Zudem is der Seueraneil schon bei Einkommen ab Euro auf einem Niveau von über 80% (Abbildung 9). Der implizie Lohnseuerarif in der SPV seig seil an und erreich seinen Spizenseuersaz von,6% bei einem Bruoeinkommen um die Euro. Für höhere Einkommen sink er aufgrund der Beiragsbemessungsgrenze wieder ab (Gleichung(4)). Einkommen von Euro sind dann nur noch mi einem implizien Pflegeseuersaz von,% belase. Es ergib sich demzufolge auch hier zunächs ein progressiver und ab der Beiragsbemessungsgrenze ein regressiver Verlauf. Abbildung 8: Alersspezifischer implizier Seueraneil am Beirag in der SPV im Jahr % der Beiragszahlung Männer Frauen Gesam bis ab 65 Alersklassen Quelle: eigene Berechnungen. 6

18 Abbildung 9: Einkommensspezifischer implizier Seueraneil am Beirag in der SPV im Jahr % der Beiragszahlung Gesam Frauen Männer uner Quelle: eigene Berechnungen. Einkommensklassen (Jahresbruoeinkommen) Periodenbezogene implizie Seuer in der Gesezlichen Renenversicherung Anders als in der Krankenversicherung und der Pflegeversicherung kann ein Beiragszahler in der Renenversicherung in der Regel nich in der Periode der Beiragszahlung Leisungen aus der Renenversicherung beziehen. 28 Allerdings erwirb er mi diesen Beirägen Ansprüche auf Renenzahlungen im Aler, die ebenfalls anders als in der GKV und SPV nich verfallen, wenn er aus der Renenversicherung ausri, z.b. wenn ein Versicherer sich selbsändig mach oder Beamer wird. Vielmehr haben die Renenansprüche in der GRV für die Versicheren eine Ar Eigenumscharaker. Die implizie Seuerzahlung in einer Periode ergib sich aus der Differenz der Beiragszahlung und dem Barwer der in dieser Periode im Aler A erworbenen Renenansprüchen R, die in einer späeren Periode s für die Dauer der ferneren Lebenserwarung LE vom Reneneinrisaler REA bis zum Tod (REA+LE) ausgezahl werden: + REA A + LE i R i i s( ) T = B, s s= + REA A ( + r ) (5) j= + wobei r den Diskonierungssaz, also den Markzinssaz bezeichne. 29 j 28 Eine Ausnahme bilden zum Beispiel Rehabiliaionsleisungen oder Hinerbliebenenrenen. In dieser Sudie werden zur Vereinfachung nur Ansprüche auf Alersrenen berache. 29 Der relevane Diskonierungssaz is genau genommen die Rendie einer privaen Renenversicherung, die ähnliche Leisungen bereisell wie die GRV, also eine Leibrene. In den nachfolgenden Berechnungen wird hierfür ein nominaler Zinssaz von nominal 4% unersell. Genauso wie im Falle der GKV und SPV wird somi zur Ermilung der implizien Seuerbelasung in der GRV eine Vergleich des realisieren Sysems mi einem Sysem ohne (versicherungsfremde) Umvereilung durchgeführ. 7

19 Der Wer der Renenansprüche in der Periode s ergib sich aus dem Wer der Renenansprüche in der Periode, erhöh um die jährliche Renenanpassungsrae a: + REA A + LE i i (6) T = B s= + REA A R i j= + s s j= + ( + a ) ( + r ) j j. Wenn der Markzinssaz konsan is und auch die Renenanpassungsrae unveränder bleib, vereinfach sich Gleichung (6) zu: + REA (7) A + i T = B LE s= + REA A R ( + a) i ( + r) s s. Die Gleichungen (6) und (7) zeigen zum einen, dass die implizie Seuer umso größer is, je weier der Reneneinri noch enfern is, also je jünger der Beiragszahler zum Zeipunk is. Zum anderen is die implizie Seuer umso größer, je mehr der Markzinssaz die Renenanpassungsrae überseig. Es komm folglich nich auf die absolue Höhe des Diskonierungssazes an, sondern auf die Differenz zur Renenanpassungsrae (r-a) bzw. auf das Verhälnis des Renenanpassungsfakors zum Abzinsungsfakor (+a)/(+r). Den Seueraneil am Beirag erhäl man als: + REA A + LE i s + i R ( a j ) (8) τ =. i s= + REA A B j= + + r ( j ) Im deuschen Renensysem werden die Renenansprüche durch Engelpunke repräsenier. Die Anzahl der Engelpunke, die man in einer Periode erwirb, ergib sich als Relaion des i individuellen Einkommens Y zum DurchschniseinkommenY. Die Engelpunke werden mi dem akuellen Renenwer AR bewere. Er gib den Renenberag in Euro an, den man für einen Engelpunk erhäl. Die in einer Periode erworbenen Renenansprüche ergeben sich also als: i i Y (9) R = AR. Y Einsezen von Gleichung (9) in (6) bzw. (7) und Division durch das individuelle Einkommen ergib den implizien Lohnseuersaz der GRV: AR + REA A + LE s j s= + REA A Y j= + + r ( j ) i (20) θ = b ( + a ) bzw. für konsanen Markzinssaz und konsaner Renenanpassungsrae: + REA (2) A + LE s i AR ( + a) θ = b. s Y ( + r) s= + REA A 8

