Versicherungszyklen in der Schaden- und Unfallversicherung - Erklärungsansätze und Steuerungsmöglichkeiten

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1 Karlsruher Reihe II Risikoforschung und Versicherungsmanagement Band 5 Herausgegeben von Prof. Dr. Dr. h. c. Robert Schwebler Prof. Dr. Ute Werner Versicherungszyklen in der Schaden- und Unfallversicherung - Erklärungsansätze und Steuerungsmöglichkeiten Dr. Oliver M. Maguhn KARLSRUHE

2 Inhaltsübersicht 1 Einleitung Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit Aufbau der Untersuchung 6 Teil I: Empirie und Erklärungsansätze von Versicherungszyklen 13 2 Merkmale von Versicherungszyklen Begriff des Versicherungszyklus Rentabilität als zentrale Kennzahl von Versicherungszyklen Empirische Zyklenlängen 49 3 Erklärungsansätze für Versicherungszyklen * Einteilung der Erklärungsansätze für Versicherungszyklen Rationales Verhalten: Externe Einflussgrößen als Ursache von Versicherungszyklen Irrationales Verhalten: Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage als Ursache von Versicherungszyklen Motivation für ein integriertes Modell Marktrigiditätenmodell Überblick.^ Ausgangspunkt Phase 1: Attraktiver Versicherungsmarkt mit hoher versicherungstechnischer Rentabilität Weicher Markt Wendepunkt Phase 5: Schaden- und Kapitalmarktschocks als Auslöser für Bilanzschocks Harter Markt Empirische Evidenz des Marktrigiditätenmodells Kritische Würdigung des Marktrigiditätenmodells 176 Teil II: Aufbau des Zyklusmanagements im Rahmen der strategischen Planung von Schaden- und Unfallversicherungsunternehmen Zyklusmanagement als Kernaufgabe der Planung in Schadenund Unfallversicherungsunternehmen Ausgangslage und weiteres Vorgehen 181 IX

3 5.2 Besonderheiten bei der Planung in Versicherungsunternehmen Zielplanung unter Berücksichtigung von Versicherungszyklen Gesamtunternehmensziele Gewinn Wachstum Sicherheit Priorisierung der Unternehmensziele in Abhängigkeit der Marktphase Analyse der Versicherungssparten im Kontext von Versicherungszyklen Entwicklung eines Multifaktorenkonzeptes zur Zyklusanalyse von Versicherungssparten Messung der Zyklussensitivität für die deutsche Schaden- und Unfallversicherung Maßnahmen zur Navigation durch Versicherungszyklen Ansatzpunkte für die Modellierung der Zyklussteuerung Kostenflexibilisierung Underwriting-Prozess Markt- und Risikopolitik Bewertung der Maßnahmen im Hinblick auf die Erfüllung der Unternehmensziele Zusammenfassung der Maßnahmen Unternehmensinterne Anpassungserfordernisse Beitrag der Maßnahmen zur Erfüllung der Unternehmensziele Differenzierung der Maßnahmen nach Größe des Versicherungsunternehmens Schlussbetrachtung Zusammenfassung der Ergebnisse Ausblick 298

4 Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis XVII Tabellenverzeichnis XXI Abkürzungsverzeichnis XXIII 1 Einleitung Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit Aufbau der Untersuchung 6 Teil I: Empirie und Erklärungsansätze von Versicherungszyklen 13 2 Merkmale von Versicherungszyklen Begriff des Versicherungszyklus Weiche und harte Märkte als diametrale Phasen von Versicherungszyklen Die Insurance Clock nach Paul Ingrey Die Thesen von Günter Kutz (1984) Rentabilität als zentrale Kennzahl von Versicherungszyklen Komponenten der Rentabilität Wirkungszusammenhänge der Rentabilität Versicherungstechnische Rentabilität Nicht-versicherungstechnische Rentabilität Gesamtrentabilität Empirische Zyklenlängen Statistische Grundlagen Länderspezifische Zyklenlängen Spartenspezifische Merkmale von Versicherungszyklen Spartenspezifische Zyklenlängen Besonderheiten spartenspezifischer Versicherungszyklen Erklärungsansätze für Versicherungszyklen Einteilung der Erklärungsansätze für Versicherungszyklen Rationales Verhalten: Externe Einflussgrößen als Ursache von Versicherungszyklen Perfect Market Model und rationale Erwartungshypothese Hypothese der Zinsabhängigkeit 69 XI

5 Grundidee Empirischer Nachweis der Hypothese der Zinsabhängigkeit Hypothese der institutionellen Interventionen Grundidee Informatorische, vertragliche und bilanztechnische Ursachen derverzögerten Prämienanpassung als Auslöser von Versicherungszyklen Empirischer Nachweis der Hypothese der institutionellen Interventionen Hypothese der Abhängigkeit zwischen Versicherungswirtschaft und Konjunktur Grundidee Empirischer Nachweis der Hypothese der Abhängigkeit zwischen Versicherungswirtschaft und Konjunktur Empirischer Zusammenhang zwischen Versicherungswirtschaft und Konjunktur in Deutschland Empirischer Zusammenhang zwischen Versicherungswirtschaft und Konjunktur in anderen Ländern Irrationales Verhalten: Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage als Ursache von Versicherungszyklen Hypothese des Cashflow Underwriting Versicherungsproduktion als Kuppelproduktion Grundidee Vorteile von Erst- im Vergleich zu Rückversicherungsunternehmen beim Cashflow Underwriting Empirischer Nachweis der Hypothese des Cashflow ^ Underwriting Hypothese der retrospektiven Prämienkalkulation Grundidee Empirischer Nachweis der Hypothese der retrospektiven Prämienkalkulation Hypothese der Kapazitätsbeschränkungen Kapazität, Schocks und Anpassungskosten Grundidee 114 XII

