Über DOMUS hinaus. Boni in der Wohnungswirtschaft?

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1 DOM NO VON DOMUS, ÜBER DOMUS UND ÜBER DOMUS HINAUS DOMUS Journal 1/2013 Schwerpunktthema Die Unternehmen der Anderen Von der Vielfalt der Wohnungsanbieter DOMUS informiert SEPA: Es geht auch kompliziert Über DOMUS hinaus Boni in der Wohnungswirtschaft? Stadtgeschichten Chemnitz im Bann des Designs 2013 DOMUS AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Berlin Dresden Düsseldorf Erfurt Frankfurt (Oder) Hamburg Hannover Magdeburg Potsdam Prenzlau Schwerin Senftenberg

2 Editorial Inhalt Liebe Mandanten, liebe Leser, sehr geehrte Damen und Herren, sicherlich ist es Ihnen mit dem langen Winter genauso gegangen wie mir und Sie haben sich aus dem tristen Grau in eine Welt mit Farbe und Vielfalt gesehnt. Da dürfte die neue Ausgabe der DOMINO gerade recht kommen, denn es geht wie immer um einen bunten Strauß von Themen und Farbtupfern aus der Wohnungswirtschaft. Dies spiegelt sich in besonderer Weise in unserem Schwerpunktthema wider, in dem wir Ihnen Unternehmen vorstellen, auf die die Schablone der Wohnungsgesellschaften und -genossenschaften nicht ganz passt, die aber 100%ig zur Familie gehören. Am Ende des Heftes, aber nicht zuletzt, wollen wir Sie wieder mit einer Geschichte an einer Stadt interessieren, in der sich Traditionen in Industrie, Architektur und Gestaltung im Jahr 2013 in besonderer Weise präsentieren. Und so laden wir Sie ein auf einen farbenfrohen Frühlingsspaziergang durch das Heft und hoffen, Sie auch etwas zu inspirieren. Genießen Sie den Frühling! Schwerpunktthema Die Unternehmen der Anderen Neues von unseren Mandanten DOMUS informiert Herzlichst, Ihr Über DOMUS hinaus Dr. Klaus-Peter Hillebrand Impressum DOMUS intern Redaktion, Layout und grafische Gestaltung: DOMUS Consult Wirtschaftsberatungsgesellschaft mbh Schornsteinfegergasse 13, Potsdam-Babelsberg Telefon 0331 / Telefax 0331 / Stadtgeschichten Redaktion: Bernd-Uwe Richter, Sebastian Beyer 2

3 fotolia photo-dave Titelfoto: fotolia Spectral-Design Jörn von der Lieth, Geschäftsführer der Hilfswerk-Siedlung, im Gespräch Die Handwerksbau AG in ihrem Lauf Bei Volkswagen zuhause 11 Auf Dauer angelegt: Eine Stiftung als Wohnungsunternehmen 14 6Die Hilfswerk-Siedlung im Gespräch mit der DOMINO Volkswagen zuhause 11Bei Neu für Alt in Prenzlau 16 SEPA: Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht 18 D&O-Versicherungen: Die Schutzweste für Geschäftsführer, Vorstände und Manager Neu für Alt in Prenzlau Bonuszahlungen in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft? 22 ArVis Neues aus der DOMUS Familie 23 Total schön: Chemnitz im Bann des Designs 24 in der Wohnungswirschaft? 22Bonuszahlungen 24 Chemnitz im Bann des Designs 3

4 Aktuelle Meldungen aus der DOMUS Foto: fotolia tasssd AuditSolutions: Neue Prüfungssoftware für die DOMUS AG DOMUS Consult erweitert Internetauftritt Zum Jahresanfang 2013 hat die DOMUS AG den Wechsel auf die Prüfersoftware AuditSolutions vollzogen, die damit das bisher eingesetzte Programm AddconBalance ablöst. Vorangegangen war eine fast einjährige Phase der Systemoptimierung auf die von der DOMUS gewünschten Inhalte. Im Zentrum stand die Übernahme von Bestandsdaten und unseres wohnungswirtschaftlichen Know-hows. Eine mehrwöchige Schulungsphase schloss sich an. AuditSolutions ist die weltweit führende Software zur Unterstützung der Jahresabschlussprüfung und umfasst alle relevanten Inhalte: Prüfungsplanung, Beurteilung des Prüfungsrisikos, Prüfungsdurchführung, Berichterstellung und Qualitätssicherung. Dabei garantiert der systematische und standardisierte Aufbau von Arbeitspapieren mit einem durchgängigen Arbeits- und Datenfluss eine lückenlose Nachvollziehbarkeit aller Arbeitsschritte. Zudem werden alle Transaktionen in Echtzeit in sämtliche Arbeitsunterlagen sowie den Bericht übernommen gegebenenfalls auch bei dezentraler Bearbeitung. AuditSolutions ist ein Produkt der Firma Audicon, die sich mit zahlreichen Datenanalysetools, etwa der Betriebsprüfungssoftware IDEA, einen Namen gemacht hat. Da IDEA bereits von DOMUS genutzt wird, können die Analyseergebnisse nun über Schnittstellen ohne Weiteres in AuditSolutions übernommen werden auch für unsere Mandanten von Vorteil. Die Webseite der DOMUS Consult ist ab sofort noch informativer: Mit einem Klick auf Veranstaltungen erfahren Sie jederzeit, bei welchen Tagungen, Workshops, Verbandstagen oder anderen Veranstaltungen Sie die DOMUS Consult treffen können. Der Kunde im Mittelpunkt Workshop Kundenorientierung in Erfurt Am 28. Februar 2013 fand in Erfurt der gemeinsame Workshop Kundenorientierung von DOMUS Consult und VojacekConsulting statt. Bernd-Uwe Richter und Verena Schulz (DOMUS Consult) erläuterten Standards, Strukturen sowie die Individualisierung von Mystery Shopping und Mieterbefragungen auf die Kundenbedürfnisse. Anschließend berichtete Michael Jakobs (WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbh) von seinen Erfahrungen mit Servicetests, insbesondere mit Blick auf die Nutzung zur umfassenden Analyse und als Grundlage für Veränderungsansätze. Oliver Vojacek stellte sein Programm IVM Professional vor und verwies u. a. auf die Effekte von Vermietungsportalen als Alleinstellungsmerkmal für Wohnungsunternehmen. Abschließend erläuterte Uwe Klinger, Vorstand der WBG "Glück Auf" Gera eg, den Ansatz der Genossenschaft, eine Mitgliederbefragung nicht nur für eine bedarfsgerechte Ausrichtung des Bestands- und Serviceangebotes, sondern auch als Marketinginstrument zur gezielten Imageverbesserung zu nutzen. Die Impulse der Referate wurden von den Teilnehmern positiv bewertet und in den Diskussionen rege aufgegriffen. Dabei waren sich alle einig, dass eine hohe Kundenorientierung ein wichtiger Baustein in jedem erfolgreichen Wohungsunternehmen bleiben wird. 4

