Praktikum Physik Physiologie Thema: Muskelarbeit, leistung und Wärme

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Praktikum Physik Physiologie Thema: Muskelarbeit, leistung und Wärme"

Transkript

1 Praktikum Physik Physiologie Thema: Muskelarbeit, leistung und Wärme Stichpunkte zur Vorbereitung auf das Praktikum Theresia Kraft Molekular und Zellphysiologie November 2012 hannover.de 1

2 Praktikum Physik Physiologie Thema: Muskelarbeit und Leistung Die Praktikums-Skripte können ab Mi , 10 Uhr in der Molekular- und Zellphysiologie abgeholt werden: Gebäude I3, Block1, Ebene 3 (vor dem Sekretariat von Prof. B. Brenner) 2

3 Teil I: Muskelarbeit und Leistung Geschwindigkeit v: Geschwindigkeit v = zurückgelegter Weg / benötigte Zeit v = Δx / Δt SI Einheit [v]: m/s (v = velocitas) Beschleunigung a: Beschleunigung a = Geschwindigkeitsänderung / benötigte Zeit a = Δv / Δt SI Einheit [a]: m/s 2 (a = acceleration) (Beschleunigung = Ableitung der Geschwindigkeit nach der Zeit) Masse erfährt durch die Schwerkraft die Erdbeschleunigung: g = 9,81 m/s 2 10 m/s 2 (g = gravity) 3

4 Teil I: Muskelarbeit und Leistung Newtonsche Axiome: beschreiben, wie sich eine Kraft auf die Bewegung eines Körpers auswirkt 1. N. A.: Trägheitsgesetz Ein Körper verharrt in Ruhe oder gleichförmiger geradliniger Bewegung, solange keine äußere Kraft auf ihn einwirkt und zur Änderung seines Zustandes zwingt. 2. N.A.: Newtonsches Grundgesetz Die Änderung der Bewegung einer Masse (= Beschleunigung) ist der Einwirkung der bewegenden Kraft proportional Beschleunigung a = Kraft F / Masse m Kraft F = Masse Beschleunigung F = m a SI Einheit [F]: 1 Newton N = 1kg m/s 2 (F = force; m = Masse, wie man sie durch eine Waage bestimmen kann) 3. N. A.: actio und reactio (actio et reactio semper sunt aequales) übt ein Körper A auf einen Körper B eine Kraft aus, so wirkt eine gleich große, aber entgegen gerichtete Kraft von B auf A (Kraft = Gegenkraft). Gewichtskraft F g : g wirkt auf eine ruhende Masse als Gewichtskraft Gewichtskraft = Masse Erdbeschleunigung F g = m g Einheit: kg m/s 2 = N zb. Körpergewicht = Masse = 70kg Gewichtskraft = 70kg 9,81 m/s N (früher: 1 kp = 1kg 9,81 m/s 2 = 10 N) 4

5 Teil I: Muskelarbeit und Leistung Hebelgesetz: Kraft Kraftarm = Last Lastarm Lastarm und Kraftarm sind die lotrechten Abstände zwischen Drehachse und Kraftvektor (Kraft bzw. Last wirkt jeweils senkrecht).. Kraft Kraftarm Lastarm. Drehpunkt: Achse (Punkt), um den sich der Hebel drehen kann Drehmoment M = Drehwirkung einer Kraft auf einen Hebel M = Hebelarmlänge l senkrecht wirkende Kraft F M = l F Einheit [M]: N m bzw. kg m 2 /s 2 F = F sin α F = im Winkel α angreifende Kraft M = l F sin α F 1 α α l 1 F 1 l 2. α Last Ein Hebel ist in Ruhelage, wenn die Drehmomente beider Hebelarme gleichen Betrag, aber entgegengesetztes Vorzeichen haben: F 2 F 2 l 1 F 1 = l 2 F 2 (dh das nach links drehende Drehmoment des Gewichtes in der Hand muss gleich sein dem nach rechts drehenden Drehmoment, das der Muskel auf den Unterarm ausübt). α 5

6 Teil I: Muskelarbeit und Leistung Bsp. M. bizeps: Die Wirkung des Muskels auf den Unterarm hängt ab von entwickelter Muskelkraft F Ansatzwinkel Sehne am Unterarm (α) Hebelarmlänge l (Abstand Sehnenansatz zu Gelenkachse) Drehmoment M = l F sin α Im Praktikum untersuchen wir: Beugung des Unterarms / Anheben bzw. Halten eines Gewichtes mit dem M. biceps / Halten eines Gewichtes bei waagerechtem Unterarm körpernah bzw. körperfern Bleibt die Kraft des Muskels dabei gleich oder nicht? Wovon hängt das ab? Wie ändert sich das Drehmoment? Um wieviel muss sich der M. biceps verkürzen, um ein Gewicht um 20 cm anzuheben? 6

7 Teil I: Muskelarbeit und Leistung Arbeit W: Wird ein Körper durch eine Kraft F über eine Strecke Δs bewegt, dann wird Verschiebungsarbeit geleistet: W = F Δs SI Einheit [W]: N m= Newtonmeter (dh. Arbeit = Masse Beschleunigung Weg) (F = Kraftkomponente parallel zum Weg) 1Nm = 1kg m 2 /s 2 = 1 Watt sekunde = 1 Joule Leistung P: = pro Zeitintervall Δt verrichtete Arbeit W P = W / Δt SI Einheit [P]: 1 Watt 1W = 1 Nm/s = 1 kg m 2 /s 3 = 1 Joule/s (dh. Leistung = (Masse Beschleunigung Weg) pro Sekunde) Im Praktikum bestimmen wir die Verkürzungsgeschwindigkeit des M. triceps bei verschiedenen Lasten, wir analysieren die beteiligten Kontraktionsformen des Muskels und berechnen die Leistung des Muskels. 7

8 Teil II: Wärme Temperatur T: SI Einheit [T] = Kelvin (K) Die Wärmegehalt eines Stoffes beruht auf der ungeordneten Bewegung (=kinetische Energie) seiner Moleküle. Temperaturskalen: Celsiusskala: Schmelzpunkt reinen Wassers bei 760 Torr = 0 C Siedepunkt reinen Wassers bei 760 Torr = 100 C Thermodynamische Temperaturskala: absoluter Nullpunkt = Nullwert = 273,15 C = 0 Kelvin dh 0 C = 273 K und 37 C = 310 K 0 K = tiefste mögliche Temperatur, die kinetische Energie aller Moleküle ist hier Null. 8

