Wirtschaftliche Analyse des Leasing

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1 Wrtschaftlche Analyse des Leasng Mchael Btz und Karn Nehoff *) Dskussonsbetrag Nr * Unv.-Prof. Dr. Mchael Btz st Inhaber des Lehrstuhls für Betrebswrtschaftslehre, nsbes. Bank- und Fnanzwrtschaft an der FernUnverstät Hagen. Dr. Karn Nehoff st wssenschaftlche Assstentn an demselben Lehrstuhl.

2 Dese Sete blebt fre!

3 I Inhaltsverzechns 1 Grundlagen Begrff Vertragstypen Steuerlche und blanzelle Behandlung von Leasngverträgen 5 2 Ökonomsche Beurtelung von Leasngangeboten Verdeutlchung der Entschedungsstuaton Grundlegende Überlegungen zum Aufbau enes Beurtelungsschemas Quanttatve Analyse Zahlungsrehen vor Steuern Enbezehung von Steuern De Zahlungsrehen der Kaptalgesellschaft nach Steuern Verglech der Zahlungsrehen aus der Perspektve enes Gesellschafters Bespelhafte Verdeutlchung Qualtatve Analyse Vorbemerkung Unterschede n der Restnutzungsdauer Unterschede n der Fnanzerungswrkung Unterschede n der Blanzwrksamket Rsko- und Flexbltätsunterschede 37 3 Zusammenfassung 39 Lteraturverzechns 40

4 II Tabellenverzechns Tabellenverzechns Tabelle 1: Zahlungsrehe vor Steuern be Leasng 16 Tabelle 2: Zahlungsrehe vor Steuern be Kredtkauf 17 Tabelle 3: Relevante Ausschüttungen be Leasng 21 Tabelle 4: Relevante Ausschüttungen be Kredtkauf 22 Tabelle 5: Nach Enkommensteuer verblebende Ausschüttungen 24 Tabelle 6: Zahlungsrehen der Gesellschaft vor Steuern 28 Tabelle 7: Zahlungsrehe der Leasngalternatve nach Steuern auf Gesellschaftsebene 28 Tabelle 8: Steuereffekte der Kaufalternatve 29 Tabelle 9: Zahlungsrehe der Kaufalternatve nach Steuern auf Gesellschaftsebene 29 Tabelle 10: Zahlungsrehen der Alternatven nach Steuern auf Gesellschaftsebene 30 Tabelle 11: Zahlungsrehe der Leasngalternatve nach Steuern auf Gesellschafterebene 30 Tabelle 12: Zahlungsrehe der Kaufalternatve nach Steuern auf Gesellschafterebene 31 Tabelle 13: Tabelle 14: Zahlungsrehe der Leasngalternatve nach Steuern auf Gesellschafterebene für den Gesellschafter j 31 Zahlungsrehe der Kaufalternatve nach Steuern auf Gesellschafterebene für den Gesellschafter j 32

5 1.1 Begrff 1 1 Grundlagen 1.1 Begrff De Bezechnung Leasng wrd für ene Velzahl unterschedlcher Vertragsformen verwendet, so dass es kaum möglch st, den Begrff des Leasng umfassend zu defneren. Immerhn lassen sch enge Egenschaften konstateren, de so bezechnete Verträge üblcherwese aufwesen. So besteht en Kennzechen darn, dass sch der Egentümer enes Gebrauchsgutes, der sog. Leasnggeber, verpflchtet, desen Gegenstand dem sog. Leasngnehmer gegen Zahlung enes perodsch zu erbrngenden Entgelts, der sog. Leasngraten, für ene begrenzte Zetdauer zur Nutzung zu überlassen. Insowet enthalten Leasngverträge als Kern mehr oder wenger deutlche Elemente enes tradtonellen Metvertrages. Dementsprechend st m allgemenen Sprachgebrauch auch kene klare Grenze zwschen dem enfachen Metvertrag und enem Leasngvertrag erkennbar. Üblcherwese snd Verenbarungen, für de de Bezechnung Leasng verwendet wrd, jedoch weterhn dadurch gekennzechnet, dass se über de Regelung der renen Gebrauchsüberlassung hnaus n mehr oder wenger großem Umfang wetere Vertragselement enthalten, de für tradtonelle Metverträge untypsch snd. Im Hnblck auf de ergänzenden Vertragsklauseln exstert en bretes Kontnuum der grundsätzlchen Ausgestaltungsmöglchketen. Es se her bespelswese auf en zusätzlches Angebot des Leasnggebers von Servce- oder Wartungslestungen, auf Kauf- oder Metverlängerungsoptonen des Leasngnehmers oder auf en Andenungsrecht des Leasnggebers hngewesen. Auf dese Ausgestaltungsmöglchketen wrd an späterer Stelle noch genauer engegangen. 1.2 Vertragstypen Leasngverträge werden n ener ersten Sorterung häufg n Operate-Leasng und Fnanzerungsleasng engetelt. Idealtypsch snd damt de beden deutlch vonenander abgegrenzten Vertragstypen gement, de m Folgenden kurz skzzert werden. Dese beden Idealtypen markeren allerdngs nur de beden Endpunkte enes breten Spektrums möglcher Ausgestaltungsformen von Leasngverträgen, wobe es m Enzelfall keneswegs mmer klar sen muss, ob ene konkret betrachtete Vertragsvarante dem Operate- oder dem Fnanzerungsleasng zuzurechnen st. Ene klare, n jedem Fall trennscharfe Abgrenzung steht n allgemen akzepterter Form noch aus. Verträge des Operate-Leasng snd n hrer dealtypschen Ausgestaltung durch folgende Merkmale gekennzechnet:

6 2 1 Grundlagen De Verträge werden für ene m Verglech zu der aus den sog. AfA-Tabellen der Fnanzverwaltung erschtlchen, üblchen Ensatzdauer des Objektes kurze Dauer abgeschlossen oder snd be Abschluss auf unbestmmte Dauer von beden Seten kurzfrstg kündbar. Der Leasnggeber kann mthn ncht davon ausgehen, dass en enzger Leasngvertrag schon ausrecht, das Leasngobjekt zu amortseren, d.h. de Anschaffungs- oder Herstellungskosten, de Znskosten und de antelgen laufenden Verwaltungskosten des Leasnggebers abzudecken. Dese Amortsaton des Leasnggegenstandes kann m Allgemenen erst durch ene Kette mehrerer aufenander folgender Leasngverträge errecht werden. Aus deser Kurzfrstgket folgt schon, dass das mt dem Leasnggegenstand verbundene wrtschaftlche Rsko, also nsbesondere de Gefahr der technschen Veralterung, wetgehend bem Leasnggeber verblebt. Zudem snd de Verträge typscherwese so ausgestaltet, dass auch das Objektrsko m engeren Snne, we be herkömmlchen Metverträgen bem Leasnggeber verblebt, der nsbesondere de Gefahr des zufällgen Untergangs, des Debstahls, der Beschädgung sowe technscher Defekte etc. trägt. De beden zuvor genannten Umstände gemensam veranlassen Leasnggeber häufg, dem Leasngnehmer de Gebrauchsüberlassung nur m Verbund mt enem Vertrag über laufende Servce- und Wartungslestungen anzubeten, de der Leasnggeber selbst oder en von hm beauftragtes Unternehmen erbrngt. Verträge des Fnanzerungsleasng wesen demgegenüber dealtypscherwese folgende Merkmale auf: De Verträge snd für ene längere Zetspanne für bede Seten unkündbar. In der Praxs legt dese sog. Grundmetzet zumest n der Größenordnung von 60 bs 80% der betrebsgewöhnlchen Nutzungsdauer. Dabe snd de Verträge typscherwese so ausgestaltet, dass de Anschaffungs- oder Herstellungskosten des Objektes, de Znskosten und de laufenden Verwaltungskosten des Leasnggebers nsgesamt durch ene etwage Anfangszahlung, de laufenden Leasngraten und etwage Zahlungen be Beendgung des Leasngvertrages voll abgedeckt werden. En enzger Leasngvertrag brngt dem Leasnggeber also üblcherwese n dem Snne de volle Amortsaton des Objektes, dass der auf der Bass des für das Leasngunternehmen maßgeblchen Fnanzerungskostensatzes ermttelte Barwert aller dem Leasnggeber verenbarungsgemäß zufleßenden Enzahlungen abzüglch etwager laufender Auszahlungen für Verwaltungsaktvtäten etc. mndestens den von dem Leasngunternehmen zu lestenden Anschaffungsauszahlungen entsprcht. Des glt unbeschadet der später noch

