Die CHC Intelligenztheorie Raymond Cattell- John Horn- John B. Carroll- Monika Lesny-Ruoff, November 2016 nach: Mickley/Renner 2010

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1 Die CHC Intelligenztheorie Raymond Cattell- John Horn- John B. Carroll- Monika Lesny-Ruoff, November 2016 nach: Mickley/Renner 2010

2 Viele Intelligenztheorien Luria: IVI Modell: Intellektueller Verarbeitungsindex Aufrechterhaltung von Wachheit /Aufmerksamkeit Informationscodierung und speicherung Planung und Organisation des Verhaltens Kein erworbenes Wissen (Sachwissen)

3 Charles Spearman: Faktorenanalyse- Zweifaktoren-Theorie (1904) Übergeordneter Faktor der Intelligenz (g(eneral)-factor) Genereller Intelligenzfaktor, der alle unterschiedlichen Leistungsbereiche beeinflusst, bestimmt z.b. die Verarbeitungsgeschwindigkeit geistige Kapazität intellektuelle Leistung Untergeordnete bereichsspezifische Faktoren (s(pecific)-factor) Verbale Räumliche Mathematische Mechanische Fähigkeiten

4 Zwei-Faktoren-Modell (Cattell und Horn, 1963) Fluide (gf) Intelligenz angeboren, vererbt nicht durch Umwelt beeinflusst geistige Kapazität Auffassungsgabe generelle Verarbeitungsfähigkeit kristalline (gc) Intelligenz erlernte Fähigkeiten durch die Umwelt bestimmt Faktenwissen implizit Gelerntes Verhaltensweisen

5 Drei-Schichten Modell (Carroll 1993)

6 Kevin McGrew (2005): gemeinsames Modell CHC Das CHC Modell integriert die faktorenanalytischen Ansätze der Intelligenzforschung, u.a. die Zweifaktorentheorie von Spearman Zwei-Faktorenmodell von Cattell und Horn (Gf und Gc) Drei-Schichten-Modell von Carroll Heute ist dieses Modell der Intelligenz das aktuellste und am meisten verbreitet und anerkannt, vor allem im Verbindung mit Intelligenzdiagnostik. Es beschreibt die Struktur der Intelligenz am umfassendsten.

7 CHC Theorie dient als Grundlage zur Klassifizierung und Interpretation von Untertests gängiger intelligenzdiagnostischer Verfahren Einheitliche Terminologie Macht deutlich, welche Intelligenzfaktoren in einem Testverfahren repräsentiert sind Grundlage vieler neuerer Tests (WISC IV, K-ABC II,..)

8 Intelligenzfaktoren, die für die gängigen Testverfahren relevant sind nach der CHC Theorie Schicht II und Schicht I - Faktoren

9 Fluide Intelligenz (Gf) Schlussfolgerndes, logisches Denken bei neuen Aufgabenstellungen Begriffsbildung Klassifizierungsprozesse Entwicklung und Überprüfung von Hypothesen Erkennen von Regeln Schlussfolgern: quantitativ, induktiv, sequentiell und Geschwindigkeit Informationsverarbeitung

10 Kristalline Intelligenz (Gc) Erworbenes, kulturbezogenes Wissen Wortschatz Sprachverständnis Kommunikative Fähigkeiten Allgemeines verbales Wissen Lexikalisches Wissen Bereichsspezifisches Wissen Geographische Leistung Fremdsprachen

11 Kurzzeitgedächtnis (Gsm) Unmittelbares Aufnehmen neuer Informationen Gedächtnisspanne Arbeitsgedächtnis Lernfähigkeit ØVisuelles Kurzzeitgedächtnis wird meist der visuellen Verarbeitung (Gv) zugeordnet

12 Visuelle Verarbeitung (Gv) Wahrnehmung, Analyse, Synthese und Manipulation visueller Muster und Reize Räumliche Beziehungen Visuelles Gedächtnis Visuelle Vorstellung Längenschätzung Erschließungsgeschwindigkeit

13 Auditive Verarbeitung (Ga) Wahrnehmung, Analyse, Unterscheidung und kognitive Manipulation auditiver Reize Phonetische Kodierung: Analyse und Synthese Lokalisieren von Geräuschen Tonunterscheidung (Sprache, Musik), absolutes Gehör Gedächtnis bei Tonfolgen Rhythmus Musikanalyse und -verständnis Ø Sprachverständnis wird der kristallinen Intelligenz zugeordnet

