Wundversorgung bei exulcerierenden Tumoren. Praktische Tipps zur Versorgung. Veronika Gerber

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1 Wundversorgung bei exulcerierenden Tumoren Praktische Tipps zur Versorgung

2 Zielsetzung bei exulcerierendentumoren Bestmögliche Lebensqualität Größtmögliche Bewegungsfreiheit Soziale Integration Symptomkontrolle: Schmerzreduktion Geruchsbindung Exsudatmanagement Defektdeckung

3 Vorgehensweise Wunddiagnostik: individuelle aktuelle Situation beschreiben Erhebung Schmerzstatus Erstellung eines Therapieplans mit Begleittherapie Information des Teams

4 Wunddiagnostik Welche Probleme ergeben sich durch die Lokalisation? Neigt die Wunde zu Blutungen? Nässt die Stelle stark? Wird die Oberfläche durch Bewegung vergrößert oder gereizt? Sind Keime auf der Wunde?

5 Grundsätzliche Maßnahmen Verbandwechsel atraumatisch durchführen Vermeidung / Beherrschung einer Blutung Vermeidung / Behandlung einer Infektion Individuelle Problemlösungen

6 Exsudatmanagement bei stark nässenden Wunden Saugkompressen Spezialprodukte mit Superabsorber Abdeckung mit Folie

7 Problem: Wundgeruch Keimreduktion: Antiseptik und evtl. Sobelini.v., (Clindamycin) oder Clont(Metronidazol) Tbl. Sanftes Debridement durch Lösen von feuchten Belägen Aktivkohle: Carbonet(S&N) Bei infizierten Tumorwunden in Kombination mit Silber Chlorophyll als Tropfen oder Dragees Abdeckung mit semipermeabler Folie Z.B. Opsite Flexifix, Tegaderm roll, Suprasorb F, Fixomull transparent

8 Regeln Schmerzmittelgabe vor Verbandwechsel Alten Verband behutsam lösen Wundfläche vorsichtig reinigen: angewärmte antiseptische Wundspüllösung bei feuchten, riechenden Belägen Materialauswahl: Lokalisation, Wundbeschaffenheit und Bewegungsmöglichkeit berücksichtigen

9 Grundsätze Wenn der Tumor vollständig entfernt ist, gelten die selben Regeln wie für die Behandlung chronischer Wunden: Phasengerechte Wundbehandlung Produktauswahl nach Exsudatmenge Wundzustand Zielsetzung Hautzustand

10 Fazit Exulcerierende Tumoren sind nicht genauso zu behandeln wie chronische Wunden. Ist der Tumor entfernt, kann phasengerecht und problemorientiert therapiert werden. Die individuelle Anpassung der Maßnahmen an die aktuelle Situation ist erforderlich Die Lebensqualität steht an oberster Stelle.

11 Wundversorgung unter Beachtung von Schmerzvermeidung

12 Schmerzarten Akuter Wundschmerz Hervorgerufen durch Schäden und Verletzung Klar lokalisierbar Warn-und Schutzfunktion vor weiterer Schädigung Intensität ist abhängig vom auslösenden Reiz Nozizeptiver Schmerz

13 Schmerzarten Akut-rezidivierender Schmerz Beim Verbandwechsel Bei der Wundspülung Beim Débridement Nozizeptiver Schmerz

14 Schmerzarten Chronischer Wundschmerz Verlust der Warnfunktion Vom auslösenden Ereignis unabhängig Permanente Empfindungsstörung Eigenständige Erkrankung Mischform aus psychogenem, nozizeptivem und neuropathischem Schmerz

15 Expertenstandard Pflege von Menschen mit chronischen Wunden Zielsetzung Jeder Patient mit einer chronischen Wunde..erhält eine pflegerische Versorgung, die ihre Lebensqualität fördert, die Wundheilung unterstützt und Rezidivbildungvon Wunden vermeidet.

16 Begründung Chronische Wunden führen, insbesondere durch Schmerzen, Einschränkungen der Mobilität, Wundexsudat und geruch, zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität.

