Kommunikation für Menschen. Olten Dipl.-Reha-Päd. Tobias Bührs

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Kommunikation für Menschen. Olten Dipl.-Reha-Päd. Tobias Bührs"

Transkript

1 Kommunikation für Menschen mit Aphasie Olten Dipl.-Reha-Päd. Tobias Bührs

2 Unterstützte Kommunikation Als Unterstützte Kommunikation: werden alle pädagogischen und therapeutischen Hilfen bezeichnet, die Personen ohne oder mit erheblich eingeschränkter Lautsprache zur Verständigung angeboten werden. Wilken (2002)

3 Unterstützende Möglichkeiten Nicht-elektronische Hilfsmittel Elektronische Hilfsmittel

4 Kommunikation durch

5 Ziel von Unterstützter Kommunikation Das primäre Ziel von Maßnahmen der Unterstützten Kommunikation ist es, nichtsprechende Menschen aus ihrer kommunikativen Isolation zu befreien. Kommunikation soll für nichtsprechende Menschen nicht zu einem permanenten Frusterlebniswerden,[ ]. Braun (1995)

6 Unterstützende Möglichkeiten Partizipation in Therapie steigern Kommunikationsmöglichkeiten erleichtern und effektiver gestalten Partizipation in sozialen Rollen und Aktivitäten unterstützen

7 Meinungen aus der Praxis zum Einsatz von Unterstützter Kommunikation (UK) UK ist im besten Fall ein Übergang und im schlimmsten Fall eine letzte Möglichkeit. UK blockiert die Rückkehr der Sprache. Keine UK, wenn etwas Lautsprache vorhanden ist. UK ist kein Teil der Sprachtherapie.

8 UK ist im besten Fall ein Übergang und im schlimmsten Fall eine letzte Möglichkeit Pflaster zum Verdecken der Kommunikationsproblemebis Sprache zurückkehrt oder erst, wenn alle anderen Kommunikationsmethoden erfolglos sind. Jeder nutzt UK, die je nach Funktionalität der Sprache und dem Umfeld variieren. (Kino, Fremdsprache, Kinder, etc.) Teil des multimodalen, vertrauten Kommunikationssystems

9 UK blockiert die Rückkehr der Sprache Jeder versucht Sprache zurück zu erlangen. Zuvor gewohnt, effektiv und effizient über Lautsprache zu kommunizieren. Bedenken sollten nicht vernachlässigt werden.

10 UK blockiert die Rückkehr der Sprache Forschungsergebnisse Millar, Light & Schlosser (2006): Erhöhung der Sprachproduktion 89% Keine Veränderung der Sprachproduktion 11% Verringerung der Sprachproduktion 0% Sachse & Boenisch (2001): Deutlich verbessert 37% Mittelmäßig verbessert 20% Geringfügig verbessert 23% Unverändert 17% Geringfügig verschlechtert 3%

11 UK blockiert die Rückkehr der Sprache Mögliche Ursachen für die Verbesserung Kommunikationseffekte: Anstieg persönlicher Beteiligung an Gesprächen und Möglichkeiten Motorische Auswirkungen Verringert körperliche Anforderungen und mindert Sprechdruck Auditive Auswirkungen Unmittelbare Produktion durch Kommunikationshilfe Erhöhte Beständigkeit/Qualität des Sprachmodels Verbindung von Zeichen mit Sprache

12 Keine UK, wenn etwas Lautsprache vorhanden ist. Gebärden und Lauten können im engeren Umfeld erfolgreich sein. Wie wird mit unbekannten Personen kommuniziert? Führt zu einer Abhängigkeit und hindert den Aufbau von Beziehungen Die Abhängigkeit vom Kontext kann durch Einsatz von UK als Teil des gesamten Kommunikationssystems verringert werden

13 UK ist kein Teil der Sprachtherapie. Folgerung des Patienten, wenn UK in Therapie nicht sinnvoll und konsequent angeboten wird. UK-Therapie ist auch Teil der Sprachtherapie im Sinne von Nutzung einer alternativen und unterstützenden Kommunikationsmethode Sichtweise wird in aktueller Literatur (Dupuis 2005; Giel & Liehs 2010) verstärkt gefordert.

14 Mögliche Folgen bei fehlenden oder unpassenden Einsatz von UK Zunehmende Frustration in Kommunikation bei Person selbst und Kommunikationspartnern Depression und/oder Abgrenzung aus der Gesellschaft. Ablehnung von UK, wenn zuletzt präsentiert.

15 Entgegenwirken der möglichen Folgen Ermutigung und Entwicklung von multimodaler Kommunikation Kommunikationspartner kann durch eigenen Einsatz von multimodaler Kommunikation zu dieser ermutigen. Kommunikationspartner nutzt auch die UK-Methode

16 Entgegenwirken der möglichen Folgen Einsatz von UK von Beginn der Sprachtherapie und über gesamte Behandlung hinweg. Nicht erst als letztes Mittel anbieten. Vielseitiges Angebot zu verschiedenen Zeitpunkten bieten. Einführung über gesamte Behandlung bietet große Chancen zur erfolgreichen Nutzung und Steigerung der Zufriedenheit Teil der Therapie

17 Die Einführung von UK in die Aphasietherapie sollte nicht als letzte Möglichkeit der Rehabilitation angesehen, sondern in den gesamten Prozess integriert werden. Ansel& Weinrich, 2002

18 Entgegenwirken der möglichen Folgen Mit UK zurück in die Gesellschaft Häufig veränderte soziale Rollen und Beziehung zu anderen. Wunsch nach Wiedererlangen der Sprache zur einfachen und deutlichen Kommunikation und Rückkehr in alte soziale Rollen und Beziehungen. Da UK nicht vom Sprechen abhält, könnte dies die Rückkehr in alte soziale Rollen ermöglichen.

19 Wie können Menschen mit Aphasie in ihrer Kommunikation unterstützt werden?

20 Bedürfnisse Besondere Bedürfnisse Alltägliche Aktivitäten Erzählen

21 Erzählen Geschichten über uns und andere Erzählen Erzählen von Geschichten Beziehungen pflegen und knüpfen Möglichkeit sich darzustellen Zu sozialer Nähe motivieren Wir erzählen häufig Geschichten und Erlebnisse über uns und andere.

