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1 Herzlich Willkommen!

2 11:00 Begrüssung / Rundgang Alphapay AG 11:15 Vorstellung Marktleistung Alphapay AG 11:30 Vorstellung Operations Banking Vorstellung jur. Fachstelle / Auslandinkasso 12:00 Q & A 12:30 Gemeinsamer Lunch

3 Mobilität braucht Stabilität Konjunkturelle Entwicklung und Ausblick Martin Neff Chefökonom Credit Suisse

4 Perspektiven der Schweizer Wirtschaft November 2011 Martin Neff Chefökonom

5 Weltwirtschaftlicher Rahmen

6 Ausgeprägte Verlangsamung Einkaufsmanager-Index > 50 = Wachstum /06 09/06 03/07 09/07 03/08 09/08 03/09 09/09 03/10 09/10 03/11 09/11 Japan USA Eurozone /06 09/06 03/07 09/07 03/08 09/08 03/09 09/09 03/10 09/10 03/11 09/11 Brasilien Russland Indien China Quelle: Datastream, Bloomberg, Credit Suisse / IDC

7 Schwellenländerwachstum bleibt aber insgesamt stark Reales Wachstum in Prozent, Gewichtung mit Kaufkraftparität (PPP) China Schwellenländer ohne China Industrieländer Global GDP Quelle: Bloomberg, IMF, Datastream, Credit Suisse

8 Abschwächung im Immobiliensektor... Reale Steigerung der Hauspreise in China, %YoY Aug 05 Feb 06 Aug 06 Feb 07 Aug 07 Feb 08 Aug 08 Feb 09 Aug 09 Feb 10 Aug 10 Beijing Tianjin Shenzhen Guangzhou Shanghai Quelle: Bloomberg, Credit Suisse / IDC

9 ...aber unaufhaltsames Konsumwachstum in China Anteil am globalen Privatkonsum in % China USA Quelle: IMF, CEIC, Credit Suisse, The Economist (Picture)

10 Prognosen für die Schweiz

11 Unser Basisszenario Keine globale Rezession Schuldenkrisen werden zwar nicht unmittelbar gelöst, eskalieren aber auch nicht weiter Die Finanzmärkte gewähren der Politik mehr Zeit, und die nutzt sie auch Die Politik treibt eine glaubwürdige Langfristlösung (Fiskalunion, politische Union) voran Die Währungsunion überlebt auch 2012 Die Frankenaufwertung wird gestoppt (notfalls durch Intervention)

12 Prognose im Überblick Stand: 6. September 2011 Veränderung in % Bruttoinlandprodukt, real Privater Konsum Staatlicher Konsum Ausrüstungsinvestitionen Bauinvestitionen Exporte (G+D) Importe (G+D) Inflationsrate Arbeitslosenquote in % Quelle: Seco, Credit Suisse Economic Research

13 Kernfrage Aussenhandel

14 Aussenhandel Reale Exporte und Importe sowie reales BIP 15% 10% 5% 0% -5% -10% BIP, real Exporte, real Importe, real Daten besser als Stimmung Importe reagieren unerwartet Aggregat kaschiert positive und negative Ausreisser Stärke im Qualitätswettbewerb "Nischenplayer" hohe Flexibilität Quelle: Seco, Credit Suisse Economic Research

15 Entwicklung Exporte in den ersten acht Monaten 2011 Exporte Januar Aug 2011, Veränderung gegenüber der Vorjahresperiode in % 20% 15% 10% 5% 0% -5% -10% Chemie Medizintechnik Textil- und Bekleidung Kunststoff Elektroindustrie Pharma Lebensmittel Mess- und Kontrollinstr. Metallindustrie Maschinenbau Fahrzeugbau Uhren Quelle: Eidgenössische Zollverwaltung, Credit Suisse Economic Research

16 Robustheit hat seine Gründe Unit Value der Exporte Anteil Qualitätswettbewerb Geographische Diversifikation der Exporte Volatilität der Exporte Uhren 9932 CHF 97% ~ Maschinen 43 CHF 71% ~ ~ Metallindustrie 4 CHF 11% Elektroindustrie 126 CHF 57% ~ ~ Pharma 338 CHF 89% Lebensmittel 4 CHF 59% ~ Textil / 27 CHF 8.5% ~ Bekleidung Medizintechnik 479 CHF 26.8% ~ Chemie 11 CHF 19.8% ~ Quelle: Credit Suisse Economic Research

17 Wenn da nur nicht die Finanzmärkte wären...

18 Die Welt vor 20 Jahren 9 Billionen $ Volumen gehandelter Aktien und Bonds 147 Billionen $ Volumen der Devisengeschäfte 22 Billionen $ Wert aller produzierten Güter und Dienstleistungen 2 Billionen $ ausserbörslich gehandelte Finanzderivate Handelsblatt/Quelle: HB Research

