Aktionstag 50+ Ritterhude 2016 Generationsübergreifendes Wohnen in der Gemeinde Ritterhude

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1 Aktionstag 50+ Ritterhude 2016 Generationsübergreifendes Wohnen in der Gemeinde Ritterhude Günter Pröpping SENIORENBEIRAT RITTERHUDE

2 Generationsübergreifend gilt für jung und alt Auf die Mischung im Quartier kommt es an. Eine funktionierende Nachbarschaft von Menschen in verschiedensten Lebenssituationen ist ein Garant für Stabilität in der Gemeinde. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die Menschen ob jung oder alt Kontakte zueinander pflegen, zugleich aber die Möglichkeit haben, sich in die Privatsphäre zurückzuziehen. Gemeinsam wohnen, aber mit eigener Wohnung; sozial verbunden, aktiv und in verlässlicher Gemeinschaft, das ist der Grundgedanke von generationsübergreifenden Wohnprojekten. Die Bedürfnisse der älteren oder behinderten Menschen sind oftmals deckungsgleich mit denen von Familien oder Menschen mit Kindern. Oder anders formuliert: Was für Ältere gut ist, kann für Familien, Kinder oder Behinderte nicht schlecht sein.

3 Infrastrukturelle Voraussetzungen an den Standort Folgende Infrastrukturen sollten fußläufig erreichbar sein: Läden zum Erwerb von Waren zum täglichen Gebrauch Verwaltung, Behörden, Sicherheitsorgane Apotheken und Ärzte Kreditinstitute Grundschulen / Hauptschulen Kindergärten Spielflächen Wohnungsbezogener Freiraum Grünflächen Öffentlicher Nahverkehr

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5 Mögliche Standorte in der Gemeinde Ritterhude Alt-Ritterhude Riesstraße Hinter den Grundstücken Hausnummer 51 bis 57 auf der Wiesenfläche der Flur Auf der Koppel. Alt-Ritterhude Goethestraße Auf den Gartengrundstücken Hausnummer 14 bis 34 südlich der Bahnstrecke. Alt-Ritterhude Findorffstraße Hinter den Grundstücken Hausnummer 10 bis 16 auf der Ackerfläche der Flur Hinter der Eisenbahn. Ihlpohl Fuhrenkamp Auf den Gartengrundstücken Hausnummer 15 bis 23. Ihlpohl Am Moor Auf den Gartenstücken hinter den Grundstücken Hausnummer 3 und 5. Platjenwerbe Kurze Kamp Auf den Gartenstücken hinter den Grundstücken Hausnummer 16 und 18

6 Standort Alt-Ritterhude Riesstraße

7 Standort Alt-Ritterhude Goethestraße

8 Standort Alt-Ritterhude Findorffstraße

9 Standort Ihlpohl Fuhrenkamp

10 Standort Ihlpohl Am Moor

11 Standort Platjenwerbe Kurze Kamp

12 Bauliche Anforderungen an ein Wohnkonzept Ein Wohnprojekt sollte möglichst 10 bis 20 barrierefreie abgeschlossene Wohneinheiten und folgende barrierefreie Gemeinschaftseinrichtungen beinhalten: Gemeinschaftsraum mit Küche Gästezimmer mit Bad für Übernachtungsgäste Wasch- und Trockenraum Gemeinschaftlich genutzter Garten Spielplatz Grillplatz Sitz- und Ruhezonen Ebenerdiger Fahrradunterstand Autostellplatz

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16 Wohnprojekte im Eigentum Rechtsformen Eingetragene Genossenschaft mit Anschluss an Dachgenossenschaft die Bewohner sind zugleich Vermieter und Mieter. Lebenslanges Wohnrecht und günstige Mieten. Bildung einer Wohnungseigentümergemeinschaft nach Wohnungseigentumsgesetz (WEG) Bau(herren)gemeinschaft in Verbindung mit einer Planungsgesellschaft in Form einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts GbR. Bildung von Gemeinschaftseigentum Baugruppe in Verbindung mit einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts GbR Bildung von Realeigentum Wohnen in Bremen Eine Generationsgerechte Adresse, Gemeinschaftliches Wohnen ein Leitfaden

17 Wohnprojekte zu Miete Partnerschafts- und Rechtsformen Ein Mietobjekt wird immer gemeinsam mit einem Kooperationspartner geplant. Der Kooperationspartner ist Eigentümer der Immobilie. Mögliche Kooperationspartner: Wohnungsunternehmen Bauträger Investoren Genossenschaften Mögliche Rechtsformen der Mieterschaft: Eingetragener Verein Gesellschaft bürgerlichen Rechts GbR Gründung einer Genossenschaft Anschluss an eine bestehende Genossenschaft Wohnen in Bremen Eine Generationsgerechte Adresse, Gemeinschaftliches Wohnen ein Leitfaden

18 Leitfäden zur Wohnprojektumsetzung Wohnen in Bremen Eine Generationsgerechte Adresse, Gemeinschaftliches Wohnen ein Leitfaden

19 Wohnraumförderung in Niedersachsen Mietwohnungsbau Förderung von Mietwohnraum als gemeinschaftliche Wohnformen, einschließlich des generationenübergreifenden Wohnens für ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen, hilfe-/ und pflegebedürftige Personen. Neubau von Mietwohnungen für Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen. Modellprojekte mit Impulscharakter, die als regionale Vorbilder für neue und zukunftsweisende Wohnformen dienen können. Selbst genutztes Wohneigentum Neubau in energiesparender Bauweise für Haushalte mit zwei und mehr Kindern. Neubau für Menschen mit Behinderung, wenn aufgrund der Behinderung ein besonderer baulicher Aufwand erforderlich ist.

20 Danke für Ihre Aufmerksamkeit Weitere Informationen: FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.v. Bürgerbüro Stadtentwicklung Hannover e.v Landkreis Osterholz Frau Sonnenburg Gemeinde Ritterhude Herr Keßler Seniorenbeirat Ritterhude Günter Pröpping

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