7 1.2 Vertragstypen 3 zu erläuternden Unterschedung zwschen sog. Voll- und Telamortsatonsverträgen. De Objektrsken.e.S. werden für de Dauer des Leasngvertrages durch entsprechende Vertragsklauseln wetgehend entweder unmttelbar oder zumndest n hren monetären Konsequenzen auf den Leasngnehmer abgewälzt. Deser wrd etwa verpflchtet, auf egene Kosten eventuell auftretende Defekte zu beheben oder verschedene Objektverscherungen abzuschleßen. Häufg beten de Leasnggeber allerdngs trotzdem ergänzende Servce- und Wartungsverträge an, ohne dass man des jedoch als en zwngendes Merkmal des Fnanzerungsleasng ansehen kann. De folgenden Ausführungen sollen sch auf Fnanzerungsleasngverträge beschränken, de desen dealtypschen Bedngungen entsprechen. Ene grundlegende Entelung von Fnanzerungsleasngverträgen ergbt sch nsbesondere aus steuerlchen Vorschrften. Im Laufe der Zet haben sch her zwe grundlegende Vertragsvaranten herausgebldet, de als Voll- und Telamortsatonsverträge bezechnet werden. Vollamortsatonsverträge snd dadurch gekennzechnet, dass de während der Grundmetzet fest verenbarten Zahlungen, de sch aus ener etwagen Anfangsauszahlung, den laufenden Leasngraten und aus ener etwagen, unbedngt zu lestenden Abschlusszahlung be Beendgung des Leasngvertrages zusammensetzen, allen zu ener vollen Amortsaton des Leasngobjektes führen, also sowohl dessen Anschaffungs- oder Herstellungskosten als auch de laufenden Zns- und Verwaltungskosten des Leasnggebers abdecken. Be Telamortsatonsverträgen decken de für de Grundmetzet fest verenbarten Leasngraten demgegenüber de genannten Kosten ncht voll ab. Ene vollständge Amortsaton wrd allerdngs ebenfalls errecht, und zwar durch zusätzlche Verenbarungen über de wetere Verwendung des Leasngobjektes und etwage Abschlusszahlungen des Leasngnehmers nach Ablauf der Grundmetzet. Insofern st de Bezechnung Telamortsatonsverträge ncht sonderlch glücklch gewählt, da se dem Mssverständns Vorschub lestet, be desen Verträgen komme der Leasnggeber ncht auf ene volle Amortsaton. Zur weteren Dfferenzerung von Leasngverträgen st außerdem zu beachten, welche Regelungen für de Zet nach Ablauf der Grundmetzet vorgesehen snd. Grundsätzlch snd n desem Punkt belebge Verenbarungen denkbar. De überwegende Mehrzahl der n der Praxs tatsächlch anzutreffenden Verenbarungen über beweglche Wrtschaftsgüter folgt allerdngs enem der durch de

8 4 1 Grundlagen Leasngerlasse von 1971 und 1975 geprägten Modelle 1), de m Folgenden näher beschreben werden. Auf de Ausgestaltungsformen für Immoblenleasng entsprechend den Erlassen von 1972 und ), de her ncht näher erläutert werden, wrd n Btz, M./Schneeloch, D./Wttstock, W. (2000), S. 170, 171 engegangen. In der praktschen Ausgestaltung der so genannten Vollamortsatonsverträge fndet man für das Ende der Grundmetzet de dre Varanten, dass das Objekt an den Leasnggeber zurückgegeben und von desem belebg verwendet werden kann, der Leasngnehmer das Objekt zu enem zuvor festgelegten Pres kaufen kann, aber ncht muss (Kaufopton) oder der Leasngnehmer das Objekt zu ener ebenfalls zuvor schon festgelegten (nedrgeren) Anschlussmete weter meten kann, aber ncht muss (Metverlängerungsopton). Be Telamortsatonsverträgen snd demgegenüber de folgenden dre Varanten üblch: Be Verträgen mt Andenungsrecht hat der Leasnggeber das Wahlrecht, das Leasngobjekt nach egenem Gutdünken zu verwenden oder es dem Leasngnehmer zu enem berets be Vertragsabschluss festgelegten Pres zu verkaufen. Verträge mt Auftelung des Mehrerlöses sehen demgegenüber zwngend de Veräußerung des Leasngobjektes (durch den Leasnggeber) vor. An enem gegenüber dem vertraglch fxerten kalkulatorschen Restwert möglcherwese entretenden Mehrerlös wrd der Leasngnehmer zu enem bestmmten Prozentsatz.d.R. 75% betelgt; en etwager Mndererlös hngegen st durch den Leasngnehmer zu 100% auszuglechen. So genannte kündbare Leasngverträge schleßlch werden auf unbestmmte Zet geschlossen und können nach Ablauf der Grundmetzet, 1 Vgl. Schreben des Bundesmnsterums der Fnanzen vom : Ertragsteuerlche Behandlung von Leasng-Verträgen über beweglche Wrtschaftsgüter, IV B/2 S /71; Schreben des Bundesmnsterums der Fnanzen vom : Steuerlche Zurechnung des Leasng-Gegenstandes be Telamortsatons-Leasng-Verträgen über beweglche Wrtschaftsgüter, IV B 2 S /75. 2 Vgl. Schreben des Bundesmnsterums der Fnanzen vom : Ertragsteuerlche Behandlung von Fnanzerungs-Leasng-Verträgen über unbeweglche Wrtschaftsgüter, F/IV B 2 S /72; Schreben des Bundesmnsterums der Fnanzen vom : Ertragsteuerlche Behandlung von Telamortsatons-Leasng-Verträgen über unbeweglche Wrtschaftsgüter, IV B 2 S /91.

9 1.3 Steuerlche und blanzelle Behandlung von Leasngverträgen 5 allerdngs ncht früher, vom Leasngnehmer jederzet gekündgt werden. Dabe st typscherwese ene Abschlusszahlung n Höhe der durch de bs dahn erfolgten Leasngraten noch ncht gedeckten Gesamtkosten zu lesten, wobe allerdngs 90% des von der Leasnggesellschaft möglcherwese erzelten Veräußerungserlöses auf de Restzahlung angerechnet werden. Durch ene entsprechende Festlegung von Andenungspres, Restwert oder Abschlusszahlung wrd somt auch be Telamortsatonsverträgen letztendlch ene Vollamortsaton errecht. 1.3 Steuerlche und blanzelle Behandlung von Leasngverträgen Leasngobjekte verbleben jurstsch gesehen m ausschleßlchen Egentum des Leasnggebers; de Möglchketen hrer Nutzung und auch de typschen Egentümerrsken werden hngegen für enen erheblchen Zetraum auf den Leasngnehmer übertragen. Unter steuerlchen Geschtspunkten stellt sch daher de Frage, wem de Leasnggegenstände zuzurechnen snd. Je nach der Antwort auf dese Frage ergeben sch de nachfolgend beschrebenen Konsequenzen. Dabe beschränken wr unsere Ausführung auf den Fall, dass es sch be dem Leasngnehmer um en den üblchen Steuern unterlegendes gewerblches Unternehmen handelt. Be prvaten Haushalten und Selbständgen ergeben sch mehr oder wenger starke Abwechungen, de her ncht weter betrachtet werden sollen. Zurechnung zum Leasnggeber Wrd der Leasnggegenstand steuerlch dem Leasnggeber zugerechnet, so hat das für hn folgende Konsequenzen: Der Gegenstand zählt zu senem Vermögen und erhöht damt de Bemessungsgrundlage etwager Substanzsteuern. Der Leasnggeber schrebt den Gegenstand ab, was de Bemessungsgrundlage von Ertragsteuern mndert. De verennahmten Leasngraten gelten dementsprechend n voller Höhe als Ertrag und erhöhen de Bemessungsgrundlagen der Ertragsteuern. Bem Leasngnehmer hat ene steuerlche Zurechnung des Leasnggegenstandes zum Leasnggeber folgende Konsequenzen: De Bemessungsgrundlage etwager Substanzsteuern blebt unberührt, da der Leasnggegenstand steuerlch ja dem Leasnggeber gehört.