20 Dami zeig sich, dass der individuelle implizie Lohnseuersaz 30 von keinerlei individuellen Größen besimm wird, außer vom Aler zum Zeipunk und von der Res-Lebenserwarung. Alle anderen Deerminanen des implizien Lohnseuersazes sind Sysemgrößen, also für alle gleich. 3 Ensprechend gib es Unerschiede in den Seuersäzen für verschiedene Alergruppen sowie zwischen Frauen und Männern, weil Frauen eine höhere Lebenserwarung haben. Auch Unerschiede zwischen Os und Wes werden aufreen, weil in Osdeuschland ein anderer akueller Renenwer gil, eine Höherwerung der Engelpunke safinde und die Renenanpassungsrae gegebenenfalls unerschiedlich ausfäll. Dagegen is das Einkommen kein Grund für Beseuerungsunerschiede, was auf die äquivalene Ausgesalung des Sysems zurückzuführen is. Eine progressive Ausgesalung oder eine Regelung, bei der die besen 35 Beiragsjahre für die Renenhöhe enscheidend sind, wie beispielsweise in den USA, lassen die individuelle Erwerbsbiographie zu einer enscheidenden Deerminane des implizien Seuersazes werden. 32 Die Gleichungen (20) und (2) zeigen auch, dass die Renenanpassungsformel, die die Renenanpassungsrae a besimm, für die implizie Beseuerung von großer Bedeuung is. Anders ausgedrück: Die Renenanpassungsformel kann als Poliikparameer verwende werden, um eine besimme Beseuerungssrukur zu erhalen. 33 Die Auswirkungen der demographischen Enwicklung können ebenfalls leich an den Gleichungen (20) und (2) abgelesen werden: Komm es aufgrund der Alerung zu Beiragssazseigerungen, ohne dass die Leisungen sich verändern, seig der implizie Seuersaz. Werden zur Beiragssazsabilisierung Reformen durchgeführ, die das Renenniveau über eine geringere Renenanpassungsrae reduzieren (Rieser-Reform 200 und Nachhaligkeisreform 2004) oder die Renenbezugsdauer verkürzen ( Rene mi 67 ), wird der implizie Seuersaz ebenfalls endenziell erhöh Allerdings häng in diesen Fällen das Ausmaß der höheren Belasung vom Aler ab. Die inergeneraiven Vereilungswirkungen unerscheiden sich also für die verschiedenen Maßnahmen. 30 Der für die GRV abgeleiee Seuersaz is auch für die (marginalen) Arbeisanreizeffeke relevan, da ein zusäzlicher Beirag aufgrund eines höheren Einkommens zu höheren Renenansprüchen führ, mihin nich der gesame Beiragssaz als Seuerkeil aufgefass werden kann. Siehe Anhang. 3 Dies zeig sich besonders, wenn man berücksichig, dass sich das sog. Sandardrenenniveau im Jahr als RN = 45 AR / Y ergib. Der implizie Seuersaz häng also von den Sysemgrößen Renenniveau, Renenanpassungsraen und vom Beiragssaz ab. 32 Vgl. Goda (2007). 33 Vgl. Kifmann (2008). 34 In allen Fällen gib es über die Renenanpassungsformel Rückkopplungseffeke, die aber nich so sark sind, dass sie an der grundsäzlichen Wirkung ewas ändern können. 35 Zu berücksichigen is dabei allerdings, dass ohne diese Maßnahmen die höhere Beseuerung über eine Beiragssazerhöhung eingereen wäre. 9

