Lernzielkatalog Xpert Business Lohn und Gehalt (2) Gültig ab Februar Kurs- und Zertifikatssystem Xpert Business

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1 Kurs- und Zertifikatssystem Xpert Lernzielkatalog Xpert Lohn und Gehalt (2) Gültig ab Februar 2010 Masterprüfungszentrale Xpert Leitung: Dr. Bernd Arnold Ansprechpartnerin: Annegret Klose Tel Volkshochschulverband Baden-Württemberg e. V. Raiffeisenstraße Leinfelden-Echterdingen

2 Lernzielkatalog Xpert Lohn und Gehalt (2) Seite 2 Vorbemerkung Grad der Vertiefung Im vorliegenden Lernzielkatalog werden die prüfungsrelevanten Inhalte und Lernziele mit dem Grad ihrer Vertiefung aufgelistet. Aus der Beschreibung des Lernzieles gehen der jeweilige Schwierigkeitsgrad und die Bearbeitungstiefe hervor, d. h. Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen, die zu erreichen sind. Einen Richtwert für den Grad der Vertiefung geben auch die genannten Unterrichtseinheiten (UE, eine UE = 45 Minuten), die auf die einzelnen Kursabschnitte entfallen. Sie dienen den Kursleitenden als Orientierung. Für diesen Kurs empfiehlt die Masterprüfungszentrale insgesamt 54 UE. Die Empfehlung beruht auf langjährigen Erfahrungen der Kursleitenden der Volkshochschulen. Unter verschiedenen Rahmenbedingungen (z. B. Zahl der Kursteilnehmenden, Selbstlernphasen, Hausaufgaben, zeitliche Verteilung des Unterrichts) Abweichungen von der empfohlenen Kurslänge sinnvoll sein, doch sollte nur in begründeten Fällen nach unten abgewichen werden. Der Umfang liegt in der pädagogischen Verantwortung der durchführenden Institution vor Ort. Reihenfolge der Inhalte im Kurs Der Lernzielkatalog listet die zu erreichenden Ziele in systematischer Reihenfolge auf - dies bedeutet nicht, dass auch der Kursablauf diese Reihenfolge einhalten muss. Methodische Details werden im Katalog nicht behandelt. Die konkrete Kursplanung richtet sich nach der jeweiligen Lerngruppe; die Stoffverteilungspläne werden daher von den Kursleitenden vor Ort erstellt. Die Kursleitenden verantworten die fachliche und methodische Vermittlung der im Lernzielkatalog aufgeführten Inhalte. Wir empfehlen, den Kursteilnehmenden den aktuellen Lernzielkatalog auszuhändigen und zu erläutern, insbesondere den Unterschied zwischen Lernzielkatalog und Stoffverteilungsplan. Xpert Lohn und Gehalt (2) Das deutsche Einkommenssteuerrecht sieht zahlreiche Einkommensarten, Sonderregelungen, Freibeträge oder Begünstigungen bestimmter Personen etc. vor. Die Lohn- und Gehaltsbuchführung dient der Ermittlung des steuer- und beitragspflichtigen Bruttoentgeltes von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie der Berechnung der gesetzlichen Abzugsbeträge. Inhalte: Weiterführende und vertiefende Kenntnisse der Bruttoentgeltermittlung, Berechnung gesetzlicher Abzugsbeträge, Lohnkontenführung sowie weitere zentrale Themen Dieser Kurs setzt Kenntnisse voraus, wie sie im Modul "Xpert Lohn und Gehalt (1)" vermittelt werden. EduMedia Kursbegleitmaterialien Vom Lernzielkatalog abgeleitet sind die Kursbegleitmaterialien, die der EduMedia Verlag erstellt (www.edumedia.de). Mit umfangreichem Lehr- und Praxisteil unterstützen die Bücher das Kursgeschehen. Sie sind nicht als Selbstlernbücher konzipiert, sondern begleiten den Kurs. Darüber hinaus dienen

3 Lernzielkatalog Xpert Lohn und Gehalt (2) Seite 3 sie zum Vorbereiten und Nachschlagen der Lerninhalte. Zur Prüfungsvorbereitung bietet EduMedia Übungen und Musterklausuren an. Bitte fragen Sie Ihren Bildungsanbieter vor Ort nach einer günstigen Sammelbestellung. Die Masterprüfungszentrale setzt die Verwendung der EduMedia Bücher im Kurs voraus. Prüfung Der Lernzielkatalog ist die verbindliche Grundlage sowohl für die Kursplanung und durchführung als auch für die Prüfungsvorbereitung. Die Prüfungen basieren auf dem Lernzielkatalog, der in der Regel jährlich aktualisiert wird. Daher ist es erforderlich, dass die Kursleitenden den jeweils aktuellen Lernzielkatalog als Basis ihrer Kurse verwenden. Welche Anforderungen in der Prüfung gestellt werden, veranschaulichen die Musterprüfungen. Die Xpert Prüfungsordnung gibt den Rahmen für die Durchführung der Prüfungen vor. Sie steht auf der Xpert Website unter der Rubrik Abschlüsse bereit. Die Prüfung für dieses Modul besteht aus Aufgaben, die in 180 Minuten zu bearbeiten sind und eine Auswahl der Inhalte des Lernzielkatalogs enthalten. Als Hilfsmittel dürfen ausschließlich die im Unterricht eingesetzten Arbeitsunterlagen - Manuskripte, Arbeitsblätter, Aufschriebe, Gesetze verwendet werden. Jede Prüfung wird von zwei Personen korrigiert; in Zweifelsfällen veranlasst die Prüfungszentrale eine Drittkorrektur. Über die bestandene Prüfung erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat mit erreichter Punktzahl und Endnote. Das Zertifikat Xpert Lohn und Gehalt (2) ist Teil der Xpert Abschlüsse Geprüfte Fachkraft Lohn und Gehalt (XB), Finanz- und Lohnbuchhalter/in (XB) und Xpert Master. Auf der Xpert Busines Website (www.xpert-business.eu) finden Sie eine aktuelle Übersicht aller Abschlüsse, in denen Ihr Kurs Verwendung finden kann. Copyright Das Copyright dieses Lernzielkatalogs liegt bei der Masterprüfungszentrale Xpert, Volkshochschulverband Baden-Württemberg. Sie dürfen den Lernzielkatalog im Rahmen von Xpert - Kursen und -Prüfungsvorbereitungen einsetzen (z. B. für Teilnehmende kopieren), ohne ihn zu verändern.

