Anleitung zum Physikpraktikum für Oberstufenlehrpersonen Absoluter Nullpunkt (AN) Herbstsemester Physik-Institut der Universität Zürich

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Anleitung zum Physikpraktikum für Oberstufenlehrpersonen Absoluter Nullpunkt (AN) Herbstsemester 2015. Physik-Institut der Universität Zürich"

Transkript

1 Anleitung zum Physikpraktikum für Oberstufenlehrpersonen Absoluter Nullpunkt (AN) Herbstsemester 2015 Physik-Institut der Universität Zürich

2 Inhaltsverzeichnis 5 Absoluter Nullpunkt der Temperaturskala (AN) Einleitung Ziel des Versuches Theoretischer Teil Die Extrapolation der Formel von Amontons Die Zustandsgleichung für ideale Gase Die modernen Temperaturskalen Experimenteller Teil Das Gasthermometer Aufgabenstellung Durchführung der Messungen Messung mit Eiswasser Messung mit siedendem Wasser Messung mit flüssigem Stickstoff Messprotokoll Berechnung des Spannungskoeffizienten α Siedetemperatur von Stickstoff Anhang Hinweise zum Ablesen des Luftdruckes Tabelle zur Korrektur des Luftdruckes Siedetemperatur von Wasser Berechnung der Korrekturen Korrektur wegen der Gefässausdehnung Korrektur wegen des schädlichen Raumes (Innenvolumen der Verbindungskapillaren)

3 5 Absoluter Nullpunkt der Temperaturskala (AN) Vorlesungsabschnitt 3, Thermodynamik 3.1 Einführung und Grundbegriffe Thermometer - Temperatur 3.2 Zustandsgleichung von Gasen und kinetische Gastheorie Ideale Gase 5.1 Einleitung Die Untersuchungen über das Verhalten der Gase haben sich in der historischen Entwicklung als der Weg zur Erkenntnis über das Wesen der Temperatur und der Wärme erwiesen. Im Jahre 1661 las R. Townley aus Experimenten von R. Boyle die heute als Boyle-Mariotte sches Gesetz bekannte Verknüpfung zwischen dem Volumen V und dem Druck p eines Gases p V = konstant (Temperatur und Gasmenge konstant) (5.1) heraus. Unabhhängig davon machte E. Mariotte im Jahre 1676 die gleiche Entdeckung. Im Jahre 1703 stellte G. Amontons fest, dass der Druck eines Gases linear mit der Celsius Temperatur t zunimmt. Das Gesetz kann in der Form p(t) = (1 + α p t) (Volumen und Gasmenge konstant) (5.2) geschrieben werden. Fast 100 Jahre später entdeckte L. J. Gay-Lussac, dass auch für das Volumen eine lineare Temperaturabhängigkeit gilt (bei konstantem Druck und konstanter Gasmenge): V (t) = V 0 (1 + α V t) (5.3) Aus dem linearen Verhalten von p(t) hat G. Amontons als erster die mögliche Existenz eines absoluten Nullpunktes der Temperatur vermutet Ziel des Versuches Mit einem Gasthermometer soll der Wert für den absoluten Nullpunkt der Temperaturskala bestimmt werden. Dabei geht es um: Thermometer - Temperatur Absolute Temperaturskala Zustandsgleichung von Gasen (ideale Gase) 5.2 Theoretischer Teil Die Extrapolation der Formel von Amontons Das Gesetz von Amontons (5.2) ist nur bei Temperaturen, die viel höher als die Verflüssigungstemperatur liegen, erfüllt. Bei tieferen Temperaturen wird ein Verlauf von p(t) beobachtet, wie er in Abbildung 5.1 dargestellt ist. Durch Extrapolation des Verhaltens bei hohen Temperaturen (gestrichelte Gerade der Abbildung 5.1) wird die Existenz eines absoluten Nullpunktes der 5.1

4 Temperaturskala plausibel. Diese Existenz stellt heute eines der Grundpostulate der Thermodynamik dar. Amontons hat bei seinen Untersuchungen insofern Glück gehabt, als er von der auf Quecksilber basierenden Celsiustemperatur ausgegangen ist. Hätte er z. B. ein Wasserthermometer benützt, so wäre auch bei Temperaturen zwischen 0 C und 100 C kein lineares Verhalten aufgetreten. p Verflüssigung Erstarrung C t Abbildung 5.1: Verlauf des Druckes p(t) bei tiefen Temperaturen. Die Erfahrung zeigt, dass der Grenzwert von α p und α V beim Übergang zu sehr hohen Temperaturen gleich wird und nicht von der chemischen Zusammensetzung des Gases abhängt. Es gilt: α p = α V = α mit dem Spannungskoeffizienten α Die Extrapolation des Gesetzes von Amontons (5.2) auf p = 0 liefert für den absoluten Nullpunkt die Formel: t 0 = 1/α (5.4) Die Zustandsgleichung für ideale Gase Durch die Transformation T = t t 0 (5.5) und mit den Substitutionen (5.4) und t 0 = T 0 können die Formeln von Amontons (5.2) und von Gay-Lussac (5.3) einfacher geschrieben werden: p(t ) = T 0 T bzw. V (T ) = V 0 T 0 T (5.6) T wird als absolute Temperatur bezeichnet. Die beiden Gleichungen stellen Geraden dar, welche die Temperaturachse bei T = 0 schneiden. Die Formeln (5.6) können heute als Spezialfälle der Zustandsgleichung für ideale Gase interpretiert werden. R bezeichnet die universelle Gaskonstante pv = m M R = 8, J/kmol K, m die Masse des Gases und M dessen mittleres Molekulargewicht. 5.2 RT (5.7)

5 5.2.3 Die modernen Temperaturskalen Im Jahre 1954 wurde eine neue Definition der Temperatureinheit festgelegt. Die Einheit der neuen, sog. thermodynamischen Celsius-Temperatur wurde wieder gleich definiert wie die Einheit der absoluten Temperatur (nur die Nullpunkte sind verschieden). Statt wie ursprünglich das Temperaturintervall zwischen dem Gefrierpunkt und dem Siedepunkt von Wasser durch 100 zu dividieren, hat man neu das Intervall zwischen dem absoluten Nullpunkt und dem Tripelpunkt von Wasser 0,E (t) in 273, Teile zerlegt (der Gefrierpunkt liegt 0, 01 C unterhalb des Tripelpunktes von Wasser). Es gilt also: 1 C = 1 K = 0,E(T ) 273, Die Celsius-Temperatur des absoluten Nullpunktes kann heute sehr genau angegeben werden (t 0 = 273, 150 ± 0, 005 C). Dafür muss aber eine relativ grosse experimentelle Unsicherheit in der Definition der Temperatureinheit in Kauf genommen werden. 5.3 Experimenteller Teil Das Gasthermometer b v' h m R' P R V G S Abbildung 5.2: Gasthermometer. Das Glasgefäss G ist mit dem zu untersuchenden getrockneten Gas (Helium (blau)) gefüllt. Durch ein Kapillarrohr ist es mit dem weiteren Rohr R verbunden, das seinerseits durch den Schlauch S mit dem Rohr R in Verbindung steht. R, R und S sind mit Quecksilber gefüllt. R und R können längs eines vertikalen Massstabes verschoben werden. Die Stellung der Quecksilberkuppen kann an diesem Massstab abgelesen werden. Unterhalb der Verbindungsstelle des Kapillarrohres mit dem Rohr R befindet sich eine Marke m. Gemessen wird der Druck p des im Gefäss G eingeschlossenen Gases bei konstantem Volumen als Funktion der Temperatur t, und zwar einmal am Eispunkt t = 0 und einmal bei der Dampftemperatur t des siedenden Wassers. Eine weitere Messung wird mit siedendem Stickstoff durchgefhrt. Mit dem vorliegenden Gasthermometer können auch sehr tiefe Temperaturen gemessen werden, da die Messsubstanz Helium einen sehr niedrigen Siedepunkt aufweist (T S 4.2K). 5.3

