REConf Schweiz 2010 Christoph Wolf, Manager Business Consulting and Analysis. Business Consulting & Sunrise

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1 REConf Schweiz 2010 Christoph Wolf, Manager Business Consulting and Analysis Business Consulting & Sunrise

2 Agenda 1. Sunrise 2. Ausgangslage Business Analysis Planning and Monitoring 3. Team & Zusammenarbeit 4. Prozess & Hilfsmittel 5. Erfahrungen & Ausblick Business Consulting Requirements Elicitation Requirements Management Requirements Analysis Sunrise

3 1Sunrise Sunrise

4 Sunrise Geschichte & Zahlen Sunrise Communications AG ist die grösste private Telekommunikationsanbieterin der Schweiz. Sie ist (noch) eine 100%ige Tochter der TDC A/S. Geschichte: 1996 Gründung der Newtelco AG (später sunrise) sowie diax Fusion zwischen sunrise und diax Geplante Fusion zwischen Orange und Sunrise von der WEKO abgelehnt. Sunrise in Zahlen: Rund Mitarbeitende Kunden: Mobile 1.9 Millionen / Festnetz / Internet Umsatz 2009: mehr als CHF 2 Milliarden Releases/Projekte: 4 Haupt-Releases und 8 Zwischen-Releases pro Jahr Dauer der Haupt-Releases bis zum Rollout: ca. 8 Monate Rund 160 Projekte pro Jahr. Grösse zwischen 20 und Personentage. Sunrise

5 Sunrise Kunden & Produkte Privatkunden Geschäftskunden Kunden Wholesale- Kunden MVNO/Reseller Festnetztelefonie Telefonanlagen Sicherheit Internet Produkte Komplettlösungen Mobil-Abos Mobile Prepaid Mobile Internet Sunrise

6 2Ausgangslage Sunrise

7 Ausgangslage Organisation und Prozesse Bis Mitte 2009: Projektleiter und Project Portfolio Manager in den Businessabteilungen und in den Serviceabteilungen. Program Management Office in IT. Etablierte Projektorganisation. Etablierter Prozess für die Projektabwicklung. Kein detaillierter Prozess und keine standardisierte Methoden für Requirements Engineering. Sunrise

8 Ausgangslage Projektorganisation Steering Committee Sponsor Projektleiter SteCo- Mitglied Controller Auftraggeber Projektteam Teilprojektleiter Teilprojektleiter Teilprojektleiter Projektmitarbeiter Sunrise

9 Ausgangslage Project Management Framework Firmenweiter Prozess für Project Portfolio Management (inklusive Priorisierung) Projektdurchführung: Idea Implementation TG1 Initiation TG2 Concept TG3 TG4 Closure TG5 Initiation: Ziele, Anforderungen, grobe Aufwandschätzung (-50%/+100%), vorläufiger Business Case. (4+ Wochen) Concept: IT/Netzwerk-Konzept, detaillierte Aufwandsschätzung, Business Case, Go-to-Market-Konzept. (6 Wochen) Implementation: Design, Entwicklung/Engineering, Test, Rollout. (5 Monate) Closure: Kommerzieller Start, Lessons Learned, Projektabschluss. Tollgates (TG) als Entscheidungspunkte zwischen den Phasen Sunrise

10 3Team & Zusammenarbeit Sunrise

11 Reorganisation Reorganisation Mitte 2009: Zusammenlegung der Projektleiter aus verschiedenen Abteilung in einem Team. Zusammenlegung der Project Portfolio Manager. Gründung eines Business Consulting & Analysis Teams. Sunrise... IT... Solution Delivery Quality Assurance Project & Portfolio Management Architecture & Strategy IT Operations Business Consulting & Analysis Project Management Project Portfolio Management Program Office Sunrise

12 Hauptaufgaben Beratung während der Ideen-Phase Erhebung von Anforderungen und Geschäftsprozess-Analyse Dokumentation der Anforderungen und der Ziel-Geschäftsprozesse Machbarkeits-Analyse Übergabe an Projektleiter nach der Initiation-Phase Kontinuierliches Change Management Nicht jedes Projekt hat einen Business Consultant/Analysten Projektleiter macht Requirements Engineering. Business Consulting & Analysis Project Management Implementation Idea TG1 Initiation TG2 Concept TG3 TG4 Closure TG5 Sunrise

13 Projektorganisation Initiation Concept Sponsor Steering Committee Sponsor Auftraggeber Auftraggeber Business Analyst Projektleiter SteCo- Mitglied Implementation Stakeholder Business Analyst Projektteam Sunrise Teilprojektleiter Teilprojektleiter Teilprojektleiter Projektmitarbeiter Controller