9 Teil II: Wärme Wärmekapazität:... sagt aus, welche Wärmemenge einem Stoff zugeführt werden muss, um ihn um 1 Grad zu erwärmen bzw. welche Wärmemenge ein Stoff aufnehmen kann, bis die Temperatur um 1 C ansteigt. Wärmekapazität eines Gegenstandes (können verschiedene Stoffe sein): C = zugeführte Wärmemenge / Temperaturerhöhung C = ΔW/ ΔT Einheit [C]: J / K Spezifische Wärmekapazität eines Stoffes (homogener Stoff!) c = zugeführte Wärmemenge / Temperaturerhöhung Masse c = ΔW / ΔT m Einheit [c]: J / kg K bzw. ΔT= c 1 ΔW m 4,2 Joule (=1 Kalorie) sind notwendig, um 1 gr Wasser von 14,5 auf 15,5 C zu erwärmen (= Wärmemenge). 4,2 J = 4,2 Nm = 4,2 Wattsekunden sind nötig für Erwärmung von 1 g Wasser um 1 K dh: 1kg Wasser braucht 420 kj für Erwärmung von 0 C auf 100 C Spez. Wärmekapazität von Wasser: c = 4,2 kj / K kg 9

10 Teil II: Wärme Wärmetransport: Wärmeübertragung ist möglich durch Wärmestrahlung (Sonne, erhitztes Metall usw.) Konvektion (Wind, Wasserströmung) Wärmeleitung (direkter Kontakt) bestehende Temperaturdifferenzen werden ausgeglichen Schmelzen und Verdampfen: = Änderung des Aggregatzustandes fest: Atome fest im Kristallgitter flüssig: Moleküle bewegen sich frei in der Flüssigkeit, Verdampfen durch zwischenmolekulare Kräfte erschwert gasförmig: Moleküle bewegen sich frei 10

11 Teil II: Wärme Schmelzen Erstarren bzw. Verdampfen Kondensieren: durch Zufuhr von Wärmeenergie (= Schmelzwärme bzw. Verdampfungswärme) kann Schmelzen bzw. Verdampfen erfolgen. Die Schmelz bzw. Verdampfungswärme wird beim Erstarren bzw. Kondensieren wieder frei. Verdunsten: = Übergang eines Stoffes vom flüssigen in den gasförmigen Zustand unterhalb des Siedepunktes. Sofern die Luft nicht mit Wasserdampf gesättigt ist, verdunstet Wasser bei Raumtemperatur (zb Wäsche trocknen). Schwitzen: Die Hautoberfläche wird befeuchtet, damit Wasser verdunsten kann die dafür notwendige Wärmeenergie wird der Haut entzogen: Verdampfungswärme Wasser: bei 100 C: 2260 J / g Wasser bei 0 C: 2530 J/g Wasser dh: wenn 1g Wasser verdampft 2500 J werden der Hautoberfläche entzogen Bsp: Entstehen bei körperlicher Arbeit J Wärme, so müssen 12 g Wasser verdunsten, um diese Wärme durch Schwitzen abzuführen. 11

Physik. Grundlagen der Mechanik. Physik. Graz, 2012. Sonja Draxler

Physik. Grundlagen der Mechanik. Physik. Graz, 2012. Sonja Draxler Mechanik: befasst sich mit der Bewegung von Körpern und der Einwirkung von Kräften. Wir unterscheiden: Kinematik: beschreibt die Bewegung von Körpern, Dynamik: befasst sich mit Kräften und deren Wirkung

Mehr

Grundwissen Physik (8. Klasse)

Grundwissen Physik (8. Klasse) Grundwissen Physik (8. Klasse) 1 Energie 1.1 Energieerhaltungssatz 1.2 Goldene egel der Mechanik Energieerhaltungssatz: n einem abgeschlossenen System ist die Gesamtenergie konstant. Goldene egel der Mechanik:

Mehr

1 Grundwissen Energie. 2 Grundwissen mechanische Energie

1 Grundwissen Energie. 2 Grundwissen mechanische Energie 1 Grundwissen Energie Die physikalische Größe Energie E ist so festgelegt, dass Energieerhaltung gilt. Energie kann weder erzeugt noch vernichtet werden. Sie kann nur von einer Form in andere Formen umgewandelt

Mehr

mentor Abiturhilfe: Physik Oberstufe Weidl

mentor Abiturhilfe: Physik Oberstufe Weidl mentor Abiturhilfen mentor Abiturhilfe: Physik Oberstufe Mechanik von Erhard Weidl 1. Auflage mentor Abiturhilfe: Physik Oberstufe Weidl schnell und portofrei erhältlich bei beck-shop.de DIE ACHBUCHHANDLUNG

Mehr

( ) 3 = Grösse = Zahlenwert Einheit. Inhalte gemäss Rahmenlehrplan 2012 GESO. Geltende Ziffern

( ) 3 = Grösse = Zahlenwert Einheit. Inhalte gemäss Rahmenlehrplan 2012 GESO. Geltende Ziffern GEWERBLICH-INDUSTRIELLE BERUFSSCHULE BERN BERUFSMATURITÄTSSCHULE BMS Gesundheit und Soziales GESO Formelsammlung Physik David Kamber, Ruben Mäder Stand 7.5.016 Inhalte gemäss Rahmenlehrplan 01 GESO Mechanik:

Mehr

Physik1. Physik der Wärme. WS 15/16 1. Sem. B.Sc. Oec. und B.Sc. CH

Physik1. Physik der Wärme. WS 15/16 1. Sem. B.Sc. Oec. und B.Sc. CH 3 Physik1. Physik der Wärme. WS 15/16 1. Sem. B.Sc. Oec. und B.Sc. CH Physik Wärme 5 Themen Begriffsklärung Anwendungen Temperaturskalen Modellvorstellung Wärmeausdehnung Thermische Ausdehnung Phasenübergänge

Mehr

Temperatur. Gebräuchliche Thermometer

Temperatur. Gebräuchliche Thermometer Temperatur Wärme ist Form von mechanischer Energie Umwandlung Wärme mechanische Energie ist möglich! Thermometer Messung der absoluten Temperatur ist aufwendig Menschliche Sinnesorgane sind schlechte "Thermometer"!

Mehr

Bei diesem Versuch handelt es sich um einen mit dem Physiologiepraktikum "verzahnten" Versuch.

Bei diesem Versuch handelt es sich um einen mit dem Physiologiepraktikum verzahnten Versuch. Muskel: Arbeit, Leistung und Wärme Bei diesem Versuch handelt es sich um einen mit dem Physiologiepraktikum "verzahnten" Versuch. Überblick In ersten Teil dieser Versuche setzen Sie sich mit der Mechanik

Mehr

Administratives BSL PB

Administratives BSL PB Administratives Die folgenden Seiten sind ausschliesslich als Ergänzung zum Unterricht für die Schüler der BSL gedacht (intern) und dürfen weder teilweise noch vollständig kopiert oder verbreitet werden.