6 Es seien und p(t) die am Gasthermometer abgelesenen Drücke. Dann ergibt sich unmittelbar aus dem Experiment nach der Zustandsgleichung (5.2) ein erster Wert für α: α 1 = p(t) t Dieser Wert muss jedoch wegen der Gefässausdehnung in Abhängigkeit von der Temperatur korrigiert werden. Zudem bleibt ein Teil V des Volumens ausserhalb des Heizkessels, sodass das darin enthaltene Helium nicht auf die Temperatur t gebracht wird, sondern auf Zimmertemperatur t bleibt. Das führt zu einer weiteren Korrektur wegen des schädlichen Raumes. Die entsprechenden Rechnungen findet man am Ende der Anleitung. (5.8) Abbildung 5.3: Gasthermometer zur Messung des absoluten Nullpunktes Aufgabenstellung 1. Man messe den Spannungskoeffizienten α für Helium mit dem Gasthermometer (Abbildungen 5.2 und 5.3) und berechne die Temperatur t 0 des absoluten Nullpunkts. 2. Man bestimme die Temperatur von siedendem Stickstoff mit Hilfe der Formel von Amontons (5.2) und extrapoliere graphisch zu tiefen Temperaturen. Die Korrektur für die Ausdehnung des Glases kann in diesem Fall weggelassen werden. 5.4

7 5.4 Durchführung der Messungen Wichtig: Bei allen Messungen ist darauf zu achten, dass die Quecksilbersäule im Rohr R nie über die rote Marke steigt. Durch die nur 0,7 mm dünne Kapillare würde das Quecksilber sofort in den Glaskolben gesaugt. Dies hätte zeitraubende Reparaturen und eine Verzögerung der Messung zur Folge Messung mit Eiswasser Man schiebt das Rohr R tief herab und umgibt das Gefäss G sorgfältig (Bruchgefahr) und vollständig mit Wasser und fein zerkleinertem Eis. Nach ca. 15 Minuten bestimmt man den Druck unter welchem sich das Helium in G befindet. Dazu schiebt man das Rohr R so weit hinauf, bis die Quecksilberkuppe in R die Marke m erreicht. Dann liest man den Quecksilberstand in R und R ab. Je nachdem, ob das Quecksilber in R um h höher oder tiefer als in R steht, ist = b ± h b ist der nicht reduzierte Barometerstand, d.h. der Druck bei der aktuellen Labortemperatur. Bemerkung: Eigentlich sollte man sowohl mit dem reduzierten (d.h. auf Quecksilber der Temperatur 0 C umgerechneten) Barometerstand b als auch mit reduzierten Quecksilberhöhen h rechnen. Da aber in Formel (5.8) nur das Verhältnis der Drücke vorkommt, heben sich die Korrekturfaktoren in Zähler und Nenner weg, sodass kein Fehler entsteht, wenn man mit den nicht reduzierten Werten rechnet. Hinweise zur Durchführung der Messung mit Eiswasser 1. Gasthermometer mittels Schraubfüssen am Stativfuss nivellieren. 2. Rohr R (rechts) sorgfältig bis zum Anschlag herunterfahren. 3. Rohr R (links) längs des vertikalen Massstabes so verschieben, dass die rote Marke m bei 77 cm steht. 4. Das leere Becherglas auf das Teleskopstativ stellen und sorgfältig über den Glaskolben schieben. 5. Flockeneis in das Becherglas einfüllen, bis der Glaskolben zugedeckt ist. 6. Kaltes Wasser dazugiessen, bis der Glaskolben vollständig eingetaucht ist. 7. Rohr R (rechts) so weit hochfahren, bis das Quecksilber im Rohr R (links) ca. 3 cm unter der roten Marke steht. 8. Nach einer Wartezeit von ca. 10 Minuten das Rohr R (rechts) weiter anheben, bis die Quecksilberkuppe im Rohr R (links) die rote Marke m erreicht. 9. Warten bis sich der Heliumdruck während mindestens 1 Minute nicht mehr verändert. Quecksilberstand R und R am höchsten Punkt der Kuppe ablesen (Schieber am Massstab verwenden). 5.5

8 5.4.2 Messung mit siedendem Wasser Man bringt das Gefäss G vorsichtig in den Heizkesselaufsatz über dem Heizkessel und erhitzt das Wasser bis zum Sieden, sodass G von Wasserdampf umgeben ist. Nach ca. 15 Minuten wiederholt man die Druckmessung. Der zur Siedetemperatur t gehörende Druck sei p(t). Die dem reduzierten Barometerstand b entsprechende Siedetemperatur des Wassers ist der Tabelle A im Anhang zu entnehmen. Bei diesem Versuch ist streng darauf zu achten, dass genügend Wasser im Heizkessel ist! Der Messkolben soll aber nicht in das Wasser eintauchen. Nach Beendigung des zweiten Versuches muss das Rohr R wieder tief herabgeschoben werden, weil sonst bei der Abkühlung des Gefässes G das Quecksilber nach G hinüberfliesst! Der Zahlenwert des Verhältnisses V /V = k ist am Sockel des Gasthermometers angeschrieben. Der Wert beträgt k = Hinweise zur Durchführung der Messung mit siedendem Wasser 1. Heizkesselaufsatz abheben und mit einem Messbecher ca. 8 dl kaltes Wasser in den Heizkessel einfüllen. 2. Oberteil wieder aufsetzen und den Heizkessel unter den Glaskolben des Gasthermometers stellen. 3. Rohr R (rechts) absenken bis zum Anschlag. 4. Glaskolben sorgfältig bis zum Anschlag in den Heizkessel einfahren. Dabei den Heizkessel so zentrieren, dass der Glaskolben nicht berührt wird. Heizkesselöffnung mit blauem Deckel verschliessen. 5. Rohr R (rechts) soweit anheben, bis die Quecksilberkuppe im Rohr R (links) die rote Marke erreicht. 6. Hauptschalter einschalten und Thermostat am Heizkessel auf 100 stellen. 7. Sobald das Wasser kocht, das Rohr R (rechts) weiter nach oben verschieben, bis die Quecksilberkuppe wiederum die rote Marke erreicht. Die Quecksilbersäule in Abständen von ca. 1 Minute nachstellen. Wenn sich der Druck nicht mehr verändert, kann abgelesen werden. Die dem temperaturkorrigierten Barometerstand b entsprechende Siedetemperatur des Wassers ist der Tabelle am Schluss der Anleitung zu entnehmen. 8. Heizung abschalten und sofort das Rohr R (rechts) etwas nach unten verschieben, damit das Quecksilber beim Abkühlen des Glaskolbens nicht in diesen hinüberfliesst. 9. Deckel etwas anheben, öffnen und vom Heizkessel entfernen. Vorsicht: Finger nicht verbrennen! 10. Glaskolben vorsichtig aus dem Heizkessel herausheben. 5.6

9 5.4.3 Messung mit flüssigem Stickstoff Bevor mit dieser Messung begonnen wird, muss das Gasthermometer auf Zimmertemperatur abkühlen. Hinweise zur Durchführung der Messung mit flüssigem Stickstoff 1. Rohr R (rechts) an den unteren, Rohr R (links) an den oberen Anschlag fahren. 2. Das zu einem Drittel mit flüssigem Stickstoff gefüllte Isoliergefäss auf das Teleskopstativ stellen und langsam über den Glaskolben hinaufschieben, bis der Gefässrand 1 cm unter der schwarzen Glaskolbenhalterung steht. 3. Flüssigen Stickstoff nachfüllen, bis dieser den Glaskolben vollständig bedeckt. 4. Nach erfolgter Messung das Isoliergefäss sorgfältig absenken und vom Stativ nehmen. Gasthermometer in eingestellter Lage belassen. Stickstoff nicht weggiessen. 5.7

10 5.5 Messprotokoll Druck und Temperatur Hg-Barometerstand b =... Äusserer Luftdruck b =... Zimmertemperatur t =... Siedetemperatur t = Messung mit Eiswasser bei 0 C Stellung von R =... Höhendifferenz h 0 =... Stellung von R =... Innerer Druck = Messung mit siedendem Wasser bei t C Stellung von R =... Höhendifferenz h(t) =... Stellung von R =... Innerer Druck p(t) = Messung mit flüssigem Stickstoff Stellung von R =... Höhendifferenz h(n 2 ) =... Stellung von R =... Innerer Druck p(n 2 ) = Berechnung des Spannungskoeffizienten α Erster Wert für den Spannungskoefizienten α 1 α 1 = p(t) t =... Mit dem kubischen Ausdehnungskoeffizienten des Glases γ = 2, pro Grad ist die Korrektur wegen der Gefässausdehnung: p(t) γ =