10 6 1 Grundlagen De verausgabten Leasngraten mndern hngegen als Aufwand de Bemessungsgrundlagen von Ertragsteuern. Es st allerdngs zu beachten, dass de Vermögensteuer ncht mehr erhoben wrd und Gewerbekaptalsteuer abgeschafft st, so dass z.zt. faktsch seht man von der Grundsteuer 3) ab kene Substanzsteuern zu berückschtgen snd. Dennoch wrd de Argumentaton bezüglch der Zurechnung des Leasnggegenstandes auch wegen der Unwägbarket steuerlcher Änderungen auch en Augenmerk auf de substanzsteuerlchen Auswrkungen von Leasngverträgen rchten. Zurechnung zum Leasngnehmer In desem Fall wrd der Leasngvertrag steuerlch ähnlch we en Abzahlungskauf behandelt. Dementsprechend wrd der Leasnggegenstand.d.R. zunächst mt senen Anschaffungs- oder Herstellungskosten dem Vermögen des Leasngnehmers zugerechnet, während auf der anderen Sete de Anschaffungs- oder Herstellungskosten be hm als Schulden anzusetzen snd. Im weteren Ablauf nmmt der Leasngnehmer dann de üblchen Abschrebungen vor, während de Leasngraten rechnersch n enen (erfolgsneutralen) Tlgungsantel und enen (erfolgswrksamen) Zns- und Kostenantel aufgespalten werden. De Bemessungsgrundlage der Ertragsteuern bem Leasngnehmer wrd n desem Fall also ncht durch de gesamte Leasngrate beenflusst, sondern durch den darn enthaltenen Zns- und Kostenantel sowe de nun ja zu verrechnende Abschrebung. Zudem kann es zu Verwerfungen zwschen dem Buchwert des Leasnggegenstandes und der Höhe der Tlgungsverpflchtung kommen, de sch dann n der Bemessungsgrundlage der zurzet n Deutschland ncht erhobenen Substanzsteuern nederschlagen. Be der Beantwortung der Frage, welche der beden Zurechnungsmöglchketen maßgeblch st, st generell anhand sämtlcher Gegebenheten des konkreten Enzelfalles festzustellen, welche Vertragsparte m steuerlchen Snne als wrtschaftlcher Egentümer anzusehen st. Im Hnblck auf de n der Praxs am wetesten verbreteten Vertragsformen des Moblen-Leasng hat der Bundesmnster für Fnanzen dazu n den Jahren 1971 und 1975 n den berets angesprochenen Erlassen Stellung genommen. Demnach st der Leasnggegenstand auf jeden Fall mmer dann dem Leasnggeber zuzurechnen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt snd: (1) De Grundmetzet muss mndestens 40%, darf jedoch ncht mehr als 90% der betrebsgewöhnlchen Nutzungsdauer des Leasngobjektes betragen. 3 Auf ene Berückschtgung der Grundsteuer soll n den nachfolgenden Ausführungen verzchtet werden.

11 1.3 Steuerlche und blanzelle Behandlung von Leasngverträgen 7 (2) Be Vollamortsatonsverträgen müssen zusätzlch folgende Bedngungen erfüllt sen: Be Verträgen mt Kaufopton darf der Kaufpres ncht nedrger sen als der auf der Bass lnearer Abschrebung ermttelte Restbuchwert des Leasnggegenstandes am Ende der Grundmetzet. Be Verträgen mt Metverlängerungsopton hngegen muss de Anschlussmete so bemessen sen, dass de entsprechenden Leasngraten de lnearen Abschrebungen auf den am Ende der Grundmetzet verblebenen Restbuchwert mndestens abdecken. Be Verträgen ohne Optonsrecht erfolgt de Zurechnung auf jeden Fall zum Leasnggeber, sofern nur de Bedngung (1) erfüllt st. (3) Be Telamortsatonsverträgen snd demgegenüber über (1) hnaus noch folgende Vorgaben zu beachten: Be Verträgen mt Andenungsrecht des Leasnggebers erfolgt de Zurechnung auf jeden Fall zum Leasnggeber. Be unbefrsteten Verträgen mt Kündgungsrecht des Leasngnehmers erfolgt de Zurechnung zum Leasnggeber, wenn de Abschlusszahlung de bs zum Kündgungszetpunkt noch ncht gedeckten Gesamtkosten des Leasnggebers abdeckt, wobe allerdngs 90% des aus der Veräußerung des Leasnggegenstandes erzelten Erlöses auf de Abschlusszahlung angerechnet werden. Be Verträgen, de nach Ablauf der Grundmetzet de Veräußerung des Leasngobjektes und de Auftelung des Erlöses vorsehen, erfolgt de Zurechnung zum Leasnggeber, wenn folgende Verenbarung getroffen wurde: Ist der Veräußerungserlös nedrger als de bs zum Ende der Grundmetzet noch ncht gedeckten Gesamtkosten des Leasnggebers (Restamortsaton), so muss der Leasngnehmer den Fehlbetrag ausglechen. Überstegt der Veräußerungserlös hngegen de Restamortsaton, so erhält der Leasnggeber mndestens 25% des Mehrerlöses, während der Rest an den Leasngnehmer auszuzahlen st. Um Mssverständnssen vorzubeugen, se darauf hngewesen, dass de dargestellten Regelungen der beden Leasngerlasse de Möglchket, Leasngverträge praktsch belebg auszugestalten, überhaupt ncht enschränken. Es st also keneswegs verboten, etwa de Grundmetzet auf 30% oder 100% der betrebsgewöhnlchen Nutzungsdauer festzulegen oder be Telamortsatonsverträgen mt Mehrerlösbetelgung den Antel des Leasnggebers auf wenger als 25% festzulegen. De Erlasse verdeutlchen ledglch anhand der n der Praxs am häufgsten anzutreffenden Vertragstypen, unter welchen Voraussetzungen der

12 8 1 Grundlagen Leasnggegenstand steuerlch dem Leasnggeber oder Leasngnehmer zuzurechnen st. Be anderen n den Erlassen ncht angesprochenen Vertragskonstruktonen besteht kene Scherhet darüber, ob de Fnanzverwaltung das Leasngobjekt dem Leasnggeber oder Leasngnehmer zurechnen würde. Im Interesse der egenen steuerrechtlchen Scherhet orenteren sch de Anbeter von Leasnglestungen n aller Regel an den Vorgaben der Erlasse und gestalten hre Verträge standardmäßg erlasskonform aus, so dass ene Zurechnung bem Leasnggeber erfolgt; der Leasngnehmer kann somt de Leasngraten n voller Höhe steuermndernd absetzen. Von der steuerlchen Zurechnung grundsätzlch zu trennen st de Frage, we de Unternehmen Objekte, de Gegenstand von Leasngverträgen snd, und de mt desen Verträgen verknüpften Zahlungen m handelsrechtlchen Jahresabschluss zu erfassen haben. De m Schrfttum dazu vertretenen Anschten snd keneswegs enhetlch. 4) In der praktschen Handhabung allerdngs orentert man sch, sowet erkennbar, ganz überwegend an der steuerlchen Behandlung. Mthn werden de Leasngobjekte n aller Regel bem Leasnggeber aktvert und be hm abgeschreben, während de Leasngraten voll ertragswrksam erfasst werden. De Blanz des Leasngsnehmers blebt hngegen unberührt, während de Leasngraten n sener Gewnn- und Verlustrechnung als Aufwand erfasst werden. 4 Vgl. Glanegger, P. et al. (2000), 246, RdNr. 12.