22 Alltägliche Aktivitäten Aktivitäten eines Tages/Woche/Monat, Alltägliche Aktivitäten die vielen Menschen vertraut sind Familie begrüßen Post verschicken Bankgeschäfte Kochen oder Einkaufen Beim Essen plaudern Über aktuelle Ereignisse sprechen Meinungen äußern Alltägliche Aktivitäten sind bei vielen Menschen IDENTISCH

23 Besondere Bedürfnisse Besondere Bedürfnisse Sind von Person zu Person Unterschiedlich Schmerzen oder körperliche Bedürfnisse mitteilen Gefühle äußern (z.b. Trauer) Hilfe einfordern Anweisungen geben Vorbereitete Mitteilungen (z.b. Rede, Gebet) Über spezielle Interessen reden (z.b. Finanzen, Klatsch & Tratsch, Berühmtheiten, Sport) Besondere Bedürfnisse sind INDIVIDUELL

24 Stärken Lebenserfahrungen und Weltwissen Visuelles Verarbeiten/Erinnern Kognitive Fähigkeiten Unterstützung in der Kommunikation

25 Stärken ausnutzen und Bedürfnisse ernst nehmen

26 Erzählen

27 Szenenfotos Erzählen

28 Fotoseiten und Fotoalben Erzählen

29 Kalender Erzählen

30 Alltägliche Aktivitäten

31 Häufige Aussagen Alltägliche Aktivitäten

32 Aktivität: Kochen Alltägliche Aktivität Alltägliche Aktivitäten

33 SchnelleAussagen Frau M: Wollen wir heute Abend zusammen kochen? Herr M: OK! Ja! Alltägliche Aktivitäten

34 Meine Phrasen Frau M: Wie wäre es mit Kartoffelsuppe? Herr M: Igitt! Ich mag das nicht. Ich finde es blöd. Alltägliche Aktivitäten

35 Frau M: Was möchtest du denn? Herr M: Salat! Tastaturen Alltägliche Aktivitäten

36 Frau M: Was brauchen wir alles? Wortlisten Herr M: Kopfsalat, Mais, Karotte, Paprika. Alltägliche Aktivitäten

37 Kombination von Angeboten Angebote sollten nach Möglichkeit kombiniert werden Natürlichere und vollständigere Interaktion Erfolgreiche alltägliche Interaktion UND Besondere Bedürfnisse Alltägliche Aktivitäten Erzählen Wiederherstellung von Kommunikations-sowie Lese-und Schreibfähigkeiten

38 Mögliche Gewinne durch UK Verständlicher kommunizieren Gewünschte Aussage mitteilen Mit weniger bekannten Personen kommunizieren Aussagen mitteilen, die untypisch für eine bestimmte Situation sind Unabhängiger Kommunizieren Von anderen als ein fähiger Kommunikationspartner wahrgenommen werden Längere und intensivere Gespräche führen Sprachliche und kommunikative Fähigkeiten erweitern. UK kann eine entscheidende Rolle in der Rehabilitation nach neurologischer Erkrankung zukommen.

39 Ein langes Warten, ob sich die natürliche Sprache wieder ausreichend erholt, ist nicht hilfreich, da in diesem Zeitraum Eindrücke und Erfahrungen gemacht werden, die sich auf das restliche Leben auswirken können. In Anlehnung an Beukelman, Garrett & Yorkston(2007)

40 Literatur ANSEL, B. & WEINRICH, M. (2002). Computerized Approached to Communication Retraining After Stroke. Current Atherosclerosis Reports, 4 ( ) BEUKELMAN, D., GARRETT, K., & YORKSTON, K. (2007). Augmentative communication strategies for adults with acute or chronic medical conditions. Baltimore: Paul H. Brookes Publishing. BRAUN, U. (1995). Unterstützte Kommunikation Ein Weg aus der Isolation nichtsprechender Menschen. In: Forum Logopädie, 9, 4, 7-12 DUPUIS, G. (2005).Unterstützte Kommunikation und Sprachtherapie. In J. Boenisch (Hg.). Leben im Dialog. Karlsruhe: von-loeper-literaturverlag, GIEL, B. & LIEHS, A. (2010). Unterstützte Kommunikation als Bestandteil von Sprachtherapie. In: Unterstützte Kommunikation, 2, 6-11 MILLAR, D., LIGHT, J., & SCHLOSSER, R. (2006). The impact of augmentative and alternative communication intervention on the speech production of individuals with developmental disabilities: A research review. Journal of Speech, Language and Hearing Research. 49: ROMSKI, M., SEVCIK, R., & PATE, J. (1988). The establishment of symbolic communication in persons with severe retardation. Journal of Speech and Hearing Disorders, 53, SACHSE, S. & BOENISCH, J., (2001). Auswirkungen von Kommunikationshilfen auf die körpereigenen Kommunikationsfähigkeiten kaum und nichtsprechender Menschen. In: ISAAC (Hrsg.): Forschung und Praxis der Unterstützten Kommunikation. Karlsruhe: Von Loeper-Verlag, WILKEN, E. (2002). Unterstützte Kommunikation. Stuttgart: Kohlhammer

41 DynaVox Materialkiste Didaktische Anregungen und Materialien zum Einsatz der Geräte, Artikel zur UK und Aphasie, Unterstützende Materialien für den Einsatz der DynaVox Geräte für Menschen mit Aphasie.

42 DynaVox Materialkiste

43 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit DynaVox Materialkiste

UK ist für alle da! Teilhabe und Lebensqualität durch Kommunikation: UK für dauerbeatmete Kinder und Jugendliche

UK ist für alle da! Teilhabe und Lebensqualität durch Kommunikation: UK für dauerbeatmete Kinder und Jugendliche UK ist für alle da! Teilhabe und Lebensqualität durch Kommunikation: UK für dauerbeatmete Kinder und Jugendliche Unterstützte Kommunikation? Was ist UK? Wer braucht UK? Welche Methoden und Hilfsmittel

Mehr

Workshop Unterstützte Kommunikation

Workshop Unterstützte Kommunikation Workshop Unterstützte Kommunikation 12.06.2008 Selbsterfahrung Selbsterfahrung Rot: ein junger Erwachsener (wie du und ich). Er/Sie kann mit dem Finger auf die Tafel zeigen und den Kopf bewegen. Gelb:

Mehr

Unterstützte Kommunikation

Unterstützte Kommunikation Unterstützte Kommunikation Michael Wahl Humboldt-Universität zu Berlin Institut für Rehabilitationswissenschaften Rehabilitationstechnik / Neue Medien Friedrichshainer Kolloquium 2015 Technologien in Habilitation

Mehr

REHAVISTA Anbahnungstage 2010

REHAVISTA Anbahnungstage 2010 Was Sie erwartet... REHAVISTA Anbahnungstage 2010 1. Vorstellung REHAVISTA 2. Überblick Unterstützte Kommunikation UK 3. Kommunikationsanbahnung ein mögliches Konzept 4. Fragen und Diskussion Firmenverbund

Mehr

Unterstützte Kommunikation

Unterstützte Kommunikation Unterstützte Kommunikation Christina Knobel Institut Integration und Partizipation, HSA, FHNW christina.knobel@fhnw.ch Unterstützte Kommunikation zielt auf die Verbesserung der kommunikativen Situation

Mehr

Handout- Partner von kommunikationsbeeinträchtigten Menschen im Alltag

Handout- Partner von kommunikationsbeeinträchtigten Menschen im Alltag Handout- Partner von kommunikationsbeeinträchtigten Menschen im Alltag Von Vera M. Jonker, Margriet J.M. Heim heliomare, Holland, 1994 COCP Communictieve Ontwikkeling van niet-sprekende kinderen en hun

