W Währungstheorie und politik (Wechselkurstheorie /-politik)

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "W Währungstheorie und politik (Wechselkurstheorie /-politik)"

Transkript

1 W. Fuhrmann, P. Herschel, Zum kurzfristigen Kapitalverkehr 1 W Währungstheorie und politik (Wechselkurstheorie /-politik) W10. Zum kurzfristigen Kapitalverkehr (Zur Zitation: W. Fuhrmann, P. Herschel; Zum kurzfristigen Kapitalverkehr, in Beitrag: W10; Stand ) Gliederung: bgrenzung/motive des kurzfristigen Kapitalverkehr Der Netto-Kapitalimport Der optimale Wertpapierbestand Zum Begriff der Kapitalmobilität Zum Begriff der Zinselastizität Zu vollkommenen und unvollkommenen Subsituten Zur Substitutionalität und Risikoneutralität Kapitalverkehr bei einem nfangsbestand von Null Literaturhinweise 1

2 W. Fuhrmann, P. Herschel, Zum kurzfristigen Kapitalverkehr 2 bgrenzung/motive des kurzfristigen Kapitalverkehr Die größte Schwierigkeit einer Erklärung des kurzfristigen internationalen Kapitalverkehrs liegt in der Vielzahl von Motiven für diese ktivitäten sowie in seiner bgrenzung. Die bgrenzung nach der Fristigkeit, d.h. also der Unterscheidung von kurz- und langfristigem Kapitalverkehr, erfolgt i.d.r. nach der geplanten Verweildauer des Engagement, wobei die Grenze bei einem Jahr relativ willkürlich gezogen wird. Entscheidend sind für die Kurzfristigkeit nicht die Rest-Laufzeiten der Titel, sondern die schwer empirisch erfaßbaren Motive der kteure und in einem gewissen Umfang auch der institutionelle Rahmen, insbesondere die Existenz von effizienten Sekundärmärkten. Ohne derartige Sekundärmärkte wäre ja bspw. ein Wertpapier mit einer Laufzeit von 2 Jahren nicht innerhalb dieses Zeitraumes handel- bzw. veräußerbar, so daß ein Engagement in dieses Papier per se schon nicht zum kurzfristigen Kapitalverkehr gerechnet werden kann. Bezüglich der Motive ist man angewiesen auf Vermutungen bzw. Vermutungskriterien - z.b. läßt sich unterstellen, daß wer 5% der ktien einer Unternehmung hält, diese in Beteiligungsabsicht bzw. aus dem Motiv der Einflußnahme auf die Geschäftspolitik erworben hat, d.h. als eine Direktinvestition und nicht aus Portfolio-Überlegungen bzw. als ein sog. Portfolio- Investment In Modellen wird die (konzeptionelle) Fristigkeit festgelegt durch die nnahmen zu den Flexibilitäten aller Preise und Mengen. Dabei erscheint die Gesamtheit der nnahmen bspw. nicht konsistent, wenn man in einem Modell und damit für die nalyseperiode gleichzeitig die volle Flexibilität der Produktion unterstellt (wie bspw. die vollständige npassung der Güterproduktion an eine veränderte Nachfrage) und gleichzeitig das ungeplante Halten von ausländischen börsennotierten Wertpapieren oder von Devisen im Rahmen des kurzfristigen Kapitalverkehrs aufgrund einer geringen Kapitalmobilität modelliert. 2

3 W. Fuhrmann, P. Herschel, Zum kurzfristigen Kapitalverkehr 3 Der Nettokapitalimport k läßt sich modellieren als: k = EF i f B i e (...) E b (...) + S mit: i i B b F f Zinssatz im Inland Zinssatz im usland nzahl an inländischen Titeln in Händen von usländern gewünschter Bestand an inländischen Titeln in Händen von usländern bewertet in ausländischer Währung nzahl an ausländischen Titeln in Händen von Inländern gewünschter Bestand an ausländischen Titeln in Händen von Inländern bewertet in inländischer Währung. Bei den Wertpapieren handelt es sich um langfristige Titel (mit einer Laufzeit von n gegen unendlich); die Zinszahlung ist jeweils auf Eins normiert, so daß der Marktwert bspw. eines inländischen Titel 1/i ist und der Wert des Wertpapierportefeuilles in Händen von usländern in inländischer Währung gerade (B / i) ist. S erfaßt den Nettokapitalimport, der aus anderen Motiven erfolgt, bspw. aus einer Wechselkursspekulation oder aus dem Warenverkehr oder aus der usnutzung von kurzfristigen Steuereffekten. So kann ein Spekulant in Erwartung einer bwertung der inländischen Währung bspw. $ kaufen, d.h. bspw. eine $-Sichteinlage oder einen $- Titel kaufen und halten in der bsicht, diese nlage in (t+n) wieder aufzulösen und zurück in inländische Währung tauschen. Durch die geplante Repatriierung geht er eine sog. offene Position am Devisenmarkt ein, denn er muß auf einem zukünftigen Kassamarkt (in t+n) noch diese $ verkaufen. Im Falle eines bestehenden Devisenterminmarktes läßt sich die Spekulation auch durchführen (z.t. ohne nennenswerten Kapitaleinsatz), indem zum heutigen Terminkurs per Termin $ 3

4 W. Fuhrmann, P. Herschel, Zum kurzfristigen Kapitalverkehr 4 verkauft (gekauft) werden bei einer erwarteten uf- (b-)-wertung der inländischen Währung, um diesen Kontrakt dann mit Gewinn durch einen Kauf (Verkauf) von $ am zukünftigen Kassamarkt in (t+n) zu erfüllen. S ist somit abhängig von der erwarteten Änderung des Wechselkurses oder/und der Differenz zwischen der erwarteten und der auf dem Terminmarkt erfolgten Wechselkursänderung. Kurzfristigen Kapitalverkehr in Folge des internationalen Handels gibt es, wenn (anders als bspw. im Mundell-Fleming nsatz unterstellt wird) Lieferzeitpunkt, Zahlungsverpflichtung und Zahlungserfüllung nicht zusammenfallen oder die Zahlungen aus einem Kredit oder der uflösung einer Vermögensposition im usland erfolgen. Dann spielen die sog. terms-of-payment eine entscheidende Rolle für diesen kurzfristigen Kapitalverkehr. Vereinfachend läßt sich unterstellen, daß der aus dem Warenverkehr resultierende kurzfristige Kapitalverkehr in bhängigkeit vom Bruttowert des Warenaustausches (nicht vom Saldo der Handelsbilanz) zu erklären ist. Zu einer Erklärung des Wechselkurses bei gleichzeitigem uftreten von Händlern, Spekulanten und Zinsarbitrageuren auf Termin- und Kassamärkten vergleiche u.a. den nsatz von Tsiang. Mit steigendem Vermögen der Wirtschaftssubjekte und zunehmender Internationalisierung der nlagestrategien bzw. der Diversifikation steigt die Bedeutung des kurzfristigen Kapitalverkehrs aus Portfolio- Überlegungen. Bei liberalisierten Kapitalmärkten werden die Inländer in ihrem Wertpapiervermögen sowohl in- als auch ausländische Wertpapiere halten und die usländer ebenfalls. Damit bedingen der Kauf (und der spätere Wieder-verkauf) von ausländischen Titeln durch die inländischen nleger (es sind Privatpersonen, Fonds, Banken, Versicherungen usw.) sowie der Kauf (und der spätere Verkauf) von inländischen Titeln durch die ausländischen nleger einen kurzfristigen Kapitalverkehr. Der jeweilige Kauf oder Verkauf von Titeln erfolgt jeweils aufgrund einer gewünschten npassung des gehaltenen Bestandes und damit in Höhe der Differenz zwischen dem Wert der gegebenen bzw. vorhandenen Titel und dem gewünschten Wert. Bei diesen Größen handelt es sich i.d.r. um nominale Größen und zwar jeweils in der Landeswährung des nlegers. 4

5 W. Fuhrmann, P. Herschel, Zum kurzfristigen Kapitalverkehr 5 Möglich ist aber auch die nalyse auf der Basis von Realwerten. Dabei ist der gegenwärtige Bestand deflationiert mit den Preisniveau der laufenden Periode und der gewünschte mit dem erwarteten Preisniveau der zukünftigen Periode, d.h. der nach der Bestandsanpassung folgenden Periode. Die Betrachtung von realen Größen ist u.a. dann adäquat, wenn das Realvermögen ein rgument in der Nutzenfunktion der Haushalte (neben dem Realkonsum c und der rbeit N ) ist. llerdings ist dieser aus der Realbetrachtung folgende Kapitalverkehr empirisch im Rahmen des gesamten Kapitalverkehr eher vernachlässigbar gering, so daß eine nalyse des Kapitalverkehrs insgesamt auf der Basis von Nominalgrößen adäquat erscheint. Der optimale Wertpapierbestand Bezüglich der Darstellung des gewünschten Bestandes bzw. Wertes gibt es verschiedene Möglichkeiten mit sehr unterschiedlichen Implikationen bzw. Verhaltensannahmen. Da die Wirtschaftssubjekte die Portfoliostruktur optimieren, läßt sich bspw. für den gewünschten Wert hier gekennzeichnet durch ( * ) - an ausländischen Titeln in Händen von Inländern schreiben: f = mit: f ( r, r, r ; σ, σ, σ ;V,Y / V ) M B F M B F r j erwartete Rendite (Erwartungswert): j = M für inländisches Geld, j = B für inländische Wertpapiere, j = F für ausländische Wertpapiere, σ Risikomaß (Standardabweichung von r). j Der gewünschte Bestand ergibt sich gemäß den Überlegungen des Portfolio- Modells (von Tobin, Markowitz). Die Renditen jedes Titels sind Zufallsvariablen. Für ihre Verteilung wird vereinfachend eine Normalverteilung unterstellt mit den zwei Momenten: Erwartungswert und Standardabweichung bzw. Varianz. 5