5 Schwerpunktthema Die Unternehmen der Anderen Sind die Wohnungen der VW Immobilien GmbH nur für Beschäftigte bei Volkswagen da? Muss ein evangelischer Wohnungsanbieter auch Gewinn erwirtschaften? Was steht hinter der Thüringer Handwerksbau AG? Und wie arbeitet ein Wohnungsunternehmen als Stiftung? Fragen über Fragen, die wir uns und unseren Gesprächspartnern gestellt haben und deren Antworten die auch uns manches Mal überrascht haben Sie auf den kommenden Seiten finden. Denn wer hätte schon gedacht, dass der Fortbestand des deutschen Aktiengesetzes von 1937 der kapitalistischen Handwerksbau AG in der DDR half, die Existenz zu sichern? Diese Überraschungsmomente machen auch den Reiz dieser Ausgabe aus: Andere Unternehmen, andere Antworten. Dabei sind die Unternehmen dieses Schwerpunktthemas jeweils grundverschieden. Vereint in der DOMINO hat sie einzig ihre Andersartigkeit, die sich vor allem aus ihren Eigentümerstrukturen und Rechtsformen ergibt. Die Firmen sind dabei weder in kommunaler Hand noch als Genossenschaft tätig, sondern gehören Europas größtem Automobilkonzern, der evangelischen Kirche oder, als Aktiengesellschaft bzw. Stiftung, gewissermaßen sich selbst. Kein Kriterium war übrigens das Alter die Tatsache, dass mit der VW Immobilien GmbH aus Wolfsburg (60 Jahre) und der Johannes und Elsbeth Gottwald-Stiftung aus Berlin (40 Jahre) zwei Jubilare dabei sind, ist reiner Zufall! Wären wir nach dem Alter gegangen, hätte ohnehin kein Weg an der Fuggerei in Augsburg vorbeigeführt. Diese wurde schließlich bereits im Jahr 1521 von Jakob Fugger dem Reichen gestiftet und ist somit die ältesteste Sozialsiedlung der Welt. Unsere Jubilare im Heft sind da doch erheblich jünger, was uns nicht abhält, ganz herzlich zu gratulieren und zu wünschen, dass die jeweiligen eigenen Wege weiterhin so erfolgreich gegangen werden. Hilfswerk-Siedlung GmbH Handwerksbau AG Thüringen Volkswagen Immobilien GmbH Johannes und Elsbeth Gottwald-Stiftung

6 Schwerpunktthema Unseren Gewinn in kirchliche und soziale Projekte zu investieren, macht Spaß. Jörn von der Lieth, Geschäftsführer der Hilfswerk-Siedlung GmbH, über die Besonderheiten des evangelischen Immobilienunternehmens und dessen grüne Geschäftsbereiche Jörn von der Lieth Andreas Riedel DOMINO: Herr von der Lieth, was macht die Hilfswerk-Siedlung so besonders? Jörn von der Lieth: Die Professionalität und der Ideenreichtum, um möglichst viele Ziele erreichen zu können. In den letzten zehn Jahren haben wir uns vom Wohnungsunternehmen zum Immobilienunternehmen entwickelt. Neben der eigenen Wohnungsverwaltung und Bewirtschaftung unserer Wälder bieten wir viele weitere Dienstleistungen rund um die Immobilie an. Dazu gehören Fremdverwaltung, Geschäftsbesorgung, Verwaltung von Erbbaurechten, kirchliches Immobilienmanagement, Friedhofsberatung, Beforstung, Baumzertifizierung und der Vertrieb von Teppichcurlinganlagen. Insbesondere dabei haben wir kirchlich soziale Immobilieneigentümer im Blick. DOMINO: Aber Ihre Mieter müssen nicht in der evangelischen Kirche sein, oder? Jörn von der Lieth: Nein, das müssen sie nicht. So unterschiedlich wie unsere Objekte sind, so unterschiedlich sind auch unsere Mieter. Vom Einfamilienhaus bis zum 17-geschossigen Hochhaus ist alles vorhanden. Bei rund 66 Prozent Sozialwohnungen liegt unser Fokus aber eindeutig auf Wohnungen für breite Schichten der Bevölkerung. Hilfswerk-Siedlung GmbH Gegründet: 1952 Mitarbeiter: 73 Die HWS Stammkapital 6,375 Mio. Wohnungseinheiten: ca PRESSEMITTEILUNG Berlin, für Neubau in Berlin Zehlendorf-Süd Spatenstich feierte die Hilfswerk-Siedlung GmbH den uftakt für den Neubau in Zehlendorf-Süd. Mietwohnungen in Berlin und Brandenburg in Zehlendorf-Süd entstehen auf drei Etagen 15 barrierearme oraussichtlich im Frühjahr 2014 fertig gestellt werden. Der Neubau chwellenfreiheit im Innen- und Außenbereich aus. Die Wohnungen ufzug erreicht werden, verfügen über ausreichende Bewegungsflächen schen. n eigenen großräumigen Mieterkeller. In dem dreigeschossigen Neubau er-wohnungen und drei 2,5-Zimmer-Wohnungen entstehen. Strategie der Bestandserweiterung. In unserer Wohnsiedlung in Berlin Immobilienbestände: Berlin, Brandenburg, Dresden, Darß

7 Schwerpunktthema DOMINO: Die HWS ist seit 1952 aktiv. Wie und warum kam es zur Gründung? Jörn von der Lieth: Im Jahr 1952 hat eine Bischofskonferenz entschieden, dass das Vermögen der Kirche zur Linderung der größten Not genutzt werden solle. Hierzu gehörten damals der Bau von neuen Wohnungen für die vielen Flüchtlinge und Wohnungslosen und der Wiederaufbau der zerstörten Städte und Dörfer. In diesem Sinne sind seinerzeit viele evangelische Wohnungsunternehmen und unser Dachverband, das ESWiD, entstanden. Der Grundstein für unser erstes Wohngebäude wurde 1952 im Beisein des Bischoffs Otto Dibelius gelegt. Bei dem ersten Spatenstich unseres derzeitigen Neubaus im März dieses Jahres war der Ortspfarrer tatkräftig mit dabei. Die Nähe zur Kirche und Diakonie ist nach wie vor da. Damals gab es gute Gründe, ein kirchliches Wohnungsunternehmen zu gründen und die Gründe sind bis heute geblieben. Der kirchlich diakonische Zweck, Wohnungen zu fairen Preisen in einem partnerschaftlichen Verhältnis Menschen anzubieten, ist gerade heute aktuell wie nie. Darüber hinaus ist nach den letzten Wirtschaftskrisen deutlich geworden, dass ein großer Teil des Vermögens gemeinwohlorientierter Organisationen in Immobilien gehalten werden sollte. Zu guter Letzt ist es für eine immobilienhaltende Organisation immer sinnvoll, wenn ein Immobilienprofi zur Familie gehört. DOMINO: Das klingt einleuchtend. Dabei bietet es sich sicher auch an, in der Familie des ESWiD zusammenzuarbeiten wie tauscht man sich da aus? Die guten Gründe für ein evangelisches Wohnungsunternehmen sind bis heute geblieben Jörn von der Lieth: Schnell und kompetent. Es gibt einen häufigen Austausch zwischen den Unternehmen. Der geschäftsführende Vorstand des ESWiD, Frau Reiß- Fechter, organisiert im Rahmen unserer, für alle offenen, immobilienrechtlichen Tagungen (Näheres unter eigene Mitgliederabende. Darüber hinaus werden interessante Informationen in der Geschäftsstelle ge- Foto: Marc Dannenbaum Gegenseite: Forstbestand der HWS bei Wendisch Rietz, südlich des Scharmützelsees Links oben: Wohnanlage der HWS in Berlin- Zehlendorf Rechts oben: Der unternehmenseigene Förster pflegt den Baumbestand Unten: Erster Spatenstich für den Neubau in Zehlendorf-Süd im März Von links nach rechts: Jörn von der Lieth, Maren Kern (BBU-Vorstandsmitglied), Pfarrer Claas Ehrhardt, Jörn-Ole Heyn (Leiter GU- Wohnungsbau, NCC Deutschland GmbH) Foto: Yvonne Rischke 7