4 Lernzielkatalog Xpert Lohn und Gehalt (2) Seite 4 1. Gliederung des Lehrganges Tz. Inhalt UE Lohn und Gehalt (2) 54 1 Berücksichtigung besonderer Lohnbestandteile Ermittlung und Beurteilung von Arbeitslohn nach 3 EStG 1.2 Überlassung von Vermögensbeteiligungen und Aktienoptionen 1.3 Zuschläge im Rahmen des 3b EStG 1.4 Vergütung für Verbesserungsvorschläge und Erfindungen 1.5 Incentives / Belohnungen 1.6 Privatnutzung von Firmenfahrzeugen 1.7 Verpflichtung zum Steuerabzug 2 Ermittlung der gesetzlichen Abzugsbeträge in besondere Fällen 5,5 2.1 Nettolohnvereinbarung 2.2 Nachzahlung von Arbeitslohn 2.3 Rückforderung von Arbeitslohn und Fortbildungskosten 2.4 Zahlung an Hinterbliebene 2.5 Permanenter Lohnsteuerjahresausgleich 3 Pauschalversteuerung Möglichkeiten der Pauschalversteuerung 3.2 Pauschalierung der Lohnsteuer in besonderen Fällen ( 40 (1) EStG) 3.3 Pauschalierung der Lohnsteuer in der Land- und Forstwirtschaft ( 40a EStG) 3.4 Pauschalierung der Lohnsteuer bei bestimmten Zukunftssicherungsleistungen ( 40b (3) EStG) 4 Abfindungen Entlassungsabfindung 4.2 Abfindung von Pensionsansprüchen 5 Betriebliche Altersvorsorge und Zahlung von Betriebsrenten 4,5 5.1 Betriebliche Altersvorsorge 5.2 Kündigung der BAV und Auszahlung des Rückkaufswerts 5.3 Zahlung von Betriebsrenten 6 Besondere Abrechnungsgruppen 8,5 6.1 Vorstandsmitglieder von Aktiengesellschaften und Genossenschaften 6.2 Geschäftsführer einer GmbH 6.3 Beschäftigung von Familienangehörigen 6.4 Empfänger von Kurzarbeitergeld 6.5 Lohnabrechnung bei Heimarbeitern 6.6 Altersteilzeit 6.7 Geringfügig Beschäftigte im Privathaushalt 7 Lohnpfändung und Abtretung Verfahren einer Lohnpfändung / Abtretung 7.2 Pfändbarer Betrag

5 Lernzielkatalog Xpert Lohn und Gehalt (2) Seite 5 Tz. Inhalt UE 8 Sachverhalte Ausland Entsendung von Arbeitnehmern ins Ausland 8.2 Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer 9 Reisekosten 3,5 9.1 Vorliegen einer Auswärtstätigkeit 9.2 Steuerl. Anerkennung von Reisekosten In- und Ausland 9.3 Reisenebenkosten 10 Doppelte Haushaltsführung und Umzugskosten im In- und Ausland 10.1 Doppelte Haushaltsführung im In- und Ausland 10.2 Umzugskosten 11 Folgen von Fehlern in der Lohnabrechnung und Prüfung durch staatliche Stellen 11.1 Prüfungen des Arbeitgebers durch staatliche Stellen 11.2 Folgen von Fehlern in der Lohnabrechnung 3 1,5 12 Arbeiten des Arbeitgebers am Jahresende 1, Schwerbehinderte Menschen / Ausgleichsabgabe 12.2 Eintragungen auf der Lohnsteuerbescheinigung Allgemeine Hinweise: Sämtliche nachfolgend näher erläuterten Lernziele beinhalten bei den Lohnbestandteilen und Abrechnungsgruppen, dass die Meldungen zur Sozialversicherung Beitragsnachweise Lohnsteueranmeldung und die Lohnsteuerbescheinigungen ausgefüllt werden.

