Effiziente Produktion

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1 Folienauszüge Effiziente Produktion Steinbeis-Transferzentrum Managementsysteme Marlene-Dietrich-Straße 5, Neu-Ulm Tel.: , Fax: Mail: Internet: 1

2 Elemente von organisatorischen Systemen Instrumente Prinzipien Konzepte Prozesse Methoden Menschen: Führung Kommunikation Qualifikation Ziele & Strategien Philosophie & Kultur Philosophie & Kultur: Ausrichtung und Orientierung, Bewusstsein um ein System zu gestalten entwickeln, aufrechtzuerhalten und weiterzuentwickeln Ziele & Strategien: Strukturierte, nachvollziehbare Perspektiven, Positionen, Pläne oder Muster, mit der Zielsetzung des Erreichens von Wettbewerbsvorteilen und Unternehmenserfolgen Prinzipien: Grundsätze, Gesetzmäßigkeiten um ein System zu gestalten und zu betreiben Konzepte: Zusammenfassung von Sachverhalten und Absichten, um eine bestimmtes Zielsetzung zu verfolgen Prozesse: Repetetive, standardisierte Vorgehensweise, um geplante und spezifizierte Ergebnisse zu erzeugen Methoden: Systemtische Vorgehensweise zur Analyse, Planung, Bewertung oder Entscheidung von bestimmten Sachverhalten 2

3 Effiziente Produktion - Instrumente Ganzheitliche Produktionssysteme Konzepte Prinzipien Lean Production Shopfloor Management Standard Fluss Pull Führung Null-Fehler Null-Verluste KVP Methoden Autonomation 5 S Prozessstandardisierung FIFO One Piece Flow U-Layout Wertstromoptimierung SMED Auto -Entladen JIT / JIS Kanban Milkrun Nivellierung Supermarkt Hancho Zielmanagement Visuelles Management Werkerselbst- kontrolle Regelkreise Poka Yoke 5 Warum 8-D - Report A3 - Methode Ishikawa Six Sigma Andon Verschwendungsarten Chaku-Chaku Low Cost Automation TPM PDCA Ideen- Management Audit Bench- Marking Q-Zirkel Cardboard Engineering SPC Prozesse Produktionsplanung Anlaufmanagement Produktionsbetrieb & -steuerung Produktionsoptimierung 3

4 Typisierung von Produktionssystemen Merkmale Verwendung der Erzeugnisse Investitionsgüter-Produktion Ausprägungen Konsumgüter-Produktion Absatzstruktur Auftragsorientierte Produktion Marktorientierte Produktion Erzeugnisorientierte Typisierungen Zusammensetzung der Güter Materialität der Produkte Produktgestalt und Aufbau Spezifizierungsgrad Einteilige Produktion Materielle Produkte Fließgüter Individuelle Produkte Mehrteilige Produkte Immaterielle Produkte Stückgüter Standardisierte Produkte Verwandtschaftsgrad der Produkte Artenproduktion Sortenproduktion Mobilität Mobilien Immobilien Einsatzorientierte Typisierungen Vorherrschender Einsatzfaktor Art der Arbeitskräfte Vermögen Materialintensiv Arbeitsintensiv Kapitalintensiv Gelernte Angelernte Ungelernte Anlageintensiv Vorratsintensiv Forderungsintensiv 4

5 Lean Prinzipien & Prämissen Orientierung an den Leistungsempfängern Fokussierung auf das Wertschöpfungsergebnis Harmonisierung der Wertschöpfungsströme Vernetzung von Geschäftsprozesse und Tätigkeiten Eliminierung von Verschwendungen und Verlusten Konzentration auf die Kernkompetenzen Förderung von Eigenverantwortung und Selbststeuerung 5

6 Lean Methoden und Werkzeuge Prinzipien Standard Fluss Pull Führung Null-Fehler Null-Verluste KVP Methoden Autonomation 5 S Prozessstandardisierung FIFO One Piece Flow U-Layout Wertstromoptimierung SMED Auto-Entladen JIT / JIS Kanban Milkrun Nivellierung Supermarkt Hancho Zielmanagement Visuelles Management Werkerselbst- kontrolle Regelkreise Poka Yoke 5 Warum 8-D - Report A3 - Methode Ishikawa Six Sigma Andon Verschwendungsarten Chaku-Chaku Low Cost Automation TPM PDCA Ideen- Management Audit Bench- Marking Q-Zirkel Cardboard Engineering SPC 6