Mehr

www.leipzig-medizin.de

www.leipzig-medizin.de Die mittlere kinetische Energie der Teilchen eines Körpers ist ein Maß für (A) die absolute Temperatur des Körpers (B) die Dichte des Körpers (C) die spezifische Wärmekapazität (D) das spezifische Wärmeleitvermögen

Mehr

ARMMODELL. Dieser Versuch ist physikalisch auch noch sehr einfach; er wendet das Hebelgesetz auf ein Modell des menschlichen Armes an.

ARMMODELL. Dieser Versuch ist physikalisch auch noch sehr einfach; er wendet das Hebelgesetz auf ein Modell des menschlichen Armes an. MODELL 55 MODELL Dieser Versuch ist physikalisch auch noch sehr einfach; er wendet das Hebelgesetz auf ein Modell des menschlichen Armes an. Ziel des Versuches ist es, die Vorgehensweise beim Durchführen

Mehr

Grundlagen der Kinematik und Dynamik

Grundlagen der Kinematik und Dynamik INSTITUT FÜR UNFALLCHIRURGISCHE FORSCHUNG UND BIOMECHANIK Grundlagen der Biomechanik des Bewegungsapparates Grundlagen der Kinematik und Dynamik Dr.-Ing. Ulrich Simon Ulmer Zentrum für Wissenschaftliches

Mehr

Das Hebelgesetz zur Lösung technischer Aufgaben

Das Hebelgesetz zur Lösung technischer Aufgaben Es gibt einseitige Hebel, zweiseitige Hebel und Winkelhebel. Mit allen Hebeln kann man die Größe und Richtung von Kräften ändern. In der Regel verwendet man Hebel zur Vergrößerung von Kräften. Das Hebelgesetz

Mehr

Physik für Bauingenieure

Physik für Bauingenieure Fachbereich Physik Prof. Dr. Rudolf Feile Dipl. Phys. Markus Domschke Sommersemster 2010 17. 21. Mai 2010 Physik für Bauingenieure Übungsblatt 5 Gruppenübungen 1. Wärmepumpe Eine Wärmepumpe hat eine Leistungszahl

Mehr

Energie, mechanische Arbeit und Leistung

Energie, mechanische Arbeit und Leistung Grundwissen Physik Klasse 8 erstellt am Finsterwalder-Gymnasium Rosenheim auf Basis eines Grundwissenskatalogs des Klenze-Gymnasiums München Energie, mechanische Arbeit und Leistung Mit Energie können

Mehr

Grundlagen der Biomechanik. Ewa Haldemann

Grundlagen der Biomechanik. Ewa Haldemann Grundlagen der Biomechanik Ewa Haldemann Was ist Biomechanik 1 Unter Biomechanik versteht man die Mechanik des menschlichen Körpers beim Sporttreiben. 2 Was ist Biomechanik 2 Bewegungen entstehen durch

Mehr

Temperatur Wärme Thermodynamik

Temperatur Wärme Thermodynamik Temperatur Wärme Thermodynamik Stoffwiederholung und Übungsaufgaben... 2 Lösungen... 33 Thermodynamik / 1 Einführung: Temperatur und Wärme Alle Körper haben eine innere Energie, denn sie sind aus komplizierten

Mehr

Grundlagen der Mechanik

Grundlagen der Mechanik Ausgabe 2007-09 Grundlagen der Mechanik (Erläuterungen) Die Mechanik ist das Teilgebiet der Physik, in welchem physikalische Eigenschaften der Körper, Bewegungszustände der Körper und Kräfte beschrieben

Mehr

Physik für Mediziner im 1. Fachsemester

Physik für Mediziner im 1. Fachsemester Physik für Mediziner im 1. Fachsemester #12 10/11/2010 Vladimir Dyakonov dyakonov@physik.uni-wuerzburg.de Konvektion Verbunden mit Materietransport Ursache: Temperaturabhängigkeit der Dichte In Festkörpern

Mehr

1 Arbeit und Energie. ~ F d~r: (1) W 1!2 = ~ F ~s = Beispiel für die Berechnung eines Wegintegrals:

1 Arbeit und Energie. ~ F d~r: (1) W 1!2 = ~ F ~s = Beispiel für die Berechnung eines Wegintegrals: 1 Arbeit und Energie Von Arbeit sprechen wir, wenn eine Kraft ~ F auf einen Körper entlang eines Weges ~s einwirkt und dadurch der "Energieinhalt" des Körpers verändert wird. Die Arbeit ist de niert als

Mehr

Maßeinheiten der Mechanik

Maßeinheiten der Mechanik Maßeinheiten der Mechanik Einheiten der Masse m Kilogramm kg 1 kg ist die Masse des internationalen Kilogrammprototyps. (Gültig seit 1901) Statt Megagramm wird die allgemein gültige SI-fremde Einheit Tonne

Mehr

Probeklausur zur Vorlesung Physik I für Chemiker, Pharmazeuten, Geoökologen, Lebensmittelchemiker

Probeklausur zur Vorlesung Physik I für Chemiker, Pharmazeuten, Geoökologen, Lebensmittelchemiker Technische Universität Braunschweig Institut für Geophysik und extraterrestrische Physik Prof. A. Hördt Probeklausur zur Vorlesung Physik I für Chemiker, Pharmazeuten, Geoökologen, Lebensmittelchemiker

Mehr

4 Dynamik der Rotation

4 Dynamik der Rotation 4 Dynamik der Rotation Fragen und Probleme: Was versteht man unter einem, wovon hängt es ab? Was bewirkt ein auf einen Körper einwirkendes? Welche Bedeutung hat das Massenträgheitsmoment eines Körpers?

Mehr

Mensch und Technik. Berechnungen und Beispiele

Mensch und Technik. Berechnungen und Beispiele 1 Berechnungen und Beispiele Wärmekapazität Wird einem Stoff durch Erwärmen Energie zugeführt, so steigt deren Temperatur, dies ist stoffabhängig und der Temperaturanstieg ist proportional zur Wärmemenge:

Mehr

Im abgebildeten rechtwinkligen Dreieck ( ein Winkel ist 90 groß ) ist β = 40. Wie groß ist Winkel γ?