17 Schmerzerhebung Schmerzskalen numerische Analogskala (1-10) Gesichterskala Verbale Bewertungsskala Schmerzprotokoll Schmerzerhebungsbogen Befragung Beobachtung

18 Schmerzbewertung Schmerz ist, was der Patient sagt! Schmerz ist individuell, nicht zu objektivieren. Es steht uns nicht zu, die Empfindung des Patienten in Abrede zu stellen. Der physische Schmerz wird durch den emotionalen Zustand wie Angst, Aufregung, Unzufriedenheit, Kummer und Isolation verstärkt. Diese Schmerzanteile können nicht mit Schmerzmitteln gelindert werden, sondern durch Geduld, Verständnis, Zuhören, Zeitnehmen und Ernstnehmen. Ein wertschätzender Umgang ist die Grundlage für eine erfolgreiche Schmerztherapie.

19 Ursachen von Wundschmerzen Psychosoziale Faktoren Angst Depression Umgebungs- faktoren Schmerz- erwartung Operativer Schmerz Anwendungsbedingter Schmerz Mechanischer Schmerz Dauerschmerz Schmerz- erfahrung Zeitpunkt Lärm Position Instrumente

20 Ziele der Beratung bei Wundschmerz? Erkennen und Verstehen der schmerzauslösenden Ereignisse Beschreibung des Wundschmerzes und Erfassung im Schmerztagebuch Entwicklung von schmerzreduzierenden Strategien Korrekter Umgang mit Schmerzmitteln

21 Schmerzbeurteilung Was verschlimmert den Schmerz? Nachtruhe Bewegung Kompression Verbandwechsel Offene Wunde Reinigung / Debridement Entfernen der Wundauflage Anbringen des neuen Verbandes Weitere Parameter: Erhebungsart: Befragung

22 Schmerz durch die Wundauflage Angetrocknete Verbände Kleber auf dem Wundrand Druck und Reibung auf der Wundfläche Allergie am Wundrand Spannung durch mangelnde Flexibilität

23 Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege Jeder Patient/Betroffene mit akuten oder tumorbedingten chronischen Schmerzen sowie zu erwartenden Schmerzen erhält ein angemessenes Schmerzmanagement, das dem Entstehen von Schmerzen vorbeugt, sie auf ein erträgliches Maß reduziert oder beseitigt.

24 Auswirkungen durch den Schmerz Angst Hoffnungslosigkeit Ärger, Wut Antriebslosigkeit Schlafstörung Appetitlosigkeit Arbeitsunfähigkeit Isolation

25 Vorbereitung des Verbandwechsels Ort, Zeitpunkt Schmerzmittelgabe? Wirkdauer? Atemtechnik Körperposition, Lagerung Ggf. zweite Pflegekraft (Auskühlung verhindern durch zügiges Verschließen der Wunde)

26 Maßnahmen beim Verbandwechsel Patient beruhigen, Vertrauen bilden Falls erforderlich, rechtzeitig vorher Schmerzmittel verabreichen Vorsichtiges Lösen des alten Verbandes Evtl. Verwendung von Pflasterlösern Anfeuchten und sanftes Entfernen Wundspülung mit angewärmten Lösungen Vor Debridement Emla-Creme auftragen Verwendung von atraumatischen Wundauflagen

27 Grundregel Verbandwechsel nicht häufiger als nötig Langsames Entfernen, ggf. Pat. selbst Produkteigenschaften beachten Reichlich körperwarme Nacl0,9% oder Ringerlsg. zum Ablösen, falls Auflage mit Wundgrund verklebt ist Reflektion geeigneter Wundfüller? Wundauflage? Größe der Wundauflage/ Positionierung? wohin läuft das Exsudat?

28 Geeignete Produkte Hydrogele: zum Aufweichen von trockenen Belägen Schaumverbände: bei exsudierenden Wunden Distanzgitter Saugkompressen

29 Fazit Schmerzen haben unterschiedliche Ursachen, die diagnostiziert werden müssen. Eine individuelle Schmerzbeurteilung erfordert Einfühlungsvermögen und ein gezieltes Konzept. Ein schmerzarmer Verbandwechsel steigert maßgeblich die Lebensqualität und das Vertauensverhältnis

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