Schuldenkrise und Euro - Was ist zu tun?

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1 Schuldenkrise und Euro - Was ist zu tun? Hans Fehr, Universität Würzburg Lehrstuhl für Finanzwissenschaft Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 1 / 13

2 "Der Euro wird zusammenbrechen" Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 2 / 13

3 "Der Euro wird zusammenbrechen" SZ: Gibt es gar keine Hoffnung? Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 2 / 13

4 "Der Euro wird zusammenbrechen" SZ: Gibt es gar keine Hoffnung? Stefan Homburg: Hoffnung haben diejenigen, die nichts besitzen, denn ihnen kann nichts genommen werden. Hoffnung haben auch diejenigen ehrenwerten Mitglieder der Finanzindustrie, die jetzt noch ein oder zwei Jahre mit Steuerzahlers Hilfe Kasse machen, um sich dann mit dem eigenen Flugzeug auf die eigene Insel zu verabschieden und aus der Ferne zuzusehen, wie die übrigen hier klarkommen. Hoffnung hat schließlich, wer zu einer buddhistischen Lebensweise findet und materiellem Leben ganz entsagt. Für alle übrigen sehe ich schwarz. Quelle: Süddeutsche Zeitung, 29. September 2011, S. 20. Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 2 / 13

5 Gliederung Rückblick: Staatsverschuldung und globale Finanzkrise Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 3 / 13

6 Gliederung Rückblick: Staatsverschuldung und globale Finanzkrise Überblick: Griechenland und die Europäische Gipfeldiplomatie 1. Was kostet uns das alles? 2. Welche Gefahren birgt die Politik der Rettungsschirme? Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 3 / 13

7 Gliederung Rückblick: Staatsverschuldung und globale Finanzkrise Überblick: Griechenland und die Europäische Gipfeldiplomatie 1. Was kostet uns das alles? 2. Welche Gefahren birgt die Politik der Rettungsschirme? Ausblick: Was ist zu tun? Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 3 / 13

8 Staatsverschuldung und globale Finanzkrise Quellen: 2011 Report on Public Finances in EMU, IMF WEO April 2011 Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 4 / 13

9 Warum die GIPS-Länder? Mit dem Euro sanken die Zinsen in Südeuropa drastisch; Folgen: inflationärer Wirtschaftsboom, sinkende Wettbewerbsfähigkeit; steigende private und staatliche Verschuldung; Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 5 / 13

10 Warum die GIPS-Länder? Mit dem Euro sanken die Zinsen in Südeuropa drastisch; Folgen: inflationärer Wirtschaftsboom, sinkende Wettbewerbsfähigkeit; steigende private und staatliche Verschuldung; Durch Wirtschafts- und Finanzkrise platzt die Blase Folgen: sprunghaften Anstieg der Verschuldung (Konjunkturprogramme, Bankenstabilisierung, etc.); fehlende Wettbewerbsfähigkeit wird deutlich; Anstieg der Nominalzinsen für Staatsanleihen; Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 5 / 13

11 Warum die GIPS-Länder? Mit dem Euro sanken die Zinsen in Südeuropa drastisch; Folgen: inflationärer Wirtschaftsboom, sinkende Wettbewerbsfähigkeit; steigende private und staatliche Verschuldung; Durch Wirtschafts- und Finanzkrise platzt die Blase Folgen: sprunghaften Anstieg der Verschuldung (Konjunkturprogramme, Bankenstabilisierung, etc.); fehlende Wettbewerbsfähigkeit wird deutlich; Anstieg der Nominalzinsen für Staatsanleihen; Finanzkrise also nicht Ursache, sondern eher Katalysator der Krise! Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 5 / 13

12 Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 6 / 13

13 Ökonomische Konsequenzen: Länder wie Griechenland, Irland, Portugal... können ihre Schulden nicht mehr über Kapitalmärkte refinanzieren! Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 7 / 13

14 Ökonomische Konsequenzen: Länder wie Griechenland, Irland, Portugal... können ihre Schulden nicht mehr über Kapitalmärkte refinanzieren! Ohne Hilfsmaßnahmen kommt es zu Staatsbankrott mit unabsehbaren Folgen für alle anderen Länder der Währungsunion. Frage ist also weniger ob, sondern vor allem wie man Krisenländer am besten unterstützt. Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 7 / 13

15 Mögliche Lösungswege 1. Monetäre Lösung: EZB kauft Staatsschulden auf (wie Fed, BoJ, BoE); Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 8 / 13