Im abgebildeten rechtwinkligen Dreieck ( ein Winkel ist 90 groß ) ist β = 40. Wie groß ist Winkel γ? LM Gleichungen Seite 30 Übergang Schule - Betrieb Beispiel 1: γ α β Im abgebildeten rechtwinkligen Dreieck ( ein Winkel ist 90 groß ) ist β = 40. Wie groß ist Winkel γ? gegeben: α = 90 β = 40 Winkelsumme

Mehr

EHW Seite. Bei einem Spritzeinsatz zur Schädlingsbekämpfung fliegt ein Flugzeug bei Windstille in 20 s über ein 500 m langes Feld.

EHW Seite. Bei einem Spritzeinsatz zur Schädlingsbekämpfung fliegt ein Flugzeug bei Windstille in 20 s über ein 500 m langes Feld. EHW Seite Bei einem Spritzeinsatz zur Schädlingsbekämpfung fliegt ein Flugzeug bei Windstille in 20 s über ein 500 m langes Feld. Welche Geschwindigkeit besitzt das Flugzeug? Wie lange benötigt es, wenn

Mehr

Physik A VL8 (25.10.2012)

Physik A VL8 (25.10.2012) Physik A VL8 (5.10.01) Arbeit, nergie und Leistung Arbeit und nergie nergiebilanzen Leistung Reibung Arbeit und nergie umgangssprachlich: man muss arbeiten, um etwas hochzuheben: physikalisch im alle der

Mehr

9 Physik I (3-stündig)

9 Physik I (3-stündig) Physik I (3-stündig) In dieser Jahrgangsstufe nimmt die Sicherheit der Schüler beim Experimentieren stetig zu, sie vertiefen die experimentelle Methode zur physikalischen Erkenntnisgewinnung. Sowohl in

Mehr

5.1. Kinetische Gastheorie. Ziel: Der Gasdruck: Kolben ohne Reibung, Gasatome im Volumen V Wie groß ist F auf den Kolben?

5.1. Kinetische Gastheorie. Ziel: Der Gasdruck: Kolben ohne Reibung, Gasatome im Volumen V Wie groß ist F auf den Kolben? 5.1. Kinetische Gastheorie z.b: He-Gas : 3 10 Atome/cm diese wechselwirken über die elektrische Kraft: Materie besteht aus sehr vielen Atomen: gehorchen den Gesetzen der Mechanik Ziel: Verständnis der

Mehr

Arbeit und Energie. Brückenkurs, 4. Tag

Arbeit und Energie. Brückenkurs, 4. Tag Arbeit und Energie Brückenkurs, 4. Tag Worum geht s? Tricks für einfachere Problemlösung Arbeit Skalarprodukt von Vektoren Leistung Kinetische Energie Potentielle Energie 24.09.2014 Brückenkurs Physik:

Mehr

2. Arbeit und Energie

2. Arbeit und Energie 2. Arbeit und Energie Die Ermittlung der Bewegungsgrößen aus der Bewegungsgleichung erfordert die Berechnung von mehr oder weniger komplizierten Integralen. Für viele Fälle kann ein Teil der Integrationen

Mehr

Grundwissen Physik (7. Klasse)

Grundwissen Physik (7. Klasse) Grundwissen Physik (7. Klasse) 1 Elektrizität und Magnetisus 1.1 Elektrischer Stro Strokreis: Dait ein dauerhafter Stro fließt, uss ein geschlossener Strokreis vorhanden sein. Stro bedeutet Bewegung von

Mehr

Kern-Hülle-Modell. Modellvorstellung. zum elektrischen Strom. Die Ladung. Die elektrische Stromstärke. Die elektrische Spannung

Kern-Hülle-Modell. Modellvorstellung. zum elektrischen Strom. Die Ladung. Die elektrische Stromstärke. Die elektrische Spannung Kern-Hülle-Modell Ein Atom ist in der Regel elektrisch neutral: das heißt, es besitzt gleich viele Elektronen in der Hülle wie positive Ladungen im Kern Modellvorstellung zum elektrischen Strom - Strom

Mehr

Dynamik Lehre von den Kräften

Dynamik Lehre von den Kräften Dynamik Lehre von den Kräften Physik Grundkurs Stephie Schmidt Kräfte im Gleichgewicht Kräfte erkennt man daran, dass sie Körper verformen und/oder ihren Bewegungszustand ändern. Es gibt Muskelkraft, magnetische

Mehr

It is important to realize that in physik today, we have no knowledge of what energie is.

It is important to realize that in physik today, we have no knowledge of what energie is. 9. Energie It is important to realize that in physik today, we have no knowledge of what energie is. Richard Feynmann, amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger 1965. Energieformen: Mechanische Energie:

Mehr

2.6 Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik

2.6 Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik 2.6 Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik ist ein Satz über die Eigenschaften von Maschinen die Wärmeenergie Q in mechanische Energie E verwandeln. Diese Maschinen

Mehr

Energieerhaltung für rollende Kugel. W ges = W pot + W kin + W rot. Kapitel 3: Klassische Mechanik Energieerhaltung.

Energieerhaltung für rollende Kugel. W ges = W pot + W kin + W rot. Kapitel 3: Klassische Mechanik Energieerhaltung. Energieerhaltung Energieerhaltung für rollende Kugel W ges = W pot + W kin + W rot h Trägheitsmoment: θ = r 2 dd θ Ist abhängig von Form des Körpers 75 Kräfte Gesamtkraft F : Vektorsumme der Einzelkräfte

Mehr

Aggregatzustand, Wärme, Temperatur

Aggregatzustand, Wärme, Temperatur Charlotte-Wolff-Kolleg Berlin Facharbeit im Profilkurs Physik Fachlehrer: Herr Dr. Degen Schuljahr: 2012/2013 Aggregatzustand, Wärme, Temperatur Jahrgang: A42 Beteiligte Personen: Carolin Hagenau Martin

Mehr

Physik 1 VNT Aufgabenblatt 8 5. Übung (50. KW)

Physik 1 VNT Aufgabenblatt 8 5. Übung (50. KW) Physik 1 VNT Aufgabenblatt 8 5. Übung (5. KW) 5. Übung (5. KW) Aufgabe 1 (Achterbahn) Start v h 1 25 m h 2 2 m Ziel v 2? v 1 Welche Geschwindigkeit erreicht die Achterbahn in der Abbildung, wenn deren

Mehr

Vordiplomsklausur Physik

Vordiplomsklausur Physik Institut für Physik und Physikalische Technologien der TU-Clausthal; Prof. Dr. W. Schade Vordiplomsklausur Physik 14.Februar 2006, 9:00-11:00 Uhr für den Studiengang: Maschinenbau intensiv (bitte deutlich

Mehr

Physik 1 MW, WS 2014/15 Aufgaben mit Lösung 6. Übung (KW 03/04) Aufzugskabine )

Physik 1 MW, WS 2014/15 Aufgaben mit Lösung 6. Übung (KW 03/04) Aufzugskabine ) 6. Übung (KW 03/04) Aufgabe (M 9. Aufzugskabine ) In einem Aufzug hängt ein Wägestück der Masse m an einem Federkraftmesser. Dieser zeigt die Kraft F an. Auf welche Beschleunigung a z (z-koordinate nach

Mehr

VU Mathematische Modellierung 1, Projekt: Modellierung eines Verdunstungskühlschranks

VU Mathematische Modellierung 1, Projekt: Modellierung eines Verdunstungskühlschranks VU Mathematische Modellierung, Projekt: Modellierung eines Verdunstungskühlschranks Julia Hauser und Anja Janischewski 30.06.203 Inhaltsverzeichnis Einführung 2. Ziel des Projekts................................