19 Die Welt heute 63 Billionen $ Wert aller produzierten Güter und Dienstleistungen 87 Billionen $ Volumen gehandelter Aktien und Bonds 601 Billionen $ ausserbörslich gehandelte Finanzderivate* 955 Billionen $ Volumen der Devisengeschäfte** Handelsblatt/Quelle: HB Research

20 "Absurde" Volatilität: S&P 500 nach Jahrestief 5% im Plus S&P 500 am 4. Oktober Dexia-Schieflage Griechen-Pleite Bernanke spricht: Allenfalls QE % Punkte = Jahrestief :00 09:28 09:56 10:24 10:52 11:20 11:48 12:16 12:44 13:12 13:40 14:08 14:36 15:04 Quelle: Bloomberg

21 Erneuter Sturzflug Aktienmarkt 10'000 9'000 8'000 7'000 6'000 5'000 4' SMI Index Langfristzins US-Bond-Zins (10 Jahre) Euro Euro/CHF Geldmarktzins Libor CHF (2 Monate) Quelle: Bloomberg

22 Stress im Interbankenmarkt TED Spread EUR (3M Libor - T-Bill) in Basispunkten Sep 01 Sep 02 Sep 03 Sep 04 Sep 05 Sep 06 Sep 07 Sep 08 Sep 09 Sep 10 Sep 11 Quelle: Bloomberg, Credit Suisse / IDC

23 Märkte reagieren sehr negativ auf Unsicherheit Performance in CHF, 31/ 12/ 2010= Erdbeben Japan Wachstumssorgen Schuldensorgen US Herabstufung SNB Entscheidung 60 Dez 10 Jan 11 Feb 11 Mrz 11 Apr 11 Mai 11 Jun 11 Jul 11 Aug 11 Aktien Welt Aktien US HY Anleihen (US) Aktien EM Staatsanleihen EM (USD) Aktien CH Staatsanleihen CH Gold Quelle: Bloomberg, Credit Suisse

24 Insbesondere Bankaktien auf der Verkaufsliste Index = / / / / / /2011 Europäische Banken (Eurostoxx Banken) Aktien Europa (Eurostoxx 600) Quelle: Bloomberg, Credit Suisse

25 Viel Pessimismus Günstige Bewertungen Hohe Risiken Risikoappetit in Panik-Zone 8 12-month forward P/ E Euphoria 6 25 Aktien-Bewertungen günstig Panic 5-8 Feb 85 Feb 89 Feb 93 Feb 97 Feb 01 Feb 05 Feb 09 Jun 03 Jun 04 Jun 05 Jun 06 Jun 07 Jun 08 Jun 09 Jun 10 Jun 11 S&P 500 Average +/ - 1 Standard Deviation Krise: Ausweg oder Domino? Quelle: Bloomberg, Credit Suisse

26 ...und die Politiker

27 Kollektive Realitätsverweigerung In % des BIP Belgien Dänemark Deutschland Finnland Frankreich Griechenland Grossbritannien Irland Italien Luxemburg Niederlande Österreich Portugal Schweden Spanien Tschechien Ungarn Aktueller Zins, W achstum 2% Aktueller Zins, W achstum 4% Erwarteter Zins, W achstum 2% Erwarteter Zins, Wachstum 4% Primärüberschuss 2010 Quelle: Bencek & Klodt (2011)

28 Kollektive Realitätsverweigerung Die Vorstellung, dass wir in Europa ein Liquiditätsproblem haben ist komplett falsch (EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, ) Wir haben solide ökonomische Fundamentaldaten (Ministerpräsident Silvio Berlusconi am vor dem italienischen Parlament) Die Beteiligung privater Gläubiger muss freiwillig sein (Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker, ) Wir werden jeden Cent zurückzahlen (Griechenlands Ministerpräsident Giorgos Papandreou am ) Lassen Sie es mich ganz deutlich sagen: Umschuldung ist kein Thema, und davon redet auch niemand, der in der Regierung ein Amt hat (Wolfgang Schäuble im Handelsblatt-Interview am ) Geld drucken ist das letzte Mittel verzweifelter Regierungen, wenn alle anderen Möglichkeiten fehlgeschlagen sind (George Osborne am 7. Januar 2009) Mit dem Vertrag von Maastricht hat sich Europa eine breite Stabilitätskultur entwickelt, wie wir sie uns vor zehn Jahren kaum vorzustellen gewagt hätten (Theo Waigel, ) Quelle: Handelsblatt GmbH