8 Schwerpunktthema bündelt und an die Mitglieder weitergeleitet. Im informellen Bereich tauschen sich die Geschäftsleitungen der Mitgliedsunternehmen auch durch gemeinsame Unternehmensbesuche aus. So durften wir im Dezember 2012 unsere Kölner Kollegen von der Antoniter Siedlungsgesellschaft mbh in Berlin begrüßen. DOMINO: Sie verfügen ja seit dem Jahr 2009 auch über einen eigenen Forst und bieten forstnahe Dienstleistungen an. Wie kam es zu diesem grünen Geschäftsbereich? Jörn von der Lieth: Unsere Kunden haben neben den Wohnbauten auch Kirchen, Friedhöfe, Erbbaurechte und Ländereien in ihrem Besitz. So sind wir auf das Geschäftsfeld Bewirtschaftung von Forsten und die Baumzertifizierung im Rahmen der Verkehrssicherung gekommen. Um das Geschäftsfeld aufzubauen und auslasten zu können, haben wir Wald gekauft und einen Förster eingestellt. Wir bewirtschaften nunmehr unseren eigenen Wald und zertifizieren unsere eigenen Bäume. Diese Leistungen werden auch immer mehr von Kirchengemeinden, Kommunen und anderen Wohnungsunternehmen angefragt. DOMINO: Im Unternehmensleitbild ist unter anderem formuliert, dass eine solide Rendite unser Ziel ist, auch um Spielräume für soziale Aufgaben zu schaffen. Das heißt, auch als evangelisches Unternehmen haben Sie im Zweifel nichts zu verschenken? Jörn von der Lieth: Als ordentlicher Kaufmann wird man immer versuchen, so wenig wie notwendig auszugeben und so viel zu erhalten wie möglich. Wenn man weiß, dass dies für gute kirchliche Zwecke oder eigene soziale Projekte genutzt wird, bringt dies natürlich noch mehr Spaß. DOMINO: Sie erwähnten bereits, dass Sie auch Teppichcurling anbieten, was ist das eigentlich? Jörn von der Lieth: Teppichcurling ist ein abwechslungsreicher Teamsport, der für Spaß an der Bewegung und für Geselligkeit sorgt. Unsere Waldbewirtschaftung wird auch von anderen Wohnungsunternehmen nachgefragt Wie Eisstockschießen auf dem Trockenen das ist Teppichcurling! In den 1970er Jahren in Skandinavien erfunden (als ob es da nicht genug Eis gäbe), wird es heute in vielen hundert Vereinen weltweit gespielt. Seit 2009 besitzt die HWS das alleinige Vertriebsrecht (Verkauf und Vermietung) der unicurl Teppichcurlinganlagen für Deutschland. Gern können Sie uns auf unserer Teppichcurling- Internetseite besuchen. Die neue Sportart aus Schweden ähnelt dem Eisstockschießen, das vielen von den Olympischen Spielen aus dem Fernsehen bekannt ist. Zwei Teams Gelb und Blau treten mit jeweils drei bis vier Spielsteinen gegeneinander an. Teppichcurling bringt zwei entscheidende Vorteile gegenüber ähnlichen Sportarten mit: Es kann im Stehen, im Liegen oder im Sitzen gespielt werden und die körperliche Beanspruchung, etwa durch starkes Beugen oder in die Hocke gehen, ist eher gering. Außerdem kann es zu jeder Jahreszeit und in jeder Altersgruppe gespielt werden. Ob Freizeitsportler, Firmenveranstaltung oder Sportverein Teppichcurling eignet sich hervorragend sowohl für eine sportliche Pause als auch für ein großes Turnier. Dabei ist keine große Vorbereitung erforderlich: Den bis zu 14 Meter langen Teppich ausrollen, Curls aufstellen und schon kann es losgehen! Teppichcurling stärkt die Muskulatur, fördert die Auge-Hand- Koordination sowie die Beweglichkeit und Feinmotorik. DOMINO: Herzlichen Dank für das Gespräch! Fotos (soweit nicht anders gekennzeichnet): HWS 8

9 Schwerpunktthema Die Handwerksbau AG in ihrem Lauf... Ute Farnsteiner 0361 / Reinhard Guhr / hielt auch der Sozialismus nicht auf seit über 75 Jahren stellt sie bezahlbaren Wohnraum an verschiedenen Standorten in Thüringen bereit. Ute Farnsteiner, Leiterin der Geschäftsstelle Erfurt der DOMUS Consult, und Reinhard Guhr, Vorstandsvorsitzender der Handwerksbau AG Thüringen, über das etwas andere Wohnungsunternehmen. Beim Begriff Aktiengesellschaft denken die meisten Menschen nicht an Gemeinnützigkeit, sondern an Profitstreben. Dass es auch anders geht, beweist die in Weimar ansässige Handwerksbau AG Thüringen. Auf den ersten Blick handelt es sich um ein ganz normales Wohnungsunternehmen. Dazu errichtet es Wohnbauten, betreut, bewirtschaftet und verwaltet diese sowie betreibt als weiteres Geschäftsfeld die Fremdverwaltung von Wohnungen. Die meisten Gebäude im Bestand der Gesellschaft wurden bereits in den Jahren 1937 bis 1940 als zwei- und dreigeschossige, monolithische Bauten errichtet, einige Wohnungen aber auch nach der Wende neu gebaut. Über ganz Thüringen verteilter Bestand Schaut man genauer hin, erkennt man, dass die Handwerksbau AG Thüringen ein in dieser Form einzigartiges Unternehmen in den neuen Bundesländern ist. Die erste Besonderheit ist die große regionale Streuung des Bestandes, der neben Wohnungen 17 Gewerbeeinheiten und viele Stellplätze umfasst. Am Firmensitz in Weimar befinden sich davon nur 320 Wohneinheiten, der Rest ist über das ganze Bundesland verteilt. Die Vielfalt attraktiver Wohnstandorte wie etwa Erfurt, Weimar, Jena, Eisenach und Sonneberg sorgt, gerade mit Blick auf die demografische Entwicklung, für eine Risikostreuung, die eine hohe Vermietungsquote sichern hilft. In den letzten Jahren lag diese Quote stets über 98 Prozent. Stichwort: Vinkulierte Namensaktien Namensaktien erfordern, dass der Inhaber im Aktienregister der Aktiengesellschaft eingetragen sein muss. Vinkulierte Namensaktionen können darüber hinaus nur mit der Zustimmung der ausgebenden Aktiengesellschaft übertragen werden. Das Unternehmen erhält so die Kontrolle über seine Aktionäre und ist in der Lage, sich vor unerwünschter Einflussnahme schützen. Aktiengesellschaft für soziale Zwecke Die zweite Besonderheit der Handwerksbau AG Thüringen ist ihre Rechtsform. Als die Aktiengesellschaft 1936 gegründet wurde, war die Wohnsituation vieler Handwerker schwierig. Die Handwerkskammern entschlossen sich deshalb dazu, die Gründung von Wohnungsbaugesellschaften zu unterstützen. Im Fall der Handwerksbau AG gehörten neben der Reichshandwerkskammer und der Mitteldeutschen Zentralgenossenschaftsbank 26 Handwerksmeister aus ganz Thüringen zu den Gründern. 9