21 Ergebnisse Die heoreisch abgeleieen Deerminanen der periodenbezogenen implizien Seuer spiegeln sich in den empirisch berechneen implizien Seuersäzen wider (Abbildungen 0 und ). Die alersspezifische implizie Seuerbelasung is für die jüngse berachee Alersklasse der uner 20-Jährigen mi einem Seueraneil von 57% der Beiragszahlung am größen, weil die Miglieder dieser Alersklasse zum Zeipunk =2007 die höchse fernere Lebenserwarung haben und ihre Renenansprüche auf heue bezogen mi dem Markzinssaz abgezins werden, die erworbenen Renenansprüche sich aber nur mi der in der Regel niedrigeren Renenanpassungsrae verzinsen. Ensprechend is der Nacheil umso größer, je länger diese Differenz zum Tragen komm, je länger also die Res-Lebenserwarung zum Zeipunk is. 36 Der Seueraneil sink mi zunehmendem Aler der Beiragszahler koninuierlich. Männer zahlen höhere implizie Seuern, da sie eine geringere Lebenserwarung haben, die mi einem Beiragseuro erworbenen Renenansprüche also geringer ausfallen. Es zeig sich wie erware eine unerschiedliche Beseuerung in Os- und Wesdeuschland. In Osdeuschland gil zwar ein geringerer akueller Renenwer als im Wesen, gleichzeiig werden im Osen aber erworbene Engelpunke aufgewere, was lezlich dazu führ, dass ein Beiragszahler im Osen bei gleichem Einkommen höhere Renenansprüche erwirb als ein Beiragszahler im Wesen. 37 Dami haben die wesdeuschen Männer in jeder Alersklasse die höchse Seuerbelasung. Sie reich von rund 60% der Beiragszahlung für die uner 20- Jährigen bis gu 25% für einen sozialversicherungspflichig Beschäfigen im Aler zwischen 60 und 64 Jahren. Am niedrigsen werden die Frauen in Osdeuschland beseuer. Ihr Seueraneil beweg sich zwischen 53% und 0% (Abbildung 0). Bezieh man die implizie Seuer auf das Einkommen und ermiel dami die alersspezifischen Lohnseuersäze, ergeben sich die gleichen Profile. Die jeweiligen implizien Lohnseuersäze beragen ewa ein Fünfel des Seueraneils am Beirag. Ensprechend implizier die Renenversicherung für die jungen Männer eine implizie Lohnseuer von mehr als 0% des Bruolohneinkommens. 36 Die absolue Höhe des Seueraneils wird sehr sark vom unersellen Diskonierungssaz besimm. Erhöh man ihn beispielsweise von 4% auf 5%, seig der Seueraneil für die uner 20-Jährigen von 57% auf 76%. 37 Vgl. Börsch-Supan e al. (2009). Es wurde hier unersell, dass der akuelle Renenwer im Osen mi der gleichen Rae zunimm wie im Wesen. Dami wird implizi davon ausgegangen, dass die Relaion der Löhne im Osen zu den Löhnen im Wesen konsan bleib. Gleiche Renenanpassungsraen gib es zudem wenn in jedem Jahr die Schuzklausel Os wirksam wird. 20

22 Abbildung 0: Alersspezifischer periodenbezogener implizier Seueraneil am Beirag zur GRV im Jahr % der Beiragszahlung bis Männer Frauen Gesam Männer Wes Frauen Wes Männer Os Frauen Os Wes Gesam Os Gesam Alersklassen Quelle: eigene Berechnungen. Die einkommensspezifischen implizien Seueraneile am Beirag zeigen mi zunehmenden Einkommen endenziell einen leich fallenden Verlauf. Sie liegen für die niedrigen Einkommensklassen zwischen 40% und 50% und für die hohen Einkommen zwischen 30% und 45% (Abbildung ). Zurückzuführen is dies darauf, dass in den niedrigen Einkommensklassen jüngere Versichere mi hohen implizien Seuersäzen särker verreen sind. Der schwankende Verlauf der Seueraneilskurve für alle Versicheren (Gesam) ergib sich aus der unerschiedlichen Alerszusammensezung der Einkommensklassen und aufgrund unerschiedlicher Aneilen von Männern und Frauen. Lezere sind in den Einkommensklassen zwischen und Euro särker verreen als in den unersen oder höheren Einkommensklassen. Wie bei der alersspezifischen Berachung werden die Männer im Wesen am särksen und die Frauen in Osdeuschland am wenigsen beseuer. Insgesam kann man also endenziell einen leich regressiven Verlauf der Seuerbelasung innerhalb der Gesezlichen Renenversicherung fessellen. Der Lohnseuersaz sink mi zunehmenden Bruoeinkommen von knapp 0% auf uner 9% ab. Zu berücksichigen is, dass lezlich die in der GRV fessellbare implizie Beseuerung ypisch für ein Umlagesysem für den Fall is, dass die implizie Rendie geringer is als der Markzinssaz. Eine andere Quelle für die implizie Beseuerung, z.b. ein nich oder nur 2