Mehr

Unterstützte Kommunikation - Externe (nichtelektronische) Kommunikationsformen

Unterstützte Kommunikation - Externe (nichtelektronische) Kommunikationsformen Unterstützte Kommunikation - Externe (nichtelektronische) Kommunikationsformen Es begrüßt Sie Sln Beate Buntenkötter 1 Kommunikationsformen Körpereigene Kommunikationsformen Externe Kommunikationsformen

Mehr

Irene Leber Unterstützte Kommunikation mit jungen Kindern

Irene Leber Unterstützte Kommunikation mit jungen Kindern mit jungen Kindern Symposium Frühförderung Stuttgart 2017 Gesellschaft für e.v. mit jungen Kindern Viele Menschen unter uns können sich nicht ausreichend über die Lautsprache verständigen Mit Symbolen

Mehr

UK bei Erwachsenen - Beispiele aus der Lebenshilfe Vorarlberg. UK bei Erwachsenen - Beispiele aus der Lebenshilfe Vorarlberg

UK bei Erwachsenen - Beispiele aus der Lebenshilfe Vorarlberg. UK bei Erwachsenen - Beispiele aus der Lebenshilfe Vorarlberg aus der Lebenshilfe Vorarlberg IKT-Forum Linz 07.+08.07.2008 aus der Die besondere Situation erwachsener Menschen ohne Lautsprache meistens wenig Erfahrung in der Dialogführung Eigene Kommunikationsstrategien

Mehr

Unterstützte Kommunikation (UK)

Unterstützte Kommunikation (UK) Unterstützte Kommunikation (UK) 1. Leitidee Ich kann nicht sprechen, aber ich habe viel zu sagen! Kommunikation ist lebensnotwendig, da sie zu den Grundbedürfnissen eines jeden Menschen zählt. Sie stellt

Mehr

Boardmaker v.6: Von der Theorie zur Praxis

Boardmaker v.6: Von der Theorie zur Praxis Boardmaker v.6: Von der Theorie zur Praxis Referentin Enid Hurtado Sonderpädagogin Mayer-Johnson, LLC enid@mayer-johnson.com Was Sie erwartet Visuelle Unterstützung Was, Warum und Wie Boardmaker-Angebote

Mehr

Dialogdiagnostik für aphasische Menschen und ihre primäre Bezugsperson. Name der primärbetroffenen Person: (aphasische Person)

Dialogdiagnostik für aphasische Menschen und ihre primäre Bezugsperson. Name der primärbetroffenen Person: (aphasische Person) Dialogdiagnostik für aphasische Menschen und ihre primäre Bezugsperson Teil 2: Befragung Datum: Name der primärbetroffenen Person: (aphasische Person). Name der sekundärbetroffenen Person: (Bezugsperson).

Mehr

UNTERSTÜTZTE KOMMU- NIKATION

UNTERSTÜTZTE KOMMU- NIKATION UNTERSTÜTZTE KOMMU- NIKATION an der Heilpädagogischen Schule Flawil Leitfaden (Vom SFT genehmigt: 16. 3. 05) (Stand: 18. 3. 2005) 1 Inhaltsverzeichnis 1 EINLEITUNG 3 1.1 DEFINITION KOMMUNIKATION 3 1.2

Mehr

Herzlich Willkommen. Unterstützte Kommunikation. - auch ohne Lautsprache zu Wort kommen -

Herzlich Willkommen. Unterstützte Kommunikation. - auch ohne Lautsprache zu Wort kommen - Herzlich Willkommen...zu einer kleinen Einführung in die... Unterstützte Kommunikation - auch ohne Lautsprache zu Wort kommen - Uli Fischer (eine überarbeitete Präsentation von A. Rottler, Referentin an

Mehr

Beobachtungsbogen zu kommunikativen Fähigkeiten

Beobachtungsbogen zu kommunikativen Fähigkeiten Lehrstuhl für Geistigbehindertenund Verhaltensgestörtenpädagogik Ludwig-Maximilians-Universität München Department für Pädagogik und Rehabilitation Beobachtungsbogen zu kommunikativen Fähigkeiten Name

Mehr

Die Selbstbeurteilung als Methode zur Erfassung der Kommunikationsfähigkeit bei Aphasie

Die Selbstbeurteilung als Methode zur Erfassung der Kommunikationsfähigkeit bei Aphasie Die Selbstbeurteilung als Methode zur Erfassung der Kommunikationsfähigkeit bei Aphasie Aktuelle Situation in der Aphasiediagnostik Verfahren beurteilen meist die Störungsebene; Bereiche Aktivität und

Mehr

Katrin Otto / Barbara Wimmer Unterstützte Kommunikation Ein Ratgeber für Eltern, Angehörige sowie Therapeuten und Pädagogen

Katrin Otto / Barbara Wimmer Unterstützte Kommunikation Ein Ratgeber für Eltern, Angehörige sowie Therapeuten und Pädagogen Katrin Otto / Barbara Wimmer Unterstützte Kommunikation Ein Ratgeber für Eltern, Angehörige sowie Therapeuten und Pädagogen Ratgeber für Angehörige, Betroffene und Fachleute herausgegeben von Prof. Dr.

Mehr

Unterstützte Kommunikation

Unterstützte Kommunikation Unterstützte Kommunikation Manchmal sprechen Menschen mit mir, als ob ich noch ein kleines Kind bin. Vielleicht denken sie, weil ich nicht sprechen kann, dass ich sie auch nicht verstehen kann. Aber das

Mehr

Einfache Bewegungsstörung im komplexen Alltag. wie können wir ihr begegnen. Ida Dommen Nyffeler, Ltg. Therapien Rehabilitation

Einfache Bewegungsstörung im komplexen Alltag. wie können wir ihr begegnen. Ida Dommen Nyffeler, Ltg. Therapien Rehabilitation Einfache Bewegungsstörung im komplexen Alltag wie können wir ihr begegnen Ida Dommen Nyffeler, Ltg. Therapien Rehabilitation einfache Bewegungsstörung komplexer Alltag Akinese (Verlangsamung der Bewegungsabläufe)

Mehr

Fortbildungen und Workshops 2015

Fortbildungen und Workshops 2015 Fortbildungen und Workshops 2015 bei LogBUK Rosenheim Januar: Therapeutische Möglichkeiten und Ziele im Sinnesraum Freitag,16.Januar 13.30 17.30 5 Fobipunkte 90,- Snoezel- und weiße Räume sind bekannt

Mehr

SalutogeneKommunikation mit langwierig Erkrankten

SalutogeneKommunikation mit langwierig Erkrankten SalutogeneKommunikation mit langwierig Erkrankten 47. DEGAM-Kongress in München 13.09.2013: S3-WS1: Chronisch körperlich Kranke mit depressivem Beziehungsmuster Handlungsempfehlungen für die hausärztliche