13 2.1 Verdeutlchung der Entschedungsstuaton 9 2 Ökonomsche Beurtelung von Leasngangeboten 2.1 Verdeutlchung der Entschedungsstuaton Erwägt en Unternehmen, ene neue Investton durchzuführen, so stellt sch dem Fnanzmanagement unter anderem de Frage, ob st vortelhaft st, de geplante Investton m Wege des Leasng zu fnanzeren. Im Folgenden wrd n Grundzügen dargelegt, we ene derartge entschedungsorenterte Beurtelung sachgerecht vorgenommen werden kann. Dazu st es zunächst nötg, de betrachtete Entschedungsstuaton näher zu präzseren. Dazu unterstellen wr m Folgenden zunächst, dass de untersuchte Entschedung m Rahmen ener Kaptalgesellschaft zu treffen st. De nachfolgenden Darstellungen können n hren Grundzügen auf Unternehmen anderer Rechtsformen übertragen werden; de steuerlche Stuaton st dann aber ene andere. Darüber hnaus soll davon ausgegangen werden, dass ene Beurtelung aus der Scht der Gesellschafter, de hr Endvermögen maxmeren wollen, erfolgt und dass das Management, sowet nnerhalb der Interessen verschedener Gesellschafter kene Konflkte bestehen, de Interessen der Gesellschafter, ansonsten de Interessen zumndest enes Gesellschafters verfolgt. Weterhn snd de zur Auswahl stehenden Handlungsalternatven näher zu präzseren. De facto snd her belebg vele unterschedlche Konstellatonen denkbar, deren vollständge Darstellung den her verfügbaren Rahmen be wetem sprengen würde. Wr wollen uns daher darauf beschränken, nur enge besonders markante Entschedungsstuatonen aufzuzegen. Zum enen st es denkbar, dass de geplante Investton mangels anderer Fnanzerungsalternatven nur m Wege des Leasng durchgeführt werden kann. In desem Fall bestehen de zu verglechenden Handlungsalternatven also n der Durchführung des Investtonsprojektes und dem glechzetgen Abschluss des Leasngvertrages sowe n der Unterlassensalternatve, also dem Verzcht auf bede Maßnahmen. Es st unmttelbar enleuchtend, dass n ener solchen Stuaton sowohl de mt dem Leasngvertrag verbundenen Zahlungen und sonstge Auswrkungen, als auch de Konsequenzen des Investtonsprojektes gemensam n en entsprechendes Entschedungskalkül enbezogen werden müssen. Zum anderen st es denkbar, dass de Durchführung des Investtonsprojektes als Ergebns ener vorgelagerten Rahmenentschedung berets defntv beschlossen st, jedoch noch de Wahl zwschen verschedenen Fnanzerungsalternatven besteht. Sofern davon ausgegangen werden kann, dass de Art der Fnanzerung kenen Enfluss auf de unmttelbar mt der Durchführung des Investtonsprojektes verbundenen Zahlungsströme und sonstgen Auswrkung hat, kann de Betrachtung ausschleßlch auf de Konsequenzen der zur Auswahl stehenden

14 10 2 Ökonomsche Beurtelung von Leasngangeboten Fnanzerungsalternatven beschränkt werden. Von desem Idealfall wollen wr m Folgenden ausgehen. Als Alternatve zur Beschaffung des vorgegebenen Investtonsobjektes, also etwa enes Gebäudes oder ener maschnellen Anlage m Zuges des Leasng, st dann de Möglchket zu prüfen, das Objekt käuflch zu erwerben, wobe für de Fnanzerung de dre grundlegenden Varanten bestehen, dese aus fre verfügbaren lquden Mtteln, durch Fremdfnanzerung, also bespelswese durch de Aufnahme enes Darlehens, oder durch Egenfnanzerung, also etwa durch de Enlage enes Gesellschafters zu bewrken. De n der unternehmerschen Realtät tatsächlch anzutreffenden Entschedungsstuatonen dürften n aller Regel komplexer sen als dese enfachen Grundtypen, se es wel mehrere Leasngvaranten und auch mehrere sonstge Fnanzerungsmöglchketen, etwa Kredtangebote, zu prüfen snd, se es wel verschedene Mschungen von Fremd- und Egenfnanzerung und dem Rückgrff auf fre verfügbare lqude Mttel denkbar snd, se es wel aus der Entschedung für de ene oder de andere Fnanzerungsalternatve doch gewsse Auswrkungen auf de mt der unmttelbaren Investtonsdurchführung verbundenen Zahlungsströme resulteren, also etwa gewsse Verscherungszahlung oder am Ende der Nutzungsdauer erzelbare Resterlöse anders ausfallen. Das m folgende vorgestellte methodsche Instrumentarum st grundsätzlch auch zur Analyse derartger komplexer Stuatonen geegnet. Um de Ausführungen engermaßen überschaubar zu halten, wollen wr uns jedoch auf de Betrachtung der besonders enfachen Entschedungsstuaton Leasng oder Kredtkauf beschränken und Folgendes unterstellen: In ener Kaptalgesellschaft st de Durchführung enes bestmmten Investtonsprojektes berets defntv beschlossen. De Beschaffung der dazu benötgten Investtonsobjekte kann entweder durch enen genau spezfzerten Leasngvertrag oder m Weges des Kaufs zu enem fest vorgegebenen Kaufpres erfolgen. Zur Fnanzerung des Kaufpreses steht en genau spezfzertes Kredtangebot zur Verfügung. De mt der Durchführung des Investtonsprojektes unmttelbar verknüpften Zahlungsströme werden durch de Wahl der Fnanzerungsalternatve ncht berührt.