29 Schrecken ohne Ende 2011: Unterkapitalisierung europäischer Banken wegen drohender Abschreibung auf Staatsanleihen (Schätzung: IWF) 250 IWF-Kredite 60 EFSM Mittel der EU- Komimision 700 Mrd. ESM ab EFSF 110 Griechenland Hilfsprogramm 157 EZB 200 Maßnahmen der Staatengemeinschaft Kredite und Garantien US-Zentralbank Fed Bank of Amerika Citigroup JP Morgan Chase Wells Fargo Lehman Brothers 112 USA 45 Schweiz UBS 2008: Lehman-Pleite DER Rettung für Staaten SÜNDEN- KREISLAU F Maßnahmen der Notenbanken Anleihenkäufe der Zentralbanken 225 Bank of England Rettung der Konjunktur Konjunkturpakete 15 Großbritannien Kapitalhilfen für Banken 96 Großbritannien RBS Lloyds 27 Niederlande ING Fortis 28 Deutschland HRE Commerzbank Andere Kapitalhilfen Rettung der Banken Kapitalhilfen und Garantien 68 Frankreich 988 USA 100 Deutschland 325 Fannie Mae/ Freddie Mac Hypothekenbanken 400 USA 135 AIG Versicherungskonzern Europäische Union Bankgarantien Staatsverschuldung in EU USA Quelle: Handelsblatt, Credit Suisse Economic Research

30 USA: keinen Deut besser, aber Bundesstaaten Bruttoverschuldung in % des BIP Quelle: IWF

31 Kollektive Realitätsverweigerung SMI indexiert auf jeweiligen Zyklushöchststand = 100; X-Achse in Monaten Heute (Januar 2007 = 100) Great Depression (August 1929 = 100) Quelle: Bloomberg, Schweizerische Nationalbank

32 Von wegen freies Spiel der Kräfte linke Skala in Tausend, rechte Skala in Millionen (jeweils saisonbereinigt, annualisiert) 1'400 1' Ursprünglich geplantes Ende der Steuererleichterungen 6.0 1' Steuererleichterungen enden Steuererleichterungen werden verlängert Verkäufe neuer Einfamilienhäuser Verkäufe existierender Einfamilienhäuser (rechte Skala) 3.0 Quelle: Datastream, Credit Suisse

33 Leitzinsen bleiben auf japanischen Niveaus Leitzinsen der Notenbanken in Prozent Jan 01 Jan 02 Jan 03 Jan 04 Jan 05 Jan 06 Jan 07 Jan 08 Jan 09 Jan 10 Jan 11 EWU USA Schweiz Japan Quelle: Datastream, Credit Suisse

34 Weiterer Temperaturanstieg am Immobilienmarkt... Gegenüberstellung von Preis- und Einkommensentwicklung, Index: 1990 = Haushaltseinkommen pro Kopf Preise Eigentumswohnungen Preise Einfamilienhäuser Nicht mehr nachhaltiges Verhältnis bei Ausbruch der CH-Immobilienkrise Quelle: Credit Suisse Economic Research, Wüest & Partner

35 Überhitzungsgefahr v.a. beim Wohneigentum trifft zu ~ zuwenig ausgeprägt X trifft nicht zu keine Aussage möglich CH X ~ ~ X X BE X X ~ X X Übermässige Liquidität Übermässiger Risikoappetit und zu tiefe Risikoprämien Lang anhaltende Phase ansteigender Immobilienpreise Entkoppelung der Immobilienpreise von der Entwicklung der Einkommen Hohes/übermässiges Wachstum der Hypothekarkreditvolumina aufgrund des Margendrucks bei den Hypothekarkreditinstituten Überschiessende Bautätigkeit und Angebotsüberhang Hoher Anteil spekulativer Immobilientransaktionen Mangelnde Kreditprüfung bei der Hypothekarkreditvergabe (aufgrund falscher Anreize)

36 Fazit für die Schweiz Fiskalpolitischer Übereifer ist fehl am Platz, die Geldpolitik ist der Trigger für die Genesung Die Lage könnte sich der verschlechterten Stimmung anpassen jeder Abschwung beginnt im Kopf Vor welcher Zukunft haben die Schweizer Angst? Ghana: 94 besser; 6 schlechter China: 92 besser, 8 schlechter Estland: 78 besser, 11 schlechter Irland: 67 besser, 25 schlechter Schweden: 51 besser, 35 schlechter Österreich: 23 besser, 56 schlechter Deutschland: 20 besser, 68 schlechter Selbsterkenntnis ist der erste Weg zu Besserung Der Abschwung beginnt im Kopf Die Schweiz hängt am Tropf (der Weltkonjunktur) Die Schweiz ist erneut relativer Gewinner der Krise

37 R-Index Schweiz 1'200 1' / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / /2008 "Rezession" in Schweizer Zeitungen Quelle: Factiva

38 Mobilität braucht Stabilität Konjunkturelle Entwicklung und Ausblick Fragen an: Martin Neff?

39 Kontakt Alphapay AG Neugasse 14/18 CH-8005 Zürich Tel Fax

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