6 W. Fuhrmann, P. Herschel, Zum kurzfristigen Kapitalverkehr 6 Die Erwartungswerte und Varianzen sind jeweils gegeben bzw. konstant und den Wirtschaftssubjekten bekannt (es gibt keine Erwartungsfehler und damit keine auf diesen Fehlern basierenden Strukturierungen und npassungen). Zu dieser Spezifikation sowie anderen Erklärungsansätzen vgl. auch das letzte Kapitel in W9. ufmerksamkeit verdienen die Vermögensabhängigkeit und die sog. Windfall-profits. - Zur Vermögensabhängigkeit Es gilt: f = E e F i * e = f (...,V,...) + mit: B V = M + + i E 0. i F Bisher, siehe auch W8, wurde unterstellt, daß wenn E steigt auch V steigt, so daß damit anteilig alle gewünschten Vermögensbestände steigen. Marktlagengewinne bzw. verluste (sog. Windfall-profits bzw. -losses) bei den ausländischen Titeln führen damit zu einem anteiligen Verkauf dieser Titel, es kommt zu einem Kapital- (re-) import. Zu beachten ist, daß der Portfolio-nsatz erklärt, welcher Teil des gegebenen Vermögens und damit welcher nlagebetrag bspw. in ausländischen Titeln angelegt werden soll. Die daraus folgende nzahl an ausländischen Wertpapiere ist abhängig vom Kurs der Titel und dem Wechselkurs. Dabei wird der optimale Bestandes f bzw. der nlagebetrag bestimmt in bhängigkeit von den (erwarteten) Kursen bzw. Preisen und damit auch von dem (erwarteten) Wechselkurs. Die erwarteten Preise entsprechen in Gleichgewichtsanalysen zumeist den gleichgewichtigen Marktpreisen. 6

7 W. Fuhrmann, P. Herschel, Zum kurzfristigen Kapitalverkehr 7 Interessant und festzulegen ist allerdings die zu modellierende Verhaltensweise im Falle des uftretens von sog. Windfall-profits. Es gibt im Grunde drei mögliche Verhaltensweisen: Man betrachtet diesen Gewinn als eine Vermögensveränderung, die aufgrund der modellierten Vermögensabhängigkeit auf alle nlagen aufgeteilt wird (wie im Falle W8) und so nlaß für eine Neustrukturierung des gesamten Portefeuilles und u.u. von Kapitalverkehr ist. Man betrachtet diesen Gewinn als Einkommen, wendet auf ihn bspw. die Konsum- Sparentscheidung an und die daraus resultierende Ersparnis geht in das nlagevermögen ein; sie erhöht damit das Periodenendvermögen, welches die Niveaugröße für die Strukturierung des gesamten Portefeuilles ist (vgl. dazu auch einen Teil der Fragestellung nach den uswirkungen u.a. einer starken ktienkursschwankung auf den Konsum). Man betrachtet diesen Gewinn nicht als nlaß für eine Umstrukturierung seines Gesamtportefeuilles, sondern läßt ihn in der nlage stehen, in der er angefallen ist (u.a. aus Kostenüberlegung bei transitorischen Marktlagengewinnen). Dann veranlaßt ein wechselkursinduzierter Marktlagengewinn c.p. keinen Kapitalverkehr bzw. hier keinen Nettokapitalimport. (Es gibt allerdings Restriktionen, die ein derartiges Verhalten unterbinden - bspw. wenn ein Fonds einen nteil von ausländischen Titeln bis maximal x % zuläßt und diese Grenze durch die Marktlagengewinne überschritten wird - bei einem an der Grenze gehaltenen nteil führen Wechselkursschwankungen u.u. zu einem ständigen Handel und damit zu einem volatilen kurzfristigen Kapitalverkehr, der u.u. die Wechselkursschwankungen verstärkt.) Will man die zwei letztgenannten Verhalten konsistent modellieren, so ist als Niveaugröße das Vermögen ohne diese Veränderungen aus Marktlagengewinnen zu verwenden. Es ist dann der nfangsbestand des Vermögens (V 0 ) einzusetzen (oder bei S > 0 das Periodenendvermögen) und zwar reduziert um diese Netto-Marktlagengewinne: V B EF F = V 0 di 0 di + 0 de 2 2 i i i 1. 7

8 W. Fuhrmann, P. Herschel, Zum kurzfristigen Kapitalverkehr 8 Soll der Marktlagengewinn in der jeweiligen nlage belassen werden (dritte Verhaltensweise), so ist die diesen Gewinn ausmachende Veränderungsgröße in die Bestimmungsgleichung der gewünschten nalge mit einer bhängigkeit von (+ 1) einzusetzen. Dann ist also die wechselkursinduzierte Vermögensänderung als Determinante von f einzusetzen vgl. S. 16/17 zum sog. Faß ohne Boden. In Modellen mit Kapitalverkehr wir in der Regel der Nettokapitalimport k dargestellt als die gewünschte Bestandsanpassung, d.h. als die Folge einer Neuoptimierung im Rahmen eines Portfolio-nsatzes. k erfaßt dabei die gesamte gewünschte Bestandsanpassung. Es stellt die gewünschte npassung des gegebenen und vor der Störung optimalen Bestandes an den nach der exogenen Störung des Systems bzw. nach der News (neuen) optimalen Bestandes dar. Der neue optimale Bestand weicht beispielsweise von dem alten optimalen Bestand ab infolge der Veränderung einer erwarteten Rendite aufgrund der News. Entscheidend ist, wenn es eine npassung des optimalen Bestandes ist, daß zumindest der Wert einer Determinaten des gewünschten Bestandes sich gegenüber der usgangssituation verändert hat. Zum Begriff der Kapitalmobilität Zur Klärung eine Reihe von Begriffen sei zur Vereinfachung angenommen, daß nur in- oder nur ausländische Titel international gehandelt werden und daß sich nur der Erwartungswert des inländischen Zinssatzes geändert hat, so daß für den tatsächlichen und für den gewünschten Bestand und die Bestandsanpassung gilt : ( i,i ) f ( i,i ) k = f0 f1 = f mit: f 0 tatsächlicher Bestand, f 1 gewünschter Bestand, i erwarteter Zinssatz im Inland, i erwarteter Zinssatz im usland. 8

9 W. Fuhrmann, P. Herschel, Zum kurzfristigen Kapitalverkehr 9 Dabei ist hier unterstellt, daß der Kapitalverkehr in der Modell- Periode in Höhe der gesamten Differenz erfolgt. Wird die npassung über mehrere Perioden verteilt, d.h. erfolgt pro (Modell-) Periode nur eine anteilige npassung, so gilt: k z ( ) = z f 0 f 1 mit: 0 z 1 Es gilt: je stärker die Kapitalverkehrsrestriktionen sind bzw. je stärker der Kapitalverkehr eingeschränkt ist bzw. je immobiler das Kapital ist (u.a. in bhängigkeit von der Organisation der Märkte bzw. der Börsen einschließlich der Effizienz des Bankensystems und des Devisenmarktes, d.h. in bhängigkeit von den Kosten unmittelbar und jederzeit einen Titel sowie eine Währungen zu handeln bzw. zu kaufen, zu verkaufen und zu übertragen), desto kleiner ist z. Dabei geht z bei einem Verbot des Kapitalverkehrs oder des Besitzes ausländischer (und/oder inländischer) Wertpapiere für Inländer (usländer) gegen Null (z = 0). Bei vollkommen effizienten Märkten ohne jede Beschränkung nimmt z den Wert Eins an (z = 1). Bei z = 1 erfolgt die npassung zu 100 v.h. in dieser Periode, bei z < 1 ist sie u.u. (zumindest bei einer geometrischen Gewichtung) erst nach n - Perioden zu 95 v.h. bzw. nach quasi unendlich vielen Perioden zu 100 v.h. abgeschlossen. Bezieht man den Wert der gesamten gewünschten npassung (k) auf die Zeit, so bestimmt man die npassungsgeschwindigkeit bzw. die sog. Kapitalmobilität (man denke beispielsweise an die Fahrtgeschwindigkeit eines utos von 100 km pro Stunde: 100 kmh). Dann gilt: ( f f ) k 0 = =. t t k t 1 9