Mehr

Physikalische Grundlagen

Physikalische Grundlagen Physikalische Grundlagen Physikalische Grundlagen 1/18 Inhaltsverzeichnis 1. Temperatur 2. Ausdehnung 3. Messungen 4. Wärme 5. Wärmeübertragung 6. Druck 7. Druck und Wasser 8. Energie / Leistung 9. Schall

Mehr

Grundlagen Physik für 9 II/III

Grundlagen Physik für 9 II/III Grundlagen Physik für 9 II/III Wärmelehre Innere Energie Die innere Energie eines Körpers kann als Summe der kinetischen und der poten- ziellen Energien aller seiner Teilchen betrachtet werden. Sie kann

Mehr

6. Welche der folgenden Anordnungen von vier gleich großen ohmschen Widerständen besitzt den kleinsten Gesamtwiderstand?

6. Welche der folgenden Anordnungen von vier gleich großen ohmschen Widerständen besitzt den kleinsten Gesamtwiderstand? 1 1. Welche der folgenden Formulierungen entspricht dem ersten Newton schen Axiom (Trägheitsprinzip)? Ein Körper verharrt in Ruhe oder bewegt sich mit konstanter gleichförmiger Geschwindigkeit, wenn die

Mehr

2. Arbeit und Energie

2. Arbeit und Energie 2. Arbeit und Energie Zur Ermittlung der Bewegungsgrößen aus der Bewegungsgleichung müssen mehr oder weniger komplizierte Integrale berechnet werden. Bei einer Reihe von wichtigen Anwendungen treten die

Mehr

2.3 Arbeit und Energie

2.3 Arbeit und Energie - 43-2.3 Arbeit und Energie 2.3.1 Motivation und Definition Prinzipiell kann man mit den Newton'schen Axiomen die Bewegung von Massenpunkten wie auch Systemen von Massenpunkten beschreiben. In vielen Fällen

Mehr

Arbeitsblatt Arbeit und Energie

Arbeitsblatt Arbeit und Energie Arbeitsblatt Arbeit und Energie Arbeit: Wird unter der Wirkung einer Kraft ein Körper verschoben, so leistet die Kraft die Arbeit verrichtete Arbeit Kraft Komponente der Kraft in Wegrichtung; tangentiale

Mehr

Technische Thermodynamik

Technische Thermodynamik Kalorimetrie 1 Technische Thermodynamik 2. Semester Versuch 1 Kalorimetrische Messverfahren zur Charakterisierung fester Stoffe Namen : Datum : Abgabe : Fachhochschule Trier Studiengang Lebensmitteltechnik

Mehr

Auslenkung: Änderung der Position eines Objekts (etwa eines Pendels) bei einer Schwingungsbewegung

Auslenkung: Änderung der Position eines Objekts (etwa eines Pendels) bei einer Schwingungsbewegung Glossar A Hier sind die wichtigsten physikalischen Begriffe aus diesem Buch zusammengefasst. Adiabatisch: ohne Wärme aus der Umgebung aufzunehmen oder in die Umgebung abzugeben Ampere: MKS-Einheit des

Mehr

Trägheit, Masse, Kraft Eine systematische Grundlegung der Dynamik

Trägheit, Masse, Kraft Eine systematische Grundlegung der Dynamik Trägheit, Masse, Kraft Eine systematische Grundlegung der Dynamik Die grundlegenden Gesetze der Physik sind Verallgemeinerungen (manchmal auch Extrapolationen) von hinreichend häufigen und zuverlässigen

Mehr

Thermodynamik Wärmeempfindung

Thermodynamik Wärmeempfindung Folie 1/17 Warum fühlt sich 4 warmes wesentlich heißer an als warme? Und weshalb empfinden wir kühles wiederum kälter als kühle? 7 6 5 4 2 - -2 32 32 Folie 2/17 Wir Menschen besitzen kein Sinnesorgan für

Mehr

Energieumsatz bei Phasenübergang

Energieumsatz bei Phasenübergang Energieumsatz bei Phasenübergang wenn E Vib > E Bindung schmelzen verdampfen Q Aufbrechen von Bindungen Kondensation: Bildung von Bindungen E Bindung Q E Transl. E Bindung für System A B durch Stöße auf

Mehr

Physikalische Formelsammlung

Physikalische Formelsammlung Physikalische Formelsammlung Gleichförmige Bahnbewegung und Kreisbewegung Bewegungsgleichung für die gleichförmige lineare Bewegung: Winkelgeschwindigkeit bei der gleichmäßigen Kreisbewegung: Zusammenhang

Mehr

11. Ideale Gasgleichung

11. Ideale Gasgleichung . Ideale Gasgleichung.Ideale Gasgleichung Definition eines idealen Gases: Gasmoleküle sind harte punktförmige eilchen, die nur elastische Stöße ausführen und kein Eigenvolumen besitzen. iele Gase zeigen

Mehr

Licht breitet sich immer geradlinig aus. Nur wenn das Licht in unser Auge fällt, können wir es wahrnehmen.

Licht breitet sich immer geradlinig aus. Nur wenn das Licht in unser Auge fällt, können wir es wahrnehmen. 1. Optik Licht breitet sich immer geradlinig aus. Nur wenn das Licht in unser Auge fällt, können wir es wahrnehmen. Eine Mondfinsternis entsteht, wenn der Mond in den Schatten der Erde gerät: Eine Sonnenfinsternis

Mehr

A 1.1 a Wie groß ist das Molvolumen von Helium, flüssigem Wasser, Kupfer, Stickstoff und Sauerstoff bei 1 bar und 25 C?