11 Mit k = V /V = gilt fu r die Korrektur des scha dlichen Raumes: ] [ 1 + α1 t =... 1+k 1 + α 1 t damit ist der Spannungskoeffizient α: [ ] p(t) 1 + α1 t + γ =... α = α1 1 + k 1 + α1 t p0 und der absolute Nullpunkt t0 liegt bei: t0 = =... α Siedetemperatur von Stickstoff Siedetemperatur von Stickstoff TN2 =

12 5.6 Anhang Hinweise zum Ablesen des Luftdruckes Abbildung 5.4: Einstellen des Barometers vor dem Ablesen. Abbildung 5.5: Zum richtigen Ablesen des Barometerstandes. 5.10

13 5.6.2 Tabelle zur Korrektur des Luftdruckes 5.11

14 5.6.3 Siedetemperatur von Wasser Tabelle A. Siedetemperatur des Wassers beim Druck p in Torr (1Torr = 1 mmhg) Druck p in Torr t/ C Druck p in Torr t/ C Druck p in Torr t/ C , , , , ,

15 5.7 Berechnung der Korrekturen Korrektur wegen der Gefässausdehnung Es sei V 0 das Volumen des Glasgefässes bei 0 C. Dann gilt für das Volumen bei t C: V t = V 0 (1 + γt) Die Konstante γ ist der kubische Ausdehnungskoeffizient des Glases: γ = 2, K 1. Nun ist nach (5.2) und (5.3) V 0 (1 + γt)p(t) = V 0 (1 + α 2 t) (1 + γt)p(t) = (1 + α 2 t) α 2 = p(t) t α 2 = α 1 + p(t) γ + p(t) γ (5.9) Man sieht, dass die Ausdehnung des Glasgefässes einen Korrekturterm (p(t)/ ) γ bedingt. Diese Korrektur ist klein, weil γ sehr klein ist und p(t)/ von der Grössenordnung 1 ist Korrektur wegen des schädlichen Raumes (Innenvolumen der Verbindungskapillaren) Dieser Teil V des Volumens bleibt ausserhalb des Heizkessels, sodass das darin enthaltene Helium nicht auf die Temperatur t gebracht wird, sondern auf Zimmertemperatur t bleibt. Aus dem Gasgesetz p(t)v (p, t) = V (, 0)(1 + αt) und der Gasdichte folgt ρ(p, t) = Die Masse des eingeschlossenen Heliums ist: m V (p, t) ρ(p, t) = ρ(, 0) p(t) αt m = ρ(p, t)v (p, t) + ρ(p, t )V (p, t ) = ρ(, 0) p(t) [ V (p, t) 1 + αt + V (p, t ] ) 1 + αt Durch Gleichsetzen der Massen bei 0 C und bei t C erhält man: [ V (, 0) + V (, t ] [ ) V (p, t) 1 + αt = p(t) + V (p, t ] ) 1 + αt 1 + αt Nun ist im Experiment: V (, 0) = V (p, t) V (, t ) = V (p, t ) 5.13

16 Setzen wir noch V /V = k, so ergibt sich ] 1 [1 + k 1 + αt = αt p(t) [ 1 + k 1 + αt ] 1 + αt 1 + tα = p(t) 1 + k 1+αt 1+αt 1 + k 1 1+αt α = p(t) 1+αt +k+αkt 1+αt +k t = p(t) + p(t) αk 1 + αt + k Im Nenner des zweiten Summanden kann die kleine Zahl k gegen 1 + αt vernachlässigt werden, ferner ersetzt man p(t) durch p(t) = (1 + αt). Dann wird: α = p(t) + αk 1 + αt 1 + αt Ersetzen wir auf der rechten Seite α durch den Näherungswert α α 1 = p(t) t so folgt für den Spannungskoeffizienten endgültig (korrigiert sowohl für die Gefässausdehnung wie auch für den schädlichen Raum): [ α = α k 1 + α ] 1t 1 + α 1 t + p(t) γ (5.10) 5.14

Fachhochschule Flensburg. Institut für Physik

Fachhochschule Flensburg. Institut für Physik Name: Fachhochschule Flensburg Fachbereich Technik Institut für Physik Versuch-Nr.: W 2 Bestimmung der Verdampfungswärme von Wasser Gliederung: Seite Einleitung Versuchsaufbau (Beschreibung) Versuchsdurchführung

Mehr

Physik für Bauingenieure

Physik für Bauingenieure Fachbereich Physik Prof. Dr. Rudolf Feile Dipl. Phys. Markus Domschke Sommersemster 2010 26. 30. April 2010 Physik für Bauingenieure Übungsblatt 2 Gruppenübungen 1. Springende Kugeln Die nebenstehende

Mehr

Ideale und Reale Gase. Was ist ein ideales Gas? einatomige Moleküle mit keinerlei gegenseitiger WW keinem Eigenvolumen (punktförmig)

Ideale und Reale Gase. Was ist ein ideales Gas? einatomige Moleküle mit keinerlei gegenseitiger WW keinem Eigenvolumen (punktförmig) Ideale und Reale Gase Was ist ein ideales Gas? einatomige Moleküle mit keinerlei gegenseitiger WW keinem Eigenvolumen (punktförmig) Wann sind reale Gase ideal? Reale Gase verhalten sich wie ideale Gase

Mehr

MOL - Bestimmung der Molaren Masse nach Dumas

MOL - Bestimmung der Molaren Masse nach Dumas MOL - Bestimmung der Molaren Masse nach Dumas Anfängerpraktikum 2, 2006 Janina Fiehl Daniel Flassig Gruppe 129 Einleitung Das Mol ist, vor allem in der Chemie, als Einheit für die Basisgröße der Stoffmenge

Mehr

Zustandsformen der Materie Thermische Eigenschaften der Materie. Temperatur. skalare Zustandsgröße der Materie Maß für die Bewegung der Moleküle

Zustandsformen der Materie Thermische Eigenschaften der Materie. Temperatur. skalare Zustandsgröße der Materie Maß für die Bewegung der Moleküle Zustandsformen der Materie hermische Eigenschaften der Materie Aggregatzustände: fest flüssig suprafluide gasförmig überkritisch emperatur skalare Zustandsgröße der Materie Maß für die Bewegung der Moleküle

Mehr

W07. Gasthermometer. (2) Bild 1: Skizze Gasfeder

W07. Gasthermometer. (2) Bild 1: Skizze Gasfeder W07 Gasthermometer Das Gasthermometer ist zur Untersuchung der Gesetzmäßigkeiten idealer Gase geeignet. Insbesondere ermöglicht es eine experimentelle Einführung der absoluten Temperaturskala und gestattet

Mehr

grundsätzlich Mittel über große Zahl von Teilchen thermisches Gleichgewicht (Verteilungsfunktionen)

grundsätzlich Mittel über große Zahl von Teilchen thermisches Gleichgewicht (Verteilungsfunktionen) 10. Wärmelehre Temperatur aus mikroskopischer Theorie: = 3/2 kt = ½ m = 0 T = 0 quantitative Messung von T nutzbares Maß? grundsätzlich Mittel über große Zahl von Teilchen thermisches

Mehr

Kreisprozesse und Wärmekraftmaschinen: Wie ein Gas Arbeit verrichtet

Kreisprozesse und Wärmekraftmaschinen: Wie ein Gas Arbeit verrichtet Kreisprozesse und Wärmekraftmaschinen: Wie ein Gas Arbeit verrichtet Unterrichtsmaterial - schriftliche Informationen zu Gasen für Studierende - Folien Fach Schultyp: Vorkenntnisse: Bearbeitungsdauer Thermodynamik

Mehr

Physik für Bauingenieure

Physik für Bauingenieure Fachbereich Physik Prof. Dr. Rudolf Feile Dipl. Phys. Markus Domschke Sommersemster 010 10. 14. Mai 010 Physik für Bauingenieure Übungsblatt 4 1. Wie viele Luftmoleküle befinden sich im Hörsaal Gruppenübungen

Mehr

1. Ziel des Versuchs. 2. Theorie. Dennis Fischer Gruppe 9 Magdalena Boeddinghaus

1. Ziel des Versuchs. 2. Theorie. Dennis Fischer Gruppe 9 Magdalena Boeddinghaus Versuch Nr. 12: Gasthermometer 1. Ziel des Versuchs In diesem Versuch soll die Temperaturmessung durch Druckmessung erlernt werden. ußerdem soll der absolute Nullpunkt des Thermometers bestimmt werden.