6 Lernzielkatalog Xpert Lohn und Gehalt (2) Seite 6 Nr. Stoff/Inhalt Lernziele Hinweise UE 1 Berücksichtigung besonderer Lohnbestandteile 1.1 Ermittlung und Beurteilung von Arbeitslohn nach 3 EStG Auslagenersatz steuerfreie Erstattung des AG für beruflich veranlasster Telekommunikationskosten, die mit privaten Einrichtungen des AN erbracht werden ermitteln Kundenbindungsprogramme (Bonuspunkte) als geldwerten Vorteil kennen Miles & More die Steuerfreigrenze und die Möglichkeit der Pauschalversteuerung und deren Folge für den Begünstigten kennen Payback wissen, dass für dienstlich erworbene Punkte immer lohnsteuerpflichtiger Arbeitslohn vorliegt Bahncard als Reisekostenersatz und als geldwerten Vorteil kennen Firmenkreditkarte Kreditkartengebühren der Firmenkreditkarte und dem Ersatz der Gebühren für die private Kreditkarte des Arbeitnehmers unterscheiden und beide rechtlich beurteilen und abwickeln Privatnutzung betrieblicher Telekommunikationseinrichtungen wissen, dass sich um eine Einrichtung des Arbeitgebers handeln muss Telearbeitsplatz (häuslich) wissen, welche Aufwendungen in welchem Umfang unter welchen Voraussetzungen lohnsteuerfrei ersetzt werden Fortbildungskosten begrifflich von Ausbildungskosten abgrenzen und die Voraussetzungen kennen, nach denen Fortbildungskosten steuerfrei ersetzt werden Gesetzliche Zukunftssicherungsleistungen / Sonderfall: Berufsständische Versorgungswerke Unterstützungsleistungen in besonderen Fällen die Verpflichtung des Arbeitgebers zur Zuschussleistung kennen und in der Lohnabrechnung abwickeln sowie auf der LSt-Bescheinigung ausweisen 600,- - Grenze anwenden Ergänzung zu LG1 Keine selbständige Feststellung der Punktewerte Hinweis auf Rückzahlungsklauseln, siehe auch Tz ,25

7 Lernzielkatalog Xpert Lohn und Gehalt (2) Seite 7 Nr. Stoff/Inhalt Lernziele Hinweise UE Trinkgelder wissen, wann Trinkgelder als freiwillig gelten und damit steuerfrei verbleiben und wann der AN einen Rechtsanspruch auf das Trinkgeld hat und damit dieses steuer- und beitragspflichtig ist Nebenberufliche Tätigkeit / Übungsleiterpauschbetrag 1.2 Überlassung von Vermögensbeteiligungen und Aktienoptionen Überlassung von Vermögensbeteiligungen im Rahmen des 19a EStG Überlassung von Aktien und Aktienoptionen (Stockoptions) 1.3 Zuschläge im Rahmen des 3b EStG wissen, dass es nach 3 Nr. 26 EStG für bestimmte Tätigkeiten für bestimmte Organisationen den Freibetrag gibt, wenn die Tätigkeit nicht hauptberuflich ausgeübt wird, in konkreten Fällen rechtlich beurteilen die gesetzlichen Regelungen kennen, als Einzelsachverhalte rechtlich beurteilen und abrechnen einfache Fälle abrechnen, Zufluss beachten, nach handelbaren und nicht handelbaren Optionsrechten unterscheiden Grundlohnberechnung wissen, welche Lohnbestandteile einzubeziehen und welche Arbeitszeiten zu berücksichtigen sind und berechnen Zuschläge für Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeit nebeneinander und neben Überstundenzuschlägen Mischzuschläge Zeitversetzte Auszahlung Pauschale Abschlagszahlungen 1.4 Vergütung für Verbesserungsvorschläge und Erfindungen steuerlich beurteilen und abrechnen steuerlich beurteilen und abrechnen, wissen, dass ggf. Fünftelungsmethode bei Steuerberechnung zu berücksichtigen ist ohne Ehrenamtsfreibetrag Vertiefung und Ergänzung zu Lohn und Gehalt (1) 1,0 2,0 0,25

8 Lernzielkatalog Xpert Lohn und Gehalt (2) Seite Incentives/Belohnungen Incentive-Reisen Incentive-Reisen und Dienstreisen Teilnahme an Händler- Incentive-Reisen Lohnsteuerliche Behandlung von Incentive-Reisen 1.6 Privatnutzung von Firmenfahrzeugen Kostenmethode Fahrtenbuch und Kostennachweise Berechnung des Nutzwertes mit der Kostenmethode Schätzwert als Sachbezug Besonderheiten der 1 %-Regelung Gelegentliche Nutzung bei 1 %-Regelung Kostendeckelung bei 1 %- Regelung Besonderheiten der Zuzahlung zur Dienstreise abgrenzen, steuerlich beurteilen und abrechnen den geldwerten Vorteil ermitteln, wissen, welche Anforderungen an ein Fahrtenbuch gestellt werden beachten, dass die Kosten brutto zu berücksichtigen sind, einschl. der Pauschalversteuerung der Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, die Zuzahlung des AN zu den Anschaffungskosten unterscheiden nach Verbuchung als Erlös oder Anschaffungskostenminderung beim AG und jeweils bei der Ermittlung des GwV berücksichtigen, wissen, dass bei der mtl. lfd. Lohnabrechnung vorab ein Schätzwert für die Kfz-Nutzung zu berücksichtigen ist und dass der Differenzbetrag bei Endabrechnung als sonstiger Bezug/ Einmalzahlung zu behandeln ist kennen und berechnen wissen, dass die Abwälzung der USt als Zuzahlung anzusehen ist und entsprechend abrechnen Abweichung zur AfA in der Finanzbuchhaltung Hinweis auf elektronisches Fahrtenbuch 0,25 2, Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte Privatnutzung bei Rufbereitschaft wissen, dass die Zuzahlung zur Anschaffung auf die Nutzungsdauer zu verteilen ist wissen, wann Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte vorliegen, den jeweiligen Wert ermitteln und in der Lohnabrechnung (Leasinglaufzeit bzw. max 6 Jahre)