10 W. Fuhrmann, P. Herschel, Zum kurzfristigen Kapitalverkehr 10 Erfolgt die Gesamtanpassung in einer immer kürzeren Periode, so ist die Geschwindigkeit immer größer. Geht also t gegen Null, folgt für die Geschwindigkeit: lim t 0 k t ( k ) = = t lim t 0. Die npassung von f 0 an f 1 erfolgt unmittelbar bzw. wie bei einem Schuß, d.h. die npassungsgeschwindigkeit geht gegen unendlich bzw. die Kapitalmobilität geht gegen unendlich. Zum Begriff der Zinselastizität Es kommt offensichtlich (von verzögerten Reaktionen abgesehen) nur bei einer Zinssatzveränderung zu Kapitalverkehr: k = k [( ),...] i 1 i 0 (Exkurs: Für das Verständnis förderlich ist die Betrachtung einer analogen Situation: Eine Nettoinvestition ist die gewünschte npassung des vorhandenen (alten optimalen) Kapitalstocks an den neuen optimalen Kapitalstock. Dabei kommt es nur zu einer Nettoinvestition bspw. infolge einer Zinssatzveränderung di; in der Modellierung des statischen keynesianischen IS/LM Modells wird aber die Nettoinvestition wie bei einer Betrachtung eines einzelnen Investitionsobjektes gemäß der Kapitalwertmethode als abhängig von Zinssatz i dargestellt. Ende des Exkurs) Für die Zinsreagibilität des Kapitalverkehrs gilt: k k f i = = 1 = f i ( i1 i0) i 10

11 W. Fuhrmann, P. Herschel, Zum kurzfristigen Kapitalverkehr 11 Bezieht man die Zinsreagibilität des Kapitalverkehrs auf eine gegebene Zeit t oder pro Zeiteinheit (bzw. die Zinselastizität in der gegebenen Periode), so gilt: k 1 t k t, i = i. Geht die Periode bzw. t gegen Null, so gilt: lim t 0 1 ( k ) = k = t, i lim t 0 t i Die zeitbezogene Zinsabhängigkeit bzw. die Zinselastizität des Kapitalverkehrs geht damit gegen unendlich (obwohl die des Bestandes natürlich endlich ist). Einerseits bedeutet dieses, daß sich der tatsächliche an den gewünschten Kapitalstock unendlich schnell anpaßt, weil die Wirtschaftssubjekte auf jede Zinsänderung unmittelbar und vollständig reagieren (und wegen fehlender Beschränkungen in effizienten Märkten auch reagieren können). Hier zeigt es sich, daß (vor dem Hintergrund einer vollständigen Bestandsanpassung) eine unendliche Zinselastizität im Ergebnis mit einer vollkommenen Kapitalmobilität zusammenfallen kann (aber nicht: muß). Hier ist auch die allgemeine ussage zu verstehen: Wer über Elastizitäten spricht, der spricht über die Zeit (nmerkung: weil sich langfristig alles anpassen kann). ndererseits bedeutet dieses, daß sich der herrschende (alte gleichgewichtige) Zinssatz unendlich schnell an den neuen Gleichgewichtszinssatz nach der exogenen Störung anpaßt. Für die Veränderung des Zinssatzes gilt: ( i i ); 1 di = z z. 1 0 = Der Zinssatz paßt sich unmittelbar an den neuen Gleichgewichtswert an. 11

12 W. Fuhrmann, P. Herschel, Zum kurzfristigen Kapitalverkehr 12 Zu vollkommenen und unvollkommenen Substituten Vereinfachend wird vielfach unterstellt, daß die in- und ausländischen Wertpapiere vollkommene Substitute sind und daß der ausländische Zinssatz i gegeben und konstant ist. Damit gilt nach bschluß aller npassungen (bei Wechselkursänderungserwartungen von Null): i = i. Dieses ist die ungedeckte Zinsparität. Dabei gilt für die gewünschte Bestandsgröße f 1 : f1 = f1 ( i ) Bei einer unendlichen Kapitalmobilität bzw. Zinsreagibilität des Kapitalverkehrs beseitigt dieser jede potentielle Differenz zwischen in- und ausländischem Zinssatz schon beim Eintreten. Es gibt keine bweichung. Es gilt stets die ungedeckte Zinsparität: i = i bzw.: di = 1 ( i i ) lim mit: ( di) = 0 λ λ und damit: 0 = i i bzw. i = i. Ist die Kapitalmobilität eingeschränkt, endlich bzw. unvollkommen, so kann nach einer monetären Störung im Inland (bspw. steigt M ) der Inlandszinssatz anders (hier: niedriger) als i sein. Jetzt bilden die Wirtschaftssubjekte in t=0 Erwartungen bezüglich des temporären gleichgewichtigen Inlandszinssatz in t=1: e t 0 i t = 1 = und bestimmen mit diesem ihre für das Periodenende gewünschte Struktur des Portfolios bzw. den gewünschten Bestand: 12

13 W. Fuhrmann, P. Herschel, Zum kurzfristigen Kapitalverkehr 13 ( i, i ) e f t = 1 = f t t = 0 t = 1 Der periodisierte gewünschte Bestand wird realisiert. D.h. daß die gewünschte periodisierte Veränderung bzw. der gewünschte Kapitalverkehr erfolgt. Dabei gilt: i < i und die Wirtschaftssubjekte erwarten weitere zukünftige Veränderungen von i (in Richtung i ). Damit erwarten sie weitere Kapitalbewegungen und, da diese Veränderungen des Wechselkurses bewirken werden, bilden die Wirtschaftssubjekte Erwartungen über diese Preis- bzw. Wechselkurs- Effekte zukünftiger bzw. der noch ausstehenden Kapitalbewegungen. Mit diesen erwarteten Wechselkursänderungen gilt die ungedeckte Zinsparität. Zu beachten ist, daß in die Erwartungsbildung für den temporären gleichgewichtigen Zinssatz die erwartete Stärke der Kapitalmobilität mit eingeht. D.h. aber, daß das Konzept der vollkommenen Kapitalmobilität sich auf eine npassung an ein langfristiges Gleichgewicht bezieht (und nicht an ein temporäres). Man kann die ungedeckte Zinssatzparität (im Gleichgewicht bei erwarteten Wechselkursänderungen von Null) auch schreiben als: i = b i mit b = 1 für vollkommene Substitute. Sind in- und ausländische Wertpapiere keine homogenen Titel bzw. keine vollkommenen Substitute, so läßt sich schreiben: i = b i mit b < 1 oder mit b > 1. Dieses bedeutet, daß im langfristigen Gleichgewicht die Renditen beider Titel im Verhältnis b zueinander stehen. Insbesondere wenn b variabel ist, ist der gewünschte Bestand eine Funktion von beiden Zinssätzen (ansonsten steht nur der ausländische Zinssatz als Determinate in der Gleichung). 13

14 W. Fuhrmann, P. Herschel, Zum kurzfristigen Kapitalverkehr 14 Beruht die Einschränkung der Substitutionalität bspw. auf unterschiedlich empfundenen bzw. bewerteten Risiken seitens der nleger, dann ist für die Portfolio-Manager bzw. -Investoren Risikoaversion zu unterstellen. Der Wert b kann eine vorgegebene Größe haben, er aber kann auch variabel sein. So kann eine monetäre Störung im Inland bei beschränkter Kapitalmobilität zu einer Veränderung von i und auch von b führen. Letzteres gilt insbesondere dann, wenn b beispielsweise abhängig ist von der Größe der Staatsverschuldung oder der Variabilität der Preise und Zinssätze oder der Unsicherheit. Zu Substitutionalität und Risikoneutralität Bezüglich der Substitutionalität ist zu beachten. Entscheidend ist nicht, ob die Titel von unterschiedlichen Emittenten stammen bzw. ob ihre Erträge aus unterschiedlichen Quellen mit unterschiedlichen Risiken stammen. Entscheidend sind die Einschätzungen aus der Sicht der Nachfrager, d.h. der Vermögensbesitzer, Fonds-Manager, Banken usw.. Unterstellt man für die Nachfrager Risikoneutralität, so kann man derartige Titel, bspw. in- und ausländische Wertpapiere wie vollkommene Substitute behandeln bzw. analysieren. Zur nnahme der Risikoneutralität gelangt man insbesondere dann, wenn man unterstellt, daß sich ein bedeutender kteur am Markt risikoneutral verhält und stets sein Portefeuille von dem Titel mit der geringeren erwarteten Rendite zu dem mit der höheren umstrukturiert, d.h. eine vollkommene derartige Zins- bzw. Renditearbitrage betreibt und wenn er gleichzeitig so groß ist, daß er mit seinem Engagement Einfluß auf die Marktpreise ( i, i, E) hat. llerdings stellt sich die Frage, wer ist risikoneutral bzw. wer ist nicht risikoavers? Sind es die Banken oder andere institutionelle nleger wirklich? Sind sie es, weil sie auf ein sog. bail out setzen, so daß in ihrem Kalkül die privaten Kosten kleiner als die sozialen sind, d.h. im Rahmen eines Moral Hazard Verhaltens? 14