A 1.1 a Wie groß ist das Molvolumen von Helium, flüssigem Wasser, Kupfer, Stickstoff und Sauerstoff bei 1 bar und 25 C? A 1.1 a Wie groß ist das Molvolumen von Helium, flüssigem Wasser, Kupfer, Stickstoff und Sauerstoff bei 1 bar und 25 C? (-> Tabelle p) A 1.1 b Wie groß ist der Auftrieb eines Helium (Wasserstoff) gefüllten

Mehr

Thermische Dimensionierung

Thermische Dimensionierung Thermische Dimensionierung 5 In Geräten fällt durch Verlustleistung oft in erheblichem Maße Wärmeenergie an. Sie führt zu thermischen Belastungen mit negativem Einfluss auf die Funktion und Zuverlässigkeit.

Mehr

Thermische Isolierung mit Hilfe von Vakuum. 9.1.2013 Thermische Isolierung 1

Thermische Isolierung mit Hilfe von Vakuum. 9.1.2013 Thermische Isolierung 1 Thermische Isolierung mit Hilfe von Vakuum 9.1.2013 Thermische Isolierung 1 Einleitung Wieso nutzt man Isolierkannen / Dewargefäße, wenn man ein Getränk über eine möglichst lange Zeit heiß (oder auch kalt)

Mehr

Formel X Leistungskurs Physik 2005/2006

Formel X Leistungskurs Physik 2005/2006 System: Wir betrachten ein Fluid (Bild, Gas oder Flüssigkeit), das sich in einem Zylinder befindet, der durch einen Kolben verschlossen ist. In der Thermodynamik bezeichnet man den Gegenstand der Betrachtung

Mehr

Formelsammlung Physik

Formelsammlung Physik Formelsammlung Physik http://www.fersch.de Klemens Fersch 20. August 2015 Inhaltsverzeichnis 1 Mechanik 3 1.1 Grundlagen Mechanik.............................. 3 1.1.1 Gewichtskraft...............................

Mehr

t ). Wird diese Verteilung experimentell ermittelt, so ist entsprechend Gl.(1) eine Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit

t ). Wird diese Verteilung experimentell ermittelt, so ist entsprechend Gl.(1) eine Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit W 4 Wärmeleitfähigkeit. Aufgabenstellung. Bestimmen Sie aus der zeitlichen Änderung der Wassertemperatur des Kalorimeters den Wärmeaustausch mit der Umgebung.. Stellen Sie die durch Wärmeleitung hervorgerufene

Mehr

Orientierungstest für angehende Industriemeister. Vorbereitungskurs Physik

Orientierungstest für angehende Industriemeister. Vorbereitungskurs Physik Orientierungstest für angehende Industriemeister Vorbereitungskurs Physik Production Technologies Erlaubte Hilfsmittel: Formelsammlung Taschenrechner Maximale Bearbeitungszeit: 1 Stunde Provadis Partner

Mehr

Mechanik und Kinematik. Mechanische Erlebnisse

Mechanik und Kinematik. Mechanische Erlebnisse Mechanik und Kinematik Mechanische Erlebnisse II Kraft und Masse 3 Kraft und Masse Goodbye Aristoteles Träge und schwere Masse Wie wir schon wissen, ist für jede Bewegungsänderung eine Kraft nötig. Die

Mehr

Geologie, Physik. Mit der Veränderung von Stoffen

Geologie, Physik. Mit der Veränderung von Stoffen Fragen und Antworten für den ersten Physiktest der 2. Klasse Seite: 1 von 5 1. Nenne 7 Naturwissenschaften! Biologie, Chemie, Astronomie, Meteorologie, Mineralogie, Geologie, Physik 2. Womit beschäftigt

Mehr

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch 5: Spezifische Wärme. Durchgeführt am Gruppe X

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch 5: Spezifische Wärme. Durchgeführt am Gruppe X Praktikum Physik Protokoll zum Versuch 5: Spezifische Wärme Durchgeführt am 10.11.2011 Gruppe X Name 1 und Name 2 (abc.xyz@uni-ulm.de) (abc.xyz@uni-ulm.de) Betreuer: Wir bestätigen hiermit, dass wir das

Mehr

Physik für Bauingenieure

Physik für Bauingenieure Fachbereich Physik Prof. Dr. Rudolf Feile Dipl. Phys. Markus Domschke Sommersemster 010 10. 14. Mai 010 Physik für Bauingenieure Übungsblatt 4 1. Wie viele Luftmoleküle befinden sich im Hörsaal Gruppenübungen

Mehr

V19 Spezifische Wärmekapazität von Wasser

V19 Spezifische Wärmekapazität von Wasser V19 Spezifische Wärmekapazität von Wasser Unter allen Energieformen kommt der Wärme eine besondere Bedeutung zu. Sowohl der Wärmehaushalt unseres Körpers als auch unserer Umwelt unterliegen komplizierten

Mehr

Die Heizungsanlage eines Hauses wird auf Ölfeuerung umgestellt. Gleichzeitig wird mit dieser Anlage Warmwasser aufbereitet.

Die Heizungsanlage eines Hauses wird auf Ölfeuerung umgestellt. Gleichzeitig wird mit dieser Anlage Warmwasser aufbereitet. Übungsaufgaben zur Wärmelehre mit Lösungen 1) Die Heizungsanlage eines Hauses wird auf Ölfeuerung umgestellt. Gleichzeitig wird mit dieser Anlage Warmwasser aufbereitet. Berechnen Sie die Wärme, die erforderlich

Mehr

Unterrichtsprotokoll E-Phase Physik, Charlotte-Wolff-Kolleg. Mensch und Energie

Unterrichtsprotokoll E-Phase Physik, Charlotte-Wolff-Kolleg. Mensch und Energie Unterrichtsprotokoll E-Phase Physik, Charlotte-Wolff-Kolleg Mensch und Energie Kurs: CWK/ A 41/ E-Phase /PH 2 Datum: 19.03.2012 im 2.Block Dozent: Herr Winkowski Protokollantin: Saviana Theiss Themen der

Mehr

W11. Energieumwandlung ( )

W11. Energieumwandlung ( ) W11 Energieumandlung Ziel dieses Versuches ist der experimentelle Nacheis der Äquivalenz von mechanischer und elektrischer Energie. Dazu erden beide Energieformen in die gleiche Wärmeenergie umgeandelt.