14 Langzeitspeicherung und-abruf (Glr) Langfristig abgespeicherte Informationen und deren erfolgreiches Abrufen (Effizienz) Assoziatives Gedächtnis Freier Abruf Assoziative Flüssigkeit Wortflüssigkeit Benennungsleichtigkeit Semantisches Gedächtnis Lösungsflexibilität Ausdrucksflüssigkeit Ideenflüssigkeit Zeichnerische Flexibilität Kreativität, Originalität Lernfähigkeit

15 Verarbeitungsgeschwindigkeit (Gs) Schnelles und automatisiertes Ausführen von kognitiven Prozessen Wahrnehmungsgeschwindigkeit Geschwindigkeit bei Zahlenverarbeitung, basale rechnerische Geschwindigkeit Semantische Verarbeitungsgeschwindigkeit

16 Reaktionsgeschwindigkeit (Gt) Unmittelbare Reaktion auf einen Reiz oder eine Entscheidungsaufgabe Reaktionszeit Semantische Geschwindigkeit Geschwindigkeit beim mentalen Vergleichen Entscheidungsgeschwindigkeit

17 Quantitatives Wissen (Gq) Umfang und Tiefe von Wissen im Bereich von Zahlen und Mathematik Mathematisches Wissen Rechenfertigkeiten Mathematisches Schlussfolgern wird der fluiden Intelligenz zugeordnet

18 Lese- und Schreibfertigkeit (Grw) Wissen und Fertigkeiten im Bereich Lesen und Schreiben Lese- und Schreibfertigkeit Leseverständnis Lesegeschwindigkeit Buchstabieren Rechtschreibung

19 Vorteile der CHC Theorie Erlaubt eine präzise Auswahl von Testverfahren und Untertests in Bezug auf die sonderpädagogische Fragestellung Ermöglicht eine differenzierte Interpretation der Ergebnisse Systematische Beurteilung: Unterschiede in den IQ Werten bei verschiedenen Tests aufgrund unterschiedlicher Repräsentation von Intelligenzfaktoren (z.b. IDS 65, SON-R 105 bei einem autistischen Kind)

20 Warum XBA: Cross Battery Assessment? CPM (Coloured progressive Matrices) von Raven repräsentiert Gf und Gv WPPSI III berücksichtigt Gf, aber auch Gv, Gs und Gc Tephobe berücksichtigt hauptsächlich Ga, aber auch Glr CPM WPPSI Gf Gc Gv Gs Gsm Gq Ga Glr SON-R 2 ½ - 7 K- ABC II Nach Renner, 2016

21 CHC Theorie als Grundlage für Cross-Battery-Assessment (XBA) XBA= Systematische Kombination unterschiedlicher Testverfahren NICHT: Welchen Test soll ich anwenden? SONDERN: Welche kognitiven Fähigkeiten sind für die Klärung meiner Fragestellung relevant und welche Testverfahren können helfen, diese Fähigkeiten systematisch zu erfassen?

22 Flanagan/McGrew: Cross Battery Assessment Welche Intelligenzfaktoren sind in welchen Intelligenztests repräsentiert? Vgl. Kopie von Renner

23 XBA Bedeutet die gezielte Auswahl von Untertests (nach der CHC Theorie) aus verschiedenen Testverfahren - abhängig von der Fragestellung (durch Beobachtung herausgearbeitet) Welche CHC Faktoren sind gerade relevant, welche Intelligenzfaktoren will ich prüfen? Welches Basisverfahren deckt die meisten davon ab? Mit welchen weiteren Testverfahren kann ich die noch fehlenden CHC Faktoren überprüfen? (=XBA) Ø Komplette Durchführung eines Tests ist nicht unbedingt notwendig!

24 XBA Empfehlenswertes Vorgehen: Nicht zu viele Tests kombinieren Ein breites Basisverfahren auswählen Ergänzung durch einzelne Untertests oder Skalen! Ein umfassendes XBA ist eine verantwortungsvolle Diagnostik kognitiver Fähigkeiten, geht aber mit einem höheren Zeitaufwand einher.

25 Literatur Mickley, M./Renner, G.: Intelligenztheorie für die Praxis- Auswahl, Anwendung und Interpretation deutschsprachiger Testverfahren für Kinder und Jugendliche auf Grundlage der CHC-Theorie, in: Klinische Diagnostik und Evaluation, 3. Jg, 2010, Göttingen Mickley, M./Renner, G.: Intelligenzdiagnostik im Vorschulalter. CHC-theoretisch fundierte Untersuchungsplanung und Cross-batteryassessment. In: Frühförderung interdisziplinär 2/2015,

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