14 Rollen & Verantwortlichkeiten Beschreibung der Verantwortlichkeiten in den einzelnen Phasen in einer RACI-Matrix Accountable Responsible Consulted Informed Sunrise

15 Roadshow Über ein Duzend Präsentationen bei verschiedenen Teams (Marketing, Prozess-Teams, Verkauf, IT): Motivation Team Prozess Methoden Hilfsmittel Liefergegenstände Sehr gutes Feedback. Aufgrund des kleinen Teams können nicht alle Erwartungen erfüllt werden. Sunrise

16 4Prozess & Hilfsmittel Sunrise

17 Prozess Grundlage: The Guide to the BABOK V2 (IIBA ) Conduct Stakeholder Analysis Plan Business Analysis Activities Plan Business Analysis Communication Plan Requirements Management Process Business Analysis Planning and Monitoring Prepare for Elicitation Conduct Elicitation Document Elicitation Results Organize Requirements Specify and Model Requirements Prioritize Requirements Define Assumptions & Constraints Verify Requirements Vereinfachung der Prozessdarstellung (Knowledge Areas) Auswahl von einzelnen Tasks Business Consulting Define Business Need Assess Capability Gap Determine Solution Approach Define Business Scope Dokumentation im Business Consulting Handbook Requirements Elicitation Manage Business Scope & Requirements Communicate Requirements Hand over to Project Manager Requirements Management Requirements Analysis Sunrise

18 Hilfsmittel Business Analysis Planing Vorlage Business Analysis Plan Word Template Generische Stakeholder-Liste Checkliste für potentielle Stakeholder Sunrise

19 Hilfsmittel Requirements Elicitation Anforderungs-Checkliste Liste von rund 300 Bereichen, aus denen Anforderungen kommen können Sunrise

20 Hilfsmittel Requirements Analysis Vorlage Liste der Anforderungen Excel-Arbeitsblatt Vorlage Requirements Specification Word Template Sunrise

21 Hilfsmittel Requirements Management Checkliste Übergabe an Projektleiter Word Dokument Sunrise

22 Requirements Engineering Tool Heute: Dokumentation der Anforderungen mit Word, Excel und Visio Test-Management-Tool mit unzureichendem Requirements-Engineering-Modul. Eigenständiges RE-Tool halten wir für nicht sinnvoll (Traceability) Strategie: Warten, bis Upgrade/Neukauf eines Test-Management-Tools konkreter wird. Anforderungen für RE-Tool in Auswahlprozess einfliessen lassen. Sunrise

23 KPIs / Fragebogen Harte KPIs sind schwer zu formulieren. Fragebogen zur Leistungsbeurteilung der Business Analysten durch den Auftraggeber und durch den Projektleiter (nach der Übergabe des Projektes) Kontinuierlicher Verbesserungsprozess basierend auf Ergebnissen des Fragebogens. Sunrise

24 5Erfahrungen und Ausblick Sunrise

25 Erfahrungen Team, Prozesse und Hilfsmittel Es ist gut, eine konkrete Beschreibung des RE-Prozesses für die interne Arbeit zu haben. Regelmässige, team-interne Reviews von Liefergegenständen (z.b. Requirements Specification) erhöht Qualität. Word, Excel und Visio zur Dokumentation sind am Anfang OK. Irgendwann wächst aber der Druck, auf ein RE-Tool umzusteigen. Die Anforderungs-Checkliste ist für uns ein sehr wichtiges Hilfsmittel. Methoden-Know-how im Requirements Engineering ist sehr wichtig. Fachliches Know-how aber auch. KPIs sind schwierig zu definieren. Sunrise

26 Erfahrungen Zusammenarbeit Werbung ist wichtig. Es ist vorteilhaft, wenn die Fachabteilungen die Arbeit der Business Analysten kennt. Rollen und Verantwortlichkeiten zwischen Fachseite, Business Analysten und Projektleiter sollten früh abgeklärt werden. Die Erwartungen der Fachabteilungen sind hoch. Expectation-Management ist gerade bei kleiner Teamgrösse wichtig. Wir werden gesehen. Wir werden gebraucht. Wir werden anerkannt. Sunrise

27 Neue Herausforderungen Zusammenlegung der IT- und Netzwerk-Abteilung zu Technology. Stärkerer Fokus auf Anforderungen für Netzwerk-nahe Systeme. Verstärkt Software-Entwicklung mit Partnern. Externe Projektleiter. Outsourcing von Testing wird geprüft. Requirements-Engineering-Prozess muss stärker strukturiert sein. Anforderungen müssen bessere Qualität haben. Team muss vergrössert werden. Sunrise

28 Nächste Schritte Sunrise

29 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Sunrise

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