Mehr

Einführung in die Physik I. Wärme 2 Kinetische Gastheorie

Einführung in die Physik I. Wärme 2 Kinetische Gastheorie Einführung in die Physik I Wärme Kinetische Gastheorie O. von der Lühe und U. Landgraf Kinetische Gastheorie - Gasdruck Der Druck in einem mit einem Gas gefüllten Behälter entsteht durch Impulsübertragung

Mehr

Biodynamische Merkmal: Arbeit, Energie, Leistung und Effizienz

Biodynamische Merkmal: Arbeit, Energie, Leistung und Effizienz Biodynamische Merkmal: Arbeit, Energie, Leistung und Effizienz Dieser Vortrag, von kleinen Änderungen abgesehen, wurde im SS 05 von Jessica Rinninger zusammengestellt. Inhalt: Arbeit: Was ist Arbeit? Wozu

Mehr

Ampere ist die Einheit der Stromstärke. Das Messgerät heißt Amperemeter. Die Stromstärke gibt an, wie viele Elektronen pro Sekunde durch den Draht

Ampere ist die Einheit der Stromstärke. Das Messgerät heißt Amperemeter. Die Stromstärke gibt an, wie viele Elektronen pro Sekunde durch den Draht Ampere ist die Einheit der Stromstärke. Das Messgerät heißt Amperemeter. Die Stromstärke gibt an, wie viele Elektronen pro Sekunde durch den Draht rinnen. Alkohole sind chemische Verbindungen, der Alkohol,

Mehr

Physik für Mediziner und Zahmediziner

Physik für Mediziner und Zahmediziner Physik für Mediziner und Zahmediziner Vorlesung 03 Prof. F. Wörgötter (nach M. Seibt) -- Physik für Mediziner und Zahnmediziner 1 Arbeit: vorläufige Definition Definition der Arbeit (vorläufig): Wird auf

Mehr

Ejf!Tufjsjtdifo! Sbvdigbohlfisfshftfmmfo! Infoblatt der Tufjsjtdifo!Sbvdigbohlfisfshftfmmfo. Physik - Allgemein und speziell für Rfg Kehrer Teil 3

Ejf!Tufjsjtdifo! Sbvdigbohlfisfshftfmmfo! Infoblatt der Tufjsjtdifo!Sbvdigbohlfisfshftfmmfo. Physik - Allgemein und speziell für Rfg Kehrer Teil 3 Ejf!Tufjsjtdifo! Sbvdigbohlfisfshftfmmfo! Dieses Informationsschriftstück wurde von den Steirischen Rauchfangkehrergesellen, unter Bedachtnahme der einschlägigen Gesetze, Vorschriften, Normen und technischen

Mehr

In der oben gezeichneten Anordnung soll am Anfang der Looping-Bahn (1) eine Stahlkugel reibungsfrei durch die Bahn geschickt werden.

In der oben gezeichneten Anordnung soll am Anfang der Looping-Bahn (1) eine Stahlkugel reibungsfrei durch die Bahn geschickt werden. Skizze In der oben gezeichneten Anordnung soll am Anfang der Looping-Bahn (1) eine Stahlkugel reibungsfrei durch die Bahn geschickt werden. Warum muß der Höhenunterschied h1 größer als Null sein, wenn

Mehr

4 Die chemische Reaktion

4 Die chemische Reaktion 4 Die chemische Reaktion Chemische Reaktionen sind Stoffumwandlungsprozesse. In einer submikroskopischen Betrachtungsweise ist eine chemische Reaktion stets mit einer Änderung der relativen Lage der Atomkerne

Mehr

Deutsche Schule Tokyo Yokohama

Deutsche Schule Tokyo Yokohama Deutsche Schule Tokyo Yokohama Schulcurriculum KC-Fächer Sekundarstufe I Klassen 7-10 Physik Stand: 21. Januar 2014 eingereicht zur Genehmigung Der schulinterne Lehrplan orientiert sich am Thüringer Lehrplan

Mehr

AchterbahnfahrenimFreizeitparkund imklassenzimmer EinmodernerZugangzurMechanik - Staatsexamensarbeit im Fachbereich Physik Johannes Gutenberg - Universität Mainz von Verena Heintz Gutachter: Prof. Dr.

Mehr

Verwendet man ein Seil, dann kann der Angriffspunkt A der Kraft verschoben werden,

Verwendet man ein Seil, dann kann der Angriffspunkt A der Kraft verschoben werden, Kraftwandler Ein Kraftwandler ist eine Vorrichtung, die den Angriffspunkt, die Richtung oder die Größe einer aufzuwendenden Kraft verändern kann. Beispiele : a) b) Verwendet man ein Seil, dann kann der

Mehr

Experimentalphysik E1

Experimentalphysik E1 Experimentalphysik E1 6. Nov. Gravitation + Planetenbewegung Alle Informationen zur Vorlesung unter : http://www.physik.lmu.de/lehre/vorlesungen/index.html Kraft = Impulsstrom F = d p dt = dm dt v = dn

Mehr

10. Thermodynamik. 10.1 Temperatur und thermisches Gleichgewicht 10.2 Thermometer und Temperaturskala 10.3 Thermische Ausdehnung 10.

10. Thermodynamik. 10.1 Temperatur und thermisches Gleichgewicht 10.2 Thermometer und Temperaturskala 10.3 Thermische Ausdehnung 10. Inhalt 10.1 Temperatur und thermisches Gleichgewicht 10.2 Thermometer und Temperaturskala 10.3 Thermische Ausdehnung 10.4 Wärmekapazität Aufgabe: - Temperaturverhalten von Gasen, Flüssigkeiten, Festkörpern

Mehr

Physikalisches Praktikum Wirtschaftsingenieurwesen Physikalische Technik und Orthopädietechnik Prof. Dr. Chlebek, MSc. M. Gilbert

Physikalisches Praktikum Wirtschaftsingenieurwesen Physikalische Technik und Orthopädietechnik Prof. Dr. Chlebek, MSc. M. Gilbert Physikalisches Praktikum Wirtschaftsingenieurwesen Physikalische Technik und Orthopädietechnik Prof. Dr. Chlebek, MSc. M. Gilbert TH 01 Wärmekapazität und Wirkungsgrad (Pr_PhI_TH01_Wärmekapazität_6, 30.8.009)

Mehr

grundsätzlich Mittel über große Zahl von Teilchen thermisches Gleichgewicht (Verteilungsfunktionen)

grundsätzlich Mittel über große Zahl von Teilchen thermisches Gleichgewicht (Verteilungsfunktionen) 10. Wärmelehre Temperatur aus mikroskopischer Theorie: = 3/2 kt = ½ m = 0 T = 0 quantitative Messung von T nutzbares Maß? grundsätzlich Mittel über große Zahl von Teilchen thermisches

Mehr

Grimsehl Lehrbuch der Physik

Grimsehl Lehrbuch der Physik Grimsehl Lehrbuch der Physik BAND 1 Mechanik Akustik Wärmelehre 27., unveränderte Auflage mit 655 Abbildungen BEGRÜNDET VON PROF. E. GRIMSEHL WEITERGEFÜHRT VON PROF. DR. W. SCHALLREUTER NEU BEARBEITET

Mehr

Optik. Optik. Optik. Optik. Optik

Optik. Optik. Optik. Optik. Optik Nenne das Brechungsgesetz! Beim Übergang von Luft in Glas (Wasser, Kunststoff) wird der Lichtstrahl zum Lot hin gebrochen. Beim Übergang von Glas (Wasser...) in Luft wird der Lichtstrahl vom Lot weg gebrochen.