9 Lernzielkatalog Xpert Lohn und Gehalt (2) Seite Mehrere regelmäßige Arbeitsstätten Keine regelmäßige Arbeitsstätte (Einsatzwechseltätigkeit) Verkauf von Firmenfahrzeugen an Arbeitnehmer 1.7 Verpflichtung zum Steuerabzug Steuerabzug durch den Arbeitgeber bei Leistungen von Dritten Rabatte als Lohnzahlungen durch Dritte Steuerliche Behandlung von Rabatten durch Dritte Sozialversicherungsrechtliche Behandlung von Rabatten durch Dritte umsetzen den Händlerverkaufspreis als den maßgebenden Wert kennen Verpflichtungen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer kennen, wissen, was der Arbeitgeber unternehmen muss, um seine Haftungsinanspruchnahme zu vermeiden, Mitteilungspflichten des Arbeitnehmers kennen, wissen, dass der Arbeitgeber die LSt einbehalten muss, wenn er an der Verschaffung der Preisvorteile mitgewirkt hat oder es sich um verbundene Unternehmen handelt, wissen, dass dies auch für Aktien und Optionsrechte verbundener Unternehmen (inländisch und ausländisch) gilt, vgl. hierzu auch 1.2 zur Rabattregelung abgrenzen 0,5 2 Ermittlung der gesetzlichen Abzugsbeträge in besonderen Fällen theoretische Grundlagen kennen, pauschale und individuelle Abgaben berechnen und inner- und außerhalb von Lohn- und Gehaltsabrechnungen abwickeln 2.1 Nettolohnvereinbarung die Berechnungsmethodik kennen und beschreiben ; wissen wie netto versteuerte Bezüge in Lohnund Gehaltsabrechnungen ausgewiesen werden 2.2 Nachzahlung von Arbeitslohn Nachzahlung von Arbeitslohn im laufenden Kalenderjahr Nachzahlung von Arbeitslohn für bereits abgelaufene Kalenderjahre Nachzahlung von Arbeitslohn für mehrjährige Tätigkeit Nachzahlung von Arbeitslohn an ausgeschiedene Arbeitnehmer steuer- und sozialversicherungsrechtlich beurteilen und abrechnen soweit nicht bereits in Lohn und Gehalt (1) enthalten muss nicht manuell abgerechnet werden! z. B. rückwirkende Lohnerhöhung aufgrund Tarifvertrag 5,5 0,5 1,5

10 Lernzielkatalog Xpert Lohn und Gehalt (2) Seite Rückforderung von Arbeitslohn und Fortbildungskosten Rückforderung von Arbeitslohn Rückforderung während des Beschäftigungsverhältnisses Rückforderung nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses Rückforderung von Fortbildungskosten oder von steuerfreiem Arbeitslohn 2.4 Zahlung an Hinterbliebene Zahlung von bereits erwirtschafteten Ansprüchen Zahlung von Sterbegeld 2.5 Permanenter Lohnsteuerjahresausgleich Voraussetzungen für einen permanenten Lohnsteuerjahresausgleich Ermittlung der Lohnsteuer steuer- und sozialversicherungsrechtlich (lfd. Arbeitslohn und Einmalzahlungen) beurteilen und abrechnen steuerlich und sozialversicherungsrechtlich beurteilen und abrechnen Voraussetzungen kennen, wissen, in welchen Fällen dieser zulässig ist, an einem einfachen Fall die Berechnungsmethodik darstellen bspw. Weihnachtsgeld bspw. Zuschläge nach 3b EStG oder nach DBA freigestelltem Arbeitslohn 1,5 1,0 1,0 3 Pauschalversteuerung soweit nicht bereits in Lohn und Gehalt (1) besprochen 3.1 Möglichkeiten der Pauschalversteuerung 3.2 Pauschalierung der Lohnsteuer in besonderen Fällen ( 40 EStG) Pauschalierung mit besonderen Steuersätzen ( 40 (1) EStG) Pauschalierung bei sonstigen Bezügen Pauschalierung bei Nacherhebung von Lohnsteuer die steuerlichen Vorschriften und die Folgen der Pauschalversteuerung für die Sozialversicherung kennen, die pauschalen Steuern berechnen die gesetzliche Regelungen kennen, wissen, dass die Pauschalversteuerung antragsgebunden ist, welche Besteuerungsgrundlagen für die Ermittlung des pauschalen Steuersatzes herangezogen werden, den Höchstbetrag der pauschal versteuerbaren Bezüge kennen als eine weitere Möglichkeit der Pauschalversteuerung kennen die Teilnehmer müssen keinen pauschalen Steuersatz selbständig berechnen 3,0 1,0