15 W. Fuhrmann, P. Herschel, Zum kurzfristigen Kapitalverkehr 15 Die nnahmen der Risikoneutralität sowie die der homogenen Erwartungen erleichtern die nalysen wesentlich. llerdings sind diese dann grundsätzlich zu diskutieren bezüglich der Bedeutung oder Notwendigkeit der Realitätsnähe von nnahmen für eine Modellanalyse und/oder nach dem empirischen Gehalt der Modellanalyse bzw. des Modellergebnisses. Letzteres hat bezüglich von k zu einer schon unüberschaubaren Vielzahl von empirischen nalysen bspw. zur Gültigkeit der ungedeckten Zinsparität geführt. Dabei besteht dann das Problem, neben den Problemen der Verfügbarkeit der Daten, in der sog. Diskriminierungsfalle. D.h. bei einer Falsifikation ist nicht festzustellen, ob alle Hypothesen oder welche von ihnen zurück zuweisen sind, denn es werden immer verbundene Hypothesen (sog. joint hypotheses) getestet, d.h. mehrere Hypothesen gleichzeitig. (Dieses schlägt sich u.u. auch darin nieder, daß i.d.r. nur die sog. schwache Markteffizienz nachzuweisen ist, nicht aber die mittlere oder strenge bzw. starke). Markteffizienz und vor allem ein risikoneutrales Verhalten sowie homogene Erwartungen lassen sich unterstellen, wenn mit einem nsatz vom Mundell-Fleming Typ Länder wie die US und Deutschland betrachtet werden. Es erscheint aber weniger adäquat zu sein bei einer Länderkombination US und rgentinien oder einer kleinen offenen Volkswirtschaft wie Thailand oder Indonesien oder Chile oder Venezuela. In diesen Fällen ist eher von Titeln auszugehen, die keine vollkommenen Substitute sind (auch wenn das Land seine Titel in fremder Währung wie in US-$ begibt). Dort ist im Grunde nicht von Risikoneutralität und homogenen Erwartungen auszugehen (und nicht nur in potentiellen Krisenzeiten) es sei denn bei einem Moral-Hazard Verhalten. Entsprechend stellt sich die Frage, wenn Fonds und Banken sich auch in derartigen Situationen risikoneutral verhalten, ob nicht dieses Verhalten letztlich erst zu der später ausbrechenden Krise führt bzw. ob sie nicht eine system-in-konforme Politik (bad policy) zumindest begünstigen und dadurch das ganze System zu einem instabilen Gleichgewicht führen, welches dann plötzlich (und schon bei einem sog. makroökonomischen sunpot) zusammenbricht. (Zu denken ist an die sog. sienkrise bzw. die außerordentlich hohe Kreditgewährung auch von europäischen und US-Banken, die nach 15

16 W. Fuhrmann, P. Herschel, Zum kurzfristigen Kapitalverkehr 16 üblichen Usancen nicht erfolgt wäre, so daß diese Kredite das vor der Krise beeindruckende Wachstum dieser Volkswirtschaften zunächst finanzierten bis die Manager nach einem exogenen Schock versuchten, dieses Kreditengagement schnell bis panikhaft zu reduzieren.) Kapitalverkehr bei einem nfangsbestand von Null Behält man zur Vereinfachung die Einschränkung auf die ausländischen Titel bei, so wird in den Modellen z.t. von einem nfangsbestand ausgegangen, der nicht optimal ist oder der gleich Null war. Dann ist der Nettokapitalimport k die gewünschte Bestandsanpassung, d.h. die Differenz zwischen dem vorhandenen Bestand an ausländischen Wertpapieren und dem gewünschten Bestand f. Es gilt: k EF > = z( f ) 0 mit: 0 z 1 i < Setzt man vereinfachend z=1 (ansonsten bedarf es einer theoretischen Erklärung für z, beispielsweise der rt, daß z eine positive Funktion der Devisen- und Kapitalmarkteffizienz ist) und den nfangsbestand F = 0, so sind die Determinanten von k und f identisch, die bhängigkeiten haben das Vorzeichen geändert. Es ist k dann keine Funktion von bspw. di, sondern von i. Dann ist k keine echte Strömungsgröße, sondern eine Bestandsgröße. Determiniert dieser Bestand dann f mit bei einer positiven bhängigkeit von Eins von f vom Bestand, so führt dieses zu der gleichen k-funktion. llerdings ist dann der Kapitalverkehr bei konstanten Zinssätzen ( ) i,i in jeder Periode gleich groß und zwar unabhängig davon, wie groß der Bestand bereits ist, d.h. der gewünschte Bestand steigt jeweils mit dem vorhandenen Bestand. Es ist ein sog. Faß ohne Boden bzw. k stellt eine reine Strömungsgröße dar. Ist F exogen, aber nicht optimiert vorgegeben und soll stehen bleiben, so folgt: 16

17 W. Fuhrmann, P. Herschel, Zum kurzfristigen Kapitalverkehr 17 k EF = k rm, rb, rf ; σm, σb, σf ;V ; Y / V ;. i Unter einer Reihe von nnahmen, vgl. W9, wie bspw., daß es keine Zinsänderungserwartung im In- und usland und keine Preis- und Wechselkursänderungserwartung gibt, so daß gilt: r = 0 ; r B = i ; r = i M folgt die, im Mundell-Fleming nsatz verwendete Kapitalverkehrsgleichung: k k ( i, i ) F =. + - Es kann sich um eine Bestandsgröße, eine Bestandsanpassung oder eine Strömungsgröße handeln. Literaturhinweise Borchert, M.; ußenwirtschaftstheorie, Theorie und Politik; Wiesbaden; 1999; 6. ufl.. Braumann,., W. Fuhrmann; Ein Mean-Variance-nsatz zur Erklärung der Leads und Lags im ußenhandel; in: Jahrb. für Nationalökonomie und Statistik, Bd. 192, 1978, S. 514ff. Fuhrmann, W.; Makroökonomik; München, Wien ; 1991; 3. ufl.. Gandolfo, G.; International Finance and Open-Economy Macroeconomics, Berlin; Rose, K.; K. Sauernheimer; Theorie der ußenwirtschaft; München; 1999; 13. ufl.. Tsiang, S.C.; The Theory of Forward Exchange and Effects of Government Intervention on the Forward Exchange Market; in: IMF - Staff Papers; Vol. 7; 1959/

Währungstheorie und politik (Wechselkurstheorie / -politik) W1. Einführung / Grundbegriffe / Grundsysteme

Währungstheorie und politik (Wechselkurstheorie / -politik) W1. Einführung / Grundbegriffe / Grundsysteme Universität otsdam, rof. Dr. Wilfried Fuhrmann 0 W Währungstheorie und politik (Wechselkurstheorie / -politik) (Zur Zitation: W. Fuhrmann, Einführung in die Währungstheorie und politik, in: www.makrooekonomik.de,

Mehr

Mundell-Fleming Modell. b) Was versteht man unter der Preis- und der Mengennotierung des Wechselkurses?

Mundell-Fleming Modell. b) Was versteht man unter der Preis- und der Mengennotierung des Wechselkurses? Mundell-Fleming Modell 1. Wechselkurse a) Was ist ein Wechselkurs? b) Was versteht man unter der Preis- und der Mengennotierung des Wechselkurses? c) Wie verändert sich bei der Preisnotierung der Wechselkurs,

Mehr

Makroökonomik II. Veranstaltung 2

Makroökonomik II. Veranstaltung 2 Makroökonomik II Veranstaltung 2 1 Ausgangspunkt 1. Das Keynesianische Kreuz konzentriert sich auf den Gütermarkt. Problem: Zinssatz beeinflusst Nachfrage. 2. Das IS LM Modell: fügt den Geldmarkt hinzu,

Mehr

Internationale Ökonomie II Vorlesung 3: Geld, Zinsen und Wechselkurse

Internationale Ökonomie II Vorlesung 3: Geld, Zinsen und Wechselkurse Internationale Ökonomie II Vorlesung 3: Geld, Zinsen und Wechselkurse Prof. Dr. Dominik Maltritz Gliederung der Vorlesung 1. Ein- und Überleitung: Die Zahlungsbilanz 2. Wechselkurse und Devisenmarkt 3.

Mehr

Übung Währungstheorie WS 2007/08 - Julia Bersch

Übung Währungstheorie WS 2007/08 - Julia Bersch Übung Währungstheorie WS 2007/08 - Julia Bersch Aufgabe a - Zinsparität Spot exchange rate / Deviskassakurs: Wechselkurs, der sich auf dem Spotmarkt (=Deviskassamarkt) bildet Devis werd spätests 2 Tage

Mehr

Kapitalmarktlinie. von Kirstin Muldhoff

Kapitalmarktlinie. von Kirstin Muldhoff Capital Asset Pricing Model Kapitalmarktlinie von Kirstin Muldhoff Gliederung 1. Wiederholung Portfoliotheorie 2. Capital Asset Pricing Model (CAPM) (Kapitalmarktmodell) 2.1 Voraussetzungen des CAPM 2.2

Mehr

Bearbeiten Sie alle sechs Aufgaben A1-A6 und eine der zwei Aufgaben B1-B2!

Bearbeiten Sie alle sechs Aufgaben A1-A6 und eine der zwei Aufgaben B1-B2! Bachelor-Kursprüfung International Finance Schwerpunktmodule Finanzmärkte und Außenwirtschaft 6 Kreditpunkte, Bearbeitungsdauer: 90 Minuten WS 2014/15, 04.02.2015 Prof. Dr. Lutz Arnold Bitte gut leserlich

Mehr

Betrachten wir die folgende Klausuraufgabe aus dem Wintersemester 2010/2011:

Betrachten wir die folgende Klausuraufgabe aus dem Wintersemester 2010/2011: Eine makroökonomische Theorie der offenen Volkswirtschaft Betrachten wir die folgende Klausuraufgabe aus dem Wintersemester 2010/2011: Die Euro-Schuldenkrise hat dazu geführt, dass Anleihen in Euro für

Mehr

Musterlösung Tutorium 3 zur Vorlesung

Musterlösung Tutorium 3 zur Vorlesung PROF. DR.MICHAEL FUNKE DIPL.VW. KRISTIN GÖBEL Musterlösung Tutorium 3 zur Vorlesung Makroökonomik (WS 2010/11) Aufgabe 1: Das IS-LM-Modell in einer geschlossenen Volkswirtschaft a) Zeigen Sie unter Verwendung

Mehr

Einführung: Das Mundell-Fleming-Modell

Einführung: Das Mundell-Fleming-Modell Universität Ulm 89069 Ulm Germany Dipl.-Kfm. Philipp Buss Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Wintersemester 2013/2014

Mehr

Der Wechselkurs ist der Preis einer Währung ausgedrückt einer anderen Währung. Z.B. kostete am 3/12/2004 1$ 0.747 oder umgekehrt 1 kostete 1.339$.