15 2.2 Grundlegende Überlegungen zum Aufbau enes Beurtelungsschemas 11 Im Falle des Leasng wrd das Objekt steuer- und handelsrechtlch dem Leasnggeber zugerechnet. Im Falle des Kredtkaufs dent das gekaufte Objekt m Zuge der Scherungsüberegnung oder der grundpfandrechtlchen Belastung als Kredtscherhet. Wetere Scherheten snd weder bem Kredtkauf noch bem Leasng erforderlch. Schon de funderte Analyse deser enfachen Entschedungsstuaton erwest sch als recht komplex. Wr werden dazu n dre Schrtten vorgehen und m Abschntt 2.2 zunächst de grundlegende Vorgehenswese bem Aufbau enes sachgerechten Beurtelungsschemas verdeutlchen, m Abschntt 2.3 dann enen Ansatz zur Beurtelung der n Mark und Pfenng fassbaren Konsequenzen darstellen und m Abschntt 2.4 auf de Enbezehung weterer qualtatver Beurtelungsaspekte engehen. 2.2 Grundlegende Überlegungen zum Aufbau enes Beurtelungsschemas Um zu enem funderten Urtel über de zur Auswahl stehenden Alternatven Leasng versus Kredtkauf zu gelangen, st es zweckmäßg n enem ersten Schrtt als quanttatve Analyse dejengen Konsequenzen der beden Fnanzerungsalternatven gegenüberzustellen, de sch endeutg n monetären Größen quantfzeren lassen, und dese Konsequenzen dann aus Scht der Gesellschafter zu bewerten. Daraus lässt sch zunächst en Indz für de Vortelhaftgket der enen oder anderen Fnanzerungsalternatve ableten. Dazu bedarf es allerdngs hnlänglch konkreter Vorstellungen darüber, we sch Zahlungsdfferenzen zwschen den beden Alternatven, de zunächst be der Kaptalgesellschaft entstehen, auf das Vermögen der Gesellschafter auswrken. Im Folgenden werden wr annehmen, dass sch dese Zahlungsdfferenzen ausschleßlch n unterschedlch hohen Ausschüttungen an de Gesellschafter nederschlagen. Wr unterstellen damt zuglech, dass sch de fnanzelle Stuaton der Gesellschaft m Verglech der beden Alternatven nur durch de Höhe des noch zu tlgenden Kredts enersets bzw. der noch zu zahlenden Leasngraten anderersets unterschedet, nach jewels vollzogener Ausschüttung jedoch ansonsten etwa n der Beanspruchung sonstger Kredtlnen oder der Höhe von Lqudtätsreserven kene Unterschede bestehen. In desem Fall kann de quanttatve Analyse allen auf de alternatv erzelbaren Ausschüttungsströme beschränkt werden. Dese Zahlungsströme snd dann durch geegnete Rechenoperatonen so zu verdchten, dass bede Fnanzerungsalternatven letztlch durch

16 12 2 Ökonomsche Beurtelung von Leasngangeboten jewels ene Kennzahl charaktersert werden und der numersche Verglech der beden Kennzahlen ene endeutge Aussage über de aus quanttatver Scht vortelhafte Alternatve erlaubt. We en entsprechendes Beurtelungsmodell konkret ausgestaltet werden kann, wrd m Abschntt 2.3 näher dargelegt. Im enschläggen Schrfttum wrd oftmals von anders gelagerten Annahmen ausgegangen und gerade entgegengesetzt unterstellt, dass de Ausschüttungen an de Gesellschafter von der Entschedung für de ene oder andere Fnanzerungsvarante gänzlch unberührt bleben. Dfferenzen zwschen den mt desen beden Alternatven unmttelbar verknüpften Zahlungsströmen schlagen sch dann ausschleßlch n dem Volumen der dem Unternehmen verblebenden fre verfügbaren lquden Mttel oder des etwa m Wege enes laufenden Kontokorrentkredts abzudeckenden Zahlungsmttelbedarfs neder. Ungeachtet des so oder so gesetzten Prämssenkranzes benhaltet ene solche modellgestützte Analyse naturgemäß nur ene verenfachende Darstellung des zugrundelegenden Entschedungsproblems, be der etlche Aspekte, de ebenfalls n mehr oder wenger großem Umfang beurtelungsrelevant sen können, unbeachtet bleben. Mt desem Problem kann n verschedener Wese umgegangen werden. Zum enen st es denkbar, dass der Entschedende trotz der grundsätzlchen Unvollständgket jeglcher Modellerung davon ausgeht, dass n dem konkret vorlegenden Fall alle aus sener Scht maßgeblchen Aspekte modellmäßg erfasst snd und darüber hnaus bestehende Enflussgrößen vernachlässgt werden können. In desem n der betrebswrtschaftlchen Lteratur häufg, wenn auch zumest nur mplzt, unterstellten Fall kann das aus der quanttatven Analyse abgeletete Rechenergebns zuglech auch als defntve Handlungsempfehlung gewertet werden. Zum anderen st es aber auch möglch, dass der Entschedende de quanttatve Modellanalyse n dem vollen Bewusstsen betrebt, dass durchaus auch gewchtge Aspekte der anstehenden Entschedung modellmäßg ncht hnlänglch erfasst werden. Auch n solchen Stuatonen kann es durchaus vernünftg sen, das zugrunde legende Problem mt den begrenzten modelltheoretschen Mtteln zu analyseren. Das dabe gewonnene Rechenergebns kann dann jedoch noch ncht als unmttelbare Handlungsempfehlung gewertet werden, sondern als Ausgangspunkt für wetere Überlegungen, de dann auch de modellmäßg zunächst ncht erfassten Aspekte zusätzlch n de Analyse enbezehen. Werden m Zuge der Modellerstellung ncht alle Enflussgrößen erfasst, de der Entschedende grundsätzlch für relevant erachtet, so kann versucht werden, de zunächst ncht erfassten Faktoren n enem zweten Schrtt auf dem Wege zu ener endgültgen Entschedungsfndung mehr oder wenger ntutv mt zu berückschtgen. Herzu beten sch m Wesentlchen zwe Ansatzmöglchketen, de

17 2.2 Grundlegende Überlegungen zum Aufbau enes Beurtelungsschemas 13 m konkreten Anwendungsfall allerdngs n velfältger Wese mtenander kombnert werden können. Zum enen kann versucht werden, das zunächst ermttelte Modellergebns um wetere ebenfalls modellgestützte Berechnungen zu ergänzen. Zum anderen kann versucht werden, nach Abschluss der rechnerschen Modellanalyse, entschedungsrelevante, aber bslang ncht erfasste Aspekte zusätzlch zu bedenken und abzuwägen, ohne dabe jedoch n wetere Berechnungen enzustegen. Zu der Frage, we de aus ener solchen qualtatven Analyse gewonnenen Erkenntnsse gewchtet und letztlch gegen das Ergebns der vorangegangenen quanttatven Analyse abgewogen werden sollen, kann de Betrebswrtschaftslehre nur noch enen gerngen Betrag lesten. Des muss als orgnäre Aufgabe der Unternehmenspraxs letztlch dem subjektven Ermessen der jewelgen Entschedungsträger überlassen bleben. Um Mssverständnssen vorzubeugen, se darauf hngewesen, dass de Grenze zwschen quanttatver und qualtatver Analyse ncht a pror endeutg festgelegt st. Wrd der quanttatven Analyse en Modell zugrundegelegt, das auf sehr engen und enschränkenden Prämssen beruht, so verbleben mehr beurtelungsrelevante Aspekte für de qualtatve Analyse, als wenn en komplexeres Modell verwendet wrd, das es erlaubt, de real gegebene Problemstruktur genauer zu erfassen. Aufgaben für ene qualtatve Analyse können sch m Wesentlchen aus Unvollständgketen des quanttatven Modells m Hnblck auf de Erfassung der Handlungsalternatven und der daraus resulterenden Konsequenzen sowe der für das Handeln maßgeblchen Zele ergeben. Dabe snd vor allem folgende Problemfelder zu beachten:

18 14 2 Ökonomsche Beurtelung von Leasngangeboten (1) Auswrkungen m Modell ncht erfasster Umweltentwcklungen Be der Modellbldung können n aller Regel ncht alle denkbaren Entwcklungsmöglchketen der für de Handlungskonsequenzen maßgeblchen Enflussfaktoren enbezogen werden. Es werden velmehr nur enge wenge Möglchketen explzt betrachtet, z.b. enge Entwcklungen, de der Entschedungsträger für besonders wahrschenlch hält. In der m Folgenden noch vorzunehmenden quanttatven Analyse wrd sogar trotz der real mmer exsterenden Unscherhet modellmäßg von ener scheren Entwcklung ausgegangen und jede Fnanzerungsalternatve (Leasng und Kredtkauf) durch enen m Rahmen des Modells endeutgen Ergebnswert gekennzechnet. Alle mt der tatsächlch bestehenden Unscherhet verbundenen Beurtelungsaspekte werden dann dem Berech der qualtatven Analyse zugewesen. Daneben st es auch möglch, verschedene Formen modellmäßg gestützter Unscherhetsanalyse durchzuführen. 5) Der Übergang zur qualtatven Analyse würde sch dann erst be der gedanklchen Verknüpfung der m ersten Schrtt ermttelten quas-scheren Handlungsergebnsse mt den so ebenfalls noch rechnersch gewonnenen Erkenntnssen über Art und Ausmaß der Unscherhet vollzehen. In desem Zusammenhang stellt de be den Alternatven verblebende Handlungsflexbltät en wchtges Beurtelungskrterum dar. Unter Flexbltät soll n desem Zusammenhang de Möglchket verstanden werden, auf unerwartete oder sonstge modellmäßg ncht erfasste Umweltentwcklungen mt ener Revson der ursprünglch geplanten Aktvtäten und sonstgen Anpassungsmaßnahmen reageren zu können, um drohende Zelenbußen möglchst gerng zu halten oder sch plötzlch eröffnende Chancen möglchst wetgehend zu nutzen. Ene extreme Form der Modellerung könnte darn bestehen, de Gesamthet derartger Revsons- und sonstger Reaktonsmöglchketen explzt n das Modell mt enzubezehen. Flexbltätsunterschede zwschen den zur Auswahl stehenden Alternatven schlagen sch dann unmttelbar n den modellmäßg ermttelten Ergebnsgrößen neder. Ener zusätzlchen Berückschtgung von Flexbltätsaspekten m Rahmen der qualtatven Analyse bedarf es dann ncht mehr oder eben nur noch nsowet, we das tatsächlch bestehende Geflecht von Reaktonsmöglchketen modellmäßg nur unvollständg erfasst worden st. 5 Vgl. Btz, M. (1993).

19 2.2 Grundlegende Überlegungen zum Aufbau enes Beurtelungsschemas 15 (2) Auswrkungen der betrachteten Fnanzerungsalternatven auf wetere Projekte m Betrachtungszetraum Im Rahmen ener modellmäßgen Betrachtung werden häufg nur de den Alternatven unmttelbar zuzuordnenden Auswrkungen berückschtgt; zusätzlch möglche Effekte auf wetere Investtons- oder Fnanzerungsprojekte werden außer Acht gelassen. Nach Abschluss der modellmäßgen Betrachtung st dann ähnlch we be den Ausführungen zur Flexbltät de Berückschtgung deser zusätzlchen Aspekte erforderlch. (3) Auswrkungen der betrachteten Fnanzerungsalternatven auf Projekte nach dem Planungshorzont Ähnlch we unter (2) ausgeführt, können auch m Modell ncht erfasste Auswrkungen, de erst jensets des Planungshorzontes entreten, m Rahmen ener qualtatven Analyse doch noch erfasst werden. Wrd etwa n dem modellgestützten rechnerschen Verglech von Leasng und Kredtkauf de Nutzungsmöglchket des zu fnanzerenden Objektes nach Ablauf der Grundmetzet ncht enbezogen, so müsste deser Aspekt anschleßend m Rahmen der qualtatven Analyse berückschtgt werden. (4) Erfassung weterer Zelgrößen Üblcherwese werden den m Berech von Investton und Fnanzerung verwendeten betrebswrtschaftlchen Entschedungsmodellen ren monetäre Zelgrößen, we etwa das Endvermögen, zugrundegelegt. Im konkreten Anwendungsfall st es selbstverständlch denkbar, dass der Entschedungsträger daneben auch noch andere Zele verfolgt we z.b. de Erhaltung des Famlenbetrebs, de Scherung von Arbetsplätzen, de Wahrung der egenen Unabhänggket oder de Erhöhung des egenen Ansehens oder des persönlchen Enkommens. De Lste denkbarer Zelgrößen st praktsch unbegrenzt. Dabe mag es n dem enen oder anderen Fall durchaus möglch sen, zu enem erweterten Modellansatz überzugehen, um mehrere Zelvorstellungen zuglech zu erfassen. In anderen Fällen dürfte kaum ene andere Möglchket bestehen, als de Enbezehung weterer Zelaspekte von Anfang an der qualtatven Analyse zu überlassen.

20 16 2 Ökonomsche Beurtelung von Leasngangeboten 2.3 Quanttatve Analyse Zahlungsrehen vor Steuern Es wrd de Anschaffung enes beweglchen oder unbeweglchen Wrtschaftsgutes betrachtet. Von ener Bank oder ener Leasnggesellschaft lege en Angebot für enen Leasngvertrag vor, der ene Grundmetzet von T Jahren vorsehe. De n den enzelnen Jahren t = 1, 2,, T zu zahlenden Leasngraten seen mt L t bezechnet; dabe wrd der Enfachhet halber pro Jahr ene enzge, nachschüssge Zahlung unterstellt. Allerdngs können de L t n verschedenen Jahren unterschedlche Werte annehmen. Für das Ende der Grundmetzet wrd zudem ene wetere Zahlung von R L vorgesehen. Dabe kann es sch zum Bespel um ene von der Gesellschaft zu lestende Abschlusszahlung (R L < 0) oder auch um ene Erstattung (R L > 0) handeln, wenn bespelswese be enem Leasngvertrag mt Mehrerlösbetelgung davon ausgegangen wrd, dass der Gegenstand über dem vorab festgelegten Betrag verkauft werden kann und der Leasngnehmer an desem Mehrerlös betelgt wrd. 6) Dabe wrd R L m Rahmen des her vorgestellten elementaren Modellansatzes zunächst als quas-schere Zahlungsgröße behandelt. Im Falle des Leasng ergbt sch m vorlegenden Fall für den Leasngnehmer ohne Berückschtgung von Steuereffekten also de n Tabelle 1 dargestellte Zahlungsrehe: t = 1 t = 2... t = T L 1 L 2... (L T R L ) Tabelle 1: Zahlungsrehe vor Steuern be Leasng Im Fall des Kredtkaufs st en Anschaffungspres von A zu lesten. De Zahlung des Kaufpreses wrd durch de Aufnahme enes Kredts n glecher Höhe fnanzert. Dabe werden n den enzelnen Jahren jewels jährlch nachschüssge Zahlungen für Znsen sowe zur Schuldtlgung Z t bzw. S t n möglcherwese unterschedlcher Höhe fällg. Der Enfachhet halber wrd für de quanttatve Analyse zudem unterstellt, dass das Objekt be der Kaufalternatve m Zetpunkt T veräußert wrd und enen Verkaufserlös von R K erbrngt, der her ebenfalls als schere Größe behandelt wrd. Be der Ermttlung der Zahlungsrehe st zu beachten, dass m Zetpunkt t = 0 m Endergebns kene Zahlung anfällt, da der Kaufpres und der 6 We ene Analyse für den Fall enes Andenungsrechts erfolgen kann, wrd n Btz, M. (2002), S gezegt.