10 Schwerpunktthema Wohnanlagen der Handwerksbau AG in der Weimarer Innenstadt In Deutschland entstanden damals insgesamt elf Handwerksbau- Wohnungsgesellschaften in Form einer AG, von denen heute neben der Thüringer Handwerksbau nur noch eine Gesellschaft in Dortmund und eine in Düsseldorf bestehen. Das Grundkapital der Thüringer AG von zwei Millionen DM (rund 1,022 Millionen Euro) ist in vinkulierte Namensaktien aufgeteilt, die nicht an der Börse gehandelt werden. Dies sorgt für eine hohe Stabilität in der Eigentümerstruktur, zumal die Anteilseigner größtenteils private Einzelaktionäre sind, die als Erben der Gründer deren Anteile übernommen haben. Das Unternehmen folgt zudem dem Grundsatz, dass zwischen Aktionären und Mietern eine klare Trennung bestehen muss. Den Sozialismus überlebt Die dritte Besonderheit der Handwerksbau AG Thüringen ist, dass sie die DDR-Zeit in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft ohne Unterbrechungen überstanden hat. Es gehört zu den kaum bekannten Besonderheiten der Geschichte, dass das deutsche Aktiengesetz von 1937 auch in der DDR seine Gültigkeit behielt. Die Jahre des Sozialismus verlangten der Verwaltung und den Mietern allerdings ein hohes Engagement ab, denn die Wohnsubstanz musste ohne jede staatliche Unterstützung erhalten werden, gleichzeitig mussten aber die gesetzlichen Mietbegrenzungen strikt eingehalten werden. Die Ansprüche der Mieter an ihre Wohnungen konnten zu dieser Zeit nicht in den Himmel wachsen. Auch in der Marktwirtschaft bewährt Heute muss sich die Handwerksbau AG Thüringen als marktwirtschaftlicher Partner am Wohnungsund Immobilienmarkt behaupten, doch auch diese Herausforderung meistert das Unternehmen mit Erfolg. Ein kontinuierlicher Zukauf interessanter Wohnungsbestände, die Planung weiterer Neubauten und vor allem die bedarfsgerechte Entwicklung der Bestandsobjekte haben die Handwerksbau AG zu einem gefragten Vermieter in Thüringen gemacht - bei einer durchschnittlichen Miethöhe von rund fünf Euro pro Quadratmeter. Handwerksbau AG Thüringen Gegründet: 1936 Grundkapital in Höhe von 2 Mio. DM Mitarbeiter: 6 Wohnungseinheiten: Immobilienbestände: u. a. Erfurt, Weimar, Jena, Eisenach, Sonneberg insgesamt an 10 Orten in Thüringen 10

11 Schwerpunktthema Bei zuhause Sie ist nur rund 15 Jahre jünger als die Stadt selbst: Die Volkswagen Immobilien GmbH (VWI) feierte am 28. Januar 2013 ihr 60jähriges Firmenjubiläum. Mit rund Wohnungen zählt sie heute zu den größten Wohnungsanbietern in Wolfsburg. Die Vorläuferin VW Wohnungsbau wurde nach dem Krieg gegründet, um Wohnraum für die Mitarbeiter des schnell wachsenden Volkswagenwerks zu schaffen. Seitdem kamen viele neue Tätigkeiten hinzu, 1990 etwa verlagerte das Unternehmen seinen Fokus vom Bauen hin zur Bewirtschaftung, Vermietung und Veräußerung von Immobilien. Dabei war die Förderung von Wohneigentum für Arbeitnehmer ein wichtiges Anliegen. Von der Werkswohnung zur Volkswagen Arena Flexibilität und stetige Anpassung an den Markt gehören zu den Grundsätzen der VWI. Nachdem in den 1980er und 90er Jahren Rationalisierungen bei der Volkswagen AG die Nachfrage nach Werkswohnungen zurückgehen ließen, fasste man 1994 den Entschluss, eigene Wohnungen nicht mehr nur Werksangehörigen vorzubehalten, sondern auch auf dem freien Wohnungsmarkt anzubieten. In der Folgezeit übernahm das Unternehmen dann zusätzlich zum Wohnungsbereich vielfältige Dienstleistungen für gewerbliche Immobilien des VW- Konzerns. Uwe Becker 0331 / Foto: Bußmann Ulrich Sörgel / Uwe Becker, Prokurist der DOMUS Consult, und Ulrich Sörgel, Leiter Marketing und Kommunikation der Volkswagen Immobilien GmbH, berichten über die Geschichte und die Zukunftspläne der VW-Immobiliengesellschaft. Die Anfänge: Wohnungsneubau zu Beginn der 1950er Jahre zur Linderung der Wohnungsnot in Wolfsburg Heute: Mit dem Wohnpark Drömlingstraße entehen derzeit im Norden Wolfsburgs 7 Stadtvillen mit hochwertigem Wohnraum, geplante Fertigstellung: 2014 Inzwischen hat sich VWI auch als Dienstleister für die Errichtung von Händler-, Logistik- und Spezialimmobilien im In- und Ausland einen hervorragenden Ruf erworben, nicht nur bei Firmen aus dem VW-Konzernverbund. Referenzobjekte sind unter anderem die Volkswagen Arena in Wolfsburg und das Automobil- Designcenter in Potsdam. Im Zuge einer Neuausrichtung auf weitere Geschäftsfelder wie die Betreuung und das Management von Gewerbeimmobilien sowie das Facility Management wurden im Jahr 1996 zusätzlich zur neu firmierten VW Wohnungs GmbH & Co. KG die Volkswagen Immobilien Service GmbH und die Volkswagen Gewerbegrund GmbH gegründet. Die drei Gesellschaften fusionierten schließlich im Jahr 2011 zur heutigen Volkswagen Immobilien GmbH. Zukunftssicherheit durch Neubauten und Modernisierungen Nach wie vor ist eine der Kernaufgaben der VWI, die Attraktivität des Standortes Wolfsburg und der Volkswagen AG als Arbeitgeber mit einem vielfältigen Wohnungsangebot zu fördern. Weil in den letzten zwei Jahren durch die gute Geschäftsentwicklung des Autokonzerns immer mehr Fach- und Führungskräfte nach Wolfsburg kommen, entstand eine Nachfrage nach Wohnraum, die das zur Ver- 11