Mehr

Workshop Unterstützte Kommunikation

Workshop Unterstützte Kommunikation Workshop Unterstützte Kommunikation Barbara Prazak barbara.prazak@arcsmed.at 17.07.2006 1 Unterstützte Kommunikation bzw. AAC Im englischsprachigen Raum: A: Augmentative (die Lautsprache ergänzend) A:

Mehr

Psychotherapie der Depression

Psychotherapie der Depression Psychotherapie der Depression Dr. med. Benedikt Buse, Luzern Luzerner Bündnis gegen Depression, Vortrag 5.Mai 2009 Wertvolle Hypothesen zur Entstehung/Aufrechterhaltung der Depression (1) Wenige positive

Mehr

Berlitz Sprachlevel 1 CEF Level A 1

Berlitz Sprachlevel 1 CEF Level A 1 A.1 A. A. Berlitz Sprachlevel 1 Level Sie können vertraute, alltägliche Ausdrücke und ganz einfache Sätze verstehen und verwenden. Sie können sich selbst vorstellen und anderen Menschen einfache Fragen

Mehr

Unterstützte Kommunikation - ihre theoretischen Bezugssysteme

Unterstützte Kommunikation - ihre theoretischen Bezugssysteme Unterstützte Kommunikation - ihre theoretischen Bezugssysteme Prof. Dr. Dorothea Lage Unterstützte Kommunikation Perspektiven in Wissenschaft und Praxis Universität Würzburg, Institut für Sonderpädagogik

Mehr

Mensch im Mittelpunkt

Mensch im Mittelpunkt Zukunftsplanung mit Menschen ohne Lautsprache geht das auch? 13. März 2015 Bregenz Margot Pohl & Nicolette Blok Mensch im Mittelpunkt 1 Person Centred Planning How can we make sure that support services

Mehr

Auswirkungen des Einsatzes von lautsprachunterstützenden Gebärden auf die Kommunikationsentwicklung von Kindern mit Down-Syndrom

Auswirkungen des Einsatzes von lautsprachunterstützenden Gebärden auf die Kommunikationsentwicklung von Kindern mit Down-Syndrom Idstein - Köln - Hamburg - Düsseldorf - München - Frankfurt am Main - Berlin - Zwickau - New York Auswirkungen des Einsatzes von lautsprachunterstützenden Gebärden auf die Kommunikationsentwicklung von

Mehr

Von Demenz Betroffene besser verstehen

Von Demenz Betroffene besser verstehen Auftaktsymposium 11.05.2016 Workshop 3/7 Von Demenz Betroffene besser verstehen Stefan Blumenrode WS: Von Demenz Betroffene besser verstehen Was bedeutet Kommunikation? Kommunikation bedeutet teilen, mitteilen,

Mehr

Kommunikationskonzept mit Schülerinnen und Schülern, die nicht oder nur eingeschränkt über Lautsprache verfügen

Kommunikationskonzept mit Schülerinnen und Schülern, die nicht oder nur eingeschränkt über Lautsprache verfügen Kommunikationskonzept mit Schülerinnen und Schülern, die nicht oder nur eingeschränkt über Lautsprache verfügen Allgemeines Kommunikation ist ein menschliches Grundbedürfnis. Eigene Wünsche und Bedürfnisse

Mehr

2. UK - Fachtag am Samstag dem (8:00 17:00) Schulheim Mäder

2. UK - Fachtag am Samstag dem (8:00 17:00) Schulheim Mäder 2. UK - Fachtag am Samstag dem 10.9.2016 (8:00 17:00) Schulheim Mäder Neue Landstrasse 4 6841 Mäder www.uk-netzwerk.com Fachvortrag Vormittag für Alle Genauer Inhalt folgt 9:30-10:15 Mehrzwecksaal Reinhard

Mehr

Logopädie in der Geriatrie

Logopädie in der Geriatrie Logopädie in der Geriatrie Kommunikations- und Schluckstörungen Bearbeitet von, 1. Auflage 2017. Buch inkl. Online-Nutzung. 296 S. Softcover ISBN 978 3 13 175401 1 Format (B x L): 17 x 24 cm Weitere Fachgebiete

Mehr

CAS Schwere Kommunikationsbeeinträchtigung Unterstützte Kommunikation Certificate of Advanced Studies CAS

CAS Schwere Kommunikationsbeeinträchtigung Unterstützte Kommunikation Certificate of Advanced Studies CAS CAS Schwere Kommunikationsbeeinträchtigung Unterstützte Kommunikation Certificate of Advanced Studies CAS I09 Zusammenarbeit Zielpublikum Ziele Struktur Dieses Weiterbildungsangebot wird in Zusammenarbeit

Mehr

Auffälliges Verhalten...? Auffälliges Verhalten...? Bedürfnisse. Warum visuelle Hilfsmittel? Kommunikation durch 02.09.2011

Auffälliges Verhalten...? Auffälliges Verhalten...? Bedürfnisse. Warum visuelle Hilfsmittel? Kommunikation durch 02.09.2011 Visuelle Hilfsmittel zur Kommunikation und Verhaltenssteuerung Charlotte Wandeler Claudia Surdmann Sabine Ell Auffälliges Verhalten...? Was passiert als nächstes? Ich verstehe nicht, was Du mir sagst...

Mehr

Unterstützte Kommunikation in der Sprachtherapie

Unterstützte Kommunikation in der Sprachtherapie Hildegard Kaiser-Mantel Unterstützte Kommunikation in der Sprachtherapie Bausteine für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Mit 46 Abbildungen und 3 Tabellen Ernst Reinhardt Verlag München Basel Hildegard

Mehr

Arbeitsblatt 1 Konflikte

Arbeitsblatt 1 Konflikte Arbeitsblatt 1 Konflikte 1. Welches sind die immer wiederkehrenden Konflikte in Ihrem Leben, welche bei Ihnen Leiden verursachen? 2. Bitte beschreiben Sie eine konkrete Situation, welche Ihrer Meinung

Mehr

Aphasie. Erklärungen Tipps VILLA MELITTA. Villa Melitta Col-di-Lana-Str. 4,6, Bozen T F

Aphasie. Erklärungen Tipps VILLA MELITTA. Villa Melitta Col-di-Lana-Str. 4,6, Bozen T F VILLA MELITTA PRIVATKLINIK CASA DI CURA PRIVATA Aphasie Erklärungen Tipps Villa Melitta Col-di-Lana-Str. 4,6,14 39100 Bozen T 0471 471 471 F 0471 471 400 www.villamelitta.it Villa Melitta Ich habe in einem

Mehr

Unterstützte Kommunikation

Unterstützte Kommunikation Präsentation auf der 9. ICF-Anwenderkonferenz am 16.3.2010 in Bochum Prof. Dr. Gregor Renner Katholische Hochschule Freiburg Unterstützte Kommunikation Zentrum für Unterstützte Kommunikation 1 von 14 Prof.