23 eilweise äquivalenes Sysem, gib es in Deuschland grundsäzlich nich. 38 Die gesame implizie Seuer ensprich lezlich dem Einführungsgewinn, den alle auf die Einführungsgeneraion folgenden Generaionen finanzieren müssen. 39 Obschon die Beseuerung sysemimmanen is, is diese Beseuerung vorhanden und erzeug ensprechend Belasungen und verzerrende Effeke. In einem nich äquivalenen Sysem würde es zusäzlich noch zu einer inerpersonellen Umvereilung z.b. von den Beziehern hoher zu den Beziehern niedriger Einkommen kommen, so dass sich in den niedrigeren Einkommensklassen geringere und in den höheren Einkommensklassen höhere Seuersäze ergäben. Der Vergleich der implizien Seuerbelasung im Jahr 2007 mi dem Jahr 2006 gib Auskunf darüber, wie sich eine Beiragssazänderung auf die periodenbezogene implizie Seuer auswirk. Im Jahr 2007 wurde der Beiragssaz zur gesezlichen Renenversicherung um 0,4 Prozenpunke von 9,5% auf 9,9% erhöh. Der implizie Seuersaz am beiragspflichigen Einkommen erhöh sich 2007 genau um diese 0,4 Prozenpunke. Dami is die gesame Beiragssazerhöhung eine Seuer, weil völlig konform mi dem Renenversicherungssysem und dem verwirklichen Prinzip der Teilhabeäquivalenz einer Erhöhung des Beiragssazes kein höheres Reneneinkommen gegenüberseh Dies is allerdings nur dann richig, wenn man nur die Alersrene berache und Tabesände, die das Äquivalenzprinzip durchbrechen, wie z.b. die Anrechnung von Ausbildungszeien oder die Höherwerung von Beiragszeien bei Kindererziehung außer Ach läss. 39 Vgl. z.b. Sinn (2000). 40 Über die Renenanpassungsformel führ ein höherer Beiragssaz genau genommen zu einer geringeren Renenanpassung und dami zu ewas geringeren Renen. Dieser Rückkopplungseffek durch die Renenanpassungsformel auf die Differenz der implizien Seuersäze in den beiden Jahren wurde hier nich berücksichig. Der Effek dürfe aber sehr klein sein. 22

24 Abbildung : Einkommensspezifischer implizier Seueraneil am Beirag in der GRV im Jahr uner % der Beiragszahlung Männer Gesam Frauen Wes Frauen Os Frauen Männer Wes Männer Os Wes Gesam Os Gesam Einkommensklassen (Jahresbruoeinkommen in Euro) Quelle: eigene Berechnungen. 7. Periodenbezogene implizie Seuer im deuschen Sozialversicherungssysem Nun werden die Seuerbelasungen in den einzelnen Sozialversicherungszweigen zusammengefass und dami die gesame implizie Seuerbelasung ermiel. Ein Blick auf die alersspezifische Gesamseuerbelasung zeig, dass das Profil sark von der GKV und SPV gepräg wird. Insgesam werden die jüngeren Beiragszahler kaum mi Seuern belase (Abbildung 2). Ihr Seueraneil am Beirag beräg rund 0% und ihr implizier Lohnseuersaz 3%. Sie sehen sich in der Renenversicherung zwar den höchsen Seuersäzen gegenüber, in der Krankenversicherung dagegen is ihre Seuerbelasung sark negaiv. Mi zunehmendem Aler seig die Seuerbelasung sark an und erreich bei den Alersgruppen der 25- bis 34-Jährigen mi einem Seueraneil am Beirag von über 56% und einem implizien Lohnseuersaz von 20% ihr Maximum. Für die rund 20 Millionen sozialversicherungspflichig Beschäfigen in den Alersklassen zwischen 20 und 49 Jahren ha nahezu oder sogar über die Hälfe der Beiragszahlungen den Charaker einer Seuer. Die Beseuerung sink dann mi zunehmendem Aler, bleib aber auf hohem Niveau. Die 60- bis 64-Jährigen haben immer noch eine Lohnseuerbelasung von durchschnilich 8% des sozialversicherungspflichigen Einkommens (Abbildung 2). 23