Der Wechselkurs ist der Preis einer Währung ausgedrückt einer anderen Währung. Z.B. kostete am 3/12/2004 1$ 0.747 oder umgekehrt 1 kostete 1.339$. 3. Zinsparität 3.1 Wechselkurs Der Wechselkurs ist der Preis einer Währung ausgedrückt einer anderen Währung. Z.B. kostete am 3/12/2004 1$ 0.747 oder umgekehrt 1 kostete 1.339$. Der Wechselkurs ist ein

Mehr

Kapitel 14: Wechselkurse und Devisenmarkt: ein Vermögensmarkt-Ansatz

Kapitel 14: Wechselkurse und Devisenmarkt: ein Vermögensmarkt-Ansatz Kapitel 1 Einführung Kapitel 14: Wechselkurse und Devisenmarkt: ein Vermögensmarkt-Ansatz Folie 13-1 14. Wechselkurse und Devisenmarkt: ein Vermögensmarkt-Ansatz Einführung Wechselkurse und internationale

Mehr

Lösungen zu Aufgabensammlung. Aussenwirtschaftstheorie: Aufgabensammlung I

Lösungen zu Aufgabensammlung. Aussenwirtschaftstheorie: Aufgabensammlung I Thema Dokumentart Makroökonomie: Aussenwirtschaftstheorie und -politik Lösungen zu Aufgabensammlung LÖSUNGEN Aussenwirtschaftstheorie: Aufgabensammlung I Aufgabe 1 1.1 Was versteht man unter der Zahlungsbilanz

Mehr

Das Solow-Modell und optimales Wachstum

Das Solow-Modell und optimales Wachstum Universität Ulm 89069 Ulm German Dipl.-WiWi Christian Peukert Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Wintersemester 2010/11

Mehr

Grundlagen der Makroökonomie. Tutorium 3 - Geld und Außenwirtschaft

Grundlagen der Makroökonomie. Tutorium 3 - Geld und Außenwirtschaft Universität Ulm 89069 Ulm Germany Die Tutoren der Kleingruppenübungen Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Grundlagen der

Mehr

DIPLOM. Abschlussklausur der Vorlesung Bank I, II:

DIPLOM. Abschlussklausur der Vorlesung Bank I, II: Seite 1 von 9 Name: Matrikelnummer: DIPLOM Abschlussklausur der Vorlesung Bank I, II: Bankmanagement und Theory of Banking Seite 2 von 9 DIPLOM Abschlussklausur der Vorlesung Bank I, II: Bankmanagement

Mehr

2. Mai 2011. Geldtheorie und -politik. Die Risiko- und Terminstruktur von Zinsen (Mishkin, Kapitel 6)

2. Mai 2011. Geldtheorie und -politik. Die Risiko- und Terminstruktur von Zinsen (Mishkin, Kapitel 6) Geldtheorie und -politik Die Risiko- und Terminstruktur von Zinsen (Mishkin, Kapitel 6) 2. Mai 2011 Überblick Bestimmung des Zinssatzes im Markt für Anleihen Erklärung der Dynamik von Zinssätzen Überblick

Mehr

1 Theorie des Allgemeinen Gleichgewichts

1 Theorie des Allgemeinen Gleichgewichts 1 Theorie des Allgemeinen Gleichgewichts Literatur: Farmer [1993, Ch. 4] Schumann [1992, III.B] 5 1.1 Ein einfaches Tauschmodell Annahmen: Zwei Güter X und Y, deren Mengen mit x und y beeichnet werden.

Mehr

Vorlesung VWL II vom 23.11.2009. Das Finanzsystem: Sparen und Investieren

Vorlesung VWL II vom 23.11.2009. Das Finanzsystem: Sparen und Investieren Vorlesung VWL II vom 23.11.2009 Das Finanzsystem: Sparen und Investieren 5. Das Finanzsystem: Sparen und Investieren Vorstellen des Mechanismus, wie Spar- und Investitionsentscheidungen von Millionen von

Mehr

Prüfung Basiswissen Finanzmarkt und Börsenprodukte. Musterfragenkatalog. Stand: Juli 2015

Prüfung Basiswissen Finanzmarkt und Börsenprodukte. Musterfragenkatalog. Stand: Juli 2015 Prüfung Basiswissen Finanzmarkt und Börsenprodukte Musterfragenkatalog Stand: Juli 2015 1 1 Überblick über den deutschen Finanzmarkt 1.1 Welche ussage ist richtig?. Die Börse dezentralisiert den Handel

Mehr

Bericht zur Prüfung im Oktober 2004 über Finanzmathematik (Grundwissen)

Bericht zur Prüfung im Oktober 2004 über Finanzmathematik (Grundwissen) Bericht zur Prüfung im Oktober 2004 über Finanzmathematik (Grundwissen) Peter Albrecht (Mannheim) Die Prüfung des Jahres 2004 im Bereich Finanzmathematik (Grundwissen) wurde am 09. Oktober 2004 mit diesmal

Mehr

Betrachten Sie im folgenden einen Monopolmarkt. Die Preis-Absatz-Funktion verlaufe

Betrachten Sie im folgenden einen Monopolmarkt. Die Preis-Absatz-Funktion verlaufe Aufgabe 1 Betrachten Sie im folgenden einen Monopolmarkt. Die Preis-Absatz-Funktion verlaufe fallend. Wahr Falsch a) Die notwendige Bedingung für ein Gewinnmaximum des Monopolisten lautet Grenzerlös=Grenzkosten.

Mehr

Bearbeiten Sie alle sechs Aufgaben A1-A6 und eine der zwei Aufgaben B1-B2!

Bearbeiten Sie alle sechs Aufgaben A1-A6 und eine der zwei Aufgaben B1-B2! Bachelor-Kursprüfung International Finance Schwerpunktmodule Finanzmärkte und Außenwirtschaft 6 Kreditpunkte, Bearbeitungsdauer: 90 Minuten SS 2015, 22.07.2015 Prof. Dr. Lutz Arnold Bitte gut leserlich

Mehr

Kapitel 3: IS-LM mit Erwartungen. Makroökonomik I - IS-LM mit Erwartungen

Kapitel 3: IS-LM mit Erwartungen. Makroökonomik I - IS-LM mit Erwartungen Kapitel 3: IS-LM mit Erwartungen 1 Ausblick: IS-LM mit Erwartungen IS-LM mit Erwartungen Geldpolitik und die Rolle von Erwartungen Abbau des Budgetdefizits bei rationalen Erwartungen 2 3.1 IS-LM mit Erwartungen

Mehr

Zugelassenes Hilfsmittel: nicht programmierbarer Taschenrechner.

Zugelassenes Hilfsmittel: nicht programmierbarer Taschenrechner. Bachelor-Kursprüfung Kapitalmarkttheorie Schwerpunktmodul Finanzmärkte 6 Kreditpunkte WS 2014/15 23.2.2015 Prof. Dr. Lutz Arnold Bitte gut leserlich ausfüllen: Name: Vorname: Matr.-nr.: Wird vom Prüfer

Mehr

einfache IS-XM-Modell

einfache IS-XM-Modell Universität Ulm 89069 Ulm Germany Prof. Dr. Werner Smolny Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Institutsdirektor Wintersemester

Mehr

STAATSVERSCHULDUNG: GRUNDLAGEN Staatliche Budgetbeschränkung (1)

STAATSVERSCHULDUNG: GRUNDLAGEN Staatliche Budgetbeschränkung (1) Grundzüge der Finanzwissenschaft C.4.1 STAATSVERSCHULDUNG: GRUNDLAGEN Staatliche Budgetbeschränkung (1) Analyserahmen: Vw (Staat und priv. HH) existiert für 2 Perioden gegebener konstanter Zinssatz r T

Mehr

Formelsammlung Monetäre Aussenwirtschaft.