Mehr

Stationsunterricht im Physikunterricht der Klasse 10

Stationsunterricht im Physikunterricht der Klasse 10 Oranke-Oberschule Berlin (Gymnasium) Konrad-Wolf-Straße 11 13055 Berlin Frau Dr. D. Meyerhöfer Stationsunterricht im Physikunterricht der Klasse 10 Experimente zur spezifischen Wärmekapazität von Körpern

Mehr

Administratives BSL PB

Administratives BSL PB Administratives Die folgenden Seiten sind ausschliesslich als Ergänzung zum Unterricht für die Schüler der BSL gedacht (intern) und dürfen weder teilweise noch vollständig kopiert oder verbreitet werden.

Mehr

Bestimmung des Spannungskoeffizienten eines Gases

Bestimmung des Spannungskoeffizienten eines Gases Bestimmung des Spannungskoeffizienten eines Gases Einleitung Bei diesem Experiment wollen wir den Spannungskoeffizienten α eines Gases möglichst genau bestimmen und in Folge mit dem Spannungskoeffizienten

Mehr

Info zum Zusammenhang von Auflösung und Genauigkeit

Info zum Zusammenhang von Auflösung und Genauigkeit Da es oft Nachfragen und Verständnisprobleme mit den oben genannten Begriffen gibt, möchten wir hier versuchen etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Nehmen wir mal an, Sie haben ein Stück Wasserrohr mit der

Mehr

Kinetische Gastheorie

Kinetische Gastheorie Kinetische Gastheorie Mikroskopischer Zugang zur Wärmelehre ausgehend on Gesetzen aus der Mechanik. Ziel: Beschreibung eines Gases mit ielen wechselwirkenden Atomen. Beschreibung mit Mitteln der Mechanik:

Mehr

Innere Reibung von Gasen

Innere Reibung von Gasen Blatt: 1 Aufgabe Bestimmen Sie die Viskosität η von Gasen aus der Messung der Strömung durch Kapillaren. Berechnen Sie aus den Messergebnissen für jedes Gas die Sutherland-Konstante C, die effektiven Moleküldurchmesser

Mehr

Was ist Physikalische Chemie? Die klassischen Teilgebiete der Physikalischen Chemie sind:

Was ist Physikalische Chemie? Die klassischen Teilgebiete der Physikalischen Chemie sind: Was ist Physikalische Chemie? Die klassischen eilgebiete der Physikalischen Chemie sind: 1) hermodynamik (z. B. Energetik chemischer Reaktionen, Lage von Gleichgewichten). 2) Kinetik chemischer Reaktionen

Mehr

Übungen zur Thermodynamik (PBT) WS 2004/05

Übungen zur Thermodynamik (PBT) WS 2004/05 1. Übungsblatt 1. Berechnen Sie ausgehend von der allgemeinen Gasgleichung pv = nrt das totale Differential dv. Welche Änderung ergibt sich hieraus in erster Näherung für das Volumen von einem Mol eines

Mehr

Formel X Leistungskurs Physik 2001/2002

Formel X Leistungskurs Physik 2001/2002 Versuchsaufbau: Messkolben Schlauch PI Barometer TI 1 U-Rohr-Manometer Wasser 500 ml Luft Pyknometer 2 Bild 1: Versuchsaufbau Wasserbad mit Thermostat Gegeben: - Länge der Schläuche insgesamt: 61,5 cm

Mehr

F-Praktikum Physik: Photolumineszenz an Halbleiterheterostruktur

F-Praktikum Physik: Photolumineszenz an Halbleiterheterostruktur F-Praktikum Physik: Photolumineszenz an Halbleiterheterostruktur David Riemenschneider & Felix Spanier 31. Januar 2001 1 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 3 2 Auswertung 3 2.1 Darstellung sämtlicher PL-Spektren................

Mehr

Vorlesung #7. M.Büscher, Physik für Mediziner

Vorlesung #7. M.Büscher, Physik für Mediziner Vorlesung #7 Zustandsänderungen Ideale Gase Luftfeuchtigkeit Reale Gase Phasenumwandlungen Schmelzwärme Verdampfungswärme Dampfdruck van-der-waals Gleichung Zustandsdiagramme realer Gase Allgem. Gasgleichung

Mehr

8.2 Thermodynamische Gleichgewichte, insbesondere Gleichgewichte in Mehrkomponentensystemen Mechanisches und thermisches Gleichgewicht

8.2 Thermodynamische Gleichgewichte, insbesondere Gleichgewichte in Mehrkomponentensystemen Mechanisches und thermisches Gleichgewicht 8.2 Thermodynamische Gleichgewichte, insbesondere Gleichgewichte in Mehrkomponentensystemen Mechanisches und thermisches Gleichgewicht 8.2-1 Stoffliches Gleichgewicht Beispiel Stickstoff Sauerstoff: Desweiteren

Mehr

Versuch 3: Bestimmung des Volumenausdehnungskoeffizienten γ von Luft

Versuch 3: Bestimmung des Volumenausdehnungskoeffizienten γ von Luft ersuch : Bestimmung des olumenausdehnungskoeffizienten γ von Luft Theoretische Grundlagen: I. Theoretische Bestimmung des vom Wassertropfen eingeschlossenen Gases nach ersuchsaufbau. olumen des Erlenmeyerkolbens:.

Mehr

Thermodynamik II. für den Studiengang Computational Engineering Science. H. Pitsch, B. Binninger Institut für Technische Verbrennung Templergraben 64

Thermodynamik II. für den Studiengang Computational Engineering Science. H. Pitsch, B. Binninger Institut für Technische Verbrennung Templergraben 64 Thermodynamik II für den Studiengang Computational Engineering Science H. Pitsch, B. Binninger Institut für Technische Verbrennung Templergraben 64 Inhalt von Thermodynamik II 6. Beziehungen zwischen Zustandsgrößen

Mehr

Gasthermometer. durchgeführt am von Matthias Dräger, Alexander Narweleit und Fabian Pirzer

Gasthermometer. durchgeführt am von Matthias Dräger, Alexander Narweleit und Fabian Pirzer Gasthermometer 1 PHYSIKALISCHE GRUNDLAGEN durchgeführt am 21.06.2010 von Matthias Dräger, Alexander Narweleit und Fabian Pirzer 1 Physikalische Grundlagen 1.1 Zustandgleichung des idealen Gases Ein ideales

Mehr

Praktikum Physikalische Chemie I (C-2) Versuch Nr. 1. Bestimmung der Verbrennungsenthalpie

Praktikum Physikalische Chemie I (C-2) Versuch Nr. 1. Bestimmung der Verbrennungsenthalpie Praktikum Physikalische Chemie I (C-2) Versuch Nr. 1 Bestimmung der Verbrennungsenthalpie Praktikumsaufgaben 1. Ermittlung der Kalorimeterkonstante durch Verbrennung von Benzoesäure. 2. Bestimmung der

Mehr

Lineare Funktionen. 1 Proportionale Funktionen 3 1.1 Definition... 3 1.2 Eigenschaften... 3. 2 Steigungsdreieck 3

Lineare Funktionen. 1 Proportionale Funktionen 3 1.1 Definition... 3 1.2 Eigenschaften... 3. 2 Steigungsdreieck 3 Lineare Funktionen Inhaltsverzeichnis 1 Proportionale Funktionen 3 1.1 Definition............................... 3 1.2 Eigenschaften............................. 3 2 Steigungsdreieck 3 3 Lineare Funktionen

Mehr

Physik III - Anfängerpraktikum- Versuch 302

Physik III - Anfängerpraktikum- Versuch 302 Physik III - Anfängerpraktikum- Versuch 302 Sebastian Rollke (103095) und Daniel Brenner (105292) 15. November 2004 Inhaltsverzeichnis 1 Theorie 2 1.1 Beschreibung spezieller Widerstandsmessbrücken...........