6 Empirischer Nachweis der Hypothese der Kapazitätsbeschränkungen Motivation für ein integriertes Modell Marktrigiditätenmodell Überblick Ausgangspunkt Phase 1: Attraktiver Versicherungsmarkt mit hoher versicherungstechnischer Rentabilität Weicher Markt Phase 2: Renditezunahme am Kapitalmarkt und Cashflow Underwriting Phase 3: Veränderung der Gewinnzusammensetzung Phase 4: Versicherungstechnik als Kapitalbeschaffer des Kapitalanlagebereiches Exkurs: Das Fristigkeitsproblem von Versicherungen und Banken im Vergleich Wendepunkt Phase 5: Schaden- und Kapitalmarktschocks als Auslöser für Bilanzschocks Harter Markt Phase 6: Wechsel des Geschäftsmodells Phase 7: Verzögerte Anpassung durch Marktrigiditäten der Institutionen in der Umwelt von Versicherungsunternehmen Institutionen in der Umwelt von Versicherungsunternehmen Rigiditäten durch Faktorlieferanten Versicherungsvermittler Kapitalgeber Rückversicherer Rigiditäten durch Konkurrenten Rigiditäten durch Kunden Rigiditäten durch den Staat Rigiditäten durch die Öffentlichkeit Wirtschafts- und Verbraucherverbände Medien Analysten und Ratingagenturen 760 XIII

7 4.5.3 Phase 8: Überreaktion des Marktes Empirische Evidenz des Marktrigiditätenmodells Versicherungszyklus Versicherungszyklus Versicherungszyklus Kritische Würdigung des Marktrigiditätenmodells 176 Teil II: Aufbau des Zyklusmanagements im Rahmen der strategischen Planung von Schaden- und Unfallversicherungsunternehmen Zyklusmanagement als Kernaufgabe der Planung in Schadenund Unfallversicherungsunternehmen Ausgangslage und weiteres Vorgehen Besonderheiten bei der Planung in Versicherungsunternehmen Zielplanung unter Berücksichtigung von Versicherungszyklen Gesamtunternehmensziele Gewinn Wachstum Sicherheit Priorisierung der Unternehmensziele in Abhängigkeit der Marktphase Analyse der Versicherungssparten im Kontext von Versicherungszyklen Entwicklung eines Multifaktorenkonzeptes zur Zyklusanalyse von Versicherungssparten Ausgangslage und Vorgehensweise ~ Schritt 1: Identifikation der relevanten Schlüsselfaktoren für Versicherungszyklen Schritt 2: Bestimmung der Wirkungsrichtung der Schlüsselfaktoren Schritt 3: Ermittlung der Gewichtungen Schritt 4: Bewertung der Versicherungssparten Messung der Zyklussensitivität für die deutsche Schaden- und Unfallversicherung Vorgehensweise und Rahmenbedingungen 214 XIV

8 7.2.2 Matrix der Zyklussensitivität Ergebnisse zur Zyklussensitivität Maßnahmen zur Navigation durch Versicherungszyklen Ansatzpunkte für die Modellierung der Zyklussteuerung Kostenflexibilisierung Underwriting-Prozess Grundlagen Voraussetzungen Durchführung Kontrolle Feedback Markt- und Risikopolitik Preis : Elementare adaptive und aktive Preisstrategien Differenzierte Preisstrategien bei Marktsegmentierung Marktanteil Aktive, passive und verspätete Marktanteilsvariation Marktanteilsvariation und Segmentierung Zeichnungskapazität Eigenkapitalvariation Rückversicherungsvariation Rückversicherung als Eigenkapitalsubstitut Modellfall der Rückversicherungsvariation Sensitivitätsanalyse der Ruckversicherungsvariation Bewertung der Maßnahmen im Hinblick auf die Erfüllung der Unternehmensziele Zusammenfassung der Maßnahmen Unternehmensinterne Anpassungserfordernisse Beitrag der Maßnahmen zur Erfüllung der Unternehmensziele Differenzierung der Maßnahmen nach Größe des Versicherungsunternehmens 292 XV

9 10 Schlussbetrachtung Zusammenfassung der Ergebnisse Ausblick 298 Anhang 301 Anhang A: Autokorrelation und autoregressive Prozesse 301 Anhang B: Die Combined Ratio als versicherungstechnische Kennzahl 303 Anhang C: Fragebögen zur Messung der Zyklussensitivität 307 Anhang D: Berechung der Kosten der Rückgewinnung von Kunden Anhang E: Berechnungen zur Sensitivitätsanalyse der Rückversicherungsvariation 329 Variante 1: Variation der Prämieneinnahmen 329 Variante 2: Variation des Rückversicherungsschutzes 331 Variante 3: Variation der Rückversicherungspreise 333 Literaturverzeichnis 335 XVI

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