Formelsammlung Monetäre Aussenwirtschaft. Formelsammlung Monetäre Aussenwirtschaft http://rolandkirsteinde Juni 2005 Die übliche Warnung vorweg: Diese Formelsammlung kann keinesfalls die Aufarbeitung des Vorlesungs- und Übungsstoffes anhand Ihrer

Mehr

Foreign Exchange Markets

Foreign Exchange Markets Kurs Eurofinanzmärkte (239.019 SS 2009) Univ. Prof. Dr. Günther Pöll Gruppe 11 Cornelia Eysn 0606324 Justina Kuziora 0557608 Simone Liedlgruber 0755220 Markus Luftensteiner 0655870 Jürgen Trauner 0655902

Mehr

Derivatebewertung im Binomialmodell

Derivatebewertung im Binomialmodell Derivatebewertung im Binomialmodell Roland Stamm 27. Juni 2013 Roland Stamm 1 / 24 Agenda 1 Einleitung 2 Binomialmodell mit einer Periode 3 Binomialmodell mit mehreren Perioden 4 Kritische Würdigung und

Mehr

LS Servicebibliothek 2: BONDS RENTENHANDEL

LS Servicebibliothek 2: BONDS RENTENHANDEL LS Servicebibliothek 2: BONDS RENTENHANDEL Mit aktuellen News kann der Rentenhandel spannend werden. 20 Schweizer Franken: Arthur Honegger, französischschweizerischer Komponist (1892-1955) Warum ist außerbörslicher

Mehr

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Übungsblatt 11

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Übungsblatt 11 Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Übungsblatt 11 Robert Poppe robert.poppe@uni-mannheim.de Universität Mannheim 25. November 2010 Überblick 1 Produktion und Wachstum 2 Kreditmarkt 3 Risikoeinstellung

Mehr

DIE DIFFERENTIALGLEICHUNG ZUR BESTIMMUNG DES PREISES VON WäHRUNGSOPTIONEN

DIE DIFFERENTIALGLEICHUNG ZUR BESTIMMUNG DES PREISES VON WäHRUNGSOPTIONEN DIE DIFFERENTIALGLEICHUNG ZUR BESTIMMUNG DES PREISES VON WäHRUNGSOPTIONEN von HANS-JüRG BüTTLER In der vorliegenden Notiz werden zuerst Kennziffern des Wechselkurses, die für die lognormale Verteilung

Mehr

Kurs 00091: Finanzierungs- und entscheidungstheoretische Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre

Kurs 00091: Finanzierungs- und entscheidungstheoretische Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Kurs 00091, KE 4, 5 und 6, SS 2008 1 Kurs 00091: Finanzierungs- und entscheidungstheoretische Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre Lösungshinweise zur Einsendearbeit

Mehr

Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei

Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei Dr. Manuel Rupprecht, Abteilung Geldpolitik und monetäre Analyse, Zentralbereich

Mehr

(i) Bei einer Preisentwicklung, die um den Zielwert schwankt, wird der Zielwert von null zeitweise unterschritten (Deflation).

(i) Bei einer Preisentwicklung, die um den Zielwert schwankt, wird der Zielwert von null zeitweise unterschritten (Deflation). Klausurfragen SS 2012 2. Termin 1. Geldpolitik der EZB (22 Punkte) a) Welches ist das Oberziel der EZB? Wie hat sie dieses Ziel konkretisiert? Preisniveaustabilität im Euroraum. Konkretisierung: Inflationsrate

Mehr

Gliederung. D Transmissionsmechanismen I. Grundlagen II. Zins- und Vermögenspreiseffekte III. Kreditkanal

Gliederung. D Transmissionsmechanismen I. Grundlagen II. Zins- und Vermögenspreiseffekte III. Kreditkanal D Transmissionsmechanismen i i I. Grundlagen II. Zins- und Vermögenspreiseffekte III. Kreditkanal Gliederung E Geldpolitik I. Geldwertstabilität als Ziel der Geldpolitik II. Regelbindung in der Geldpolitik

Mehr

FACHHOCHSCHULE PFORZHEIM - M U S T E R L Ö S U N G -

FACHHOCHSCHULE PFORZHEIM - M U S T E R L Ö S U N G - Beispielklausur 2 IWB Musterlösung, Seite 1 FACHHOCHSCHULE PFORZHEIM - Fachgebiet Volkswirtschaftslehre - M U S T E R L Ö S U N G - Fachbereich: Fach: Internationale Wirtschaftsbeziehungen Studiengang:

Mehr

Yakov Amihud und Mendelson, Haim The Liquidity Route to a lower cost of capital. In: Journal of Applied Corporate Finance, 12. Jg. (2000), S. 8-25.

Yakov Amihud und Mendelson, Haim The Liquidity Route to a lower cost of capital. In: Journal of Applied Corporate Finance, 12. Jg. (2000), S. 8-25. Kapitalkostensatz des Emittenten Yakov Amihud und Mendelson, Haim The Liquidity Route to a lower cost of capital. In: Journal of Applied Corporate Finance, 12. Jg. (2000), S. 8-25. Wert des Unternehmens:

Mehr

Grundbegriffe der monetären Ökonomie: Geld und Währung

Grundbegriffe der monetären Ökonomie: Geld und Währung Grundbegriffe der monetären Ökonomie: Geld und Währung Geldpolitik in der langen Frist Langfristig ist Geld neutral, d.h. eine nominale Geldmengenvermehrung führt zu einer entsprechenden Inflation: P /

Mehr

Inflation. Was ist eigentlich../inflation u. Deflation

Inflation. Was ist eigentlich../inflation u. Deflation Inflation Unsere Serie Was ist eigentlich... behandelt aktuelle und viel diskutierte Themen, die beim Nicht-Spezialisten eine gewisse Unsicherheit hinterlassen. Wir wollen das Thema jeweils einfach und

Mehr

5. GELD- UND FINANZMÄRKTE

5. GELD- UND FINANZMÄRKTE 5. GELD- UND FINANZMÄRKTE 1 LERNZIELE KAPITEL 5 1. Was ist Geld und woran erkennt man es? 2. Was versteht man unter einem makroökonomischen Geldmarkt? 3. Was versteht man unter Geldangebot und Geldnachfrage?

Mehr

Verbriefung von Versicherungsrisiken

Verbriefung von Versicherungsrisiken Verbriefung von Versicherungsrisiken Institutstag 5. Mai 2015 1. Einführung Schadenversicherung Lebensversicherung 2. Wie funktioniert Verbriefung? 3. Einsatz als Rückversicherung 2 / 19 Histogramm der

Mehr

Lehrveranstaltung Internationale Finanzmärkte I

Lehrveranstaltung Internationale Finanzmärkte I Lehrveranstaltung Internationale Finanzmärkte I - Investment Banking, Zins- und Devisenmärkte - Universität Wintersemester 2007/2008 Internationale Finanzmärkte Gliederungsübersicht I: Systematik der internationalen

Mehr

Aufgabenblatt 5: Intertemporale Entscheidungsaspekte

Aufgabenblatt 5: Intertemporale Entscheidungsaspekte Aufgabenblatt 5: Intertemporale Entscheidungsaspekte Lösungsskizze Bitten beachten Sie, dass diese Lösungsskizze lediglich als Hilfestellung zur eigenständigen Lösung der Aufgaben gedacht ist. Sie erhebt

Mehr

Internationale Ökonomie II. Vorlesung 7:

Internationale Ökonomie II. Vorlesung 7: Internationale Ökonomie II Vorlesung 7: Übersicht: Das internationale Währungssystem bis 1973 Prof. Dr. Dominik Maltritz Gliederung der Vorlesung 1. Ein- und Überleitung: Die Zahlungsbilanz 2. Wechselkurse

Mehr

Kapitel 1 Vorüberlegungen bei der Geldanlage

Kapitel 1 Vorüberlegungen bei der Geldanlage Kapitel 1 Vorüberlegungen bei der Geldanlage Wenn Sie sich mit den verschiedenen Möglichkeiten der Geldanlage beschäftigen wollen, müssen Sie sich zunächst darüber klar werden, welche kurz-, mittel- oder

Mehr

Organisation der Finanzmärkte. Kristina Brüdigam

Organisation der Finanzmärkte. Kristina Brüdigam Organisation der Finanzmärkte Kristina Brüdigam Gliederung 1. Begriffsklärung 1.1 Definition Finanzmärkte 1.2 Funktionen Finanzmärkte 1.3 Finanzmarktteilnehmer 1.3.1 Geschäftsbanken 1.3.2 Zentralbanken

Mehr

Musterlösung Übung 8 zur Vorlesung Makroökonomik (WS 2011/12)

Musterlösung Übung 8 zur Vorlesung Makroökonomik (WS 2011/12) PROF. DR.MICHAEL FUNKE DR. MICHAEL PAETZ Musterlösung Übung 8 zur Vorlesung Makroökonomik (WS 2011/12) Aufgabe 1: Nominal- und Realzinsen a) Lesen Sie bitte den Artikel zu Negativzinsen auf http://www.taz.de/!77395/.

Mehr

Topic 4 Offene Wirtschaft (Blanchard Ch. 18,19)

Topic 4 Offene Wirtschaft (Blanchard Ch. 18,19) Topic 4 Offene Wirtschaft (Blanchard Ch. 18,19) drei Dimensionen der Offenheit: 1.Offene Gütermärkte: Beschränkungen: Zölle und Quoten. 2.Offene Finanzmärkte: Beschränkungen: Kapitalkontrollen 3.Offene

Mehr

Abschlussklausur der Vorlesung Bank I, II:

Abschlussklausur der Vorlesung Bank I, II: Seite 1 von 23 Name: Matrikelnummer: Abschlussklausur der Vorlesung Bank I, II: Bankmanagement und Theory of Banking Hinweise: o Bitte schreiben Sie Ihren Namen und Ihre Matrikelnummer auf die Klausur

Mehr

Das makroökonomische Grundmodell

Das makroökonomische Grundmodell Universität Ulm 89069 Ulm Germany Dipl.-Kfm. hilipp Buss Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Wintersemester 2013/2014

Mehr

8. Übung zur Makroökonomischen Theorie

8. Übung zur Makroökonomischen Theorie 8. Übung zur Makroökonomischen Theorie Aufgabe 22 Welche Funktionen des Geldes kennen Sie? Funktionen des Geldes Zahlungsmittel Medium um Tauschvorgänge durchzuführen Recheneinheit Generell sind zwei Formen