Mehr

3.2 Gasthermometer 203

3.2 Gasthermometer 203 3.2 Gasthermometer 203 3.2. Gasthermometer Ziel Verifizierung von Zusammenhängen, die durch die ideale Gasgleichung beschrieben werden (isotherme und isochore Zustandsänderung), Bestimmung des absoluten

Mehr

Seminar zur Theorie der Teilchen und Felder. Van der Waals Theorie

Seminar zur Theorie der Teilchen und Felder. Van der Waals Theorie Seminar zur Theorie der Teilchen und Felder Van der Waals Theorie Tobias Berheide 18.11.2009 1 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 3 2 Das Van der Waals Gas 3 2.1 Das ideale Gas..............................

Mehr

Versuch W7 für Nebenfächler Wärmeausdehnung

Versuch W7 für Nebenfächler Wärmeausdehnung Versuch W7 für Nebenfächler Wärmeausdehnung I. Physikalisches Institut, Raum 106 Stand: 7. November 2013 generelle Bemerkungen bitte Versuchspartner angeben bitte Versuchsbetreuer angeben bitte nur handschriftliche

Mehr

Versuch: Oberflächenspannung

Versuch: Oberflächenspannung Versuch M3 OBERFLÄCHENSPANNUNG Seite 1 von 5 Versuch: Oberflächenspannung Anleitung für folgende Studiengänge: Physik, L3 Physik, Biophysik, Meteorologie, Chemie, Biochemie, Geowissenschaften, Informatik

Mehr

Messung der Wärmekapazität von Nieten

Messung der Wärmekapazität von Nieten 1/1 29.09.00,21:47 Erstellt von Oliver Stamm Messung der Wärmekapazität von Nieten 1. Einleitung 1.1. Die Ausgangslage zum Experiment 1.2. Die Vorgehensweise 2. Theorie 2.1. Begriffe und Variablen 2.2.

Mehr

Technische Thermodynamik

Technische Thermodynamik Thermodynamik 1 Technische Thermodynamik 2. Semester Versuch 2 Thermodynamik Namen : Datum : Abgabe : Fachhochschule Trier Studiengang Lebensmitteltechnik Prof. Dr. Regier / PhyTa Vera Bauer 02/2010 Thermodynamik

Mehr

Die innere Energie eines geschlossenen Systems ist konstant

Die innere Energie eines geschlossenen Systems ist konstant Rückblick auf vorherige Vorlesung Grundsätzlich sind alle möglichen Formen von Arbeit denkbar hier diskutiert: Mechanische Arbeit: Arbeit, die nötig ist um einen Massepunkt von A nach B zu bewegen Konservative

Mehr

Institut für Physikalische und Theoretische Chemie Physikalisch-Chemisches Praktikum für Studenten L2

Institut für Physikalische und Theoretische Chemie Physikalisch-Chemisches Praktikum für Studenten L2 Institut für Physikalische und heoretische Chemie Physikalisch-Chemisches Praktikum für Studenten L2. Das Gasgesetz von Gay-Lussac hema In diesem ersuch soll das erhalten von Gasen bei Erwärmung unter

Mehr

Multiple-Choice Test. Alle Fragen können mit Hilfe der Versuchsanleitung richtig gelöst werden.

Multiple-Choice Test. Alle Fragen können mit Hilfe der Versuchsanleitung richtig gelöst werden. PCG-Grundpraktikum Versuch 8- Reale Gas Multiple-Choice Test Zu jedem Versuch im PCG wird ein Vorgespräch durchgeführt. Für den Versuch Reale Gas wird dieses Vorgespräch durch einen Multiple-Choice Test

Mehr

Marion Pucher Membrantechnik S26 Matthias Steiger. Membrantechnik. Betreuer: Univ. Prof. Dr. Anton Friedl. Durchgeführt von:

Marion Pucher Membrantechnik S26 Matthias Steiger. Membrantechnik. Betreuer: Univ. Prof. Dr. Anton Friedl. Durchgeführt von: Membrantechnik Betreuer: Univ. Prof. Dr. Anton Friedl Durchgeführt von: Marion Pucher Mtk.Nr.:0125440 Kennzahl: S26 Mtk.Nr.:0125435 Kennzahl: Datum der Übung: 17.3.2004 Seite 1/11 1. Ziel der Übung Mithilfe

Mehr

6 Lösungsverfahren für lineare Gleichungssysteme

6 Lösungsverfahren für lineare Gleichungssysteme 6 Lösungsverfahren für lineare Gleichungssysteme Jörn Loviscach Versionsstand:. März 04, :07 Die nummerierten Felder sind absichtlich leer, zum Ausfüllen beim Ansehen der Videos: http://www.jl7h.de/videos.html

Mehr

Lineargleichungssysteme: Additions-/ Subtraktionsverfahren

Lineargleichungssysteme: Additions-/ Subtraktionsverfahren Lineargleichungssysteme: Additions-/ Subtraktionsverfahren W. Kippels 22. Februar 2014 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 2 2 Lineargleichungssysteme zweiten Grades 2 3 Lineargleichungssysteme höheren als

Mehr

Wärmeleitung und thermoelektrische Effekte Versuch P2-32

Wärmeleitung und thermoelektrische Effekte Versuch P2-32 Auswertung Wärmeleitung und thermoelektrische Effekte Versuch P2-32 Iris Conradi und Melanie Hauck Gruppe Mo-02 7. Juni 2011 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Wärmeleitfähigkeit 3 2 Peltier-Kühlblock

Mehr

Protokoll des Versuches 7: Umwandlung von elektrischer Energie in Wärmeenergie

Protokoll des Versuches 7: Umwandlung von elektrischer Energie in Wärmeenergie Name: Matrikelnummer: Bachelor Biowissenschaften E-Mail: Physikalisches Anfängerpraktikum II Dozenten: Assistenten: Protokoll des Versuches 7: Umwandlung von elektrischer Energie in ärmeenergie Verantwortlicher

Mehr

Der Dampfdruck von Wasser

Der Dampfdruck von Wasser Physikalisches Grundpraktikum Versuch 8 Der Dampfdruck von Wasser Praktikant: Tobias Wegener Alexander Osterkorn E-Mail: tobias.wegener@stud.uni-goettingen.de a.osterkorn@stud.uni-goettingen.de Tutor:

Mehr

Praktikum. Technische Chemie. Europa Fachhochschule Fresenius, Idstein. Versuch 05. Wärmeübergang in Gaswirbelschichten

Praktikum. Technische Chemie. Europa Fachhochschule Fresenius, Idstein. Versuch 05. Wärmeübergang in Gaswirbelschichten Praktikum Technische Chemie Europa Fachhochschule Fresenius, Idstein SS 2010 Versuch 05 Wärmeübergang in Gaswirbelschichten Betreuer: Michael Jusek (jusek@dechema.de, Tel: +49-69-7564-339) Symbolverzeichnis

Mehr

Anleitung zum Physikpraktikum für Oberstufenlehrpersonen Kennlinien elektrischer Leiter (KL) Frühjahrssemester 2016

Anleitung zum Physikpraktikum für Oberstufenlehrpersonen Kennlinien elektrischer Leiter (KL) Frühjahrssemester 2016 Anleitung zum Physikpraktikum für Oberstufenlehrpersonen Kennlinien elektrischer Leiter (KL) Frühjahrssemester 2016 Physik-nstitut der Universität Zürich nhaltsverzeichnis 10 Kennlinien elektrischer Leiter

Mehr

1. HPLC-Pumpe (2-Kanal Gradient) Überprüfung der Flussrate und der Gradientenzusammensetzung. Einstellungen Mobile Phase entgastes Wasser

1. HPLC-Pumpe (2-Kanal Gradient) Überprüfung der Flussrate und der Gradientenzusammensetzung. Einstellungen Mobile Phase entgastes Wasser Geräte im Labor Pharmafirma Qualifizierungsplan (OQ) Seite 1 von 7 Inhalt 1. HPLC-Pumpe (2-Kanal Gradient) 1.a Überprüfung der 1.b Überprüfung der Gradientenzusammensetzung und des Rauschens des Gradientenmischers

Mehr

Physikalische Chemie Praktikum. Reale Gase, Kritischer Punkt

Physikalische Chemie Praktikum. Reale Gase, Kritischer Punkt Hochschule Eden / Leer Physikalische Cheie Praktiku Reale Gase, Kritischer Punkt Vers.Nr. 1 April 015 Allgeeine Grundlagen Reale Gase, Kopressionsfaktor (Realgasfaktor), Van der Waals Gleichung, Kritischer

Mehr

DIE FILES DÜRFEN NUR FÜR DEN EIGENEN GEBRAUCH BENUTZT WERDEN. DAS COPYRIGHT LIEGT BEIM JEWEILIGEN AUTOR.