12 Schwerpunktthema fügung stehende Angebot weit übersteigt. Wie eng der Markt inzwischen geworden ist, zeigt der Umstand, dass Ende Januar 2013 gerade einmal 0,2 Prozent des VWI-Wohungsbestandes frei vermietbar waren das sind 21 Wohnungen! Auf diese Situation hat VWI schnell reagiert und ein Wohnungsneubauprogramm gestartet, zum Beipsiel mit dem Wohnpark Drömlingstraße sowie weiteren Projekten, die derzeit intensiv mit der Stadt Wolfsburg diskutiert werden. In das Neubauprogramm fließen im Jahr 2013 rund 20 Millionen Euro. Auch für die nachhaltige Entwicklung der bestehenden Wohnungen nimmt VWI Geld in die Hand, dieses Jahr sollen rund 25 Millionen Euro investiert werden. Vorgesehen sind unter anderem Einzelmodernisierungen mit Grundrissanpassungen und der Erneuerung aller Sanitärobjekte in etwa 175 Wohneinheiten. Auch auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein wird geachtet. Ein im Jahr 2010 gestartetes CO 2 -Sonderprogramm, das über fünf Jahre hinweg Ausgaben von zehn Millionen Euro für energetische Modernisierungen vorsieht, wird 2013 fortgeführt. Durch diese Maßnahmen können Mieter ihre Energiekosten spürbar senken, was die Zufriedenheit mit den VWI-Wohnungen ebenso steigern soll wie die Imagekampagne Ich liebe mein Zuhause. Große Pläne auch bei Gewerbeimmobilien Im Bereich der Händler-, Logistik- und Spezialimmobilien setzt die VWI im Jahr 2013 zahlreiche ambitionierte Projekte im In- und Ausland fort. So entsteht derzeit in Stuttgart ein neues Audi-Zentrum, ein weiteres wird noch in diesem Jahr in Berlin-Zehlendorf eröffnen. In München befindet sich eines der größten deutschen Volkswagen-Zentren in der fortgeschrittenen Bauphase und in Wolfsburg Warmenau sowie im Werk Emden werden Logistizentren fertiggestellt. Für den Volkswagen Service Deutschland realisiert VWI zudem zwei neue Qualifizierungszentren in Ludwigsfelde und Freising. Auch im Hotelbereich ist VWI aktiv: Das Global Inn, mit 226 Zimmern größtes Drei- Sterne-Hotel in Wolfsburg, wird 2013 und 2014 umgebaut und modernisiert. Wohnen mit Wunschausstattung: Großzügige Individualisierungmöglichkeiten bedienen verschiedene Ansprüche Sportlich: Auch die Volkswagen Arena, Heimstätte des VfL Wolfsburg, zählt zum Portfolio Sportliches Engagement wird großgeschrieben Bei aller Professionalität spielt das menschliche Miteinander eine große Rolle bei der VWI. So ist beispielsweise seit sieben Jahren der VWI-Treppenhauslauf fester Programmpunkt im Veranstaltungskalender. Hunderte ehrgeiziger Sportler aller Altersklassen erklimmen dabei die Stufen eines Hochhauses, dessen 216 Stufen sich auf 13 Etagen verteilen. Selbst echte Sportskanonen stellt dies vor eine Herausforderung, obwohl der als Quälix bekannte Meistertrainer Felix Magath schon mit Tipps für das Training aushalf. Die mittlerweile siebte Ausgabe des Laufes findet dieses Jahr am 28. September statt mehr Informationen gibt es unter Mehr Platz für die Immobilienspezialisten Die Aufgabenfülle der VWI nimmt immer weiter zu und damit die Raumnot am Stammsitz. Zuletzt mussten sogar schon externe Büros angemietet werden. Damit alle Mitarbeiter bald wieder vereint sind, entsteht derzeit auf dem Firmengelände für rund fünf Millionen Euro ein Erweiterungsbau. Das viergeschossige Gebäude soll Platz für rund 100 Arbeitsplätze bieten und wird über eine zweigeschossige Glasbrücke mit der bestehenden Zentrale verbunden. Mit der Enge ist es also bald vorbei, schon im zweiten Quartal 2013 soll der Neubau bezugsfertig sein. Volkswagen Immobilien GmbH Gegründet: %ige Tochter der Volkswagen AG Mitarbeiter: ca. 300 Wohnungseinheiten: ca Immobilienbestände (inkl. Gewerbe): u. a. Wolfsburg, Braunschweig, Berlin, Potsdam, Chemnitz, Frankfurt am Main, Hamburg, München, Stuttgart 12

13 Schwerpunktthema 13

14 Schwerpunktthema Bernd-Uwe Richter 0331 / Auf Dauer angelegt: Eine Stiftung als Wohnungsunternehmen Über die Johannes und Elsbeth Gottwald-Stiftung als Vermächtnis des Ehepaars aus der Berliner Wohnungswirtschaft berichtet Bernd-Uwe Richter, Geschäftsführer der DOMUS Consult. vor genau 40 Jahren und lange 1973 vor dem späteren Stiftungsboom wurde die Johannes und Elsbeth Gottwald-Stiftung errichtet. Das Berliner Ehepaar brachte damit, bis auf einige bescheidene Vermächtnisse an Verwandte und Freunde, seinen gesamten Besitz in die Stiftung ein. Diese gibt seitdem aus den Erträgen des Vermögens jährlich mehr Euro für den Stiftungszweck aus und ist nicht zuletzt als Anbieter von rund 400 Wohnungen und sonstigen Mietobjekten aktiv Wie kam es dazu? Die Gottwalds Den ansehnlichen Wohnungsbestand brachte Elsbeth Gottwald, Tochter des Bauunternehmers Hermann Schruth, in die Ehe. Sie erbte die überwiegend Ende der 1920er Jahre von Schruth & Heins errichteten Bauten in Berlin-Wilmersdorf, die damals 236 Wohnungen umfassten. Heute bilden diese am Hohenzollerndamm und der Rudolstädter Straße gelegenen Grundstücke und Immobilien den Grundstock des Stiftungsvermögens. Daneben gehören der Stiftung Wertpapiere und Barmittel Johannes Gottwald war nach dem Krieg ein sehr erfolgreicher Unternehmer und hoch geachtetes Mitglied der Berliner Wohnungswirtschaft. Ausdruck dessen ist auch die posthume Auszeichnung mit der Victor-Aimé-Huber-Plakette im Jahr 1971, der Ehrung für besondere Verdienste um die gemeinnützige Wohnungswirtschaft. Kurz vor seinem Tod im April 1970 fassten die Gottwalds, deren Ehe kinderlos blieb, gemeinsam den Entschluss, ihr Vermögen in eine Stiftung einzubringen. Mit dem Testament von Elsbeth Gottwald von 1973 wurde die Stiftung errichtet. Zum Vorstand der Stiftung wurden die Vorstände der Wohnungsbaugesellschaft EINTRACHT, Manfred Hein und Fritz Hinz, bestellt. Heute leitet Manfred Hein gemeinsam mit Lutz Lehmann die Geschicke der Stiftung. Die EINTRACHT Die Vorstandswahl war kein Zufall, schließlich führte Gottwald ab 1946 selbst fast ein Vierteljahrhundert die EINTRACHT, eine gemeinnützige AG, deren Aktienmehrheit er später erwarb. Unter seiner Ägide widmete sich das Unternehmen ausschließlich dem sozialen Wohnungsbau und erweiterte den Bestand von auf Wohnungen in Berlin sowie Wohnungen in Bielefeld. Später übertrug Gottwald, der zwischen den Kriegen Volkswirtschaft studierte, die EINTRACHT der Gemeinnützigen Aktiengesellschaft für Angestellten-Heimstätten (GAGFAH), damals im Besitz der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA). Auffallend und noch heute beeindruckend: Die Schmuckelemente über den Hauseingängen. In den 1920er Jahren eine Gestaltungsmode, sind die keramischen Reliefs ohne symbolische Bedeutung und nur als Verzierung gedacht. Fotos: designport.info 14

