Konjunktur-Radar Hotellerie

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1 Konjunktur-Radar Hotellerie Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Aktuelle Kennzahlen Hotellerie November 2013

2 Folie 2 Konjunkturelles Umfeld Entwicklungen und Prognosen Global Lageeinschätzung Insgesamt wird von einer relativ stabilen internationalen Konjunkturentwicklung ausgegangen Die Wachstumsschwäche der Schwellenländer zieht sich jedoch länger hin als erwartet BIP Prognosen (%) USA Japan BRIC* Eurozone Anzeichen einer Stabilisierung mehren sich, die Überwindung der rezessiven Tendenzen ist frühestens gegen Ende 2013 zu erwarten Der Euroraum entwickelt sich heterogen, es sorgen v.a. Deutschland und Grossbritannien für den Anstieg der Wirtschaftsentwicklung Euroraum Deutschland Schweiz Die Schweiz profitiert von der stabilen internationalen Konjunkturentwicklung In den kommenden Monaten wird die Nachfrage aus dem Ausland die Wirtschaftsexpansion unterstützen Schweiz Tourismus Die Tourismusexporte haben sich leicht erholt, dank erhöhter Nachfrage aus den USA, Grossbritannien und den Wachstumsländern Die Trendwende scheint erreicht zu sein, ab 2014 sind Aufholeffekte zu erwarten Quellen: BAKBASEL, SECO (BIP-Prognosen), KOF, Credit Suisse / *gewichtetes Aggregat aus Brasilien, Russland, Indien, China

3 Folie 3 Aktuelle Prognosen für Hotelübernachtungen Tourismusprognosen BAKBASEL (Oktober 2013), Veränderungen gegenüber Vorjahr in % Alpenraum Grosse Städte Restl. Gebiete Inländer Ausländer Für die anstehende Wintersaison (November 2013 bis April 2014) rechnet BAKBASEL mit einem kräftigen Wachstum der Nachfrage nach Hotelübernachtungen von 2,9% Vor allem die Auslandsnachfrage wird voraussichtlich deutlich zulegen (+4,6% in der kommenden Wintersaison) Die Aussichten für die Sommersaison 2014 sind ebenfalls positiv (+2,3%) Im Tourismusjahr 2015 dürften die Aufholprozesse langsam auslaufen Graubünden Berner Oberland Zentralschweiz Inländer Ausländer Total Wallis Tessin Schweiz Wintersaison 13/14 Sommersaison 14 Wintersaison 14/15 Sommersaison 15 Quelle: BAKBASEL Tourismusprognosen Oktober 2013, Jahre entsprechen Tourismusjahren: November (Vorjahr) bis Oktober

4 Folie 4 Bruttowertschöpfung Gastgewerbe Wachstum und Branchenvergleich Wertschöpfungswachstum* im Branchenspektrum Wertschöpfung Branchenvergleich Die reale Wertschöpfung der Gesamtwirtschaft (rot) wird im Jahr 2013 eine um 1,9% höhere Wertschöpfung erzielen als im Vorjahr Im Vergleich zu allen Branchen entwickelt sich das Gastgewerbe (grün) leicht unterdurchschnittlich (2013: 0,8% / 2014: 2,0%) Die Beherbergung (auf Grafik nicht ersichtlich) wird sich ab 2014 jedoch leicht überdurchschnittlich entwickeln (2013: 1,4% / 2014: 2,8%) Bruttowertschöpfung* Gastgewerbe Wertschöpfung Gastgewerbe Die Trendwende scheint auch bei der Wertschöpfung erreicht zu sein Ab 2014 sind Aufholeffekte zu erwarten, das Gastgewerbe wird voraussichtlich frühestens 2015 das Vorkrisenniveau von 2008 wieder erreichen Die Beherbergung wird im Vergleich zur Gastronomie in den kommenden Jahren positivere Wachstumszahlen ausweisen, was die Bruttowertschöpfung betrifft Quelle: BAKBASEL, Oktober 2013 / *Bruttowertschöpfung = Bruttoproduktionswert abzüglich Vorleistungen (Summe der Bruttowertschöpfung aller Sektoren entspricht dem BIP)

5 Folie 5 Monatliche Logiernächteentwicklung und Lagebeurteilung September Logiernächte +/- Vorjahr (Monat) Logiernächte YTD* +/- Vorjahr (YTD) Total 3'321' % 28'590' % Schweiz 1'516' % 12'602' % Ausland 1'805' % 15'987' % Europa 1'135' % 10'716' % Lagebeurteilung Rückkehr auf den Wachstumspfad in der Sommersaison, BAKBASEL geht von einem Wachstum von 3,1% für die Sommersaison 2013 aus Die wichtigsten Gründe sind starke traditionelle Wachstumsmärkte und eine deutliche Zunahme von Gästen aus dem asiatischen Raum, die langsam einsetzende Erholung der Konjunktur im Euroraum sowie gute Wetterverhältnisse in den Hochsommermonaten Juli und August, von der auch die Binnennachfrage profitiert Die Erholung der Nachfrage dürfte sich auch für die kommende Wintersaison fortsetzen (Prognosen BAKBASEL: +2,9%), eine stark steigende Auslandsnachfrage lässt vor allem für den Alpenraum positive Wachstumszahlen erwarten Einschätzung Hoteliers (auf Basis Umfrageergebnisse hotelleriesuisse November 2013) Der Verlauf der Sommersaison wird von den Hoteliers mehrheitlich positiver beurteilt als im letzten Jahr Für die anstehende Wintersaison wird im Vergleich zum Vorjahr ein ähnlicher Verlauf erwartet, teilweise leicht positiver - die Branche sieht der kommenden Wintersaison noch verhalten optimistisch entgegen Die Städte sehen der Wintersaison grundsätzlich etwas positiver entgegen als die ländlichen und alpinen Regionen Quelle: BFS (HESTA), Umfrage Hoteliers November 2013 / *YTD = Year to Date (Daten seit Beginn des Jahres)

6 Folie 6 Monatliche Logiernächteentwicklung 2013 nach Herkunftsregionen und Zieldestinationen 15% 10% Herkunftsregionen: Gäste aus dem In- und Ausland (Veränderung gegenüber Vorjahr in %) 5% 0% -5% -10% -15% Total Schweiz Ausland Europa 15% 10% Zieldestinationen: Städte vs. Land-/Bergregionen (Veränderung gegenüber Vorjahr in %) 5% 0% -5% -10% -15% Total Grossstadt Kleine Stadt Berg Land Quelle: BFS, HESTA

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