Mehr

Kreisprozesse und Wärmekraftmaschinen: Wie ein Gas Arbeit verrichtet

Kreisprozesse und Wärmekraftmaschinen: Wie ein Gas Arbeit verrichtet Kreisprozesse und Wärmekraftmaschinen: Wie ein Gas Arbeit verrichtet Unterrichtsmaterial - schriftliche Informationen zu Gasen für Studierende - Folien Fach Schultyp: Vorkenntnisse: Bearbeitungsdauer Thermodynamik

Mehr

Arbeit Leistung Energie

Arbeit Leistung Energie Arbeit Leistung Energie manuell geistig Was ist Arbeit Wie misst man Arbeit? Ist geistige Arbeit messbar? Wann wird physikalische Arbeit verrichtet? Es wird physikalische Arbeit verrichtet, wenn eine Kraft

Mehr

- Sprache der Physik Experimentbeschreibung. - Anfertigung eines Protokolls - selbstständiges Erforschen. - selbstständiges Experimentieren

- Sprache der Physik Experimentbeschreibung. - Anfertigung eines Protokolls - selbstständiges Erforschen. - selbstständiges Experimentieren Klasse: 6 1. Elektrischer Strom I: Einfache elektrische Stromkreise: Elektrische Stromkreise Elektrische Quellen Schaltsymbole und Schaltpläne Stromkreise beim Fahrrad Elektrische Geräte im Alltag: Schaltung

Mehr

W5 Latente Wärmemengen - spezifische Wärmekapazitäten

W5 Latente Wärmemengen - spezifische Wärmekapazitäten W5 Latente Wärmemengen - spezifische Wärmekapazitäten 28. Oktober 2010 Marcel Lauhoff - Informatik BA Matnr: xxxxxxx xxx@xxxx.xx 1 Einleitung 1 2 Theoretische Grundlagen 2 2.1 Wärme und thermische Energie................................

Mehr

13.1 NORMEN, RICHTLINIEN UND MASSEINHEITEN

13.1 NORMEN, RICHTLINIEN UND MASSEINHEITEN .6 EINHEITEN UND UMRECHNUNGSFAKTOREN Grundeinheiten des SI-Systems Länge Meter m Masse Kilogramm kg Zeit Sekunde s Elektrischer Strom Ampere A Temperatur Kelvin K Lichtstärke Candela cd Umrechnungsfaktoren

Mehr

Die Magnetkraft wirkt nur auf bestimmt Stoffe, nämlich Eisen, Nickel und Cobalt. Auf welche Stoffe wirkt die Magnetkraft?

Die Magnetkraft wirkt nur auf bestimmt Stoffe, nämlich Eisen, Nickel und Cobalt. Auf welche Stoffe wirkt die Magnetkraft? Auf welche Stoffe wirkt die Magnetkraft? Die Magnetkraft wirkt nur auf bestimmt Stoffe, nämlich Eisen, Nickel und Cobalt. Wie nennt man den Bereich, in dem die Magnetkraft wirkt? Der Bereich in dem die

Mehr

Aspekte des Hebens und Tragens (Theorie)

Aspekte des Hebens und Tragens (Theorie) Heben und Tragen von Lasten und ihre Auswirkungen auf den Organismus, insbesondere auf die Wirbelsäule, werden inzwischen weltweit diskutiert. Die Problematik hat selbst den EG-Rat dazu veranlasst, am

Mehr

2 Grundlagen 2 2.1 Oberflächenspannung... 2 2.2 Grenzflächenspannung... 4. 3 Messprinzip 5 3.1 Abreißverfahren... 5 3.2 Torsionswaage...

2 Grundlagen 2 2.1 Oberflächenspannung... 2 2.2 Grenzflächenspannung... 4. 3 Messprinzip 5 3.1 Abreißverfahren... 5 3.2 Torsionswaage... Versuch: OS Fachrichtung Physik Physikalisches Grundpraktikum Bearbeitet: M. Kreller J. Kelling F. Lemke S. Majewsky i. A. Dr. Escher Aktualisiert: am 16. 09. 2009 Oberflächenspannung Inhaltsverzeichnis

Mehr

Elektrische Energie, Arbeit und Leistung

Elektrische Energie, Arbeit und Leistung Elektrische Energie, Arbeit und Leistung Wenn in einem Draht ein elektrischer Strom fließt, so erwärmt er sich. Diese Wärme kann so groß sein, dass der Draht sogar schmilzt. Aus der Thermodynamik wissen

Mehr

TIPP alle Rechenaufgaben mit Einheit, Ergebnis und Antwortsatz!

TIPP alle Rechenaufgaben mit Einheit, Ergebnis und Antwortsatz! 1 Klassenarbeit Chemie 1/5 TIPP alle Rechenaufgaben mit Einheit, Ergebnis und Antwortsatz! 1 Stoffe und Stoffgemische 1.1 Ordne die Begriffe Verbindung, Element, Stoff, Mischung, Reinstoff, Metall, Nichtmetall,

Mehr

Holger Degenhardt PK BAB GöttingenG

Holger Degenhardt PK BAB GöttingenG Holger Degenhardt PK BAB GöttingenG Ladungssicherung hat für den normalen Fahrbetrieb zu erfolgen und dazu gehören auch Vollbremsungen, starke Ausweichmanöver und schlechte Wegstrecke sowie eine Kombination

Mehr

Einführung in die Statik

Einführung in die Statik Einführung in die Statik Autoren: Daniel Huldi und Marcel Zemp Überarbeitet von Thomas Kuster Inhalt: Mit dem erarbeiteten Wissen lernen die Schülerinnen und Schüler die Grundgesetze der Statik kennen

Mehr

WÄRMEMESSUNG MIT DURCHFLUSSMENGENMESSER, TEMPERATURSENSOREN UND LOXONE

WÄRMEMESSUNG MIT DURCHFLUSSMENGENMESSER, TEMPERATURSENSOREN UND LOXONE WÄRMEMESSUNG MIT DURCHFLUSSMENGENMESSER, TEMPERATURSENSOREN UND LOXONE INHALTSVERZEICHNIS Einleitung Anwendung Messaufbau Berechnung der Wärmemenge Loxone Konfiguration EINLEITUNG Dieses Dokument beschreibt

Mehr