15 Schwerpunktthema Die Beweggründe Warum sich Johannes und Elsbeth Gottwald für die Errichtung einer Stiftung entschieden, lässt sich heute nur vermuten in ihren Testamenten haben sie auf weitere Erläuterungen verzichtet. Die Stiftung als nachhaltige Form der Mildtätigkeit ist jedoch eine konsequente Fortsetzung ihres bereits zu Lebzeiten vorbildlichen sozialen Engagements. Zu Beginn des kalten Krieges entschlossen sie sich, auch während dieser sehr unsicheren Jahre in Berlin zu bleiben, während viele ihr Kapital aus der Stadt abzogen, um am Wirtschaftswunder in Westdeutschland teilzuhaben. Immer wieder äußerte sich Johannes Gottwald öffentlich, rief zum Wiederaufbau auf und begann als Privatmann selbst tatkräftig damit, den eigenen zerstörten Bestand wieder zu errichten und zu erweitern, um für seinen Teil und nach seinen Kräften mitzuhelfen, um Not und Elend zu mildern. Zu dieser rein privaten Initiative fühlten sich die Gottwalds aber auch im Andenken an die Männer, die ursprünglich den Wohnblock geschaffen hatten, verpflichtet. Der Bestand Während die Häuser an der Rudolstädter Straße vom Krieg relativ wenig betroffen waren, wurden die Wohnungen am Hohenzollerndamm bei einem Bombenangriff am 15. Februar 1944 zu 80 Prozent zerstört. Elsbeth und Johannes Gottwald entschieden sich aber schon früh, hier wieder neu zu bauen, und so konnte bereits im Sommer 1954 Richtfest gefeiert werden. Der Bestand erhöhte sich beim Neuaufbau auf zunächst 304 Wohnungen. Der Wiederaufbau erfolgte soweit wie möglich nach den ursprünglichen Plänen von Prof. Albert Gessner, seinerzeit einer der wichtigsten und für den städtischen Miethausbau in Berlin richtungsweisenden Architekten. Hinweise in der Stiftungssatzung erlauben den Schluss, dass Gottwald mit der Stiftung auch die Möglichkeit gesehen hat, den Bestand des Familienbesitzes mithin gewissermaßen auch seines Lebenswerkes über den Tag hinaus geschlossen zu sichern und zu erhalten. Seitdem hat sich in Berlin einiges getan, und auch die Häuser der heutigen Stiftung wurden weiter ausgebaut, zum Beispiel entstanden unter den Dächern weitere 18 Wohnungen und 15 Wohnateliers, wobei letztere besonders bei jüngeren Mietern großen Anklang finden. Außerdem erhielten die damaligen Neubauten am Hohenzollerndamm mittlerweile neue Fassaden mit integriertem Wärmeschutz, gedämmtem Dach sowie neue Fenster und Außentüren. Seit 1995 steht die Wohnanlage unter Denkmalschutz. Die Stiftung Das Hauptaugenmerk liegt zum Einen auf der Erhaltung und Bewirtschaftung des Immobilienbestandes. Die Erträge hieraus ermöglichen andererseits die Elsbeth Gottwald, geb. Schruth Johannes Gottwald Zweck der Stiftung ist die Gewährung von Hilfe und Unterstützung an sehbehinderte und sonstige hilfsbedürftige Menschen, die das 50. Lebensjahr vollendet haben. Die der Stiftung zur Verfügung stehenden Gelder werden in erster Linie durch Vermittlung bzw. Fürsprache der Bezirksämter oder karitativer Organisationen im Raum Berlin vergeben. Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke. Hilfestellung und Unterstützung für die von den Stiftern hervorgehobenen Blinden, Sehbehinderten und sonstig bedürftigen Menschen. Daher wird ebenso Blindensport wie Tanzen, Radfahren auf Tandems, Rudern, die Blindenhundschule oder Schießen im 1. Blindenschützenverein in Berlin-Spandau unterstützt. Ingesamt wurde der Stiftungszeck bis heute mit über 3 Mio. Euro bedient. Und es wird weitergehen, schließlich macht gerade die Beständigkeit von Stiftungen einen Großteil ihres Reizes aus. Auch die Johannes und Elsbeth Gottwald-Stiftung ist dementsprechend dem Gedanken der Nachhaltigkeit in besonderem Maße verpflichtet. Die Voraussetzungen hierfür sind gegeben schließlich sind sowohl Immobilien als auch Stiftungen auf Langfristigkeit ausgerichtet. Johannes und Elsbeth Gottwald-Stiftung Errichtet: 1973 Stiftungsvermögen in Höhe von 6,32 Mio. Mietwohnungen: 365, davon 15 Wohnateliers Immobilienbestände (inkl. Gewerbe): Berlin-Wilmersdorf, Wohnanlage Hohenzollerndamm/Rudolstädter Straße (Foto) und Gieselerstraße 21 15

16 Neues von unseren Mandanten Neu für Alt in Prenzlau Die Wohnungsgenossenschaft Prenzlau e. G. hat für Ältere Bewohner der Stadt eine interessante neue Wohnadresse geschaffen, das Wohnen am Prinzenpalais. Saskia Scheffler, Beraterin der DOMUS Consult, und Hans-Peter Wolf, Technischer Vorstand der Genossenschaft, berichten über das erfolgreiche Projekt. Saskia Scheffler 0331 / Hans-Peter Wolf / Nicht irgendwo am Stadtrand, sondern zentrumsnah in guter Lage unweit vom Stadtpark, dem Unteruckersee, vielen Einkaufsmöglichkeiten und Ärzten hat die WG Prenzlau ihr jüngstes Projekt verwirklicht. Dabei entstanden ist jedoch etwas für die Älteren, denn das Wohnen am Prinzenpalais steht für barrierfreien und seniorengerechten Wohnraum in der Stadt. Vermietungsstand: 80 Prozent Sehr begehrten Wohnraum, denn schon vor der Fertigststellung des komplett sanierten Wohnblockes aus den 1980er Jahren sind über ein Dreiviertel der Wohnungen vermietet. Die Genossenschaft kann sich also in ihrer Entscheidung, ihr Wohnungsangebot an die veränderte demografische Situation anzupassen, bestätigt sehen. Der Handlungsbedarf lag aber auch auf der Hand, schließ- i Medianalter Das Medianalter teilt die Bevölkerung in zwei gleichgroße Gruppen: 50 % sind jünger und 50 % älter als das Medianalter. In Deutschland lag das Medianalter 2010 bei 44,3 Jahren, das ist von 235 Ländern weltweit der dritthöchste Wert nur in Monaco und Japan liegt das Medianalter noch höher (Quelle: CIA World Factbook). lich liegt der Anteil Älterer in der Einwohner-Stadt deutlich über dem Bundesdurchschnitt, was sich im Medianalter von 47,1 Jahren (Jahr 2010) widerspiegelt. Gute Standortwahl Heute wieder eine gefragte Adresse, stand das Areal jedoch bereits seit dem Jahr 2009 trotz der attraktiven Lage leer und verfiel ein Schandfleck mitten in der Stadt. Mit dem Erwerb des Prinzenpalais vom Landkreis sowie der Übernahme des ca m 2 großen Areals auf Erbpacht entschied sich die WG Prenzlau jedoch für eine Nachnutzung der innerstädischen Brache. Das Prinzenpalais (links) vom Dach des Wohnblockes aus gesehen, daneben die Dreifaltigkeitskirche, im Hintergrund die Marienkirche Diese umfasst neben der seniorengerechten Sanierung des Wohnblocks auch eine Wiederbelebung des direkt daneben gelegenen Prinzenpalais. Das Palais, ursprünglich errichtet im Jahre 1799 für den erst 28-jährigen Prinzen Friedrich Wilhelm von Braunschweig-Oels, Inhaber des in Prenzlau stationierten Infanterie-Regiments 12, erhält damit einmal mehr einen neuen Bestimmungszweck. Nachdem Prinz Friedrich Wilhelm im Kampf gegen Napoleons Truppen 1815 gefallen war, wurde das Gebäude zunächst für Mietwohnungen genutzt, später waren hier die Post und ab 1854 die Stadtschule untergebracht. Im April 1945 zerstört, wurde es später wieder aufgebaut und beherbergte zuletzt eine Förderschule. Der heute zum Seniorenwohnen nachgenutzte Wohnblock war übrigens das Internat der Schule. In diese ehemalige Schule, also das Palais selbst, ist nun mit dem AWO Kreisverband Uckermark wieder neues Leben eingezogen. So entstand eine Außenstelle der Uckermärkischen Werkstätten, der Tradition folgend eine Kindererziehungseinrichtung und Angebote für Schulungen der AWO. 16