7 Kennzeichen des Shopfloor Management regelmäßiger Dialog der Führungskräfte mit den Mitarbeitern Daily Shopfloor Management Aufbau von Informationsboard fur Mitarbeiter Tagliche Besprechungsroutine Visuelles Management Leistungsbesprechung (Abgleich Soll/Ist) Bewertung der Ergebnisse mittels Leistungsbesprechung Ableitung von Massnahmen (KVP-Aktivitaten) Führungsstil und -prinzip des Shopfloor Managers: Definition und Nutzen von Shopfloor Management Werkzeuge zur Diagnose: Management Behavior, Assessment, Ist-Aufnahme Werkzeuge zur Planung: Coaching Konzept, Produktionstagebuch, Umsetzungsplanung (TIP) Werkzeuge zur Umsetzung: Standardisierte Informations- Center, Prozesskontrolltafel (T-Card-System) 7

8 Anlaufmanagement Inhalte des Anlaufmanagements Anlaufstrategie Anlauforganisation Änderungsmanagement Kostenmanagement Produktionsmanagement Lieferantenmanagement Logistikmanagement Allgemeine Vorgehensweise Produktentwicklung (Rahmen- und Lastenheft) Produktionsvorbereitung Einführung eines Änderungsmanagements Inbetriebnahme der Produktionsanlagen Produktion der Vorserie und Nullserie Gestaltungskriterien: Gestaltungskriterien innerhalb des Anlaufmanagements, die die Anlaufkurve beeinflussen und verändern: Produktreifegrad Verfügbarkeit der Anlagen Kapazität der Anlagen Status der Verträge Komplexität des Produktes Qualifizierungsgrad der Mitarbeiter etc. 8

9 Einflußfaktoren für Ersatzteilplanung Bedarfsprognose an Ersatzteilen Anzahl im Einsatz befindlicher Primärprodukte Zukünftiger Planverkauf an Primärprodukten interne Informationen Vergangenheitsnachfrage nach Ersatzteilen Produktausfallkurven Frühinformationen zu Verschleißerscheinungen Nutzungsintensität der Primärprodukte (z.b. Betriebsstunden) externe Informationen Nutzungsbedingungen (Feuchte, Temperatur) Instandhaltungsstrategie des Anwenders (präventiv / reaktiv) 9

10 Verbrauchsfolgeverfahren LIFO last in - first out zuletzt hergestellte Artikel werden zuerst verbraucht FIFO first in - first out zuerst hergestellte Artikel werden zuerst verbraucht HIFO highest in - first out teuerste Artikel werden zuerst verbraucht LOFO lowest in - first out billigste Artikel werden zuerst verbraucht KIFO konzern in - first out vom Konzern erworbene Artikel werden zuerst verbraucht 10

11 Qualitätsprüfungen zum Produktionsprozess Produktionsprozess Bezeichnung Zielsetzung 1 Erstmusterprüfung Abnahme von neuen oder geänderten Lieferteilen 2 Wareneingangsprüfung Überprüfung der Anlieferqualität 3 Fertigungsprozessfreigabe Prozessfreigabe einer Anlage und Neuteil 4 Einrichtefreigabe Freigabe der Produktion bei Wiederholrüstung 5 Fertigungsbegleitende Prüfung Prüfung der Teile / Produkte in spezialisierten Laboren 6 Werkerselbstprüfung Prüfung der Qualität vor Ort in der laufenden Fertigung 7 Inprozess-Messung Automatisches Messen und Korrektur während dem Fertigungsschritt 8 Postprozess-Messung Automatisches Messen und Korrektur nach dem Fertigungsschritt 9 Geplante Sortierprüfung Sortieren der Teile 10 Regelmäßige Teile-Audit Stichprobenartige Überprüfung bestimmter Q-Regelkreise 11 Prüfstand-Serie Endkontrolle der gebauten Produkte 12 Produktaudit Ermittlung der Auslieferqualität 11