16 Mögliche Lösungswege 1. Monetäre Lösung: EZB kauft Staatsschulden auf (wie Fed, BoJ, BoE); 2. Fiskalische Lösung: Europäische Schuldenagentur übernimmt Kauf/Verkauf von Staatsanleihen (Eurobonds) Aber: Lösungen sind Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 8 / 13

17 Mögliche Lösungswege 1. Monetäre Lösung: EZB kauft Staatsschulden auf (wie Fed, BoJ, BoE); 2. Fiskalische Lösung: Europäische Schuldenagentur übernimmt Kauf/Verkauf von Staatsanleihen (Eurobonds) Aber: Lösungen sind a) mit den geltenden Europäischen Verträgen und dem Grundgesetz nicht vereinbar; Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 8 / 13

18 Mögliche Lösungswege 1. Monetäre Lösung: EZB kauft Staatsschulden auf (wie Fed, BoJ, BoE); 2. Fiskalische Lösung: Europäische Schuldenagentur übernimmt Kauf/Verkauf von Staatsanleihen (Eurobonds) Aber: Lösungen sind a) mit den geltenden Europäischen Verträgen und dem Grundgesetz nicht vereinbar; b) ökonomisch höchst problematisch (Inflationsgefahr, Anreize); Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 8 / 13

19 Mögliche Lösungswege 1. Monetäre Lösung: EZB kauft Staatsschulden auf (wie Fed, BoJ, BoE); 2. Fiskalische Lösung: Europäische Schuldenagentur übernimmt Kauf/Verkauf von Staatsanleihen (Eurobonds) Aber: Lösungen sind a) mit den geltenden Europäischen Verträgen und dem Grundgesetz nicht vereinbar; b) ökonomisch höchst problematisch (Inflationsgefahr, Anreize); c) politisch kaum durchsetzbar (Transferunion). Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 8 / 13

20 Europäische Gipfeldiplomatie Oktober 2009: Griechischer "Offenbarungseid" April 2010: Erstes Hilfspaket für GR (110 Mrd. e) bis 2012 Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 9 / 13

21 Europäische Gipfeldiplomatie Oktober 2009: Griechischer "Offenbarungseid" April 2010: Erstes Hilfspaket für GR (110 Mrd. e) bis 2012 Mai 2010: "Euro-Schutzschirm" (750 Mrd. e) bis 2013, EZB kauft Staatsanleihen November 2010: 85 Mrd. e Hilfe für Irland Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 9 / 13

22 Europäische Gipfeldiplomatie Oktober 2009: Griechischer "Offenbarungseid" April 2010: Erstes Hilfspaket für GR (110 Mrd. e) bis 2012 Mai 2010: "Euro-Schutzschirm" (750 Mrd. e) bis 2013, EZB kauft Staatsanleihen November 2010: 85 Mrd. e Hilfe für Irland Mai 2011: 78 Mrd. e Hilfe an Portugal Juli 2011: Zweites Hilfspaket für GR (109 Mrd. e) bis 2014 Oktober 2011: Vereinbarung zu Schuldenschnitt für GR Februar 2012: ESM-Vertrag (permanenter Schutzschirm ab 2013) März 2012: SKS-Vertrag (Fiskalpakt für Europa) Juni 2012: Einstieg in die "Bankenunion" Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 9 / 13

23 Was kostet das alles? Quelle: H.W. Sinn (2012): Die Europäische Fiskalunion, S. 24. Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 10 / 13

24 Welche Gefahren birgt die Politik der Rettungsschirme? Hilfspakete vermindern Anreize zu eigener Spar- und Reformanstrengung! Folge: Kapitalmärkte fordern immer höhere Risikoaufschläge; Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 11 / 13

25 Welche Gefahren birgt die Politik der Rettungsschirme? Hilfspakete vermindern Anreize zu eigener Spar- und Reformanstrengung! Folge: Kapitalmärkte fordern immer höhere Risikoaufschläge; Transferunion wird auf indirekte Weise implementiert (bei Zahlungsausfall); Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 11 / 13

26 Welche Gefahren birgt die Politik der Rettungsschirme? Hilfspakete vermindern Anreize zu eigener Spar- und Reformanstrengung! Folge: Kapitalmärkte fordern immer höhere Risikoaufschläge; Transferunion wird auf indirekte Weise implementiert (bei Zahlungsausfall); Haftungsübernahme erhöht Risikoprämie für alle Euro-Staaten (Folge: Abwertungstendenz für Euro); Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 11 / 13