11 Lernzielkatalog Xpert Lohn und Gehalt (2) Seite Sozialversicherungsrechtliche Folgen der Pauschalierung mit besonderen Sätzen wissen, dass nach 40 (1) EStG versteuerte Bezüge sv-pflichtig sind Pauschalierung mit festen Steuersätzen ( 40 (2) EStG) 0, Gewährung von Erholungsbeihilfen die gesetzliche Regelung kennen und in einem einfachen Fall anwenden Übereignung von Personalcomputern Zuschuss zur Internetnutzung Pauschalierungsvoraussetzungen kennen und anwenden, von der steuerfreien privaten Nutzung betrieblicher Telekommunikationseinrichtungen abgrenzen 3.3 Pauschalierung der Lohnsteuer in der Land- und Forstwirtschaft ( 40a EStG) die gesetzlichen Regelungen müssen dargestellt und an einem einfachen Fall abgeprüft werden nur die gesetzliche Regelung darstellen, nicht problematisieren 0,5 3.4 Pauschalierung der Lohnsteuer bei bestimmten Zukunftssicherungsleistungen ( 40b (3) EStG) 0,5 Gruppenunfallversicherung beurteilen, welche Arten von Unfallversicherungen lohnsteuerpflichtig sind, in welchen Fällen die späteren Leistungen bzw. die Versicherungsbeiträge lohnsteuerpflichtig sind, die Voraussetzungen der Pauschalversteuerung kennen, die pauschalen Steuern berechnen, wissen, dass Pauschalversteuerung SV-Freiheit nach sich zieht 3.5 Pauschalierung nach 37b EStG Pauschalierungsvoraussetzungen kennen und anwenden Folgen in der SV kennen Arbeitnehmer und Dritte 0,5 4 Abfindungen steuer- und sozialversicherungsrechtlich beurteilen und abrechnen 4.1 Entlassungsabfindung wissen, dass die Entlassungsabfindung um bereits erwirtschaftete Ansprüche (z. B. anteiliges Weihnachtsgeld, Urlaubsabgeltung) bereinigt werden muss, steuerlich und sozialversicherungsrechtlich beurteilen 4 3,5

12 Lernzielkatalog Xpert Lohn und Gehalt (2) Seite Prüfung der Zusammenballung von Einkünften Verwendung für betriebliche Altersvorsorge (Vervielfältigung) Vervielfältigung bei Altfällen (Pauschalierung) Vervielfältigung bei Neufällen (Freibetrag) 4.2 Abfindung von Pensionsansprüchen wissen, dass die Fünftelungsmethode nur zur Anwendung kommt, wenn eine Zusammenballung von Einnahmen vorliegt und dies in konkreten Fällen beurteilen und anwenden wissen, dass Abfindungen oftmals auch zum Aufbau einer betrieblichen Altersversorgung verwendet werden und im Zusammenhang mit Abfindungen abrechnen, wissen, wann welche Vervielfältigung anwendbar ist und anwenden erkennen, dass es sich um keine nach 3 Nr. 9 EStG steuerbegünstigte Abfindung handelt, wissen, dass die Fünftelungsmethode u. U. zur Anwendung kommt 0,5 5 Betriebliche Altersvorsorge und Zahlung von Betriebsrenten 5.1 Betriebliche Altersversorgung Pensionszusage / Einzelzusage Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung die steuer- und sozialversicherungsrechtliche Behandlung der Beiträge kennen und abrechnen Pensionsfonds beurteilen und abrechnen Unterstützungskasse beurteilen und abrechnen Nicht kapitalgedeckte Pensionskassen wissen, in welchen Fällen eine Pauschalversteuerung von Beiträgen zu Pensionskassen steuerlich möglich ist Rückdeckungsversicherung die Rückdeckungsversicherung in Sinn und Zweck und ihrer steuerlichen Behandlung von der BAV bzw. Zukunftssicherungsleistung des Arbeitgebers abgrenzen soweit nicht bereits in Lohn und Gehalt (1) besprochen die Rückdeckungsversicherung in Sinn und Zweck und ihrer steuerlichen Behandlung von Direktversicherungen abgrenzen eine Unterscheidung zwischen einer Rückdeckungsversicherung und z. B. einer Direktversicherung ist oft anhand des Versicherungsvertrages allein schwierig 4,5 3,0

13 Lernzielkatalog Xpert Lohn und Gehalt (2) Seite Kündigung der BAV Rückabwicklung Rückkaufswert Unterschied zwischen Rückabwicklung und Auszahlung des Rückkaufswertes kennen und jeweils steuer- und sozialversicherungsrechtlich beurteilen und abrechnen 0,5 5.3 Zahlung von Betriebsrenten Lohnsteuerabzug bei Betriebsrenten Sozialversicherungsbeiträge für Betriebsrenten steuer- und sozialversicherungsrechtlich beurteilen und abrechnen, auch Zahlungen an Betriebsrentner mit Wohnsitz im Ausland Anwendung der besonderen LSt-Tabelle 1 6 Besondere Abrechnungsgruppen 6.1 Vorstandsmitglieder von Aktiengesellschaften und Genossenschaften Lohnsteuerl. Behandlung der Einkünfte von Vorständen Sozialversicherungsrechtliche Behandlung der Einkünfte von Vorständen Renten- und Arbeitslosenversicherung bei Vorständen einer Aktiengesellschaft Kranken- und Pflegeversicherung bei Vorständen einer Aktiengesellschaft Berufsgenossenschaftsbeiträge für Vorstände bei Vorständen einer Aktiengesellschaft 6.2 Geschäftsführer einer GmbH Steuerliche Behandlung von GmbH-Geschäftsführern Sozialversicherungspflicht für GmbH-Geschäftsführer Berufsgenossenschaftsbeiträge für GmbH-Geschäftsführer in lohnsteuer- und sozialversicherungsrechtlicher Hinsicht - ohne Beteiligung an der AG - mit Beteiligung an der AG nicht beherrschend beherrschend konkrete Fallgestaltungen beurteilen und abrechnen, Behandlung in der Berufsgenossenschaft beurteilen in lohnsteuer- und sozialversicherungsrechtlicher Hinsicht - Fremdgeschäftsführer - Gesellschafter, die gleichzeitig Arbeitnehmer sind ohne beherrschende Stellung mit beherrschender Stellung konkrete Fallgestaltungen beurteilen und abrechnen, Anwendung der besonderen LSt-Tabelle Vorstände AG 8,5 0,75 1,5

