EINKAUFEN Stefan Genth HDE-Hauptgeschäftsführer vivavelo,

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1 EINKAUFEN 2020 Stefan Genth HDE-Hauptgeschäftsführer vivavelo,

2 Umsatz stagniert Einzelhandelsumsatz in Mrd.EUR nominale Veränderung zu Vorjahr in Prozent 382,3 387,7 380,7 378,0 386,3 389,7 392,0 394,2 398,5 390,5 2,2% 1,9% 1,4% 0,9% 1,1% 0,6% 0,6% -0,7% -1,8% -2,0% 10,0% 8,0% 6,0% 4,0% 2,0% 0,0% -2,0% -4,0% Quelle: HDE 2

3 aber hohe Dynamik VERTRIEBSWEGE INTERNET DYNAMISCH, STATIONÄR MIT PERSPEKTIVE STANDORTE ZURÜCK IN DIE STADT, ABER AUCH GROßFLÄCHE SORTIMENTE ZWISCHEN MASSE UND KLASSE, IN JEDEM FALL ZIELGRUPPENFOKUSSIERT KUNDEN HOHE WECHSELBEREITSCHAFT, VERTRAUEN ZÄHLT 3

4 Vertriebsformenwandel DER DEUTSCHE EINZELHANDEL VERÄNDERT SICH STETIG 31,4 11,8 6,9 5,3 4,3 10,2 8,6 30,0 11,9 7,5 5,2 4,4 10,5 8,8 29,1 11,9 7,8 4,9 4,4 10,8 9,3 28,1 11,9 8,8 4,8 4,4 11,1 9,4 24,7 12,4 11,8 4,5 4,4 11,2 9,6 24,6 12,5 12,1 4,3 4,4 11,2 10,0 21,9 12,8 13,8 4,3 4,3 11,5 10,5 20,0 12,5 14,0 4,1 4,5 12,2 11,7 18,3 12,3 14,5 4,0 4,4 12,7 12,5 17,8 12,0 15,0 3,8 4,2 13,0 13,2 17,0 12,1 15,2 3,8 4,0 13,0 13,7 17,0 12,2 15,4 3,5 4,0 13,0 14,0 16,0 12,3 15,5 3,4 3,8 13,3 14,3 15,7 12,3 15,8 3,4 3,7 13,3 15,0 Fachhandel (nicht-filialisiert) Filialisten des Fachhandels Fachmärkte Kauf- und Warenhäuser Versender SB-Warenhäuser / V-Märkte Discounter Supermärkte/ trad. LEH Handwerk Online-Handel - o o + 13,6 13,4 13,3 13,0 12,7 12,2 12,0 11,9 11,9 11,5 11,3 10,7 10,7 10,1 Convenience Verkaufsformen 2,5 2,6 2,7 2,8 2,9 2,8 2,8 2,8 2,8 2,6 2,7 2,7 2,8 2,8 4,7 4,8 5,0 5,0 5,0 5,0 5,0 5,1 5,1 5,0 5,2 5,1 5,2 5, Ambulanter Handel (institutionell) Gebrauchtwarenhandel Quelle: BBE 4

5 Konsum im Wandel VERTEILUNG DER KONSUMAUSGABEN ÄNDERUNG DER AUSGABENSTRUKTUR ZU LASTEN DER EINZELHANDELSRELEVANTEN SEGMENTE 17,8 14,6 8,0 5,3 Nahrungsmittel, Getränke, Tabakwaren Bekleidung und Schuhe -3,2%-Punkte -2,7%-Punkte 19,2 24,3 Wohnung, Wasser, Strom, Gas u.a. Brennstoffe +5,1%-Punkte 8,4 6,8 Einrichtungsgegenstände, Geräte für den Haushalt -1,6%-Punkte 16,7 16,6 Verkehr, Nachrichtenübermittlung -0,1%-Punkte 9,4 9,4 5,7 5,7 14,8 17,3 Freizeit, Unterhaltung und Kultur Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen Übrige Verwendungszwecke +2,5%-Punkte Quelle: BBE 5

6 Einzelhandel verliert Anteil ANTEIL DES EINZELHANDELSUMSATZES AN DEN PRIVATEN KONSUMAUSGABEN 48,2% 47,1% 45,1% Einzelhandel inkl. KfZ, Tankstellen Einzelhandel i.e.s. 42,1% 40,6% 39,5% 44,2% 43,4% 43,3% 42,5% 42,4% 41,9% 42,6% 42,0% 41,1% 40,5% 40,6% 40,2% 40,3% 39,8% 37,9% 37,1% 36,1% 34,8% 34,5% 38,7% 38,3% 33,7% 33,3% 32,5% 31,8% 31,1% 31,3% 31,0% 30,4% 30,3% 29,9% 29,0% * 6

7 Verkaufsfläche expandiert NAHEZU AUSSCHLIEßLICH DISCOUNT, SHOPPING-CENTER, FACHMÄRKTE VERKAUFSFLÄCHE IN MIO.QM 7

8 Einkaufszentren boomen IN 5 JAHREN +2 MIO. QM UND WEITERE NEUE FLÄCHEN IN PLANUNG 8

9 Wachstumssegment Internet IN 5 JAHREN +9 MRD. EURO B2C-E-COMMERCE-PROGNOSE DEUTSCHLAND IN MRD. EURO 14,5 13,0 11,0 16,3 18,3 20,0 21,9 23,7 8,0 1,25 2,5 5, Quelle: HDE 9