Mehr

Grundlagen der Unterstützten Kommunikation in der Förderung von Kindern mit motorischer Behinderung

Grundlagen der Unterstützten Kommunikation in der Förderung von Kindern mit motorischer Behinderung Grundlagen der Unterstützten Kommunikation in der Förderung von Kindern mit motorischer Behinderung Verfasst von Charlotte Kruck Auszug aus der wissenschaftlichen Prüfungsarbeit Unterstützung der Kommunikation

Mehr

Das Zweite Pflegestärkungsgesetz Schritt für Schritt zum neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff Björn Kopelke

Das Zweite Pflegestärkungsgesetz Schritt für Schritt zum neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff Björn Kopelke Das Zweite Pflegestärkungsgesetz Schritt für Schritt zum neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff Björn Kopelke Pflegefachkraft mit regionalen Aufgaben Kreis Siegen-Wittgenstein Das Zweite Pflegestärkungsgesetz

Mehr

Chronisch kranke Kinder und Jugendliche Bedürfnisse und Krankheitsbewältigung

Chronisch kranke Kinder und Jugendliche Bedürfnisse und Krankheitsbewältigung Chronisch kranke Kinder und Jugendliche Bedürfnisse und Krankheitsbewältigung Mag. Carolin Talaska Was bedeutet eigentlich chronisch krank? Vom altgriechischen Begriff chrónios = langwierig, zögernd Langsam

Mehr

Unser Bild vom Menschen

Unser Bild vom Menschen Das pädagogische Konzept t des ELKI Naturns: Unser Bild vom Menschen Wir sehen den Menschen als ein einzigartiges, freies und eigenständiges Wesen mit besonderen physischen, emotionalen, psychischen und

Mehr

Publikationsliste. Zeitschriften/Journale. Originalarbeiten

Publikationsliste. Zeitschriften/Journale. Originalarbeiten Publikationsliste Prof. Dr. Bernhard Elsner, MPH Stand: 09.10.2014 IF = Science Citation Impact Factor 2012 * = Diese Publikation resultiert aus der Doktorarbeit. Zeitschriften/Journale Originalarbeiten

Mehr

Konzeption Unterstütze Kommunikation

Konzeption Unterstütze Kommunikation Stand : Februar 2016 Konzeption Unterstütze Kommunikation 1. Definition Unter dem Begriff Unterstützte Kommunikation (UK) werden alle Kommunikationshilfen, -strategien und -techniken zusammengefasst, die

Mehr

DEMENZ EIN LEITFADEN FÜR DAS ARZT- PATIENTEN-GESPRÄCH

DEMENZ EIN LEITFADEN FÜR DAS ARZT- PATIENTEN-GESPRÄCH ADDITIONAL SLIDE KIT DEMENZ EIN LEITFADEN FÜR DAS ARZT- PATIENTEN-GESPRÄCH Autoren: Der Leitfaden Demenz wurde durch Schweizer Allgemeinmediziner, Geriater, Neurologen, Neuropsychologen und Psychiater

Mehr

Was machen Bewohner, wenn sie wohnen? Der Beitrag der Alltagsbegleitung für einen gelingenden Alltag

Was machen Bewohner, wenn sie wohnen? Der Beitrag der Alltagsbegleitung für einen gelingenden Alltag Was machen Bewohner, wenn sie wohnen? Der Beitrag der Alltagsbegleitung für einen gelingenden Alltag Was machen Bewohner, wenn sie wohnen? Ich stelle heute eine Frage in den Mittelpunkt, die wir in der

Mehr

Prof. Dr. Dr. Martin HärterH

Prof. Dr. Dr. Martin HärterH Effekte von Shared Decision-Making Forschungsstand zur Adherence Prof. Dr. Dr. Martin HärterH Fachtagung Adherence Berlin 11.12.2009 Definition Adherence ist definiert als das Ausmaß, in welchem das Verhalten

Mehr

Einbezug von Angehörigen in die Therapie

Einbezug von Angehörigen in die Therapie Zwangsstörungen Fortschritte in der Therapie 20 Jahre Deutsche Gesellschaft für Zwangserkrankungen Kongress in Prien am Chiemsee, 25.-26.09.2015 Einbezug von Angehörigen in die Therapie Prof. Dr. Michael

Mehr

Wer wissen will, wer er ist, muss wissen, woher er kommt, um zu sehen, wohin er will!

Wer wissen will, wer er ist, muss wissen, woher er kommt, um zu sehen, wohin er will! Das Lebensbuch Wer wissen will, wer er ist, muss wissen, woher er kommt, um zu sehen, wohin er will! Jean Paul 2 Übersicht des Vortrages o Was ist ein Lebensbuch? o Wozu dient ein Lebensbuch? o Wie wird

Mehr

Tumorkrank und trotzdem fit!

Tumorkrank und trotzdem fit! Tumorkrank und trotzdem fit! Institut für Physikalische Therapie, Dr. Ulrich Betz Rehabilitation Fit sein? warum? Tumorerkrankung direkte Auswirkungen Tumortherapie OP Chemotherapie Bestrahlung Antikörpertherapie

Mehr

Trägerübergreifende Elternbefragung 2016

Trägerübergreifende Elternbefragung 2016 Trägerübergreifende Elternbefragung 216 Einrichtungs-Nr. Anzahl der Fragebögen: 318 28 (Bei Einrichtungen mit weniger als 1 auswertbaren Fragebögen sollten die einrichtungsspezifischen Ergebnisse mit Vorsicht

Mehr

Bündnis gegen Depression. Ernst Hoefler

Bündnis gegen Depression. Ernst Hoefler Bündnis gegen Depression Ernst Hoefler Beschwerden die auf eine Depression hinweisen Allgemeine körperliche Abgeschlagenheit, Mattigkeit; Schlafstörungen (Ein- und Durchschlafstörungen); Appetitstörungen,

Mehr

Der selbstbestimmte Patient im digitalen Netz

Der selbstbestimmte Patient im digitalen Netz Workshop sechs Der selbstbestimmte Patient im digitalen Netz Aktionsbündnis Patientensicherheit 12. APS Jahrestagung Darüber müssen wir reden Patientensicherheit und Kommunikation 4. Mai, 13.30 Uhr bis

Mehr

Ziel der empirischen Studien

Ziel der empirischen Studien Jens Boenisch, Köln Wie effektiv ist Unterstützte Kommunikation? Forschungsergebnisse und Perspektiven zum Einsatz von UK in der Praxis Ziel der empirischen Studien 1. Untersuchung: Erfassung des Standes

Mehr

Evidenzbasierte Pflegegespräche in der Frührehabilitation- Erfahrungen aus der Praxis