DIE FILES DÜRFEN NUR FÜR DEN EIGENEN GEBRAUCH BENUTZT WERDEN. DAS COPYRIGHT LIEGT BEIM JEWEILIGEN AUTOR. Weitere Files findest du auf www.semestra.ch/files DIE FILES DÜRFEN NUR FÜR DEN EIGENEN GEBRAUCH BENUTZT WERDEN. DAS COPYRIGHT LIEGT BEIM JEWEILIGEN AUTOR. Physiklabor 4 Michel Kaltenrieder 10. Februar

Mehr

Thermische Ausdehnung. heißt Volumenausdehnungskoeffizient. Betrachtet man nur eine Dimension, erhält man den Längenausdehnungskoeffizienten

Thermische Ausdehnung. heißt Volumenausdehnungskoeffizient. Betrachtet man nur eine Dimension, erhält man den Längenausdehnungskoeffizienten W1 Thermische Ausdehnung ie Volumenausdehnung von Flüssigkeiten und die Längenänderung von festen Körpern in Abhängigkeit von der Temperatur sollen nachgewiesen. 1. Theoretische Grundlagen 1.1 Allgemeines

Mehr

Thermodynamik. Basics. Dietmar Pflumm: KSR/MSE. April 2008

Thermodynamik. Basics. Dietmar Pflumm: KSR/MSE. April 2008 Thermodynamik Basics Dietmar Pflumm: KSR/MSE Thermodynamik Definition Die Thermodynamik... ist eine allgemeine Energielehre als Teilgebiet der Chemie befasst sie sich mit den Gesetzmässigkeiten der Umwandlungsvorgänge

Mehr

Labor Optische Messtechnik

Labor Optische Messtechnik Fachbereich MN Fachhochschule Darmstadt Studiengang Optotechnik und Bildverarbeitung Labor Optische Messtechnik Versuch: Michelson Interferometer durchgeführt am: 30. April 003 Gruppe: Tobias Crößmann,

Mehr

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch 1: Viskosität. Durchgeführt am 26.01.2012. Gruppe X

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch 1: Viskosität. Durchgeführt am 26.01.2012. Gruppe X Praktikum Physik Protokoll zum Versuch 1: Viskosität Durchgeführt am 26.01.2012 Gruppe X Name 1 und Name 2 (abc.xyz@uni-ulm.de) (abc.xyz@uni-ulm.de) Betreuerin: Wir bestätigen hiermit, dass wir das Protokoll

Mehr

P1-41 AUSWERTUNG VERSUCH GEOMETRISCHE OPTIK

P1-41 AUSWERTUNG VERSUCH GEOMETRISCHE OPTIK P1-41 AUSWERTUNG VERSUCH GEOMETRISCHE OPTIK GRUPPE 19 - SASKIA MEIßNER, ARNOLD SEILER 1 Bestimmung der Brennweite 11 Naives Verfahren zur Bestimmung der Brennweite Es soll nur mit Maÿstab und Schirm die

Mehr

HYGROMETRIE. Im Folgenden werden vier unterschiedliche Verfahren zur Bestimmung der relativen Luftfeuchtigkeit vorgestellt. 1.

HYGROMETRIE. Im Folgenden werden vier unterschiedliche Verfahren zur Bestimmung der relativen Luftfeuchtigkeit vorgestellt. 1. Versuch 7/1 HYGROMETRIE 04.06.2012 Blatt 1 HYGROMETRIE Im Folgenden werden vier unterschiedliche Verfahren zur Bestimmung der relativen Luftfeuchtigkeit vorgestellt. 1. Grundbegriffe Die Luftfeuchtigkeit

Mehr

Betragsgleichungen und die Methode der Fallunterscheidungen

Betragsgleichungen und die Methode der Fallunterscheidungen mathe online Skripten http://www.mathe-online.at/skripten/ Betragsgleichungen und die Methode der Fallunterscheidungen Franz Embacher Fakultät für Mathematik der Universität Wien E-mail: franz.embacher@univie.ac.at

Mehr

Allgemeine Speicherberechnung

Allgemeine Speicherberechnung doc 6. Seite von 5 Allgemeine Seicherberechnung echnische Daten Grundlage Die Berechnung eines Hydroseichers bezieht sich auf die Zustandsänderung des Gases im Hydroseicher. Die gleiche Veränderung erfolgt

Mehr

Die Schmelz- und Verdampfungswärme von Wasser

Die Schmelz- und Verdampfungswärme von Wasser 1/1 01.10.00,19:27Erstellt von Oliver Stamm Die Schmelz- und Verdampfungswärme von Wasser 1. Einleitung 1.1. Die Ausgangslage zum Experiment 1.2. Die Vorgehensweise 2. Theorie 2.1.

Mehr

6. Tag: Chemisches Gleichgewicht und Reaktionskinetik

6. Tag: Chemisches Gleichgewicht und Reaktionskinetik 6. Tag: Chemisches Gleichgewicht und Reaktionskinetik 1 6. Tag: Chemisches Gleichgewicht und Reaktionskinetik 1. Das chemische Gleichgewicht Eine chemische Reaktion läuft in beiden Richtungen ab. Wenn

Mehr

A Lösungen zu Einführungsaufgaben zu QueueTraffic

A Lösungen zu Einführungsaufgaben zu QueueTraffic A Lösungen zu Einführungsaufgaben zu QueueTraffic 1. Selber Phasen einstellen a) Wo im Alltag: Baustelle, vor einem Zebrastreifen, Unfall... 2. Ankunftsrate und Verteilungen a) poissonverteilt: b) konstant:

Mehr

M4 Oberflächenspannung Protokoll

M4 Oberflächenspannung Protokoll Christian Müller Jan Philipp Dietrich M4 Oberflächenspannung Protokoll Versuch 1: Abreißmethode b) Messergebnisse Versuch 2: Steighöhenmethode b) Messergebnisse Versuch 3: Stalagmometer b) Messergebnisse

Mehr

2.8 Grenzflächeneffekte

2.8 Grenzflächeneffekte - 86-2.8 Grenzflächeneffekte 2.8.1 Oberflächenspannung An Grenzflächen treten besondere Effekte auf, welche im Volumen nicht beobachtbar sind. Die molekulare Grundlage dafür sind Kohäsionskräfte, d.h.