Mehr

4. Auflage. Kapitel IX: Bubbles

4. Auflage. Kapitel IX: Bubbles Eine Einführung in die Theorie der Güter-, Arbeits- und Finanzmärkte Mohr Siebeck c Kapitel IX: Bubbles Inhaltsverzeichnis Dieses Kapitel widmet sich Finanzmärkten, auf denen Finanzprodukte (Assets) gehandelt

Mehr

Kommunale Verschuldung Ein- und Ausblick

Kommunale Verschuldung Ein- und Ausblick Kommunale Verschuldung Ein- und Ausblick 18.07.2013 Thomas Schaufler Markus Kaller Erste Group Bank AG Seite 1 Ein Rechenbeispiel zum aufwärmen Kreditsumme: 100.000,-- tilgend auf Null Laufzeit: 20 Jahre

Mehr

M a r k t r i s i k o

M a r k t r i s i k o Produkte, die schnell zu verstehen und transparent sind. Es gibt dennoch einige Dinge, die im Rahmen einer Risikoaufklärung für Investoren von Bedeutung sind und im weiteren Verlauf dieses Abschnitts eingehend

Mehr

Darstellung des FX-Handelsmodells

Darstellung des FX-Handelsmodells Die flatex GmbH (flatex) vermittelt als Anlagevermittler über ihre Website www.flatex.de u. a. FX/ Forex-Geschäfte. Bei dem über flatex vermittelten FX-Handel liegt folgendes Modell zugrunde: Foreign Exchange:

Mehr

5. Das AS-AD AD Modell: Produktion & Preise in. Frist. (Blanchard-Illing Kapitel 7)

5. Das AS-AD AD Modell: Produktion & Preise in. Frist. (Blanchard-Illing Kapitel 7) 5. Das AS-AD AD Modell: Produktion & Preise in der kurzen und mittleren Frist (Blanchard-Illing Kapitel 7) Zusammenspiel von Arbeits-, Finanz- und Gütermärkten: Das AS-AD AD Modell 7.1 Das gesamtwirtschafliche

Mehr

Kreditmanagement. EK Finanzwirtschaft

Kreditmanagement. EK Finanzwirtschaft EK Finanzwirtschaft a.o.univ.-prof. Mag. Dr. Christian KEBER Fakultät für Wirtschaftswissenschaften www.univie.ac.at/wirtschaftswissenschaften christian.keber@univie.ac.at Kreditmanagement 1 Kreditmanagement

Mehr

Untersuchungen zum Thema Tracking Error

Untersuchungen zum Thema Tracking Error Untersuchungen zum Thema Tracking Error J. Fulmek 24. August 2003 1 Einleitung Im Folgenden werden folgende Punkte untersucht: 1. verschiedene in der Literatur übliche Definitionen des Tracking Errors

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Der internationale Handel. Das komplette Material finden Sie hier:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Der internationale Handel. Das komplette Material finden Sie hier: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Der internationale Handel Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de Seite 3 Was ist ein absoluter Kostenvorteil? Nennen

Mehr

Dennis Metz DEVISEN- HANDEL. Geld verdienen mit Wechselkursschwankungen. FinanzBuch Verlag

Dennis Metz DEVISEN- HANDEL. Geld verdienen mit Wechselkursschwankungen. FinanzBuch Verlag Dennis Metz DEVISEN- HANDEL Geld verdienen mit Wechselkursschwankungen FinanzBuch Verlag 2 Devisenmarkt 2.1. Geschichte und aktuelle Entwicklung des Devisenmarktes Ein Leben ohne Geld ist heute unvorstellbar,

Mehr

Der Cost-Average Effekt

Der Cost-Average Effekt Der Cost-Average Effekt Einleitung Wie sollte ich mein Geld am besten investieren? Diese Frage ist von immerwährender Relevanz, und im Zuge des demographischen Wandels auch für Aspekte wie die private

Mehr

Internationale Finanzierung 6. Bewertung von Aktien

Internationale Finanzierung 6. Bewertung von Aktien Übersicht Kapitel 6: 6.1. Einführung 6.2. Aktienbewertung mittels Kennzahlen aus Rechnungswesen 6.3. Aktienbewertung unter Berücksichtigung der Wachstumschancen 6.4. Aktienbewertung mittels Dividenden

Mehr

starker franken die schweiz profitiert von einem offenen kapitalmarkt

starker franken die schweiz profitiert von einem offenen kapitalmarkt starker franken die schweiz profitiert von einem offenen kapitalmarkt Informationsblatt 1: Negativzinsen und Kapitalverkehrskontrollen Das Wichtigste in Kürze: Über drei Viertel des täglich gehandelten

Mehr

Makroökonomik I Kapitel 4: Geld- und Finanzmärkte

Makroökonomik I Kapitel 4: Geld- und Finanzmärkte Makroökonomik I Kapitel 4: Geld- und Finanzmärkte Günter W. Beck 1 Überblick Die Geldnachfrage Die Bestimmung des Zinssatzes ohne Banken Die Bestimmung des Zinssatzes mit Banken Die Geldnachfrage (Kapitel

Mehr

Wechselkurs, Geld und Zinsen: Die kurze Frist 02.01.2012

Wechselkurs, Geld und Zinsen: Die kurze Frist 02.01.2012 Wechselkurs, Geld und Zinsen: Die kurze Frist 02.01.2012 Gliederung der Vorlesung 1 Einführung 2 Wechselkurse und Devisenmarkt: eine Vermögensmarkt-Perspektive 3 Geldmarkt und Zinsen in kurzer Frist 4

Mehr

Exkurs: Führt Monetisierung von Staatschulden zu Inflation?

Exkurs: Führt Monetisierung von Staatschulden zu Inflation? Exkurs: Führt Monetisierung von Staatschulden zu Inflation? Monetisierung von Staatschulden kann erfolgen durch... Ankauf von Staatsschulden auf dem Primärmarkt (der EZB verboten) Ankauf von Staatsschulden

Mehr

Was ist mit dem Dollar los? Manuel Ammann und Rico von Wyss. St. Galler Tagblatt, 9.4.2008, S. 2.

Was ist mit dem Dollar los? Manuel Ammann und Rico von Wyss. St. Galler Tagblatt, 9.4.2008, S. 2. Was ist mit dem Dollar los? Manuel Ammann und Rico von Wyss St. Galler Tagblatt, 9.4.2008, S. 2. Der Wert der amerikanischen Währung hat sich in den letzten Jahren im Vergleich zu anderen Währungen stark

Mehr

Prof. Dr. Norbert Konegen II. Theoretische Grundlagen der öffentlichen Verschuldung. Quelle: Konegen, Uni Münster, IfP, SS 11 1

Prof. Dr. Norbert Konegen II. Theoretische Grundlagen der öffentlichen Verschuldung. Quelle: Konegen, Uni Münster, IfP, SS 11 1 Prof. Dr. Norbert Konegen II. Theoretische Grundlagen der öffentlichen Verschuldung Quelle: Konegen, Uni Münster, IfP, SS 11 1 Gliederung der Vorlesung I. Verschuldungstheorien im Überblick II. Theoretische

Mehr

Quantitative Finance

Quantitative Finance Kapitel 11 Quantitative Finance Josef Leydold c 2006 Mathematische Methoden XI Quantitative Finance 1 / 30 Lernziele für den Teil Quantitative Finance Die Welt der stetigen Zinsen (Renditen) Wichtige Finanzprodukte:

Mehr

Generalthema: Zinsrisikomanagement und der Jahresabschluß von Kreditinstituten Thema 5: Ansätze zur Bewertung von Zinsoptionen

Generalthema: Zinsrisikomanagement und der Jahresabschluß von Kreditinstituten Thema 5: Ansätze zur Bewertung von Zinsoptionen Institut für Geld- und Kapitalverkehr der Universität Hamburg Prof. Dr. Hartmut Schmidt Seminar zur BBL und ABWL Wintersemester 2003/2004 Zuständiger Mitarbeiter: Dipl.-Kfm. Christian Wolff Generalthema:

Mehr

Sozialpolitik I (Soziale Sicherung) Wintersemester 2005/06

Sozialpolitik I (Soziale Sicherung) Wintersemester 2005/06 Sozialpolitik I (Soziale Sicherung) Wintersemester 2005/06 3. Vorlesung: Theorie der Alterssicherung Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn Strengmann@wiwi.uni-frankfurt.de www.wiwi.uni-frankfurt.de/~strengma Theorie

Mehr

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 2

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 2 Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Jun.-Prof. Dr. Philipp Engler, Michael Paetz LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 4) Aufgabenblatt 2 Aufgabe : Gütermarktmodell a) Erläutern Sie die

Mehr

Portfolio-Optimierung und Capital Asset Pricing

Portfolio-Optimierung und Capital Asset Pricing Portfolio-Optimierung und Capital Asset Pricing Prof. Dr. Nikolaus Hautsch Institut für Statistik und Ökonometrie Humboldt-Universität zu Berlin CASE, CFS, QPL Econ Boot Camp, SFB 649, Berlin, 8. Januar

Mehr

Das Welt- Währungssystem

Das Welt- Währungssystem Das Welt- Währungssystem Helga Wieser & Corina Wallensteiner Überblick Bimetall-Standard Gold Standard (1870-1914) Zwischenkriegszeit (1918-1939) Warum funktionierte Bretton Woods nicht? Wie sieht es heute