14 Lernzielkatalog Xpert Lohn und Gehalt (2) Seite Statusfeststellungsverfahren zur Sozialversicherungspflicht Vermögenswirksame Leistungen steuerrechtliche Besonderheiten, Ansprüche an Verträge und Gesellschafterbeschlüsse, wissen, dass für die steuerliche Anerkennung die Verträge vorab geschlossen sein müssen, Arbeitslohn und verdeckte Gewinnausschüttung voneinander abgrenzen, steuerliche Beurteilung von Beiträgen zur Berufsgenossenschaft, wissen, welche LSt-Tabelle anzuwenden ist Wissen, dass ein Ges-GF keine AN- Sparzulage erhalten kann und daher VWL als solche nicht geleistet werden könnnen Versteuerung von Tantiemen Abweichung vom Zuflussprinzip kennen 6.3 Beschäftigung von Familienangehörigen 6.4 Empfänger von Kurzarbeitergeld Bezug von Kurzarbeitergeld Vorliegen eines erheblichen Arbeitsausfalls Betriebliche und persönliche Voraussetzungen Auslage und Antrag auf Erstattung v. Kurzarbeitergeld Bezugsdauer und Höhe von Kurzarbeitergeld wissen, welche Voraussetzungen für die steuerliche bzw. sozialversicherungsrechtliche Anerkennung eines Beschäftigungsverhältnisses vorliegt, Statusfeststellungsverfahren kennen, Statuskennzeichen in der Meldung zur Sozialversicherung kennen KUG in einem einfachen Fall be- und abrechnen (ohne Urlaub, ohne Krankheit, ohne Feiertag) den Verfahrensweg erläutern, die Abwicklung mit der Arbeitsagentur beschreiben, die grundlegenden Voraussetzungen für die Genehmigung von Kurzarbeit durch die Arbeitsagentur darstellen / die Voraussetzungen lediglich auflisten steuer- und sozialversicherungsrechtlich beurteilen, Zufluss mit Gutschrift in den Büchern bei Bilanzerstellung oder zum Zeitpunkt der Verpflichtung zur Bilanzerstellung 0,25 2,0

15 Lernzielkatalog Xpert Lohn und Gehalt (2) Seite Steuern und Sozialversicherungsbeiträge bei Kurzarbeit Arbeitgeberzuschuss zum Kurzarbeitergeld 6.5 Lohnabrechnung bei Heimarbeitern Steuer- und Sozialversicherungsrechtliche Behandlung von Heimarbeitern Vergütung und Lohnabrechnung für Heimarbeiter Soll- und Istentgelt ermitteln, KUG anhand der Tabelle ermitteln, zusätzliche Beiträge des Arbeitgebers zur Sozialversicherung ermitteln, Progressionsvorbehalt kennen / Eintragung auf der LSt-Bescheinigung kennen steuer- und sozialversicherungsrechtlich beurteilen wissen, was ein Heimarbeiter ist wissen, dass für ab 2009 Heimarbeiter der allgemeine KV-Beitragssatz gilt, obwohl keine Entgeltfortzahlung des Arbeitgebers im Krankheitsfall zu leisten ist wissen, dass Heimarbeiter besondere Vergütungsansprüche haben, die einzelnen Lohnarten lohnsteuerund sozialversicherungsrechtlich beurteilen und in einer Lohn- und Gehaltsabrechnung abrechnen 6.6 Altersteilzeit die wesentlichen Grundzüge kennen und in einem einfachen Fall abrechnen Förderung von Altersteilzeit Halbierung der Arbeitszeit Insolvenzsicherung bei Altersteilzeit Berechnung des Aufstockungsbetrages Steuer- und sozialversicherungsrechtliche Behandlung von Altersteilzeitarbeit 6.7 Geringfügig Beschäftigte im Privathaushalt die Voraussetzungen für die Erstattung von Arbeitsagentur kennen berechnen die Sozialabgaben des Arbeitgebers berechnen, Progressionsvorbehalt u. Eintragung auf der LSt-Bescheinigung kennen wissen, dass es sich um eine haushaltsnahe Dienstleistung handeln muss, damit eine geringfügige Beschäftigung im Privathaushalt vorliegt zum Telearbeitsplatz abgrenzen nicht problematisieren ohne Störfälle bspw. Reinigungs-, Haus-, Gartenarbeiten, Kinderbetreuung, Zubereitung von Mahlzeiten etc Steuern und Sozialabgaben Beiträge berechnen Besonderheit: Sachbezüge sind sozialversicherungsfrei Haushaltsscheckverfahren Verfahren kennen, beschreiben, abwickeln ohne Ausfüllen des Haushaltsschecks 1,0 2,5 0,5