Mehr

Physik1. Physik der Wärme. WS 15/16 1. Sem. B.Sc. Oec. und B.Sc. CH

Physik1. Physik der Wärme. WS 15/16 1. Sem. B.Sc. Oec. und B.Sc. CH 3 Physik1. Physik der Wärme. WS 15/16 1. Sem. B.Sc. Oec. und B.Sc. CH Physik Wärme 5 Themen Begriffsklärung Anwendungen Temperaturskalen Modellvorstellung Wärmeausdehnung Thermische Ausdehnung Phasenübergänge

Mehr

Themengebiet: Thermodynamik. mol K. mol. ] eines Stoffes bestehend aus n Mol mit der Masse m gilt. M = m n. (2)

Themengebiet: Thermodynamik. mol K. mol. ] eines Stoffes bestehend aus n Mol mit der Masse m gilt. M = m n. (2) Seite 1 Themengebiet: Thermodynamik 1 Literatur D. Meschede, Gerthsen Physik, Springer F. Kohlrausch, Praktische Physik, Band 2, Teubner R.P. Feynman, R.B. Leighton und M. Sands, Feynman-Vorlesungen über

Mehr

Mathematischer Vorbereitungskurs für Ökonomen

Mathematischer Vorbereitungskurs für Ökonomen Mathematischer Vorbereitungskurs für Ökonomen Dr. Thomas Zehrt Wirtschaftswissenschaftliches Zentrum Universität Basel Gleichungen Inhalt: 1. Grundlegendes 2. Lineare Gleichungen 3. Gleichungen mit Brüchen

Mehr

Versuchsprotokoll - Michelson Interferometer

Versuchsprotokoll - Michelson Interferometer Versuchsprotokoll im Fach Physik LK Radkovsky August 2008 Versuchsprotokoll - Michelson Interferometer Sebastian Schutzbach Jörg Gruber Felix Cromm - 1/6 - Einleitung: Nachdem wir das Interferenzphänomen

Mehr

Temperatur. Gebräuchliche Thermometer

Temperatur. Gebräuchliche Thermometer Temperatur Wärme ist Form von mechanischer Energie Umwandlung Wärme mechanische Energie ist möglich! Thermometer Messung der absoluten Temperatur ist aufwendig Menschliche Sinnesorgane sind schlechte "Thermometer"!

Mehr

Elektrischer Widerstand

Elektrischer Widerstand In diesem Versuch sollen Sie die Grundbegriffe und Grundlagen der Elektrizitätslehre wiederholen und anwenden. Sie werden unterschiedlichen Verfahren zur Messung ohmscher Widerstände kennen lernen, ihren

Mehr

VERSUCH 16 CHEMISCHES GLEICHGEWICHT IN DER GASPHASE

VERSUCH 16 CHEMISCHES GLEICHGEWICHT IN DER GASPHASE GRUNDPRAKTIKUM PHYSIKALISCHE CHEMIE VERSUCH 16 CHEMISCHES GLEICHGEWICHT IN DER GASPHASE Kurzbeschreibung: Die Temperaturabhängigkeit des chemischen Gasphasen-Gleichgewichts wird unter isobaren Bedingungen

Mehr

Wasserdichtes ph-messgerät phscan30

Wasserdichtes ph-messgerät phscan30 Wasserdichtes ph-messgerät phscan30 Vielen Dank für den Erwerb dieses Messgeräts. Vor dem Gebrauch empfehlen wir Ihnen, die folgenden Anweisungen aufmerksam zu lesen. Das hilft Ihnen, das Messgerät korrekt

Mehr

FP16 /BP 2.3: Elektrische Messungen an einem Ferroelektrikum

FP16 /BP 2.3: Elektrische Messungen an einem Ferroelektrikum Physikalisches Praktikum für Fortgeschrittene / Praktikum B II. Physikalischen Institut, Universität zu Köln FP16 /BP 2.3: Elektrische Messungen an einem Ferroelektrikum Versuchsbetreuer: Thomas Willers

Mehr

Chemie Zusammenfassung KA 2

Chemie Zusammenfassung KA 2 Chemie Zusammenfassung KA 2 Wärmemenge Q bei einer Reaktion Chemische Reaktionen haben eine Gemeinsamkeit: Bei der Reaktion wird entweder Energie/Wärme frei (exotherm). Oder es wird Wärme/Energie aufgenommen

Mehr

B H 0 H definieren, die somit die Antwort des Ordnungsparameters auf eine Variation der dazu konjugierten

B H 0 H definieren, die somit die Antwort des Ordnungsparameters auf eine Variation der dazu konjugierten In Anwesenheit eines äußeren magnetischen Felds B entsteht in der paramagnetischen Phase eine induzierte Magnetisierung M. In der ferromagnetischen Phase führt B zu einer Verschiebung der Magnetisierung

Mehr

Löschen. 1. einen : Das Material muss sein. kein Feuer entstehen oder unterhalten werden. Zündtemperatur erreicht, kann ebenfalls kein Feuer

Löschen. 1. einen : Das Material muss sein. kein Feuer entstehen oder unterhalten werden. Zündtemperatur erreicht, kann ebenfalls kein Feuer Löschen 1. Was braucht man, damit ein Feuer brennt? Zum Entfachen eines Feuers braucht man: 1. einen : Das Material muss sein 2. : Ohne den notwendigen kann kein Feuer entstehen oder unterhalten werden

Mehr

Wärmelehre/Thermodynamik. Wintersemester 2007

Wärmelehre/Thermodynamik. Wintersemester 2007 Einführung in die Physik I Wärmelehre/hermodynamik Wintersemester 2007 ladimir Dyakonov #2 am 10.01.2007 Raum E143, el. 888-5875, email: dyakonov@hysik.uni-wuerzburg.de 10.2 emeraturmessung Wärmeausdehnung

Mehr

Versuch A02: Thermische Ausdehnung von Metallen

Versuch A02: Thermische Ausdehnung von Metallen Versuch A02: Thermische Ausdehnung von Metallen 13. März 2014 I Lernziele Wechselwirkungspotential im Festkörper Gitterschwingungen Ausdehnungskoezient II Physikalische Grundlagen Die thermische Längen-

Mehr

Interferometer OPL 29

Interferometer OPL 29 Interferometer OPL 29 Material: 1 Interferometer nach Michelson DL408-2I 1 Rundfuß mit Klemmsäule DS100-1R Theoretische Grundlagen: Beim Interferometer nach Michelson wird das von der Lichtquelle L kommende

Mehr

Vorlesung Analysis I / Lehramt

Vorlesung Analysis I / Lehramt Vorlesung Analysis I / Lehramt TU Dortmund, Wintersemester 2012/ 13 Winfried Kaballo Die Vorlesung Analysis I für Lehramtsstudiengänge im Wintersemester 2012/13 an der TU Dortmund basiert auf meinem Buch

Mehr

1. Wärme und der 1. Hauptsatz der Thermodynamik 1.1. Grundlagen

1. Wärme und der 1. Hauptsatz der Thermodynamik 1.1. Grundlagen IV. Wärmelehre 1. Wärme und der 1. Hauptsatz der Thermodynamik 1.1. Grundlagen Historisch: Wärme als Stoff, der übertragen und in beliebiger Menge erzeugt werden kann. Übertragung: Wärmezufuhr Joulesche

Mehr

Kapitel 2 Thermische Ausdehnung

Kapitel 2 Thermische Ausdehnung Kapitel 2 Thermische Ausdehnung Die Ausdehnung von Festkörpern, Flüssigkeiten und Gasen hängt von der Temperatur ab. Für Festkörper und Flüssigkeiten ist diese temperaturabhängige Ausdehnung zusätzlich

Mehr

In ein quadratisches Blech werden Löcher gestanzt. Insgesamt sind es 85 Löcher. Wie viele Löcher sind in der untersten Reihe?

In ein quadratisches Blech werden Löcher gestanzt. Insgesamt sind es 85 Löcher. Wie viele Löcher sind in der untersten Reihe? Aufgabe 1: Das Stanzblech: Löcher In ein quadratisches Blech werden Löcher gestanzt. Insgesamt sind es 85 Löcher. Wie viele Löcher sind in der untersten Reihe? Bei dieser Aufgabe kann rückwärts gearbeitet

Mehr

LTAM-T2EE-ASSER FELJC/GOERI 3. P-Regler

LTAM-T2EE-ASSER FELJC/GOERI 3. P-Regler 3. P-Regler 3.1. Einleitung 3.1.1. Allgemeines Der Regler muss im Regelkreis dafür sorgen, dass der Istwert der Regelgröße X möglichst wenig vom Sollwert W abweicht. Das Verhalten der Regelstrecke ist

Mehr

10. Thermodynamik. 10.1 Temperatur und thermisches Gleichgewicht 10.2 Thermometer und Temperaturskala 10.3 Thermische Ausdehnung 10.