17 Neues von unseren Mandanten Wohnungsgenossenschaft Prenzlau e.g. Wohnen am Prinzenpalais 2011 Das ehemalige Internat steht leer 2013 Die ersten Bewohner sind bereits zum 1. Januar eingezogen 2012 Der Umbau ist in vollem Gange gut zu erkennen: Die Aufstockung einer fünften Etage Das Projekt in Zahlen 38 barrierefreie und seniorengrechte Wohnungen (5 Einraum- und 33 Zweiraumwohnungen) 7 verschiedene Grundrisslösungen von 32 bis 66 m² 5 lichtfurchflutete Gemeinschaftsräume (einer auf jeder Etage) 2,6 Mio. Investitionsvolumen (finanziert über Fördermittel und Eigenmittel) Mehr als nur Wohnraum zu bieten, ist beim Seniorenwohnen besonders wichtig. Der Einzug der AWO auf dem Gelände der Wohnanlage ist daher keinem Zufall, sondern den guten und vertraglich gesicherten Beziehungen zwischen der WG Prenzlau und dem Sozialanbieter zu verdanken. Ein Glücksfall ist es allerdings, denn die Bewohner können dadurch problemlos auf die vielen Angebote der AWO zurückgreifen. Außerdem wurde im Innenhof ein Kräutergarten angelegt, der gemeinsam mit der nahegelegenen Kindererziehungseinrichtung gepflegt werden soll. Und auch im Gebäude muss niemand vereinsamen Gemeinschaftsräume sind auf jeder der fünf Etagen vorhanden. Qualitativ hochwertige Ausstatung und innovative Energieversorgung Die Sanierung des Gebäudes nutzte die WG Prenzlau für einen umfassenden Umbau. Der vormals 4-stöckige Bau wurde um eine fünfte Etage erweitert, Balkons angebracht sowie ein Aufzug installiert. Dabei kam den Bauherren die Konstruktion des Hauses zugute, wie der technische Vorstand der Genossenschaft, Hans-Peter Wolf, konstatiert: Der Vorteil des Gebäudes ist, dass es ein Mittelganghaus ist. Damit erreichen wir mit nur einem Aufzug am Giebel alle Wohnungen. Die Wohnungen selbst verfügen über eine moderne Ausstattung, etwa eine Fußbodenheizung sowie neue Bäder und werden über regionale, regenerativ erzeugte Fernwärme beheizt. Überhaupt ist die energetische Ausstattung eine weitere hervorstechende Eigenschaft des Gebäudes, zu der ein innovatives Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung, eine Solarthermie auf dem Dach sowie LED- Beleuchtungstechnik im gesamten Gebäude zählen. Dank dieser cleveren Lösungen und der Nutzung alternativer Energien ist es zudem gelungen, ein auf Dauer günstiges Betriebskostenniveau zu erreichen. Das Projekt wurde übrigens anlässlich der BBU-Verbandstage 2013 innerhalb des Wettbewerbs Zukunft macht Unternehmen mit dem 3. Preis ausgezeichnet. Gleich nebenan: Die Grüne Wonne der Landesgartenschau Von April bis Oktober dieses Jahres ist das Wohnen am Prinzenpalais besonders vorteilhaft, findet doch in diesem Zeitraum in Prenzlau die 5. brandenburgische Landesgartenschau statt. Und das gleich um die Ecke; denn das 13 Hektar große Gartengelände liegt inmitten der Stadt. Was nicht heißt, dass sich ein weiterer Weg nicht lohnen würde im Gegenteil: Die Schau erwartet über Besucher aus ganz Deutschland. 17

18 DOMUS informiert Frank Fiolka, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater der DOMUS AG, zur SEPA-Einführung und was Sie jetzt darüber wissen sollten: Frank Fiolka 030 / Bewährt, einfach, schnell und sicher das waren die Merkmale des in Deutschland bisher gebräuchlichen DTA-Lastschrifteinzugverfahrens. Die Schnelligkeit und Sicherheit des bargeldlosen Zahlungsverkehrs soll im Zuge der europäischen Harmonisierung nun europaweit erhöht werden. Hierzu wird ein einheitlicher europäischer Zahlungsraum (Single Euro Payment Area SEPA) errichtet. Ab dem 1. Februar 2014 dürfen nur noch SEPA-Zahlungsformate genutzt werden. Leider geht es danach nicht mehr ganz so einfach und auch nicht mehr ganz so schnell, wie wir es bisher gewohnt sind. SEPA: Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht Aus BLZ wird BIC, aus der Kontonummer die IBAN, doch es ändert sich noch mehr: Alle Neuheiten und die sich daraus ergebenden Umstellungsschritte für Unternehmen haben wir für Sie zusammengestellt.» Was sich ändert Neue Nummern Im Zuge der Umstellung auf SEPA werden auch die Bankleitzahl (BLZ) durch einen international standardisierten Bank-Code (BIC) ersetzt. Aus der Kontonummer wird die bis zu 34 stellige International Bank Account Number (IBAN). So setzt sich der BIC zusammen: B B B B C C L L b b b 4-stelliger Bankcode (Buchstaben) 2-stelliger Ländercode (Buchstaben) 2-stelliger Ortscode (Buchstaben/ Ziffern) 3-stellige Kennzeichnung der Filiale (optional) Die IBAN kann bis zu 34 Stellen umfassen: stelliger Ländercode (Buchstaben) 2-stellige Prüfziffer (Ziffern) max. 30-stellige Kontoidentifikation (Buchtstaben und/oder Ziffern) Vorlauffristen Für eine SEPA-Lastschrift sind neue Vorlauffristen vor Fälligkeit einzuhalten. Diese betragen bei einmaliger oder erster Lastschrift einer Folge von wiederkehrenden Lastschriften 5 Bankarbeitstage. Für wiederkehrende Lastschriften beträgt die Frist dann noch 2 Bankarbeitstage. Einzugsermächtigung Für bestehende DTA-Lastschriften (sog. Altmandate) müssen die erteilten Einzugsermächtigungen mit gültiger Bankverbindung in reproduzierbarer Form schriftlich vorliegen. Alternativ muss ein SEPA- Lastschriftmandat mit vorgeschriebenem Inhalt neu begründet werden. 18