16 Lernzielkatalog Xpert Lohn und Gehalt (2) Seite 16 7 Lohnpfändung und Abtretung 7.1 Verfahren einer Lohnpfändung / Abtretung Eine Lohnpfändung abwickeln und in einer Lohn- und Gehaltsabrechnung abrechnen den Verfahrensablauf einer Lohnpfändung beschreiben hinsichtlich Rangfolge und Drittschuldnererklärung sowie von einer Abtretung unterscheiden 2,0 0, Pfändbarer Betrag Pfändbare, unpfändbare und bedingt pfändbare Bezüge kennen, auch Unterscheidung zu Unterhaltspfändungen, die Pfändungstabelle anwenden Pfändung / Abtretung in der Lohnabrechnung berechnen und darstellen 1,25 8 Sachverhalte Ausland 5,0 8.1 Entsendung von Arbeitnehmern ins Ausland Besteuerung von Auslandstätigkeit Besteuerung nach Doppelbesteuerungsabkommen Besteuerung ohne Doppelbesteuerungsabkommen die grundlegenden Bestimmungen kennen und anwenden, Arbeitslohn steuerlich in einem konkreten Fall nach vereinbarten Arbeitstagen aufteilen ohne Besonderheiten bei Lehrern, Studenten, Schülern 2, Auslandstätigkeitserlass Grenzgänger / Grenzpendler Sozialversicherung bei Auslandstätigkeit 8.2 Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer Papiere ausländischer Arbeitnehmer Aufenthaltsgenehmigung Arbeitserlaubnis Arbeitsberechtigung Zustimmungsfreie Beschäftigungen das sozialversicherungsrechtliche Territorialprinzip, die Prinzipien der Ausstrahlung kennen in der Lohnabrechnung abwickeln die verschiedenen Papiere den Arbeitnehmer aus EU- bzw. Nicht-EU- Ländern zuordnen Verbindungsstelle Ausland der Krankenkassen 2,5

17 Lernzielkatalog Xpert Lohn und Gehalt (2) Seite Lohnsteuer für ausländische Arbeitnehmer Verpflichtung zum Lohnsteuerabzug bei ausländischen Arbeitnehmern Unbeschränkte und beschränkte Steuerpflicht Ausländer mit Wohnsitz in Deutschland Ausländer mit Wohnsitz im Ausland Grenzgänger / Grenzpendler Sozialversicherungsrechtliche Behandlung ausländischer Arbeitnehmer Sozialversicherungsbeiträge für ausländische Arbeitnehmer Mitnahme von Versicherungszeiten und Leistungsansprüchen in der Arbeitslosenversicherung wissen, dass ein inländischer Arbeitgeber zur Einbehaltung von Lohnsteuer verpflichtet ist, Ausnahmeregelungen Grenzgänger kennen und in einem einfachen Fall anwenden, wissen, dass der inländische Arbeitgeber bei einem ausländischen Arbeitnehmer mit Tätigkeitsort und Wohnort im Ausland keine Steuern einbehalten muss, wissen, dass der inländische Arbeitgeber auch bei Lohnzahlungen durch Dritte z. B. dem ausländischen verbundenen Unternehmen LSt einbehalten muss, vgl. hierzu auch 7.1 Aufteilung der Bezüge nach Arbeitstagen und 1.2 Vermögensbeteiligung sozialversicherungsrechtlich beurteilen, das sozialversicherungsrechtliche Territorialprinzip, die Prinzipien der Ausstrahlung kennen 9 Reisekosten unter Beachtung der steuerrechtlichen Vorschriften inner- und außerhalb von Lohn- und Gehaltsabrechnungen abrechnen und abwickeln einschließlich der Behandlung und Abwicklung von Reisekosten, die die steuerfreien Höchstbeträge übersteigen (individuelle und pauschale Versteuerung) 9.1 Wann liegt eine Auswärtstätigkeit vor? Prüfung der beruflichen Veranlassung Definition der regelmäßigen Arbeitsstätte Prüfung der begrenzten Abwesenheitsdauer 9.2 Steuerl. Anerkennung von Reisekosten In- und Ausland Grundlagen der beruflichen Veranlassung, auch bei Teilnahme von Ehegatten kennen und beruflich veranlasste Reisekosten ermitteln, zu Incentive abgrenzen definieren und beurteilen Prüfen und beurteilen der Reisekostenersatz bei inländischen Auswärtstätigkeiten wurde in Lohn und Gehalt (1) großteils besprochen einschl. Eintrag auf der Lohnsteuerbescheinigung 3,5 2,0 1,25