21 2.3 Quanttatve Analyse 17 Kredtbetrag gerade überenstmmen. In den folgenden Peroden snd dann Znsen und Tlgung zu zahlen, nsowet ergbt sch de n Tabelle 2 dargestellte Zahlungsrehe, wenn man beachtet, dass das Objekt m Zetpunkt T zu R K verkauft werden soll: t = 1 t = 2... t = T (Z 1 + S 1 ) (Z 2 + S 2 )... (Z T + S T R K ) Tabelle 2: Zahlungsrehe vor Steuern be Kredtkauf Für den Zetraum t = 0 bs t = T wrd unterstellt, dass sämtlche mt dem betrachteten Objekt verbundenen weteren Zahlungen bespelswese für Verscherungen, Wartung, Reparaturen etc. be beden Alternatven überenstmmen. De beden ermttelten Zahlungsrehen können allerdngs auch unter deser Annahme noch ncht unmttelbar verglchen werden, da se unterschedlche steuerlche Effekte bewrken Enbezehung von Steuern (1) Grundlegende Annahmen Be der Ermttlung der Zahlungsrehen nach Steuern soll der Enfachhet halber unterstellt werden, dass de relevanten Steuersätze ncht durch de Wahl der Leasng- oder Kaufalternatve beenflusst werden, de Steuer jewels n dem Jahr, n dem de Zahlung, der Ertrag oder Aufwand anfällt, zu zahlen st und etwage Frebeträge berets ausgeschöpft snd. Von Rundungen, we se bespelswese n 11 Abs. 1 S. 3 GewStG vorgesehen snd, soll abgesehen werden. Für de Gesellschafter wrd angenommen, dass se natürlche Personen snd, so dass se de Ausschüttungen nur der Enkommensteuer zu unterwerfen haben. Dabe soll von ener Erhebung von Kaptalertragsteuer gemäß 43 Abs. 1 EStG und anschleßender Verrechnung mt der endgültg zu zahlenden Enkommentseuer zur Verenfachung abgesehen werden. Für de Leasngalternatve wrd des Weteren angenommen, dass das Leasngobjekt steuerlch dem Leasnggeber zugerechnet wrd. Dann stellen de Leasngraten für den Leasngnehmer n voller Höhe Betrebsaufwand dar. Für de Kaufvarante wrd schleßlch davon ausgegangen, dass de für de steuerlchen Abschrebungen maßgeblche Nutzungsdauer des Investtonsobjektes länger als de Grundmetzet der Leasngvarante st.

22 18 2 Ökonomsche Beurtelung von Leasngangeboten (2) Berückschtgung der Umsatz- und Grunderwerbsteuer Für de betrachtete Kaptalgesellschaft soll angenommen werden, dass se vorsteuerabzugsberechtgt st; das bedeutet, dass se gezahlte Umsatzsteuer be der von hr zu zahlenden Umsatzsteuer absetzen kann. Im Fall des Leasng hat der Leasnggeber de Leasngrate der Umsatzsteuer zu unterwerfen, sowet es sch be dem Leasngobjekt ncht um en Grundstück oder Gebäude handelt. Für den Leasngnehmer bedeutet das, dass er neben der Leasngrate de Umsatzsteuer zu zahlen hat. Dese kann er dann allerdngs gemäß 15 UStG als Vorsteuer geltend machen. Da davon ausgegangen wurde, dass de Steuerzahlung bzw. der Vorsteuerabzug zetglech mt der Zahlung der Leasngrate erfolgt, wrd der Leasnggeber m Endergebns nur mt der Nettoleasngrate belastet. Handelt es sch be dem Leasngobjekt um en Grundstück oder Gebäude, so unterlegt de Leasngrate gemäß 4 Zff. 12 a UStG ncht der Umsatzsteuer; für den Leasnggeber bedeutet das glechzetg, dass er Umsatzsteuer, de er für de Beschaffung des Leasngobjektes zahlen muss, ncht als Vorsteuer geltend machen kann. Der Leasngnehmer kann, da de Leasngrate ncht mt Umsatzsteuer belastet st, ebenfalls kene Vorsteuer geltend machen. Für desen Fall wrd dem Leasnggeber allerdngs gemäß 9 UStG de Opton engeräumt, zu entscheden, ob er de Leasngrate doch der Umsatzsteuer unterwerfen wll, so dass er auch sene Vorsteuer geltend machen kann. Macht der Leasnggeber von senem Optonsrecht Gebrauch, so fordert er vom Leasngnehmer de Nettoleasngrate und de darauf entfallende Umsatzsteuer, de der Leasngnehmer weder als Vorsteuer geltend machen kann. Für den Fall des Leasng fällt während der Grundmetzet kene Grunderwerbsteuer an; dese kann nur dann zu zahlen sen, wenn nach Ablauf der Grundmetzet der Erwerb enes Grundstücks oder Gebäudes möglch st. Bem Kredtkauf unterlegt der Anschaffungspres der Umsatzsteuer, sowet es sch ncht um en Grundstück oder Gebäude handelt. De Umsatzsteuer kann de Kaptalgesellschaft sofort als Vorsteuer geltend machen, so dass se m Endergebns nur mt dem Nettoanschaffungspres belastet wrd. Den Verkaufserlös am Ende der T-ten Perode muss de Kaptalgesellschaft dann ebenfalls der Umsatzsteuer unterwerfen, hr fleßt nur der Nettoverkaufserlös zu. Handelt es sch be dem zu beschaffenden Objekt um en Grundstück oder Gebäude, so st der Erwerb gemäß 4 Zff. 9a UStG von der Umsatzsteuer befret, wobe auch her en Optonsrecht des Veräußerers besteht, den Verkaufspres doch der Umsatzsteuer zu unterwerfen. Allerdngs hat de Kaptalgesellschaft oder der Veräußerer je nach vertraglcher Verenbarung Grunderwerbsteuer zu zahlen.

23 2.3 Quanttatve Analyse 19 Verkauft de Kaptalgesellschaft das Objekt nach T Peroden, so hat se oder der Erwerber Grunderwerbsteuer zu zahlen. De mt dem Kredt n Zusammenhang stehenden Zahlungen snd gemäß 4 Zff. 8 UStG ncht umsatzsteuerpflchtg. Zur Verenfachung der nachfolgenden Analyse sollen m Folgenden mmer de Zahlungen betrachtet werden, de de Kaptalgesellschaft tatsächlch belasten. Das bedeutet, dass sowet Umsatzsteuer erhoben wrd mmer von den Nettozahlungen ausgegangen wrd. Sowet kene Umsatz- oder Grunderwerbsteuer anfällt, wrd von den Bruttozahlungen und be Zahlung der Grunderwerbsteuer durch de Kaptalgesellschaft von der Kaufpreszahlung zuzüglch bzw. dem Veräußerungserlös abzüglch der Grunderwerbsteuer ausgegangen. De bsher getroffenen Annahmen snd dann n der Wese zu modfzeren, dass der für den Fall des Kredtkaufs aufgenommene Kredt der Nettokaufpreszahlung bzw. der Kaufpreszahlung zuzüglch Grunderwerbsteuer entsprcht, so dass de Kaptalgesellschaft m Zetpunkt t = 0 als Saldo gerade kene Zahlung zu lesten hat. (3) Berückschtgung der Gewerbesteuer Be der Gewerbesteuer st zum enen zu beachten, dass de Bemessungsgrundlage mt ener sog. Steuermesszahl, de gemäß 11 Abs. 2 Zff. 2 GewStG 5% beträgt, und mt dem Hebesatz gemäß 16 Abs. 1 GewStG, den de Gemenden festlegen, der also somt auch von Gemende zu Gemende vareren kann, multplzert wrd. Zum anderen st zu berückschtgen, dass de Gewerbesteuer selbst Betrebsaufwand darstellt und somt von hrer egenen Bemessungsgrundlage zu subtraheren st. Unter Beachtung deser beden Aspekte lässt sch be gegebenem Hebesatz en Gewerbesteuersatz ermtteln, mt dem de Bemessungsgrundlage unmttelbar multplzert werden kann, um de Steuerbelastung zu errechnen. 7) Deser Steuersatz wrd m Folgenden mt s Gt bezechnet. Im enfachsten Fall st s Gt für den gesamten Planungszetraum konstant. Das m Folgenden dargestellte Kalkül erlaubt es jedoch ohne weteres, von m Zetablauf wechselnden Steuersätzen auszugehen. De Leasngraten verrngern als Betrebsaufwand de Bemessungsgrundlage der Gewerbesteuer um L t n den Peroden t = 1...T 1. In der T-ten Perode verändert se sch um L T R L ; dabe kann es sch um ene Vermnderung (für L T R L > 0) oder ene Erhöhung der Bemessungsgrundlage handeln. Be der Gewerbesteuer trtt somt ene Steuerersparns von L t s Gt bzw. ene Steuerveränderung von (L T R L ) s GT en. 7 Vgl. Schneeloch, D. (2002), S. 36.