27 Welche Gefahren birgt die Politik der Rettungsschirme? Hilfspakete vermindern Anreize zu eigener Spar- und Reformanstrengung! Folge: Kapitalmärkte fordern immer höhere Risikoaufschläge; Transferunion wird auf indirekte Weise implementiert (bei Zahlungsausfall); Haftungsübernahme erhöht Risikoprämie für alle Euro-Staaten (Folge: Abwertungstendenz für Euro); Unsoziale Umverteilung vom Steuerzahler zu Kapitalbesitzern (Homburg-Zitat); Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 11 / 13

28 Welche Gefahren birgt die Politik der Rettungsschirme? Hilfspakete vermindern Anreize zu eigener Spar- und Reformanstrengung! Folge: Kapitalmärkte fordern immer höhere Risikoaufschläge; Transferunion wird auf indirekte Weise implementiert (bei Zahlungsausfall); Haftungsübernahme erhöht Risikoprämie für alle Euro-Staaten (Folge: Abwertungstendenz für Euro); Unsoziale Umverteilung vom Steuerzahler zu Kapitalbesitzern (Homburg-Zitat); Zielkonflikt für EZB: Aufkauf von Schuldtiteln auf Dauer nicht mit Ziel der Preisstabilität vereinbar! Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 11 / 13

29 Welche Gefahren birgt die Politik der Rettungsschirme? Hilfspakete vermindern Anreize zu eigener Spar- und Reformanstrengung! Folge: Kapitalmärkte fordern immer höhere Risikoaufschläge; Transferunion wird auf indirekte Weise implementiert (bei Zahlungsausfall); Haftungsübernahme erhöht Risikoprämie für alle Euro-Staaten (Folge: Abwertungstendenz für Euro); Unsoziale Umverteilung vom Steuerzahler zu Kapitalbesitzern (Homburg-Zitat); Zielkonflikt für EZB: Aufkauf von Schuldtiteln auf Dauer nicht mit Ziel der Preisstabilität vereinbar! Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 11 / 13

30 Gab es Alternativen? Zwang zu drastischer Haushaltskonsolidierung (von Anfang an); Kritik: Dies wurde zu Beginn der Krise versäumt! Problem: Politisch schwer durchsetzbar (siehe D!) Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 12 / 13

31 Gab es Alternativen? Zwang zu drastischer Haushaltskonsolidierung (von Anfang an); Kritik: Dies wurde zu Beginn der Krise versäumt! Problem: Politisch schwer durchsetzbar (siehe D!) Schneller Schuldenschnitt ("Haircut") bei privaten Gläubigern; Problem: Vertrauensverlust führt zu Risikoaufschlägen Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 12 / 13

32 Gab es Alternativen? Zwang zu drastischer Haushaltskonsolidierung (von Anfang an); Kritik: Dies wurde zu Beginn der Krise versäumt! Problem: Politisch schwer durchsetzbar (siehe D!) Schneller Schuldenschnitt ("Haircut") bei privaten Gläubigern; Problem: Vertrauensverlust führt zu Risikoaufschlägen (Zeitweiser) Austritt aus der Währungsunion; Problem: Ansteckungsgefahren für andere Euro-Länder umstritten! Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 12 / 13

33 Was ist zu tun? Nationale Schuldenbremsen, automatisch greifende Sanktionsregeln, EU Zugriff auf nationale Haushalte; Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 13 / 13

34 Was ist zu tun? Nationale Schuldenbremsen, automatisch greifende Sanktionsregeln, EU Zugriff auf nationale Haushalte; Insolvenzverfahren für überschuldete Staaten; Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 13 / 13

35 Was ist zu tun? Nationale Schuldenbremsen, automatisch greifende Sanktionsregeln, EU Zugriff auf nationale Haushalte; Insolvenzverfahren für überschuldete Staaten; Erzwungener Ausschluss aus Eurozone wird ermöglicht; Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 13 / 13

36 Was ist zu tun? Nationale Schuldenbremsen, automatisch greifende Sanktionsregeln, EU Zugriff auf nationale Haushalte; Insolvenzverfahren für überschuldete Staaten; Erzwungener Ausschluss aus Eurozone wird ermöglicht; Verbesserte Finanzmarktregulierung (Eigenkapitalquoten; einheitliche Aufsicht, etc.); Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 13 / 13

37 Was ist zu tun? Nationale Schuldenbremsen, automatisch greifende Sanktionsregeln, EU Zugriff auf nationale Haushalte; Insolvenzverfahren für überschuldete Staaten; Erzwungener Ausschluss aus Eurozone wird ermöglicht; Verbesserte Finanzmarktregulierung (Eigenkapitalquoten; einheitliche Aufsicht, etc.); Sicherung der Flexibilität bei gleichzeitiger Unabhängigkeit der EZB; Hans Fehr - Schuldenkrise und Euro 13 / 13

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