18 Lernzielkatalog Xpert Lohn und Gehalt (2) Seite Fahrtkosten Einzelnachweis der Pkw-Kosten Dreimonatsfrist bei Verpflegungsmehraufwendungen die Berechnungsgrundsätze kennen und in einem einfachen Fall abrechnen Prüfen und beurteilen, auch Unterbrechung und Neubeginn Verpflegungsmehraufwendungen bei Auslandsreisen ermitteln und abrechnen, Auslandstagegelder, auch bei Einreise- und Ausreisetag, sowie bei Flugund Schiffsreisen ermitteln und abrechnen Übernachtungskosten ermitteln und abrechnen Unentgeltliche Gestellung der Unterkunft durch den Arbeitgeber oder durch Dritte Übernachtungskosten bei Auslandsreisen kennen und beurteilen Auslandspauschalen anhand der entspr. Tabelle anwenden, wissen, wie der Frühstückanteil bei Hotelrechnungen aus dem Ausland zu behandeln ist ohne Kaufkraftausgleich bei Auslandsübernachtungen kann davon ausgegangen werden, dass sie keine Kosten für das Frühstück enthalten, wenn diese nicht ausgewiesen sind 9.5 Reisenebenkosten beurteilen und abrechnen Ergänzung zu Lohn und Gehalt (1): bspw Ersatz für Währungsverluste Auslandskrankenversicherung Waschen von Wäsche während längerer Auslandsreise Reisegepäckversicherung Visagebühren Kosten für Impfungen 0,25 10 Doppelte Haushaltsführung und Umzugskosten 10.1 Doppelte Haushaltsführung im In- und Ausland Anerkennung einer doppelten Haushaltsführung Eigener Hausstand wissen, unter welchen Voraussetzungen eine doppelte Haushaltsführung steuerlich anerkannt wird, wissen, in welchen Fällen ein bzw. kein eigener Hausstand vorliegt beachten, dass ohne 3 1,5

19 Lernzielkatalog Xpert Lohn und Gehalt (2) Seite Zusätzliche Wohnung Berufliche Veranlassung Ersatzleistungen bei der doppelten Haushaltsführung Erstattung von Fahrtkosten Erstattung von Telefonkosten Erstattung von Verpflegungsmehraufwendungen Erstattung von Übernachtungskosten Eintragung auf der Lohnsteuerbescheinigung wissen, welche Kosten und in welcher Höhe Erstattungen durch den Arbeitgeber möglich sind, auch Nutzung eines Firmenfahrzeuges für Familienheimfahrten beurteilen und abrechnen, beachten, dass für steuerpflichtige Verpflegungsmehraufwendungen die pauschale Versteuerung nach, 40 (2) EStG nicht möglich ist kennen 10.2 Umzugskosten beurteilen und abrechnen Vorhandensein eines eigenen Hausstandes keine steuerfreien Ersatzleistungen möglich sind 1, Berufliche Veranlassung als Voraussetzung wissen, wann eine berufliche Veranlassung gegeben ist Kostenersatz bei Inlandsumzügen Erstattung von Beförderungsauslagen Erstattung von Reisekosten Erstattung doppelter Mietzahlungen Erstattung von Maklergebühren Erstattung von Unterrichtskosten für die Kinder Erstattung von Anschaffungskosten technischer Geräte Pauschalbetrag für sonstige Umzugsauslagen Kostenersatz bei Auslandsumzügen Kostenersatz für technische Geräte Pauschalbeträge bei Auslandsumzügen 10.3 Umzug im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung wesentliche Kosten kennen, die auf Nachweis erstattet werden, pauschalen und deren Höhe kennen und abrechnen wissen, in welchen Fällen ein Auslandsumzug im Sinne des Steuerrechts überhaupt vorliegt wesentliche Kosten kennen, die auf Nachweis erstattet werden, Pauschalen und deren Höhe kennen und abrechnen wesentliche Kosten kennen, die erstattet werden es wird kein Detailwissen des Bundesumzugskostengesetzes gefordert nur Grundsätze ohne Detailwissen

20 Lernzielkatalog Xpert Lohn und Gehalt (2) Seite Folgen von Fehlern in der Lohnabrechnung und Prüfung durch staatliche Stellen 11.1 Prüfungen des Arbeitgebers durch staatliche Stellen Prüfung durch das Finanzamt Umfang und Prüfungszeiträume einer Lohnsteueraußenprüfung Mitwirkungspflichten des Arbeitgebers Rechte des Arbeitgebers bei einer Lohnsteueraußenprüfung Inanspruchnahme und Rechtsbehelfe des Arbeitgebers Prüfung durch die Rentenversicherungsträger Intervall, Umfang und Ankündigung der Betriebsprüfung Mitwirkungspflichten des Arbeitgebers Ergebnis und mögliche Konsequenzen einer Betriebsprüfung Prüfung durch die Berufsgenossenschaft 11.2 Folgen von Fehlern in der Lohnabrechnung Steuerrechtliche Folgen Lohnsteuerhaftung Verjährung, der zu wenig einbehaltenen Lohnsteuer Sozialversicherungsrechtliche Folgen Beitragsschuldner und Erstattungsberechtigte Verjährung von Ansprüchen auf Sozialversicherungsbeiträge wissen, wer was überprüft Ablauf, Rechte und Pflichten des Arbeitgebers und der prüfenden staatlichen Stelle kennen Ablauf, Rechte und Pflichten des Arbeitgebers und der prüfenden staatlichen Stelle kennen Ablauf, Rechte und Pflichten des Arbeitgebers und der prüfenden staatlichen Stelle kennen wissen, wer Schuldner der Lohnsteuer ist, wann der Arbeitgeber für die Lohnsteuer haftet gesetzliche Lastenverschiebung im Sozialversicherungsrecht kennen, die Folgen von unrichtigen Angaben des AN kennen 1,5 0,75 0,75

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