Evidenzbasierte Pflegegespräche in der Frührehabilitation- Erfahrungen aus der Praxis Evidenzbasierte Pflegegespräche in der Frührehabilitation- Erfahrungen aus der Praxis SAR-Forum 19. 5. 2011 Anita Stooss BScN Pflegeexpertin Frührehabilitation Rehabilitationszentrum Kinderspital Zürich

Mehr

7. Bundesweiter DLH-Patienten -Kongress Leukämien & Lymphome Juli 2004, Ulm/Neu-Ulm

7. Bundesweiter DLH-Patienten -Kongress Leukämien & Lymphome Juli 2004, Ulm/Neu-Ulm 7. Bundesweiter DLH-Patienten -Kongress Leukämien & Lymphome 3.-4. Juli 2004, Ulm/Neu-Ulm Kommunikation Patient/Arzt/Angehöriger: Wie rede ich mit meinem Arzt? Dr. Herbert Kappauf Internistische Schwerpunktpraxis

Mehr

1. Theoretischer Hintergrund. 2. Fragestellung

1. Theoretischer Hintergrund. 2. Fragestellung Alltagsorientierte Therapie - ein interdisziplinäres, gruppentherapeutisches Angebot von Sprach- und Ergotherapie im Aphasie-Zentrum, Vechta-Langförden Eva Rilling, Rainer Wilken, Kathrin Wismann, Birte

Mehr

Zusatzqualifikation Unterstützte Kommunikation

Zusatzqualifikation Unterstützte Kommunikation Zusatzqualifikation Unterstützte Kommunikation mit Anerkennung des Grundkurs Unterstützte Kommunikation der Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation e.v. (ISAAC-e.V.) entsprechend dem Zertifikatskurs

Mehr

BAUSTEIN 5 / THEMENEINHEIT 2 Analyse mit dem Opfer und mit der Gruppe

BAUSTEIN 5 / THEMENEINHEIT 2 Analyse mit dem Opfer und mit der Gruppe BAUSTEIN 5 / THEMENEINHEIT 2 Analyse mit dem Opfer und mit der Gruppe KURZE BESCHREIBUNG DER AKTIVITÄTEN 1. Den Fall analysieren allein mit dem Opfer mit anderen, die an dem Vorfall beteiligt waren mit

Mehr

Besser telefonieren warum eigentlich?

Besser telefonieren warum eigentlich? 10 Das sind die Ziele Neben den sachlichen Zielen kommt es bei den meisten Telefonaten entscheidend darauf an, Beziehungen zu Kunden, Geschäftspartnern, Kollegen und Vorgesetzten zu pflegen. Dabei geht

Mehr

Knospe-ABA GmbH. Die Bedeutung des Eltern-Trainings in ABA

Knospe-ABA GmbH. Die Bedeutung des Eltern-Trainings in ABA .. Die Bedeutung des Eltern-Trainings in ABA Es wurden einige Studien durchgeführt, um den Stellenwert des Eltern-Trainings in den Prinzipien und Handlungsempfehlungen von ABA näher zu betrachten. Alle

Mehr

Gesamtplan 58 SGB XII für Kinder

Gesamtplan 58 SGB XII für Kinder Gesamtplan 58 SGB XII für Kinder 09.06.2016 1.1 Personendaten Kind Name: Anschrift: Geschlecht: Staatsangehörigkeit: Leibliche Geschwister: Anzahl Pflegekindergeschwister: 1.2 Beteiligte am Eingliederungshilfeprozess

Mehr

Ich will mitspielen und ich auch. isaac 2013 Ana Holenstein Wyrsch

Ich will mitspielen und ich auch. isaac 2013 Ana Holenstein Wyrsch Ich will mitspielen und ich auch isaac 2013 Ana Holenstein Wyrsch Kernwortschatz Die von Menschen am häufigsten gebrauchten Wörter sind sogenannt kleine Wörter wie ich, du, nochmals, fertig, auch.... Diese

Mehr

Kommunizieren mit dem ipad. Man nehme: Man nehme: Claudio Castañeda & Angela Hallbauer Kommunikationshilfe. Kommunikationshilfe

Kommunizieren mit dem ipad. Man nehme: Man nehme: Claudio Castañeda & Angela Hallbauer Kommunikationshilfe. Kommunikationshilfe Kommunizieren mit dem ipad Unterstützte Kommunikation Kommunikation unterstützen Claudio Castañeda & Angela Hallbauer 11.06.2016 Symbole METACOM (Annette Kitzinger) Man nehme: Man nehme: Kommunikationshilfe

Mehr

Fleherstraße Düsseldorf-Bilk Tel Fax

Fleherstraße Düsseldorf-Bilk  Tel Fax Fleherstraße 1 40223 Düsseldorf-Bilk www.krebsberatungduesseldorf.de Tel. 0211-30 20 17 57 Fax. 0211-30 32 63 46 09.04.2014 Sabine Krebsgesellschaft Deiss - Krebsberatung NRW Düsseldorf Thema Psychoonkologische

Mehr

Unterstützte Kommunikation. Lea Janzen, Marilena Engler, Jan Raeder, Steffen Thede, Dorothee Ottemeyer

Unterstützte Kommunikation. Lea Janzen, Marilena Engler, Jan Raeder, Steffen Thede, Dorothee Ottemeyer Unterstützte Kommunikation Lea Janzen, Marilena Engler, Jan Raeder, Steffen Thede, Dorothee Ottemeyer Gliederung: Sprache Unterstützte Kommunikation Gebärdensprache Nicht-elektronische Kommunikationshilfe

Mehr

Kleine Wörter grosse Wirkung. Spielend leicht! Kernwortschatz. Wortschatzforschung 2007 und 2013

Kleine Wörter grosse Wirkung. Spielend leicht! Kernwortschatz. Wortschatzforschung 2007 und 2013 .! Kleine Wörter grosse Wirkung Spielend leicht! Wortschatz Ein sechsjähriges Kind spricht ca. 5000Wörter, wenn dies nicht so ist, stellen sich uns viele Fragen: Welche Wörter sind wichtig um lebenslang

Mehr

Bachelorarbeit Sport mit Schlaganfallpatienten: Ein neuer Ansatz - Der Gehweg von SpoMobil

Bachelorarbeit Sport mit Schlaganfallpatienten: Ein neuer Ansatz - Der Gehweg von SpoMobil Universität Paderborn Fakultät der Naturwissenschaften Department Sport und Gesundheit Angewandte Sportwissenschaften Betreuer: Prof. Dr. med. Weiß Zweitprüfer: PD Dr. med. Baum Bachelorarbeit Sport mit

Mehr

Systemtherapeutisches Arbeiten mit Menschen mit geistiger. Wilhelm Felder

Systemtherapeutisches Arbeiten mit Menschen mit geistiger. Wilhelm Felder Systemtherapeutisches Arbeiten mit Menschen mit geistiger Behinderung Isabelle Rösli Wilhelm Felder Guy Bodenmann Stress und Coping bei Paaren Hogrefe 2000 Dyadisches Coping Positiv: Emotionsbezogen-problembezogen