25 Frauen haben eine geringere Seuerbelasung als Männer, weil sie geringere Einkommen und eilweise aufgrund ihrer höheren Lebenserwarung oder aufgrund ihrer höheren durchschnilichen Gesundheiskosen höhere Leisungen in Anspruch nehmen. Insgesam gib es im deuschen Sozialversicherungssysem keine Alersgruppe der Beschäfigen, die bei jährlicher Berachung im Durchschni von der Umvereilung in den Sysemen neo profiier. 4 Der Beirag zur Gesamseuerbelasung durch die GKV is in ewa genauso hoch wie jener der GRV, obwohl die Beiragssäze um rund 5 Prozenpunke niedriger ausfallen. Dies is darauf zurückzuführen, dass das Renenversicherungssysem dem Äquivalenzprinzip folg, die GKV dagegen eine sarke inerpersonelle Umvereilungskomponene enhäl. Abbildung 2: Alersspezifische implizie Lohnseuer im deuschen Sozialversicherungssysem im Jahr 2007 % des Bruolohneinkommens bis Männer Frauen Gesam Alersklassen Quelle: eigene Berechnungen. Bezieh man die implizie Gesamseuerbelasung auf die Einkommensklassen, kann man eine Ar implizien Lohnseuerarif ableien. Auch hier wird der Tarifverlauf im Wesenlichen von der GKV und der SPV gepräg. Die GRV räg vor allem zum Beseuerungsniveau bei. Bei niedrigen Einkommen fungier das deusche Sozialversicherungssysem als eine Ar negaive Lohnseuer, das heiß, Beschäfige mi niedrigen Einkommen erhalen mehr Leisungen aus dem Sozialsysem als sie an Beirägen zahlen. Für Einkommen uner Euro beräg der negaive Lohnseuersaz nahezu 00%, d.h. die Neoleisungen des 4 Selbsversändlich gib es innerhalb der Alersklassen einzelne Personen, die neo profiieren; im Durchschni der Gruppe is dies aber nich der Fall. 24

26 Sozialversicherungssysems ensprechen in ewa dem Bruolohneinkommen. 42 Allerdings is bei den Männern schon bei Einkommen über Euro und bei den Frauen bei Einkommen über Euro der Lohnseuersaz posiiv (Abbildung 3). Er seig mi zunehmenden Einkommen sark an und erreich bei Einkommen zwischen und Euro sein Maximum bei 2% für die Männer und 9% für die Frauen. Beiragspflichige Einkommen, die über der Beiragsbemessungsgrenze der GKV und der SPV liegen, werden geringer beseuer. Bis zur Beiragsbemessungsgrenze der Renenversicherung sink die implizie Lohnseuerbelasung auf 7% für die Männer und 5% für die Frauen. Somi kann fesgehalen werden, dass das deusche Sozialsysem selbs relaiv geringe Einkommen auf hohem Niveau beseuer und zunächs progressiv und dann regressiv wirk. Für sehr geringe Einkommen weis es aber eine negaive Lohneinkommensseuerkomponene auf. Abbildung 3: Implizier Lohnseuerarif im deuschen Sozialversicherungssysem im Jahr % des Bruoeinkommens uner Einkommensklassen (Bruojahreseinkommen) Männer Frauen Gesam Quelle: eigene Berechnungen. 42 Dabei is allerdings zu berücksichigen, dass für diese Einkommensklasse in den Berechnungen von einem Durchschniseinkommen von.250 Euro ausgegangen wurde. Würde man z.b Euro annehmen, wäre der negaive Seuersaz beragsmäßig wesenlich geringer. 25

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