10 Polarisierung der Angebote ZWISCHEN LUXUS UND MASSE Markt Verbraucher Point of Sale Massenmarkt Volumenmarkt mit Standardprodukten Vielzahl an Herstellern und Marken Austauschbare Produkte Reizüberflutung => Überforderte Konsumenten Versorgungskauf Preis spielt bei Kaufentscheidung eine große Rolle Standardpräsentation Keine bis mittlere Beratungsintensität Niedriger Servicegrad Luxusmarkt Preismarkt mit exklusiven Produkten Selektives Angebot an Top-Marken Produkte mit Charakter/ Mehrwert Involvierte Konsumenten Erlebniskauf Neben dem Preis spielt Markenidentität wichtige Rolle Aufwendige Inszenierung der Ware Hohe Beratungsintensität Hoher Servicegrad Quelle: BBE 10

11 Polarisierung der Märkte DIE MITTE IST NICHT OHNE CHANCE, ABER SIE VERLIERT 5,1% 3,6% 3,7% 2,8% 3,0% 3,1% 3,4% 3,6% 4,2% 4,0% 3,6% 3,7% 3,7% 3,8% 4,1% 4,3% 8% Premium 54,8% 55,4% 53,2% 52,0% 50,1% 48,8% 48,2% 46,9% Luxus Gehobener Bedarf Mitte Pseudo-Discount Discount 47% Mitte NEUE MITTE >50% 21,7 % 22,1% 23,0% 23,9% 24,3% 24,9% 24,8% 25,2% 45% Discount 14,2% 14,9% 16,4% 17,6% 18,8% 19,4% 19,5% 20,0% Quelle: BBE 11

12 Ausblick Standorte INNENSTÄDTE MIT WACHSENDEN CHANCEN. STICHWORTE: DEMOGRAPHIE, NAHVERSORGUNG, MOBILITÄTSKOSTEN 72,5 67,5 STANDORTPRÄFERENZEN VON EINZELHANDELSUNTERNEHMEN: STÄRKERE AUSRICHTUNG NEUER PROJEKTE AUF WOHNNAHE UND INNENSTADT-STANDORTE 20,0 20,0 10,0 2,5 Wohnschwerpunkte Grüne Wiese keine Angabe Innenstädte Arbeitsplatzschwerpunkte (z.b. Büro- und Gewerbestandorte) Sonstiges Quelle: Hahn Gruppe - Retail Real Estate Report 2008/

13 Exkurs: Einkaufsverkehr ÖPNV UND FAHRRADVERKEHR LEGEN ZU ( 08 zu 04). STADTGRÖßE UND UMLANDBEZIEHUNGEN PRÄGEN MODAL SPLIT. Quelle: HDE 13

14 Positionierung Einzelhandel (1) EINZELHANDEL MUSS ZUR MARKE WERDEN UMSATZWACHSTUM ÜBER THEMEN, NICHT PRODUKTE Quelle: BBE 14

15 Positionierung Einzelhandel (2) WACHSTUM DURCH ERLEBNIS + ATMOSPHÄRE Quelle: BBE 15

16 Positionierung Einzelhandel (3) RENTABILITÄT DURCH VERTIKALISIERUNG Quelle: BBE 16

17 Kernaussagen (1) EMOTION, ABWECHSLUNG und INDIVIDUALITÄT neben Sortiment und Standort als Voraussetzungen für erfolgreichen Handel und als Profilierungsfaktoren und Impulsgeber für überdurchschnittliche Entwicklung am Markt. THEMENWELTEN, die Sortimente zielgruppenorientiert zusammenfassen und einem permanenten Wechsel unterliegen, nehmen das Lebensgefühl der Kunden auf. ORIENTIERUNG, VEREINFACHUNG und VERTRAUEN als Erfolgsfaktoren des Einzelhandels. CONVENIENCE bleibt wichtig. Dies betrifft Produkte, Ladengestaltung und Standort. NACHHALTIGKEIT rückt in den Fokus der Verbraucher. ÄLTERE KUNDEN werden die Zielgruppe Nr. 1. PREISORIENTIERUNG der Verbraucher bleibt erhalten. Wachstum im Discount stößt jedoch an Grenzen. QUALITÄTSBEWUSSTSEIN nimmt wieder zu. Wertigkeit als Chance für den Einzelhandel zu höherer Profitabilität. 17

18 Kernaussagen (2) HÄNDLERMARKEN und HERSTELLERMARKEN haben ihre Bedeutung in den jeweiligen Leistungssegmenten. (Konsummitte, Qualitätsmarkt) NEUE KONSUMMITTE wird sich unterhalb der Preismitte einpendeln und sich damit auch im Discount positionieren. SCHNELLIGKEIT und FLEXIBILITÄT. Kundenwünsche und Kaufverhalten müssen sofort antizipiert und umgesetzt werden. FREQUENZ-STANDORTE sind immer mehr Voraussetzung. Nur wer in den Bewegungsräumen der Verbraucher liegt, wird wahrgenommen. VOLLSORTIMENT in der Nahversorgung mit wachsender Bedeutung. MULTI-CHANNELING als Voraussetzung, alle Umsatzchancen in der angepeilten Zielgruppe zu nutzen. DIENSTLEISTUNGEN als Ergänzung zum reinen Warenangebot. KOMMUNIKATION zur Markenbildung. Vertrauen als Voraussetzung zum Erfolg. 18

19 Vielen Dank! 19

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