24 20 2 Ökonomsche Beurtelung von Leasngangeboten Bem Kredtkauf st zum enen zu beachten, dass de Abschrebungen m Folgenden als AfA t bezechnet als Betrebsaufwand de Bemessungsgrundlage der Gewerbesteuer mndern. Zum anderen verrngern de zu zahlenden Znsen für den Kredt als Betrebsaufwand de Bemessungsgrundlage deser Steuer. Dabe soll angenommen werden, dass der Kredt Dauerschulden darstellt, so dass gemäß 8 Zff. 1 GewStG de Hälfte der Znsen der Bemessungsgrundlage weder hnzugerechnet wrd. De Gewerbesteuer snkt unter Berückschtgung der vorangegangen Ausführungen n den Peroden t = 1,..., T 1 somt um (AfA t + 0,5 Z t ) s Gt. Am Ende der letzten Perode wrd das Objekt verkauft. De Dfferenz zwschen dem Restbuchwert (RBW K ), der sch aus der Anschaffungsauszahlung abzüglch der Summe der bs dahn vorgenommenen Abschrebungen ergbt, und dem Verkaufserlös verändert ebenfalls de Bemessungsgrundlage der Gewerbesteuer. Ist der Verkaufserlös größer als der Restbuchwert, so st de Dfferenz als Ertrag zu versteuern, andernfalls vermndert sch de Gewerbesteuer, da de Dfferenz steuerlch Aufwand darstellt. Für de letzte Perode verändert sch de Gewerbesteuer also um (AfA T R K + RBW K + 0,5 Z T ) s GT. (4) Berückschtgung der Körperschaftsteuer Be der Ermttlung der Körperschaftsteuer st zu beachten, dass neben den Betrebsaufwendungen, de sch unmttelbar durch de Leasng- oder Kredtkaufalternatve ergeben, de Gewerbesteuer Betrebsaufwand darstellt. De Veränderung der Gewerbesteuer beenflusst somt auch de Bemessungsgrundlage der Körperschaftsteuer. Der Körperschaftsteuersatz wrd m Folgenden mt s Kt bezechnet. Be der Leasngalternatve stellen de Leasngraten Betrebsaufwand dar, so dass se de Bemessungsgrundlage der Körperschaftsteuer mndern. Dadurch trtt n den Jahren t = 1,, T 1 ene Verrngerung der Körperschaftsteuer um L t s Kt en. Glechzetg verrngert sch aber auch de Gewerbesteuer und zwar we m Tel c) dargestellt um L t s Gt, so dass de Bemessungsgrundlage um desen Betrag stegt. Im Endergebns snkt de Körperschaftsteuer damt um L t (s Kt s Gt s Kt ). In der letzten Perode st de Zahlung R L zusätzlch als Aufwand für R L < 0 oder als Ertrag für R L > 0 zu berückschtgen, so dass sch de Körperschaftsteuer n deser Perode um (L T R L ) (s KT s GT s KT ) verändert. Abschrebungen und Znsen mndern bem Kredtkauf de Bemessungsgrundlage, so dass ene Verrngerung der Körperschaftsteuer um (AfA t + Z t ) s Kt n den Peroden t = 1,, T 1 entrtt. Glechzetg erhöht de Veränderung der Gewerbesteuer jedoch de Bemessungsgrundlage der Körperschaftsteuer um

25 2.3 Quanttatve Analyse 21 (AfA t + 0,5 Z t ) s Gt, so dass sch de Körperschaftsteuer nsgesamt nur um AfA t (s Kt s Gt s Kt ) + Z t (s Kt 0,5 s Gt s Kt ) verrngert. In der letzten Perode verändert sch de Körperschaftsteuer unter Berückschtgung des Verkaufserlöses R K um (AfA T R K + RBW K ) (s KT s GT s KT ) + Z T (s KT 0,5 s GT s KT ) De Zahlungsrehen der Kaptalgesellschaft nach Steuern Unter Berückschtgung der n den Abschntten 2.2, und zusammengetragenen Überlegungen können de quanttatv fassbaren Konsequenzen der beden Fnanzerungsalternatven auf der Ebene der Gesellschaft vollständg durch de m Verglech zum Unterlassen zusätzlch (d.h. be negatvem Vorzechen wenger) erfolgenden Ausschüttungen nach Steuern verdeutlcht werden. Bezechnet man dese Zahlungsgrößen für de Leasngvarante mt ALG t und für den Kauf mt AKK t (t = 1, 2,..., T), so gelten für dese Größen de n den Tabellen 3 und 4 festgehaltenen Relatonen. t = 1, 2,..., T 1 t = T Zahlungsrehe vor Steuern L t (L T R L ) Veränderung der Gewerbesteuerzahlung L t s Gt (L T R L ) s GT Veränderung der Körperschaftsteuerzahlung: L t (s Kt s Gt s Kt ) (L T R L ) (s KT s GT s KT ) Zahlungsrehe nach Steuern ALG t = L t + L t (s Gt + s Kt s Gt s Kt ) ALG T = (L T R L ) + (L T R L ) (s GT + s KT s GT s KT ) Tabelle 3: Relevante Ausschüttungen be Leasng Der erste Term der Zahlungsgrößen ALG t (t = 1, 2,..., T) gbt jewels de aus den Leasngraten m Verglech zur Unterlassensalternatve unmttelbar resulterende Ausschüttungsmnderung an, für de letzte Perode ergänzt um ene zusätzlche Abschlusszahlung (R L < 0) bzw. vermndert um ene abschleßende Enzahlung (R L > 0). Der zwete Term gbt jewels de aus deser prmären Zahlung resulterende Steuerensparung an, n der letzten Perode ergänzt um de steuerlchen Konsequenzen ener etwagen Schlusszahlung R L.

26 22 2 Ökonomsche Beurtelung von Leasngangeboten t = 1, 2,..., T 1 t = T Zahlungsrehe vor Steuern (Z t + S t ) (Z T + S T R K ) Veränderung der Gewerbesteuerzahlung: Veränderung der Körperschaftsteuerzahlung Zahlungsrehe nach Steuern (AfA t + 0,5 Z t ) s Gt AfA t (s Kt s Gt s Kt ) + Z t (s Kt 0,5 s Gt s Kt ) AKK t = (Z t + S t ) +[Z t (0,5 s Gt + s Kt 0,5 s Gt s Kt ) +AfA t (s Gt + s Kt s Gt s Kt )] (AfA T R K + RBW K + 0,5 Z T ) s GT (AfA T R K + RBW K ) (s KT s GT s KT ) + Z T (s KT 0,5 s GT s KT ) AKK T = (Z t + S t R K ) +[Z T (0,5 s GT + s KT 0,5 s GT s KT ) +AfA T (s GT + s KT s GT s KT ) (R K RBW K ) (s GT + s KT s GT s KT )] Tabelle 4: Relevante Ausschüttungen be Kredtkauf Ähnlch we bem Leasng gbt auch her der erste Term de aus dem Kredtverhältns unmttelbar resulterenden Zahlungskonsequenzen an, für de letzte Perode vermndert um den be Veräußerung des Investtonsobjektes erzelbaren Resterlös. Der zwete Term gbt de aus der steuerlchen Absetzbarket von Znsen und Abschrebungen resulterenden Steuerensparungen an, n der letzten Perode korrgert um de steuerlchen Konsequenzen enes etwagen Veräußerungsgewnns (R K > RBW K ) bzw. verlustes (R K < RBW K ). De Zahlungsrehen, de sch für de Leasng- und Kaufalternatve ergeben haben, müssen nun aus der Scht der Gesellschafter mtenander verglchen werden.

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