Mehr

Sprachförderung bei Kindern mit Down-Syndrom

Sprachförderung bei Kindern mit Down-Syndrom Etta Wilken Sprachförderung bei Kindern mit Down-Syndrom Mit ausführlicher Darstellung des GuK-Systems EDITION MARHOLD Inhaltsverzeichnis Vorwort zur 9. Auflage 9 1. Begriff des Down-Syndroms 11 2. Ursachen

Mehr

Integrative Schulung Beitrag der Logopädie

Integrative Schulung Beitrag der Logopädie Integrative Schulung Beitrag der Logopädie Internationaler Tag der Logopädie 6. März 2009 Susanne Kempe Preti lic. phil., Logopädin Dozentin HfH Inhalte Integration als Ziel und als Weg integrative Sprachförderung

Mehr

Autismustherapie in der Praxis

Autismustherapie in der Praxis 3. Mönchengladbacher Fachtagung AUTISMUS SPEKTRUM STÖRUNG 29.05. & 30.05.2015 Autismustherapie in der Praxis Ziel Wir möchten das Entwicklungspotential jedes Kindes nutzen und der Familie dabei helfen,

Mehr

Das Zweite Pflegestärkungsgesetz Schritt für Schritt zum neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff

Das Zweite Pflegestärkungsgesetz Schritt für Schritt zum neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff Das Zweite Pflegestärkungsgesetz Schritt für Schritt zum neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff Kathrin Federmeyer Fachgebietsleitung Pflege Gliederung 1. Einführung 2. Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff

Mehr

Erhebungsdaten zum Kooperationsprojekt Schule - Sinti KOSSI

Erhebungsdaten zum Kooperationsprojekt Schule - Sinti KOSSI Erhebungsdaten zum Kooperationsprojekt Schule - Sinti KOSSI Es wurden insgesamt 3 Fragebögen von Lehrern der Grundschule Ulrich- Schmidl und des Förderzentrums Straubings ausgewertet. 75% der Befragten

Mehr

Das Zukunftsleporello ein Methodenbuch zur Zukunftsplanung für Menschen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung

Das Zukunftsleporello ein Methodenbuch zur Zukunftsplanung für Menschen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung Das Zukunftsleporello ein Methodenbuch zur Zukunftsplanung für Menschen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung Liesa Knoche & Carolin Seifert Agenda 1. Brainstorming 2. Theoretischer Input 3. Vorstellung

Mehr

UMGANG MIT PSYCHISCHER BEEINTRÄCHTIGUNG IN DER SCHULE. z.b bei traumatisierten Flüchtlingen

UMGANG MIT PSYCHISCHER BEEINTRÄCHTIGUNG IN DER SCHULE. z.b bei traumatisierten Flüchtlingen UMGANG MIT PSYCHISCHER BEEINTRÄCHTIGUNG IN DER SCHULE z.b bei traumatisierten Flüchtlingen Inhalt Traumapädagogik Traumabekämpfung in der Schule Migration Flüchtlinge Flüchtlinge in der Schule Traumapädagogik

Mehr

Anamnese Unding oder Geniestreich: Wer macht was? SAR-Forum

Anamnese Unding oder Geniestreich: Wer macht was? SAR-Forum Anamnese Unding oder Geniestreich: Wer macht was? SAR-Forum 01.06.2017 Karin Roth Leitende Expertin Pflege 1 Wer macht was? 2 Hintergrund Definition: Anamnese (gr. anamnesis: Erinnerung) ist die Befragung

Mehr

Mögliche Auswirkungen von Qualitätssicherungsprogrammen auf Behandlungssetting und Teamentwicklung

Mögliche Auswirkungen von Qualitätssicherungsprogrammen auf Behandlungssetting und Teamentwicklung Mögliche Auswirkungen von Qualitätssicherungsprogrammen auf Behandlungssetting und Teamentwicklung Jahrestagung 2010 des buss in Berlin Subjektiver Rückblick auf 20 Jahre Drogentherapie oder vom Psychosozialen

Mehr

Frau Nienhaus Dr. Mellies Teilnehmer, Einführung in den Ablauf des Basislehrgangs Klärung organisatorischer Fragen

Frau Nienhaus Dr. Mellies Teilnehmer, Einführung in den Ablauf des Basislehrgangs Klärung organisatorischer Fragen Geplante Blockzeiten: 07.04.2014 09.04.2014 (3 Fortbildungstage) 19.05.2014 21.05.2014 (2 Fortbildungstage + 1 Hospitationstag) 23.06.2014 25.06.2014 (3 Fortbildungstage) 1. Block / 1. Tag 07.04.2014 09.04.2014

Mehr

Unterstützte Kommunikation und Teilhabe: nicht sprechen können als Exklusionsrisiko?

Unterstützte Kommunikation und Teilhabe: nicht sprechen können als Exklusionsrisiko? Unterstützte Kommunikation und Teilhabe: nicht sprechen können als Exklusionsrisiko? 8. Schweizerischer Heilpädagogik Kongress 2013 in Bern Christina Knobel, lic. phil. christina.knobel@fhnw.ch Prof. Dr.

Mehr

Konstruktion, Aufbau, Anwendung

Konstruktion, Aufbau, Anwendung Konstruktion, Aufbau, Anwendung Referent: Jun. Prof. Dr. Markus Scholz Prof. Dr. Michael Wagner Weitere Projektmitglieder: Kathrin Haag Philipp Herale Beobachtungsbogen zu kommunikativen Fähigkeiten Revision

Mehr

Überblick Publikationsorgane

Überblick Publikationsorgane Seite 1 von 5 Sprachtherapie / Logopädie American Journal of Speech-Language Pathology 1058-0360 4 EN US ASHA 2.448 2.897 0.227 Annals of Dyslexia 0736-9387 2 EN US Springer 1.520 2.094 0.333 Aphasiology

Mehr

Ein Erziehungstrainingsprogramm. damit das Familienzusammenleben gelingt

Ein Erziehungstrainingsprogramm. damit das Familienzusammenleben gelingt Ein Erziehungstrainingsprogramm damit das Familienzusammenleben gelingt Dipl.-Päd. Wilhelm Goss Seit 17 Jahren verh. und Vater von 2 Teenagern Studium der ev. Theologie und Erziehungswissenschaften Verhaltenstherapeut

Mehr

Neurologie und Neurologische Rehabilitation. Klinikum am Europakanal

Neurologie und Neurologische Rehabilitation. Klinikum am Europakanal Neurologie und Neurologische Rehabilitation Klinikum am Europakanal Klinikum am Europakanal Unser Klinikum, reizvoll in einer parkähnlichen Anlage am Rande von Erlangen direkt am Europakanal gelegen, betreut

Mehr

Langzeitergebnisse der Behandlung von erwachsenen Patienten mit Spina bifida H. Wolko, D. Class, R. Firsching Universitätsklinik für Neurochirurgie