19 DOMUS informiert» 11 Umstellungsschritte für Unternehmen (1) 1. Projektstruktur In Abhängigkeit von Unternehmensgröße und Komplexität der Tätigkeitsfelder sollte die SEPA- Umstellung als Projekt aufgesetzt werden. Dabei ist es wichtig, in den entscheidenden Unternehmensbereichen SEPA-Verantwortliche zu benennen. 2. IT-Umstellung Die IT-Systeme müssen SEPA-fähig sein. Das betrifft i. d. R. nicht nur das ERP-System (aktuelles Release/ aktuelle Programmversion), sondern auch weitere, mit Zahlungsverkehr verbundene Systeme, wie z. B. Electronic Banking- und Cash Management-Programme. Auch Systeme zur Erstellung von Korrespondenzen können betroffen sein. Nicht vollständig integrierte Zusatzsysteme müssen separat betrachtet werden. 3. Kontakt zu Banken Aufgabe der Banken ist es in der Regel, die neuen vertraglichen Vereinbarungen zur Einreichung von SEPA-Lastschriftaufträgen und weitere Informationen zur Verfügung zu stellen. Dabei sollten die zum Teil individuellen Einreichungsfristen der Banken beachtet werden.» Lastsschriftverfahren Alt und Neu SEPA-Basislastschrift (NEU) Einzugsermächtigungslastschrift (ALT) Bild: fotolia hainichfoto Anwendungsbereich Kundenkennung Nutzung innerhalb des SEPA-Raums IBAN (International Bank Account Number) und BIC (Business Identifier Code) Gläubiger-ID zur eindeutigigen Identifizieurng von Gläubigern Ein wiederkehrendes Mandat ist maximal 36 Monate ab dem letzten Einzugsdatum nutzbar Schuldner muss grundsätzlich mindestens 14 Tage vor Abbuchung informiert werden Lastschriften müssen spätestens 5 Tage vor Fälligkeit bei der Bank des Zahlers vorliegen Lastschriften müssen spätestens 2 Tage vor Fälligkeit bei der Bank des Zahlers vorliegen Konkreter Zeitpunkt, an dem das (Mieter-)Konto belastet wird 8 Wochen ab Belastungstag Nationales Zahlungsverfahren Kontonummer und BLZ Information des Kontoinhabers Vor dem erstmaligen Einzug im SEPA- Verfahren müssen die im Lastschriftverfahren (Altmandate) angesprochenen Zahlungspflichtigen, also die entsprechenden Kontoinhaber, per Brief, Fax oder informiert werden. Gläubiger-Identifizierung Mandatsgültigkeit Abwicklungsfristen Schuldnerinfo keine Gläubiger-ID Die Einzugsermächtigung ist bis auf Widerruf gültig keine Fristvorgabe für die Information des Schuldners über die Abbuchung Lastschriften sind von keiner Vorlauffrist betroffen Zeitliche Planung der SEPA- Umstellung Die zeitliche Planung des SEPA-Projektes im Unternehmen wird von mehreren Einflussgrößen bestimmt. Entscheidend ist, dass nach dem 1. Februar 2014 das alte DTA-Lastschriftverfahren nicht mehr möglich sein wird. Die Umstellung sollte daher vor dem Hintergrund eines zeitlichen Puffers und eventueller Abhängigkeit von weiteren ressourcenbindenden Projekten spätestens für das dritte Quartal 2013 vorgesehen werden. Bei der Planung und Durchführung der SEPA-Umstellung in Ihrem Unternehmen beraten wir Sie gern. Abwicklungsfristen Folgelastschrift Fälligkeitstermin einer Lastschrift Widerspruchsfristen autorisierte Lastschrift Lastschriften sind von keiner Vorlauffrist betroffen Abwicklungsfristen Erst-/Einmallastschrift Ausführungstermin nur optionale Angabe 6 Wochen nach Zugang des nächsten Rechnungsabschlusses (seit Änderung der Banken-AGB zum 9. Juli 2012 ebenfalls 8 Wochen) 19

20 DOMUS informiert» 11 Umstellungsschritte für Unternehmen (2) 4. Überprüfung des Datenbestandes In den ERP-Systemen wird neben den aktuell genutzten (und somit validen) Bankverbindungen ein gewisser Umfang an Bankverbindungen gespeichert sein, der im aktuellen Tagesgeschäft nicht mehr genutzt wird und daher veraltet bzw. zum Teil sogar fehlerhaft ist. 5. Information und Schulungen Sowohl die Umstellung als auch das zukünftige Tagesgeschäft unter SEPA wird für viele Mitarbeiter das Arbeiten in neuen Prozessen bedeuten. 6. Überprüfung bestehender Vertragsmuster Im Zusammenhang mit der SEPA-Umstellung muss sichergestellt sein, dass spätestens zum Umstellungszeitpunkt neue SEPA-fähige Vertragsmuster (z. B. Mietvertrag) im System hinterlegt sind. 7. Überleitung (Migration) der Einzugsermächtigungen Debitoren, bei denen die Zahlung im Einzugsermächtigungsverfahren generiert wird, sollten über die erzeugten Mandatsdaten und den geplanten Umstellungstermin informiert werden. Bei fehlender schriftlicher Einzugsermächtigung sowie bei vorhandenen Abbuchungsvereinbarungen ist die Vorgehensweise zu definieren. 8. Eigene erteilte Einzugsermächtigungen In diesem Zusammenhang sollte auch definiert werden, ob und in welcher Form Mandatsinformationen im Rahmen erteilter Einzugsermächtigungen z. B. gegenüber Lieferanten und Versorgern zukünftig abgelegt und verwaltet werden sollen. 9. Anpassung der Verwendungszwecke Vor der Teilnahme am SEPA-Verfahren sollte die Abhängigkeit von Informationen im definierten Standardverwendungszweck überprüft werden. Bei eigenen Zahlungsaufträgen könnten aufgrund der begrenzten Zeichenzahl Informationen, über die im Verwendungszweck der Zahlungsempfänger oder Zahlungspflichtige informiert wird, unvollständig übermittelt werden. 10. Anpassung der Korrespondenz Die eigenen Schriftstücke, s, Briefe und Informationen sollten spätestens ab Zeitpunkt der Umstellung statt Kontonummer und Bankleitzahl die neuen Kontokennungen IBAN und BIC enthalten. 11. Erstellung und Übermittlung von SEPA-Aufträgen an die Bank Am definierten Umstellungsstichtag wird der Zahlungsverkehr auf die SEPA-Verfahren umgestellt. Dabei sind die geänderten Einreichungsfristen, die sich z. B. im Lastschriftverfahren ergeben, zu berücksichtigen. Auch die internen Freigabeprozesse, z. B. durch ausgedruckte Begleitzettel, werden sich hierbei ändern. Der Freigabeprozess muss daher zukünftig neu organisiert werden. Udo Walther 0351 / D&O-Versicherungen: Die Schutzweste für Geschäftsführer, Vorstände und Manager Udo Walther, Teamleiter Versicherungen der DOMUS Consult, über den Sinn einer Directors-and-Officers-Versicherung In deutschen Großunternehmen sind sie bereits Standard, aber auch im Mittelstand finden sie immer mehr Verbreitung: Vermögensschadenhaftpflichtversicherungen für Unternehmensleiter und leitende Angestellte, auch D&O-Versicherungen genannt. Dafür gibt es Gründe vor allem die Entwicklung, dass Leitungsund Aufsichtsorgane in zunehmendem Maße für Fehlentwicklungen in ihren Unternehmen verantwortlich gemacht werden. Welche Fälle gab es bislang? Ansatzpunkte, um Menschen in Positionen mit hoher Verantwortung, Fehlverhalten vorzuwerfen und Schadenersatz zu fordern, gibt es reichlich. Die folgenden Vorkommnisse zeigen exemplarisch, welche Handlungen (oder Nicht-Handlungen) zur Erhebung von Schadenersatzanprüchen führen können: Die Geschäftsführung führt Unternehmenstransaktionen, z. B. den Erwerb von Beteiligungen oder den Kauf von Immobilien durch, ohne genügend auf die dabei gebotene Sorgfalt (Due Diligence) zu achten. Die Geschäftsführung soll durch die Gewährung von Spenden oder Spon- 20

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