Mehr

Internationale Finanzierung 7. Optionen

Internationale Finanzierung 7. Optionen Übersicht Kapitel 7: 7.1. Einführung 7.2. Der Wert einer Option 7.3. Regeln für Optionspreise auf einem arbitragefreien Markt 7.3.1. Regeln für Calls 7.3.2. Regeln für Puts 7.3.3. Die Put Call Parität

Mehr

Finanzwirtschaft. Teil I: Einführung

Finanzwirtschaft. Teil I: Einführung Kapitalmärkte 1 Finanzwirtschaft Teil I: Einführung Beschreibung der Kapitalmärkte Kapitalmärkte 2 Finanzmärkte als Intermediäre im Zentrum Unternehmen (halten Real- und Finanzwerte) Banken Finanzmärkte

Mehr

Finanzmanagement 5. Optionen

Finanzmanagement 5. Optionen Übersicht Kapitel 5: 5.1. Einführung 5.2. Der Wert einer Option 5.3. Regeln für Optionspreise auf einem arbitragefreien Markt 5.3.1. Regeln für Calls 5.3.2. Regeln für Puts 5.3.3. Die Put Call Parität

Mehr

Vorlesung Portfoliomanagement

Vorlesung Portfoliomanagement Vorlesung Portfoliomanagement Priv.-Doz. Dr. Dr. Aurelio J. F. Vincenti Vertretungsprofessur BWL, Unternehmensfinanzierung Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Universität Kassel Wintersemester 2012/13

Mehr

Bevor Sie sich zu einer Anlage in Investmentfonds entscheiden, sollten Sie sich unbedingt vollständig der damit verbundenen Risiken bewusst sein.

Bevor Sie sich zu einer Anlage in Investmentfonds entscheiden, sollten Sie sich unbedingt vollständig der damit verbundenen Risiken bewusst sein. Risikohinweise Bevor Sie sich zu einer Anlage in Investmentfonds entscheiden, sollten Sie sich unbedingt vollständig der damit verbundenen Risiken bewusst sein. Die zukünftigen Werte und Erträge von Investmentfondsanteile

Mehr

FRW II /1. Finanzinvestitionen /1.3 Finanzinnovationen/1.3.1 Forward Rate Agreement (FRA)

FRW II /1. Finanzinvestitionen /1.3 Finanzinnovationen/1.3.1 Forward Rate Agreement (FRA) FRW II /1. Finanzinvestitionen /1.3 Finanzinnovationen/1.3.1 Forward Rate greement (FR) E1.3.1-1 uf dem Markt wird ein Jahreszinssatz von 7,00% p.a. und ein Halbjahreszinssatz (183 Tage) von 6,50% p.a.quotiert.

Mehr

Devisenmarkteffizienz

Devisenmarkteffizienz WESTFÄLISCHE WILHELMS-UNIVERSITÄT MÜNSTER VOLKSWIRTSCHAFTLICHE DISKUSSIONSBEITRÄGE Beitrag Nr. 373 Vorläufige Fassung! Nicht im Handel! Bitte nur mit Zustimmung des Autors zitieren! Swantje Allmers Devisenmarkteffizienz

Mehr

Die Börse. 05b Wirtschaft Börse. Was ist eine Börse?

Die Börse. 05b Wirtschaft Börse. Was ist eine Börse? Die Börse 05b Wirtschaft Börse Was ist eine Börse? Was ist die Börse? Die Börse ist ein Markt, auf dem Aktien, Anleihen, Devisen oder bestimmte Waren gehandelt werden. Der Handel an der Börse wird nicht

Mehr

Geldmarkt. Finanzmärkte

Geldmarkt. Finanzmärkte Finanzmärkte und ihre Funktionen Euromarkt Geldmarkt Inlands und Auslandsmärkte Kassa und Terminmärkte Finanzmärkte Kapitalmarkt Primärkapitalmarkt Sekundärkapitalmarkt Markt für Zinsmanagementinstrumente

Mehr

Prof. Dr. Christian Bauer Geld, Kredit, Währung WS 2009/10 Geld, Kredit, Währung

Prof. Dr. Christian Bauer Geld, Kredit, Währung WS 2009/10 Geld, Kredit, Währung Folie 1 A Grundlagen I. Stilisierte Fakten II. Funktionen des Finanzsektors B Zinstheorie I. Zinsbildung II. Zinsstruktur Gliederung C Staatliche Ordnung der Finanzmärkte I. Die Europäische Zentralbank

Mehr

Portfoliotheorie. Von Meihua Peng

Portfoliotheorie. Von Meihua Peng Portfoliotheorie Von Meihua Peng Inhalt Allgemeines Annahmen Rendite, Volatilität Diversifikation Kovarianz Minimum-Varianz-Modell Kritisch Würdigung der Portfoliotheorie Literatur Finanzwirtscaft Ⅵ. Portfoliotheorie

Mehr

RZB EUR Zinscap. ..Absicherung gegen steigende Zinsen.

RZB EUR Zinscap. ..Absicherung gegen steigende Zinsen. RZB EUR Zinscap..Absicherung gegen steigende Zinsen. Das Produkt ist geeignet für Kunden, die eine variable Finanzierung in EUR gewählt haben und sich gegen das Risiko steigender Zinsen absichern wollen.

Mehr

Dynamik von Optionen

Dynamik von Optionen Dynamik von Optionen Plan Der Optionspreis und seine Einflussfaktoren Wert des Calls / Puts bei unterschiedlichen Marktbedingungen Änderung des Optionspreises bei Änderung eines oder mehrerer Einflussfaktoren

Mehr

Makroökonomie I/Grundlagen der Makroökonomie

Makroökonomie I/Grundlagen der Makroökonomie Makroökonomie I/Grundzüge der Makroökonomie Page 1 1 Makroökonomie I/Grundlagen der Makroökonomie Kapitel 4: Geld- und Finanzmärkte Günter W. Beck 1 Makroökonomie I/Grundzüge der Makroökonomie Page 2 2

Mehr

1.1 Was ist Statistik und warum ist Statistik wichtig?

1.1 Was ist Statistik und warum ist Statistik wichtig? 1.1 Was ist Statistik und warum ist Statistik wichtig? Typischer Lexikon-Eintrag für den Begriff Statistik : Methode zur Untersuchung von Massenerscheinungen Versuch, den Umfang, die Gliederung oder Struktur

Mehr

Die optimale Kapitalstruktur

Die optimale Kapitalstruktur Die optimale Kapitalstruktur Wieviel Eigenkapital und wieviel Fremdkapital sollten wir verwenden? Christian Rieck 1 Kapitalstruktur: Definition Kapitalstruktur (capital structure): Zusammensetzung der

Mehr

Was kosten Garantien?

Was kosten Garantien? Alternative Zinsgarantien in der Lebensversicherung, Köln, 1. Juni 2012 Was kosten Garantien? Prof. Dr. Ralf Korn Technische Universität Kaiserslautern, Fachbereich Mathematik EI-QFM und Fraunhofer ITWM

Mehr

Commercial Banking. Kreditderivate

Commercial Banking. Kreditderivate Commercial anking Kreditderivate Commercial anking Wahrenburg 1 Financial Engineering: Zerlegung eines Corporate onds Emittent C Company Nominal USD 100 Mio. Laufzeit 10 Jahre Coupon 6% p.a., jährliche

Mehr

Finanzierung und Investition

Finanzierung und Investition Kruschwitz/Husmann (2012) Finanzierung und Investition 1/26 Finanzierung und Investition Kruschwitz/Husmann (2012) Oldenbourg Verlag München 7. Auflage, Kapitel 5 Kruschwitz/Husmann (2012) Finanzierung

Mehr

Übungsaufgaben zur Einführung in die Finanzmathematik. Dr. Sikandar Siddiqui

Übungsaufgaben zur Einführung in die Finanzmathematik. Dr. Sikandar Siddiqui Übungsaufgaben zur Einführung in die Finanzmathematik Übungsaufgaben Aufgabe 1: A hat B am 1.1.1995 einen Betrag von EUR 65,- geliehen. B verpflichtet sich, den geliehenen Betrag mit 7% einfach zu verzinsen

Mehr

VWL für Ingenieure. Kernpunkte. Programm Termin 9. Programm Termin 9. Programm Termin 9. Karl Betz

VWL für Ingenieure. Kernpunkte. Programm Termin 9. Programm Termin 9. Programm Termin 9. Karl Betz Kernpunkte Karl Betz VWL für Ingenieure Termin 9: GELD Gelddefinition / -eigenschaften Geldmengenaggregate: H, Mo, M1. Abgrenzung willkürlich Kriterium: Je höher die Geldmenge, desto weniger liquide Titel

Mehr

Vorlesung Internationale Wirtschaftsbeziehungen

Vorlesung Internationale Wirtschaftsbeziehungen Vorlesung Internationale Wirtschaftsbeziehungen Reale Außenwirtschaft Monetäre Außenwirtschaft 1 Monetäre Außenwirtschaft Inhaltliche Schwerpunkte 1. Einführung 2. VGR und Zahlungsbilanz (12) 3. Bestimmungsgründe

Mehr

Aufgabe 1 (vgl. Klausuren 9/2009 und 3/2010)

Aufgabe 1 (vgl. Klausuren 9/2009 und 3/2010) 1 Aufgabe 1 (vgl. Klausuren 9/2009 und 3/2010) Nachfolgend finden Sie Aussagen zu Ihnen bekannten finanz- und bankwirtschaftlichen Modellen. Kennzeichnen Sie diese Aussagen mit R, sofern Sie sie für zutreffend

Mehr