Elemente eines wirksamen Führungsstil

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1 Elemente eines wirksamen Führungsstil Quelle: Fredmund Malik, Führen - Leisten - Leben, Heyne, 2001, ISBN

2 Teil I Was verstehen Sie unter Professionalität von Führungskräften? Und das versteht Fredmund Malik darunter! 2

3 Hauptaussage A Das Führen ist ein Beruf und muss als solcher wahrgenommen werden. Professionalität ist nur dann gewährleistet, wenn man das Management als eigenen Beruf sieht. 3

4 Hauptaussage B Die Aktionen entscheiden, und nicht wer wir sind oder was wir wissen! 4

5 Hauptaussage C Es gibt keine allgemeine gültige Definition für eine Führungskraft. Jede Person ist individuell bzw. ein Unikat. 5

6 D Werkzeuge, Tools Aufgaben Werkzeuge Grundsätze Verantwortung 6

7 Teil II Die Grundsätze wirksamer Führung 7

8 Orientierung am Resultat Zielerreichung: Es kommt im Management nur auf die Resultate an! 8

9 Beitrag zum Ganzen (Beitragsorientierung) Führungsaufgabe : Den MitarbeiterInnen Klarheit über die ganze Komplexität verschaffen. Zusammenführen der Arbeitsleistung zu einem Ganzen. SpezialistInnen nie isoliert betrachten, sondern als Teil zum Gesamten. 9

10 Konzentration auf Weniges (weniger ist mehr!) Das ist der Schlüssel zum Erfolg. Zu viele Aufgaben angehen bewirkt in der Regel schlechte bis mittelmässige Ergebnisse. Konzentration auf die Kernaufgaben: Auf das, was man am besten kann! 10

11 Stärken nutzen (bereits vorhandene Stärken) Es ist keine Führungsaufgabe Menschen zu ändern, viel mehr die Stärken der Mitarbeiter zu erkennen und zu fördern. Achtung: Schwächen sind leichter zu erkennen als Stärken! 11

12 Vertrauen (Vertrauensorientierte Führung) Vertrauen als Basis für: Motivation, Betriebsklima und Unternehmenskultur. Behandle die MitarbeiterInnen so, wie du selber behandelt werden möchtest. Man muss sagen, was man meint und so handeln, um auf die Dauer glaubwürdig zu wirken und Vertrauen zu schaffen. 12

13 Positiv denken Heisst: Probleme und Schwierigkeiten erkennen (nicht beschönigen), doch lösungsorientiert zu handeln. 13

14 Teil III Aufgaben wirksamer Führung 14

15 1. Für Ziele sorgen Keine Systembürokratie betreiben Persönliche Jahresziele vereinbaren Die generelle Richtung, Strategie festelegen SMART-Ziele als Prinzip festlegen 15

16 Ziele sollen SMART sein: Spezifisch Mess- und beobachtbar Anspruchsvoll Realistisch Terminiert 16

17 Ziele sollen Arbeit zu Leistung werden lassen. Ziele müssen immer: beeinflussbar, messbar, nachvollziehbar, realistisch und einen zeitlichen Rahmen beinhalten. Ziele, Mittel und Massnahmen müssen aufeinander abgestimmt sein! 17

18 Die richtigen Ziele sind wichtig, nicht das MbO-System! Nicht die Anzahl der Ziele ist ausschlaggebend, viel mehr die Grösse ist entscheidend! Wenig Ziele, dafür Grosse! (Die etwas bewirken) 18

19 2. Organisieren Warnung vor Organisitis Es gibt keine gute Organisation Die drei Grundfragen des Organisierens Symptome schlechter Organisation 19

20 3. Entscheiden Missverständnisse und Irrtümer Der Entscheidungsprozess Partizipation am Entscheidungsprozess 20

21 4. Kontrolle Kontrolle muss sein Immer Kontrolle, die Frage stellt sich Wie? Kontrolle muss nicht demotivierend wirken. Wichtige Aufgabe der Führung ist: Förderung der Selbstkontrolle. Vorgesetzter kontrolliert nur noch die Selbstkontrolle. 21

22 4. Kontrolle Vertrauen als Grundlage Der Vertrauensrahmen muss transparent und klar festgelegt sein, mit möglichst wenig Kontrollen. 22

23 4. Kontrolle Wie kontrollieren? Stichprobe statt Vollkontrolle! 23

24 4. Kontrolle Messen und Urteilen Wo immer gemessen werden kann, messen. Wo nicht gemessen werden kann, muss beurteilt werden. Dies mit der notwendigen Sorgfalt. 24

25 5. Menschen entwickeln und fördern Sachen klären Menschen stärken! DB Menschen sind Originale, darum individuell behandeln. Individuelle Förderung setzt Wahrnehmung des Vis à vis voraus! Die meisten MitarbeiterInnen wollen gefordert werden! Alle MitarbeiterInnen gleich behandeln. Mit Lob und Kritik gleich umgehen, gezielt, bewusst, Wirkung für die Zukunft auslösen, so bleiben Lob und Kritik glaubwürdige Führungsinstrumente! 25

26 Teil IV 1. Die Sitzung 2. Der Bericht 3. Job Design und Controlling 4. Persönliche Arbeitsmethodik 5. Budget und Budgetierung 6. Leistungsbeurteilung 7. Systematische Müllabfuhr 26

27 8. Buch lesen! 27

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