12 Vom Merkmal zum Prüfmerkmal Merkmal Qualitätsmerkmal alle Eigenschaften und Ausprägungen Festgelegt in Spezifikation und Vereinbarungen die Qualität des Produktes bestimmende Eigenschaften Prüfnotwendigkeiten: - Kundenanforderung - Prozessüberwachung - Dokumentationspflicht Prüfmerkmal die nachzuweisenden Eigenschaften 12

13 Prüfmerkmale auswählen Merkmalsarten Ausprägung des Merkmals Festlegung durch Kennzeichnung dokumentationspflichtige, sicherheitsrelevante, zulassungsrelevante Merkmale Merkmale mit Sicherheitsrisiken Merkmale mit gesetzl. Vorgaben Merkmale mit Zulassungsanforderungen Entwicklung, Konstruktion besondere Merkmale: funktionsrelevante Merkmale prozessrelevante Merkmale Merkmale mit Produktfunktionalität Merkmale mit Herstellrisiko Merkmale mit mögl. Fehleranteil Merkmale mit Herstellanforderungen Entwicklung, Konstruktion Arbeitsvorbereitung, -planung, Prüfplanung in allen relevanten Dokumenten der Entwicklung und Produktion sonstige Merkmale (z.b. Einrichtung, Freigabe) Merkmale für Abnahme- bzw. Freigabetätigkeiten Arbeitsvorbereitung,- planung, Prüfplanung Prüfplänen außerdem Merkmale, welche mit dem Kunden vereinbart wurden Merkmale mit Beitrag zum Image 13

14 Prozessstandardisierung Zielsetzung: Standardisierung von Prozess- und Arbeitsabläufen, auf welche die Mitarbeiter ausreichend qualifiziert werden und bei welchen mögliche Abweichungen schnell erkennbar sind. Kurzbeschreibung: Sind Prozessabläufe und Arbeitsmethoden unklar definiert, führt dies in der Regel zu verstärkter Improvisation und möglicherweise unerwünschten Handlungen. Durch eine Standardisierung wird ein Prozess mess- und bewertbar bezüglich seiner Wertschöpfung, seinem Ressourceneinsatz, seiner Durchlaufzeit und Qualität. Transparente Schnittstellen verbessern die Festlegung von Eingabe- und Ergebnisgrößen (In- /Output). Idealerweise stellt der erreichte Output einen höheren Wert als der anfangs eingesetzte Input dar. Die Standardisierung ist als Momentaufnahme zudem eine Basis für Führungskräfte und Mitarbeiter, welche durch kontinuierliche Verbesserung zu einem verbesserten, leistungsfähigeren Prozess führen. Potentiale: Erkennung von Abweichungen Flexibilisierung des Mitarbeitereinsatz durch gleichartige Prozessabläufe Reduzierung von Einarbeitungsaufwänden Vereinfachung der Prozessüberwachung und -steuerung Vergleichbarkeit der Prozessleistung Risiken: Verschwendung und Behinderung durch unflexible Standards Verlust von implizitem Prozesswissen 14

15 Prozessstandardisierung Vorgehensweise: 1. Aufnehmen und Beschreiben der Prozesse 2. Festlegen von messbaren Prozessziele SOP Standard Operating Procedure 3. Analysieren der aktuellen Prozesse und der eingesetzten Ressourcen 4. Entwickeln und Festlegen von verbesserten Prozessstandards 5. Qualifizieren der Mitarbeiter zu den Prozessstandards 6. Durchführung von zyklischen Prozessaudit und Begehungen 7. Kontinuierliche Verbesserung der Prozessstandards Process Control Plan 15

16 Reifegrad Produktion PRODUKTION - Reifegrad-Modell Produktionsbereich: 0 Datum, Teilnehmer: 0 mögliche Potenziale Aktuelles Niveau Qualität Kosten Zeit Standardisierung Ordnung und Sauberkeit (5S) Prozessstandardisierung Null-Fehler-Prinzip Visuelles Management Kontinuierlicher Verbesserungsprozess Mitarbeiterorientierung und Führung Fließprinzip Pull-Prinzip Verschwendung und Verluste Σ mögliche Potenziale

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