Langzeitergebnisse der Behandlung von erwachsenen Patienten mit Spina bifida H. Wolko, D. Class, R. Firsching Universitätsklinik für Neurochirurgie 1 Langzeitergebnisse der Behandlung von erwachsenen Patienten mit Spina bifida H. Wolko, D. Class, R. Firsching Universitätsklinik für Neurochirurgie 2 Gliederung Kindheit vs. Erwachsenenalter Veränderungen

Mehr

UK ALS HEILMITTEL AUS SICHT DER LEISTUNGSERBRINGER AM BEISPIEL DER LOGOPÄDIE

UK ALS HEILMITTEL AUS SICHT DER LEISTUNGSERBRINGER AM BEISPIEL DER LOGOPÄDIE CAMPUS INNENSTADT STAATL. BERUFSFACHSCHULE FÜR LOGOPÄDIE UK ALS HEILMITTEL AUS SICHT DER LEISTUNGSERBRINGER AM BEISPIEL DER LOGOPÄDIE Kerstin Nonn (Dipl. Logopädin) Vertretung des Deutschen Bundesverbandes

Mehr

Fatigue - die ständige Müdigkeit

Fatigue - die ständige Müdigkeit Fatigue - die ständige Müdigkeit Fatigue seit 1970 wird die Fatigue als Erschöpfungszustände im Zusammenhang mit der Tumorerkrankung- und Therapie in Verbindung gebracht in den letzte zwei Dekaden auch

Mehr

Rückbildung von Aphasien und Wirkung von Sprachtherapie

Rückbildung von Aphasien und Wirkung von Sprachtherapie Rückbildung von Aphasien und Wirkung von Sprachtherapie Medizinische Fakultät Basel 2. Jahreskurs, Major Clinical Medicine Wahlmodul 3 Gehirn und Sprache Dezember 2008 Seraina Locher Medical eduction,

Mehr

!"# # # $% # & '() '* ) ) '()

!# # # $% # & '() '* ) ) '() !"# # # $% # & '() '* ) ) '() ' &+,+%$,+ +#!"# $% &%!' (!$ ) $ *+ $' +", #" --./"0 " % ' 1"#./234 5 6 4$7308090. 48- Wenn ich jetzt irgendetwas mit Freunden klären muss, zum Beispiel wenn wir Streit oder

Mehr

Harald Rau, Einladung zur Kommunikationswissenschaft

Harald Rau, Einladung zur Kommunikationswissenschaft Zusatzmaterialien zum UTB-Band Harald Rau, Einladung zur Kommunikationswissenschaft bereitgestellt über www.utb-shop.de/9783825239152 Diese Einladung begeistert für das Studium der Kommunikationswissenschaft:

Mehr

CME Grundlagen der Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Teil 1

CME Grundlagen der Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Teil 1 CME Grundlagen der Kommunikation zwischen Arzt und Patient Teil 1 Inhaltsverzeichnis Teil 1 Einführung: Der Arzt als Kommunikations-Manager Was ist Kommunikation? Eine Erklärung Vom Arzt zum Patienten

Mehr

Harald Rau. Einladung zur. Kommunikationswissenschaft. Nomos

Harald Rau. Einladung zur. Kommunikationswissenschaft. Nomos Harald Rau Einladung zur Kommunikationswissenschaft Nomos Einführung 9 1. Kommunikation: Der Begriff und seine möglichen Dimensionen 13 1.1 Kommunikation in und mit diesem Buch: Der Dialog mit dem Leser

Mehr

Menschen mit hohem Hilfebedarf

Menschen mit hohem Hilfebedarf Menschen mit hohem Hilfebedarf Prof. Dr. med. Jeanne Nicklas-Faust Klausurtag der Lebenshilfe Ahrensburg 19. Februar 2011 Gliederung - Begriffsbestimmung: Was sind Menschen mit hohem Hilfebedarf? - Besonderheiten:

Mehr

Pflege und DRG. Ethische Herausforderungen für die Pflege bei Einführung der DRG

Pflege und DRG. Ethische Herausforderungen für die Pflege bei Einführung der DRG Pflege und DRG Ethische Herausforderungen für die Pflege bei Einführung der DRG Ethische Grundlagen der Pflege (I) «Wir Pflegefachfrauen und -männer setzen uns am Arbeitsort und in der Öffentlichkeit dafür

Mehr

Spezielle Situationen 2.

Spezielle Situationen 2. Problembereiche in der Arzt-Patient Kommunikation: Spezielle Situationen 2. Dr. Réka Várnai Institut für Familienmedizin 2015/2016 Spezielle Situationen 1. Kommunikation mit Notfallpatienten 2. Mitteilung

Mehr

Krankheitsbewältigung. Prozess der Anpassung. Altersabhängige Aspekte. Anpassungsprozess

Krankheitsbewältigung. Prozess der Anpassung. Altersabhängige Aspekte. Anpassungsprozess Sein wie die Anderen! Herausforderungen für rheumakranke Kinder und deren Familien Isolde Krug Zentrum für Kinder-und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Freiburg Krankheitsbewältigung Coping (to cope

Mehr

Die Multimodale Parkinsonkomplexbehandlung

Die Multimodale Parkinsonkomplexbehandlung Die Multimodale Parkinsonkomplexbehandlung Carolin Stöber Parkinson Nurse Dr. Michael Ohms - Oberarzt Stadthalle Hiltrup 20.05.2015 Ziel der Komplexbehandlung für Parkinsonpatienten ist es, die Patienten

Mehr

Kommunikation Unterstützte. Unterstützte. Kommunikation 2/ s zeitung UK - Märchen und Mythen. Unterstützte Kommunikation 2/08 1

Kommunikation Unterstützte. Unterstützte. Kommunikation 2/ s zeitung UK - Märchen und Mythen. Unterstützte Kommunikation 2/08 1 Unterstützte Kommunikation Unterstützte 2/ 2008 Kommunikation s zeitung.. 2 2008 UK - Märchen und Mythen Unterstützte Kommunikation 2/08 1 Innovative Technik für Menschen mit Behinderung Tellus mit Mind

Mehr

LEGO Education Kindergarten

LEGO Education Kindergarten LEGO Education Kindergarten Das große Potential der kleinen Steine LEGO, das LEGO Logo und DUPLO sind Warenzeichen der LEGO Gruppe. 2017 the LEGO Group. Inhalt 03 Das große Potential der kleinen Steine

Mehr

Clubs der PSZ GmbH C L U B K O N Z E P T

Clubs der PSZ GmbH C L U B K O N Z E P T C L U B K O N Z E P T 2 0 1 0 CLUBKONZEPT... 3 1. Definiton: was ist ein Club?... 3 2. Rahmenbedingungen... 3 3. Zielgruppe... 4 4. Zielsetzungen des Clubs... 4 5. Angebote... 6 Clubkonzept, Version 2010

Mehr