10. Thermodynamik. 10.1 Temperatur und thermisches Gleichgewicht 10.2 Thermometer und Temperaturskala 10.3 Thermische Ausdehnung 10. Inhalt 10.1 Temperatur und thermisches Gleichgewicht 10.2 Thermometer und Temperaturskala 10.3 Thermische Ausdehnung 10.4 Wärmekapazität Aufgabe: - Temperaturverhalten von Gasen, Flüssigkeiten, Festkörpern

Mehr

Die reellen Lösungen der kubischen Gleichung

Die reellen Lösungen der kubischen Gleichung Die reellen Lösungen der kubischen Gleichung Klaus-R. Löffler Inhaltsverzeichnis 1 Einfach zu behandelnde Sonderfälle 1 2 Die ganzrationale Funktion dritten Grades 2 2.1 Reduktion...........................................

Mehr

Praktikum. Elektromagnetische Verträglichkeit

Praktikum. Elektromagnetische Verträglichkeit Praktikum Elektromagnetische Verträglichkeit Versuch 1 Stromoberschwingungen und Flicker Gruppe 7 Versuchsdurchführung am 24.05.2006 Blattzahl (inkl. Deckblatt): 20 Seite 1 von 20 Inhaltsverzeichnis 1.

Mehr

Wie stark ist die Nuss?

Wie stark ist die Nuss? Wie stark ist die Nuss? Bild einer Klett-Werbung Untersuchungen von Eric Hornung, Sebastian Lehmann und Raheel Shahid Geschwister-Scholl-Schule Bensheim Wettbewerb: Schüler experimentieren Fachrichtung

Mehr

Vorlesung Diskrete Strukturen Graphen: Wieviele Bäume?

Vorlesung Diskrete Strukturen Graphen: Wieviele Bäume? Vorlesung Diskrete Strukturen Graphen: Wieviele Bäume? Bernhard Ganter Institut für Algebra TU Dresden D-01062 Dresden bernhard.ganter@tu-dresden.de WS 2013/14 Isomorphie Zwei Graphen (V 1, E 1 ) und (V

Mehr

Physik 2 exp. Teil. 15 Temperatur, Wärme und der erste Hauptsatz der Thermodynamik 15.1 Temperatur

Physik 2 exp. Teil. 15 Temperatur, Wärme und der erste Hauptsatz der Thermodynamik 15.1 Temperatur Physik 2 exp. Teil. 15 Temperatur, Wärme und der erste Hauptsatz der Thermodynamik 15.1 Temperatur Der zentrale Begriff der Thermodynamik ist die Temperatur. Bsp.: Menschlicher Temperatursinn - Eisen vs.

Mehr

METHODENLEHRE I WS 2013/14 THOMAS SCHÄFER

METHODENLEHRE I WS 2013/14 THOMAS SCHÄFER METHODENLEHRE I WS 2013/14 THOMAS SCHÄFER DAS THEMA: INFERENZSTATISTIK IV INFERENZSTATISTISCHE AUSSAGEN FÜR ZUSAMMENHÄNGE UND UNTERSCHIEDE Inferenzstatistik für Zusammenhänge Inferenzstatistik für Unterschiede

Mehr

Protokoll zu Versuch E5: Messung kleiner Widerstände / Thermoelement

Protokoll zu Versuch E5: Messung kleiner Widerstände / Thermoelement Protokoll zu Versuch E5: Messung kleiner Widerstände / Thermoelement 1. Einleitung Die Wheatstonesche Brücke ist eine Brückenschaltung zur Bestimmung von Widerständen. Dabei wird der zu messende Widerstand

Mehr

Plasmide, Vektoren und Klonierung

Plasmide, Vektoren und Klonierung Biologische Übungen IV, Kurstage 3, 4 Restriktionskartierung eines Plasmids, 27./28.05.2004 Protokollant: Bernhard Schnepf Gruppe A1: Dachs Sven Schnepf Bernhard Thumann Rauno Plasmide, Vektoren und Klonierung

Mehr

TP 6: Windenergie. 1 Versuchsaufbau. TP 6: Windenergie -TP 6.1- Zweck der Versuche:...

TP 6: Windenergie. 1 Versuchsaufbau. TP 6: Windenergie -TP 6.1- Zweck der Versuche:... TP 6: Windenergie -TP 6.1- TP 6: Windenergie Zweck der ersuche: 1 ersuchsaufbau Der Aufbau des Windgenerators und des Windkanals (Abb.1) erfolgt mit Hilfe der Klemmreiter auf der Profilschiene. Dabei sind

Mehr

Polarisation des Lichts

Polarisation des Lichts PeP Vom Kerzenlicht zum Laser Versuchsanleitung Versuch 4: Polarisation des Lichts Polarisation des Lichts Themenkomplex I: Polarisation und Reflexion Theoretische Grundlagen 1.Polarisation und Reflexion

Mehr

Bestimmung der Molaren Masse nach Dumas (MOL) Gruppe 8 Simone Lingitz, Sebastian Jakob

Bestimmung der Molaren Masse nach Dumas (MOL) Gruppe 8 Simone Lingitz, Sebastian Jakob Bestiun der Molaren Masse nach Duas (MO Gruppe 8 Sione initz, Sebastian Jakob 1. Grundlaen In diese ersuch wird nach de erfahren von Duas die Molare Masse von hlorofor bestit. Dazu wird anenoen, daß hlorofor

Mehr

Korrelation (II) Korrelation und Kausalität

Korrelation (II) Korrelation und Kausalität Korrelation (II) Korrelation und Kausalität Situation: Seien X, Y zwei metrisch skalierte Merkmale mit Ausprägungen (x 1, x 2,..., x n ) bzw. (y 1, y 2,..., y n ). D.h. für jede i = 1, 2,..., n bezeichnen

Mehr

Skizze zur Veranschaulichung der Legendretransformation

Skizze zur Veranschaulichung der Legendretransformation 9 Die thermodynamischen Funktionen G und H Ehe das Schema des vorherigen Abschnittes zur Konstruktion weiterer thermodynamischer Potentiale zu Ende gebracht wird, kurz einige Erläuterungen zur Legendretransformation.

Mehr

Die Oberflächenspannung

Die Oberflächenspannung Die Oberflächenspannung Theoretische Grundlagen Kohäsionskraft Die Kohäsionskraft, ist diejenige Kraft, die zwischen den Molekülen der Flüssigkeit auftritt. Jedes Molekül übt auf die Umliegenden ein Kraft

Mehr

DIE FILES DÜRFEN NUR FÜR DEN EIGENEN GEBRAUCH BENUTZT WERDEN. DAS COPYRIGHT LIEGT BEIM JEWEILIGEN AUTOR.

DIE FILES DÜRFEN NUR FÜR DEN EIGENEN GEBRAUCH BENUTZT WERDEN. DAS COPYRIGHT LIEGT BEIM JEWEILIGEN AUTOR. Weitere Files findest du auf www.semestra.ch/files DIE FILES DÜRFEN NUR FÜR DEN EIGENEN GEBRAUCH BENUTZT WERDEN. DAS COPYRIGHT LIEGT BEIM JEWEILIGEN AUTOR. Messung von c und e/m Autor: Noé Lutz Assistent:

Mehr

7 Rechnen mit Polynomen

7 Rechnen mit Polynomen 7 Rechnen mit Polynomen Zu Polynomfunktionen Satz. Zwei Polynomfunktionen und f : R R, x a n x n + a n 1 x n 1 + a 1 x + a 0 g : R R, x b n x n + b n 1 x n 1 + b 1 x + b 0 sind genau dann gleich, wenn

Mehr

8. Reale Gase D1-1. Bereiten Sie folgende Themengebiete vor

8. Reale Gase D1-1. Bereiten Sie folgende Themengebiete vor D1-1 8. Reale Gase Bereiten Sie folgende Themengebiete vor Modell des idealen Gases, ideales Gasgesetz reales Gas, van der Waals-Gleichung, Virialgleichungen pv- und pt-diagramme, kritische Isotherme kinetische

Mehr